Leserbriefe

  • From ali on God’n’Sex

    schön, dass dir auch mal was gefällt. da tut ja richtig gut.
    ali

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    2004/03/30 at 12:58 am
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    nicht nur wir  und die bibel reden von jesus. auch andere bezeugen ihn. er ist eine wirkliche historische person. du kannst ihn kennenlernen.
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    Außerbiblische Quellen über Jesus

    Tacitus (römischer Historiker, geb. 52-54 n. Chr.):
    “Doch nicht durch menschliche Hilfe, nicht durch des Fürsten Spendungen oder durch Sühnungen der Götter ließ sich der Schimpf bannen, dass man glaubte, es sei die Feuersbrunst geboten worden.
    Um daher dieses Gerede zu vernichten, gab Nero denen, welche wegen ihrer Schandtaten verhasst das Volk Christianer nannte, die Schuld und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen. Derjenige, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war unter des Tiberius Führung vom Procurator Pontius Pilatus hingerichtet worden; und der für den Augenblick unterdrückte verderbliche Aberglaube brach wieder aus, nicht nur in Judäa, dem Vaterland dieses Unwesens, sondern auch in der Hauptstadt, wo von allen Seiten alle nur denkbaren Greuel und Abscheulichkeiten zusammenströmen und Anhang finden.”
    aus: Annalen XV.44

    Gaius Tranquillus Sueton (Römischer Beamter und Historiker, geschrieben ca. 120 n. Chr.):
    “Da die Juden unter ihrem Anführer Chrestos [=Christus] beständig Unruhe anstifteten, vertrieb er [Claudius] sie aus Rom.” aus: Sueton, Leben der Cäsaren, Claudius Par.25
    “…über die Christen, Menschen, die sich einem neuen und gefährlichen Aberglauben ergeben hatten, wurde die Todesstrafe verhängt.”
    aus: Nero, Par 16

    Gajus Plinius Caecilius Secundus = Plinius der Jüngere (Statthalter von Bithynien):
    “Es ist mir wichtig, Herr, alles, worüber ich im Zweifel bin, dir vorzutragen. Denn wer kann besser mein Zaudern lenken oder meine Unkenntnis belehren?
    An Gerichtsverhandlungen gegen Christen habe ich niemals teilgenommen; daher weiß ich nicht, was und wieweit man zu strafen oder nachzuforschen pflegt. […]
    Einstweilen bin ich mit denen, die bei mir als Christen angezeigt wurden, folgendermaßen verfahren: ich habe sie gefragt, ob sie Christen seien. Die Geständigen habe ich unter Androhung der Todesstrafe ein zweites und drittes Mal gefragt. Die dabei blieben, ließ ich abführen. Denn ich war der Überzeugung, was auch immer es sei, was sie damit eingestanden, dass auf alle Fälle ihr Eigensinn und ihre unbeugsame Halsstarrigkeit bestraft werden müsse.
    […] glaubte ich freilassen zu müssen, da sie mit einer von mir vorgesprochenen Formel die Götter anriefen und vor Deinem Bild, das ich zu diesem Zwecke zusammen mit den Bildern der Götter herbeibringen ließ, mit Weihrauch und Wein opferten und außerdem Christus schmähten, Dinge, zu denen wirkliche Christen, wie man sagt, nicht gezwungen werden können. […] dass sie sich gewöhnlich an einem bestimmten Tage vor Sonnenaufgang versammelten, Christus wie einem Gott einen Wechselgesang darbrachten und sich durch Eid nicht etwa zu irgendeinem Verbrechen verpflichteten, sondern keinen Diebstahl, Raubüberfall oder Ehebruch zu begehen, ein Versprechen nicht zu brechen, eine angemahnte Schuld nicht abzuleugnen. […] Nicht nur über die Städte, sondern auch über die Dörfer und das flache Land hat sich die Seuche dieses Aberglaubens ausgebreitet.
    aus: Briefe X.96, Plinius Secundus/423

    Joseph ben Mathitjahu = Flavius Josephus (Jüdischer Historiker, 37-100 n. Chr.):
    “Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhaenger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesagte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.”
    aus: Jüdische Altertümer XVIII.3.3
    (Der Text stammt wahrscheinlich nur zum Teil von Josephus selbst)

