Soviel Wahlmöglichkeiten haben oft nicht. Mainstream ist lediglich die moderne Bezeichnung für selbstverschuldete Unmündigkeit!

Der moderne Mensch lebt als Befehlsempfänger, seine Wahlmöglichkeiten werden immer geringer? Seine Freiheit ist das Gefängnis des Mainstreams.

Pepsi oder Cola? Burger King oder McDonald‘s? Schulz oder Merkel? Cola oder Pepsi? Apple oder Samsung? Star Wars oder Star Trek? Kaffee oder Tee? Sonne und Strand oder Ski und Berge? Party ohne Ende oder Serien glotzen ohne Ende? Verreisen oder Shoppen? In der Stadt leben oder auf dem Land leben? Salat oder Steak? Netflix oder Amazon Prime? Rambo oder Terminator? Playstation oder Xbox? Firefox oder Chrome? McDonalds oder Burger King? etc.. Nur der feste und echte Glaube an Jesus Christus macht und wirklich frei. Das ist die beste Wahl.

Ein Kritiker mag nun sagen: „Wenn jetzt Jesus Christus der neue Herr eures Lebens ist, dann habt ihr ja doch keine Freiheit.“ Doch, durch Christus haben wir die Freiheit gewonnen zur uneigennützigen Liebe zu Gott und unseren Nächsten – die Freiheit zu allem Guten, zum Dienen, zum Verzicht, zur Opferbereitschaft, ja, zur Selbstverleugnung. Diese Freiheit hatten wir vorher nicht, sondern die Gefangenschaft und den Zwang zur lieblosen Eigensucht und Sünde, was in den Tod mündet.

 

Wer eine absolute Freiheit fordert, also eine Freiheit ohne irgendeine Bindung, der fordert ein Recht auf Egoismus, Verantwortungslosigkeit, Zügellosigkeit, Gottlosigkeit und Anarchie. Solche „Freiheit“ ist destruktiv, zerstörerisch für jede Gemeinschaft und letztendlich auch für den Einzelnen und seines Verhältnisses zu Gott. Freiheit steht immer in einer bestimmten Beziehung – in einer Rückbindung an Gott, an Personen, an gegebene Verantwortung, Aufgaben und Grenzen. Auch die äußere Freiheit in unserem Staat ist doch an Verfassung und Gesetze gebunden.

 

Ist von Freiheit die Rede, dann ist also immer hinzuzufügen: Wovon Freiheit und wofür Freiheit? Als Christen sagen wir, unsere Freiheit besteht darin, dass wir von Sünde, Tod und Teufel freigeworden sind und jetzt die Freiheit haben, unseren Herrn und unseren Nächsten zu lieben und zu dienen. Und ich lasse es nicht zu, dass sich zwischen meinen Herrn Jesus Christus und mir noch irgend ein anderer „Herr“ dazwischen schiebt, der mich zu einer anderen Gesinnung oder anderem Tun verleiten will. In diesem Sinne bin ich frei von jedermann. Das ist unsere Freiheit in Christus, die wir im Glauben haben, selbst wenn wir äußerlich vielleicht unfrei sind. Als der Apostel Paulus im Gefängnis saß, war er dennoch frei in Christus. Wenn wir einmal äußerlich in Erfolglosigkeit, Einsamkeit, Krankheit und Alter gefangen sind, dann möge uns unsere Freiheit in Christus bewusst und gewiss bleiben und uns Trost sein. Dass wir uns sagen, nein, Sünde, Tod und Teufel können mir nichts mehr anhaben, von denen bin ich befreit, so schlecht es mir jetzt auch gehen mag. Jesus Christus ist mein Herr, mein Befreier, mein Heiland, mein guter Hirte.

 

Der Apostel Paulus weiß sich in dieser Freiheit in Christus auch in seinem missionarischen Dienst. Aus Liebe zu Christus und zu seinen Nächsten, will er möglichst viele zum Glauben bringen. Dabei ist er so frei, dass er all seine persönlichen Eigenarten und Vorlieben und Interessen hinten an stellt, Verzicht übt und opfer-bereit ist bis hin zur Selbstverleugnung. So wie es der Herr seinen Jüngern gesagt hat (Mt. 16, 24): „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst…“  Detlef Löhde

 

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