    Mara Bar-Serapion (Manuskript eines Briefes, Original im Britischen Museum):
    “Was profitierten die Athener davon, daß sie Sokrates töteten ? Hungersnot und Pest traf sie als Strafe für ihr Verbrechen.
    Was profitierten die Einwohner von Samus davon, dass sie Pythagoras verbrannten ? Kurze Zeit später war ihr Land unter einer Sandschicht begraben.
    Was profitierten die Juden davon, daß sie ihren weisen König hinrichteten ? Kurz danach wurde ihr Königreich total zugrundegerichtet.
    Gott hat diese drei Weisen in gerechter Weise gerächt: Die Athener verhungerten, Samos wurde vom Meer überschwemmt, und die Juden, ruiniert und aus ihrem Land vertrieben, leben jetzt in absoluter Zerstreuung. Aber Sokrates ist nicht tot. Er lebt weiter in der Lehre Platos. Pythagoras ist nicht tot. Er lebt weiter in der Statue der Hera. Und auch der weise König ist nicht tot. Er lebt in der Lehre fort, die er brachte.”

    Lucian von Samosata (Satiriker, 120-ca.180 n. Chr.):
    Er bezeichnet Jesus Christus als “den in Palästina gekreuzigten Menschen”, der “diese neuen Mysterien in die Welt einführte”
    Weiter:: “Ferner beredete er sie ihr erster Gesetzgeber, dass sie alle untereinander Brüder wären, wenn sie einmal die hellenischen Götter abgeschworen hätten, jenen ihren gekreuzigten Sophisten anbeteten und nach seinen Gesetzen lebten”
    aus: Lucian Bd. 2/9

    Justin der Märtyrer (Philosph, Prediger, 100-166 n. Chr.):
    “Es ist das eine Ortschaft, im jüdischen Lande, 35 Stadien von Jerusalem entfernt, in der Jesus Christus geboren wurde, wie ihr auch aus den Zensuslisten ersehen könnt, die unter Quirinius, eurem ersten Landpfleger in Judäa, angefertigt worden sind.”
    Aus: Apologie I,34

    “Die Worte aber: >Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt [Ps 22.16]< deuten auf Nägel hin, die ihm am Kreuz durch Hände und Füße getrieben wurden. Und nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen die, welche ihn gekreuzigt hatten, über seine Kleidung das Los und teilten sie untereinander. Dass das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen." Aus: Apologie: II,12   Du kannst diesen Bereich auf deiner eigenen Homepage verlinken! Setze dazu einfach folgenden Link: http://www.jesus.de/go/jesus (c) Copyright 2003 Jesus.de   Jesus.de wird durch Sach- oder Dienstleistungen unterstützt von...            Mach mit!                               Klick hier... Unterstütze Jesus.de mit 1 € monatlich!   © 03/2004 Copyright by Bundes-Verlag GmbH | Impressum | Nutzungsbedingungen Jesus.de ist ein Service der Stiftung Christliche Medien. Kontakt: bitte hier klicken!

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    2004/03/30 at 1:03 am
  • From rumpelstielzchen on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    danke für die gebete

    vielen lieben dank für sie gebete. ich habe mich getraut mit jemanden über meine probleme zu reden. und ich wurde weder ausgelacht, noch für verrückt gehalten, oder sonst iergendwas. die person hat mich verstanden und ernst genommen. und will auch weiter für mich da sein. ich glaube ich bin auf dem weg der besserung. das wollte ich nur mal sagen. ich hatte gestern auch das erste mal seit langem nicht mehr so stark das bedürfniss mich zu verletzen. ich glaube jetzt wirkt gott in mir. :-)aber bitte bete weiter für mich, denn ich weiß, das ich noch einen langen und schweren weg vor mir habe, falls gott kein wunder geschehen lässt.

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    2004/03/30 at 5:09 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    bitte bete immer für dein problem. der herr ist am wirken. ich hoffe, du hast eine kompetente person gefunden.
    freut mich für dich.
    bleib dran und der herr sei mit dir.
    ali

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    2004/03/30 at 5:26 pm
  • From cheguevara199 on Moral und Ethik im 21. Jahrhundert

    verfall der ethik?

    ok dann schreib  ich ma den ersten leserbrief zu diesem thema. moral und ethik im 21. jahrhundert.
    vielleicht solltet ihr ganzen fanatiker euch mal fragen warum sich die jugend von gott und der kirchr abwendet. ihr sucht diese fehler natürlich bei den anderen, denn ihr seid die unfehlbaren, die unantastbaren. ihr seid nie schuld. das war ja schon früher so. stichwort hexenverbrennung etc.
    ich finde es beispielweise sehr daneben wie sich die kirche über die homoehen und die abtreibung aufregt. besonders ersteres bedarf meiner meinung nach keine diskussion oder ähnliches. es muss in der heutigen zeit einfach hingenommen und auch akzeptiert werden. jeder mench soll dasn recht haben seine/n geliebte/n heiraten zu dürfen egal ob es ein homopaar ist oder éin für die kirche nmormales. deshalb würde ich die welt nicht vorverurteilen bis ich meine eigenen fehler berichtigt habe.

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    2004/03/30 at 9:11 pm
  • From chegue199 on So hat alles angefangen …

    meine reaktion

    ich muss irwen auf jedenfall zustimmen da ich genauso denke wie sie. ich denke ich weiß auch wer sich hinter ihrem synonym verbirgt (ne clärle *ggg* haben uns heut im bus noch drüber unterhalten)
    mirwen und ich gehen beide auf ein evangelisches gymnasium das auch relativ angesehen ist. aber wie erklärt ihr es euch das selbst an so einer schule mehr als 5/6 nicht an gott glaubt??? in meiner und mirwens klasse gibt es an die 10 (!!) leute die vorhaben nach beendigung des 18 lebensjahres aus der kirche auszutreten. mehr als die hälfte von diesen 10 ist katholisch. ich gehöre dazu. weil ich für nichts bezahlen an das ich in keinster weise glaube und mich auch in keinster weise mit identifizieren kann. dafür passieren zu viele dinge die mir nicht gefallen. und die ganze sache mit jesus ist für mich gestorben empfinde ich als heuchlerisches blabla. tut mir leid aber es ist so. und wenn die kirche nicht endlich einen neuen weg einschlägt wird das auch so bleiben. ich bin der festen überzeugung das die bibel einfach erfunden wurde von einem fanatiker der dachte seine mutter wäre jungfrau… klar. was sonst meine auch.
    die hälfte der in der bibel als richtig dargestellten dinge sind mittlerweile wiederlegt und als falsch befunden worden.

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    2004/03/30 at 9:20 pm
  • From ali on Moral und Ethik im 21. Jahrhundert

    Leseprobe aus Das Fundament 1/97

    Man gönnt sich ja sonst nichts – die Erfahrungswelt der Moderne

    Beitrag von Dr. Stephan Holthaus

    (Freie Theologische Akademie Giessen, Dekanatsleiter)

    Unsere westliche Welt ist facettenreich und vielfältig. Sie ist wegen ihrer Komplexität in wenigen Zeilen kaum zu beschreiben. Für Christen ist wichtig zu wissen, in welcher Welt sie leben. Nur so können sie sich selbst vor den Verfüh-rungen des modernen Zeitgeistes schützen und Menschen von heute mit der lebensbringenden Botschaft von Jesus erreichen.

    I. Säkularismus

    Säkularismus meint “Verweltlichung”. Darunter versteht man die Abkehr von christlichen Werten und Normen in der modernen Gesellschaft. Säkulare Tendenzen beobachtet man seit dem aufklärerischen Toleranzdenken des 18. Jahrhunderts. In einer Welt, in der es kaum noch letzte Normen und Wertanschauungen geben durfte, war der Mensch auf sich alleine gestellt. Hinzu kam bald ein Pluralismus der Werte und Meinungen im Gefolge des Emanzipationsstrebens des 19. Jahrhunderts. Der Rationalismus feierte Triumphe. Im Gegensatz dazu trat der Einfluß der Kirche immer mehr in den Hintergrund. Nicht nur wur-den deren materielle Güter säkularisiert”, vielmehr wurde schon im 19. Jahrhundert ihre gesellschaftsregulierende Funktion in Frage gestellt. An die Stelle der Kirchen traten Ideologien wie Marxismus, Materialismus, Nationalismus oder Atheismus. Auch in unseren 90er Jahren setzt sich dieser Trend fort. Der christliche Glaube spielt in unserer Gesellschaft keine Rolle mehr. Der moderne Mensch ist stark auf das Materielle fixiert: Auto, Haus und Urlaub bestimmen sein Leben. Schon junge Leute geben als Lebensziel an, dass sie Karriere machen wollen. Die Arbeit ist nicht mehr Berufung”, sondern quälende Last, die man zwangsweise auf sich nehmen muss, um das Leben genießen zu können. In der Luxusgesellschaft der westlichen Welt kommt es immer mehr zu einer finanziellen Überschuldung der Menschen. Bargeldloses Bezahlen macht das Leben zwar einfacher, aber auch gefährlicher. Konsum ist alles, verzichten will keiner.

    Die Vielfalt der Angebote bei Waren und Meinungen ist nicht mehr überschaubar. Immer neue Trends und Moden lösen sich in immer kürzerer Zeit ab. In einer hochgezüchteten Computerwelt meint auch jeder, er müsse auf dem neuesten Stand der Technik sein. Eine Vielzahl von Medien überschüttet uns mit Banalem unter der obersten Prämisse der totalen Unterhaltung. Die reine Effizienz scheint oberstes Gebot der Wirtschaft zu sein, der Faktor Mensch bleibt dabei auf der Strecke. Spezialisierte Technik führt aber zum Rückgang der Ganzheitlichkeit. Die zunehmende Mobilität auf der Kommunikationsebene überrollt uns; man denke nur an die Fortschritte bei der Datenübertragung. Alles wird schneller und hektischer. Uns fehlt die Ruhe, Ausgeglichenheit und die Übersicht.

    Säkularismus meint Rückgang des kirchlichen Einflusses. Die Zahlen für 1994: nur noch 3% aller Protestanten be-suchen regelmäßig einen Gottesdienst. Kirchliche Feiertage können protestlos gestrichen werden, die Kruzifixe verschwinden aus den Klassenzimmern. Christen haben kaum noch öffentlichen Einfluß. Die Protestanten protestieren nicht mehr.

    Vom Säkularismus ist insbesondere die Ethik betroffen. Die Gebote Gottes werden heute von demokratischen Mehr-heiten einfach abgeschafft. Abtreibung, Homosexualität und Nudismus sind nur die sichtbarsten Ausdrücke einer entchristlichten Gesellschaft. Der Grund dafür: man hat Gott als Mitte aller Ethik verloren und bastelt seither mit einer selbstgezimmerten Konstruktion, welche ständig den wechselnden Mehrheiten angepasst werden muss.

    Nun wäre es für Christen zu einfach, den Zeigefinger nur auf die böse Welt zu richten. Auch innerhalb der Gemeinde Christi ist die Säkularisierung vorangeschritten. Hinkten Christen vor Jahren dem Zeitgeist meist zehn Jahre hinterher, wollen sie heute möglichst alles mitmachen. Nur ja nicht auffallen als Christ! Die Anpassung an den Zeitgeist äußert sich dabei nicht in erster Linie in Kleidung oder anderen Äußerlichkeiten, sondern in weltangepassten Denk- und Verhaltensstrukturen. Andere Christen basteln sich eine christliche Scheinwelt und wollen gar keinen Einfluss in der Gesellschaft gewinnen. Sie meinen, die Gebote der Bibel wären nur für Christen gegeben – ein fatales Missverständnis, das in eine Passivität und Rückzugsmentalität mündete. Gerade das ist ja das Ziel der Säkularisten, die Gemeinde aus der Öffentlichkeit herauszudrängen und auf ein Abstellgleis zu schieben. Dort steht die Gemeinde, beschäftigt mit nebensächlichen Gemeindeinterna, und sieht nicht mehr, dass kein Volk existieren kann ohne die Botschaft und die Gebote Christi.

    II. Humanismus

    Unsere Welt ist nicht nur säkularisiert, sondern vor allen Dingen humanisiert. Der Humanismus, dessen Wurzeln in der Renaissanceepoche liegen, stellt den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt allen Geschehens. Jeder Mensch ist sich selbst erste und letzte Autorität und Instanz. Alles dreht sich nur um ihn und seine Sinne. Er ist selbstverliebt und narzistisch veranlagt.

    Ausdruck des Humanismus unserer Tage ist ein zunehmender Individualismus, der selbst von Nichtchristen beklagt wird. Die Ein-Mann-Haushalte sprechen hier eine deutliche Sprache (ca. 6 Millionen). Die modernen psychologischen Schulen, wie zum Beispiel Humanistische Psychologie, Selbstverwirklichung, haben daran kräftig mitgewirkt. Jeder stellt sich das Leben so zusammen, wie es ihm passt. Die Wirtschaft hat sich darauf eingestellt: Egonomics” heißt das auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden eingestellte Management.

    Dem Wollen und Wünschen des Men-schen wird alles untergeordnet. Der Hedonismus, das heißt, die eigene Glücksbefriedigung und Genusssucht, ist Ausdruck der Zentrierung auf den Menschen. Man gönnt sich ja sonst nichts” – das scheint die Parole dieser Tage zu sein. Die moderne Soziologie spricht von einer Erlebnisgesellschaft”: der Mensch will ständig irgendetwas erleben und dreht sich dadurch noch viel mehr um sich selbst. Erlebnisparks unterstreichen die Gier nach Genuss und Vergnügen. Durch das dauernde Drehen um sich selbst kommt es bei vielen Menschen jedoch immer häufiger zu Depressionen und Psychosen – man ist gefangen in der Todesspirale des Ichdenkens.

    Parallel dazu entdecken wir einen immer stärker werdenden Rückzug in die individuelle Subkultur des einzelnen. Man schottet sich in den eigenen vier Wänden ab und will nicht gestört werden. Die zunehmenden Umsatzzahlen von Videorekordern, Anrufbeantwortern, von Knabbereien und Gerichten zum Mitnehmen sind klare Indikatoren für eine zunehmende Isolationsmentalität. Versandhäuser und Home-in-Service” liegen im Trend – der Mensch wird gemeinschaftsunfähig, er vereinzelt, lässt sich nichts mehr sagen, ist auf sich selbst zurückgeworfen. Die egoistische Gesellschaft lebt keine Gemeinschaft mehr. Jeder will Zuschauer sein, gaffen, keiner will für andere Verantwortung übernehmen.

    Auch Theologie und Gemeinde sind vom neuen Humanismus betroffen. In der Auslegung der Bibel spricht man von tiefenpsychologischer Erfahrung à la Eugen Drewermann. Ein Blick auf den frommen” Büchermarkt bestätigt den Trend: auch hier drehen sich die erfolgreichen Titel um die menschliche Bedürfniswelt. Eine amerikanische Studie belegte erst kürzlich, dass die meisten evangelikalen Predigten sich heute um den Menschen drehen, nur am Rande noch um Gott und seine Gebote. Sie sind zudem butterweich geworden, ohne Biss und Zugkraft. Jeder will es jedem rechtmachen.

    In der Gemeinde findet man kaum noch verantwortungsbereite Mitarbeiter, aber viele Zaungäste. Der Rückzug in die eigene Innerlichkeit zeigt sich auch daran, dass man sich von Ältesten nichts mehr sagen lassen will. Das geht die doch gar nichts an!” ist oft zu hören und beweist doch nur die fromme Ichbezogenheit. Der zunehmende Individualismus zeigt sich auch in einer abnehmenden Gemeindebindung. Durch die zunehmende Flexibilität ist man eher bereit, auch schneller in andere Kirchen zu wechseln, als das früher der Fall war. Zudem entdeckt man Subkulturen in den Gemeinden, die völlig beziehungslos nebeneinander herleben. Andere gehen gar nicht mehr zum Gottesdienst, sondern haben ihre TV-Church – frei Haus jeden Sonntag per Satellitenschüssel. Der Gottesdienst selbst wird zur Unterhaltungsshow oder aber zum Konsumerlebnis: ich will mich (von anderen) bedienen lassen.

    III. Spiritualismus

    Aus dem oben Gesagten darf jedoch nicht gefolgert werden, dass der moderne Mensch religionslos sei. Das Gegenteil ist der Fall. Aus Enttäuschung über die kalte Effizienz und den Rationalismus wendet sich der (post)moderne Zeitgenosse wieder übernatürlichen Werten zu, er wird wieder spirituell”.

    Ausdruck dieser Wende ist die neue Sanftheit und Bequemlichkeit. Nach den ideologiegetränkten 70er Jahren mit Demos und langen Haaren finden wir heute die Rückkehr der Softies. Alles wird weich, rund und kuschelig. In den Medien sind Heimatfilme, Volksmund und Familienserien in”. Kuschelrock prägt die Musikszene. Romane von Rosamunde Pilcher sind nicht umsonst die Verkaufsschlager. Gleiches gilt für Fantasy-Geschichten. Man läuft auf der Welle der Gemütlichkeit, der Romantik, der Gefühle, der Nostalgie und Bequemlichkeit. Stoff- und Haustiere sind in”, ebenso Meditationsformen. Die Sprache wird weich: irgendwie”, knuffelig”. Die Gummibärchengeneration liebt das Samtige”, Flauschige”. Zeichentrickfilme werden nicht für Kinder, sondern neuerdings für Erwachsene produziert. Jugendliche wohnen heute so lange wie möglich zu Hause (Hotel-Mama-Syndrom”). Man geht Kontroversen aus dem Weg, scheut sich vor der Auseinandersetzung.

    Hinter allem steckt die Sehnsucht nach der Wärme, nach dem Paradies. Der Erfolg des Romanes Sofies Welt” ist kaum anders zu erklären: der verunsicherte Mensch der 90er Jahre stellt wieder letzte Fragen, er ist auf der Suche nach Sinn in einer sinntötenden Welt. Man lässt den anderen stehen, toleriert in einer gefährlichen Gleichgültigkeit die Werte des anderen. Das scheint nur auf den ersten Blick ein Fortschritt zu sein. Aber: man ist nicht mehr bereit zum Opfer, man lebt keine Gesinnungen. Es gibt keine Überzeugungstäter mehr.

    Die New-Age-Welle war gleichfalls eine Gegenbewegung zur Aufklärung und dem kalten Materialismus. Tausende suchten ihr Heil in Trance und Bewußtseinserweiterung – jenseits der etablierten Kirchen und Freikirchen. Jesus- und Engelbücher waren 1994 die Bestseller auf dem religiösen Buchmarkt – ihr Inhalt hatte aber nichts mit der Bibel zu tun.

    Die neue Sanftheit zeigt sich in verschiedenen Formen auch in der Gemeinde Jesu. Es gibt kaum noch Kampf für die Wahrheit wie noch in den 60er Jahren. Überhaupt ist die Lehre out”, sie scheint alt und verstaubt zu sein. An ihre Stelle treten Erfahrung und Erlebnisse, besonders in der charismatischen Frömmigkeit. Gefühle werden unkontrolliert losgelassen. Von der sanften, konturlosen Predigt sprachen wir schon. Im Gottesdienst soll alles gemütlich sein; Wohlfühlen wird zu der obersten Priorität. Christliche Verlage passen sich diesen Trends an und bieten die gleiche Literaturgattung an – nur mit christlichem Anstrich. Bei Missionsgesellschaften hört man immer wieder die gleichen Klagen: kaum Dienstmentalität bei den Bewerbern, wenig Leidensbereitschaft, wenig geistliche Standfestigkeit.

    Mag sein, dass die Gemeindeanalyse etwas überzeichnet ist. Es wäre auch zu wenig, nur in die Kassandrarufe der Welt ob der schlimmen Situation einzustimmen. Hier gilt es, anhand der Heiligen Schrift einen wahrhaft biblischen und damit alternativen Lebensstil zu entwickeln, der sich im Denken und Verhalten nicht den gängigen Zeitströmungen anpasst, sondern die Gebote Gottes ernstnimmt. Zudem ist es heute geboten, dass Christen echt” und ehrlich als Vorbild danach leben.

    Diese große Herausforderung kann die christliche Gemeinde nur gemeinsam durchstehen, nicht als Individualisten! Ihr kommt damit in einer säkularisierten, humanistischen und einer sanften Welt unglaublich große Verantwortung und Bedeutung zu. Sie ist der Hoffnungsträger in einer sterbenden Welt. Als Salz und Licht in der Welt müssen Menschen an dem Lebensstil der Christen erkennen, dass diese nicht von der “Welt” sind, auch wenn sie mit beiden Beinen in der “Welt” stehen. Der moderne Mensch, der säkularisiert und humanisiert ist, sucht nach spirituellen Werten – wie notwendig ist es, dass seine Sehnsüchte bei Christus gestillt werden!

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    ali

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    2004/03/30 at 11:56 pm
  • From ali on So hat alles angefangen …

    ich kann dir sagen, die bibel ist das wort gottes. es ist für uns alle verbindlicher wille unseres schöpfers und erlösers.
    ich habe mein leben mit der bibel nie bereut.
       Wer schrieb die Bibel ?
      

    Daran war eine größere Anzahl verschiedener Menschen beteiligt: Ein israelitischer König und ein griechischer Arzt, ein Prophet aus Juda und ein Fischer aus Galiläa, ein Bauer, ein ausgezeichneter Theologe, ein Diplomat, ein Zollbeamter … Eine bunte Schar von Männern schrieb in einem Zeitabschnitt von etwa 2000 Jahren die 66 Bücher, die in unserer Bibel zusammengefaßt sind.

    So ist die Bibel also kein einheitliches Buch ?

    Nein, sie gleicht sogar eher einer Bibliothek … oder einer Sammlung. Aber dennoch hat sie nur ein Thema – eigenartigerweise – auch nur eine Botschaft. Natürlich sind die Bücher nicht alle in ein und derselben literarischen Form geschrieben. Die Bibel enthält viel Geschichtsschreibung, voraus- und zurückschauende Prophetie, einige Gesetzesbücher und ein wenig Dichtkunst, vor allem in einem Teil mit geistlichen Liedern, den Psalmen. Trotz der Tatsache, daß im Laufe der Zeit fast vierzig verschiedene Schreiber daran mitarbeiteten, behielt sie eine bemerkenswerte Einheitlichkeit. Es entstanden keine vierzig verschiedenen “Botschaften”, sondern nur eine.

    Warum aber soll man den Schriften dieser Männer besondere Aufmerksamkeit widmen ?

    Aus demselben Grunde, aus dem man auch auf das Wort eines Richters hört …. Hinter dem, was er sagt, steht Vollmacht. Im Privatleben kann er sein wie alle anderen Menschen, aber von seinem Richterplatz aus spricht er mit uneingeschränkter Autorität.
    Diese hat er nicht von Geburt an oder aufgrund seines glänzenden Auftretens, sondern sie ist ihm von der gesetzgebenden Staats-ordnung verliehen worden.

    Von sich aus waren auch die Schreiber der Bibel keine herausragenden Männer. Petrus zum Beispiel hatte an keiner Universität studiert. Millionen von Menschen aller Jahrhunderte stellen sich aber unter die Autorität ihrer Worte, weil diesen Männern für eine besondere Aufgabe eine Vollmacht gegeben wurde, die sie aus sich heraus zunächst nicht hatten. Wir lesen weder deshalb in der Bibel und gehorchen ihr, weil ihre Schreiber intellektuelle Genies waren, noch wegen ihres literarisch kunstvollen Stils, noch wegen der schönen Prosa. Wir lesen in ihr, weil sie im Auftrag Gottes geschrieben wurde.

    Warum kann man darauf vertrauen, daß auch die Schreiber des Alten Testamentes von Gott geleitet wurden ?
    Hauptsächlich deshalb, weil die Bibel selbst diesen verblüffenden Anspruch stellt. Das treffendste Beispiel steht dafür im 2. Petrusbrief 1, 21, wo der Anspruch erhoben wird, daß die Schreiber des Alten Testaments “vom Heiligen Geist getrieben” wurden, das “Wort Gottes” zu sagen. Immer wieder bewiesen dies auch die Propheten Israels: Sie verkündeten in ihrem Reden nicht eigene Meinung, sondern was ihnen als göttlicher Auftrag klar wurde, dem sie sich dann auch nicht einfach entziehen konnten 1. “So spricht der Herr …” 2 verkündeten sie mit Nachdruck. Wir würden stattdessen vorsichtiger gesagt haben: “Meiner Meinung nach …”

    Diese Überzeugung finden wir auch in der Verkündigung Jesu Christi. Er beachtete die ihm als Israelit bekannten Schriften des Alten Testamentes eindeutig als von Gott inspiriert. Daher hatten sie auch für ihn volle Autorität: “Die Schrift muß erfüllt werden.. “3.

    Das sagte Jesus immer wieder. Mehr als 250 mal – soweit es in den Evangelien festgehalten wurde – zitierte er sogar aus dem Alten Testament. Wenn er das kommende Gericht Gottes ankündigte, berief er sich auch auf heute umstrittene Stellen, wie zum Beispiel die Sintflut und den Propheten Jona 4. Mit anderen Worten: Er behandelte auch die historischen Erzählungen als Tatsachenberichte. In seiner berühmten Stellungnahme zum Heiraten zitierte er einen Auszug aus dem 1. Buch Mose mit dem Hinweis, daß Gott es gesagt habe 5. Für Jesus ist selbstverständlich, daß das, was in der Schrift steht, Gott sagt! Und wenn wir leugnen würden, daß auch das Alte Testament von der Autorität Gottes getragen ist, so würden wir uns damit in direkten Widerspruch zur Verkündigung Jesu Christi setzen.

    Gilt das gleiche auch für das Neue Testament?

    Der Anspruch der Inspiration (der Vermittlung der Texte durch den Heiligen Geist) ist dort sogar noch deutlicher. Jesus Christus ist der Sohn Gottes, dessen Autorität auch das ganze Neue Testament durchzieht. Die Männer, die von ihm schrieben, waren im Berichten der Geschehnisse und im Blick auf die historischen Daten peinlichst genau. Das beweisen Vergleiche mit Aussagen ihrer Zeitgenossen. Solche Parallelen sind in der Literatur jener Zeit bei jüdischen und römischen Schriftstellern gefunden worden.

    Christus hatte die Schreiber beauftragt. Er versprach den Aposteln, daß der Heilige Geist – sein “anderes Selbst” – ihnen gegeben werden sollte und seine Worte wieder in ihr Gedächtnis zurückbringen 6 und sie in alle Wahrheit leiten würde 7.

    Jedes Buch des Neuen Testamentes weist die Vollmacht der Apostel aus. Einer der Autoren ging sogar so weit, daß er sagte: “So jemand etwas anderes predigt, als ihr es von uns gehört habt, der sei verflucht 8!” Außerdem ist es eine bemerkenswerte Tatsache, daß auch die neutestamentlichen Schriften, die von Paulus her stammen, mit den alttestamentlichen verbunden sind und das ganze als Heilige Schrift bezeichnet wird. Um alle Mehrdeutigkeiten und Mißverständnisse dieses Anspruchs zu beseitigen, geben die letzten Worte der Offenbarung eine Warnung von eindringlichem Ernst. Sie sind an jeden gerichtet, der den Berichten etwas hinzufügen will, weil sie ihm nicht ausreichend erscheinen, oder der etwas abstreichen will, weil es ihm unzutreffend vorkommt. Wer das tut, dem werden nicht nur Plagen auferlegt, sondern dem wird auch das ewige Leben vorenthalten werden 9.

    Am Ende des 1. Jahrhunderts dokumentierte die christliche Gemeinde, daß die Schriften sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments von Gott inspiriert wurden, das heißt, daß sie von Männern unter der direkten Anleitung des Heiligen Geistes geschrieben wurden und daß diese Schriften für Fragen des Glaubens und der Lebensführung uneingeschränkt maßgebend seien.

    So darf man also wirklich darauf vertrauen, daß die Bibel vom Heiligen Geist geschrieben wurde ?

    Ja, wenn dies auch mit menschlicher Hand geschah. Den Schreibern blieben ihre individuellen Gaben, ihr persönlicher Stil und ihre Charaktere zu eigen, und sie illustrierten die Wahrheit durch ihre Erfahrungen. Wenn aber Paulus die Heilige Schrift als “von Gott eingegeben” 10 charakterisiert, so zieht er aus allem, was wir über die Bibel zu sagen versuchten, das Fazit: Sie ist Gottes Wort an die Menschen.

    Gerade deshalb ist es so wichtig, auf das zu hören, was Gott gesagt hat – und dann zu gehorchen. Denn durch die Bibel macht Gott sein Angebot der Vergebung und des neuen Lebens all den Menschen bekannt, die ihre Schuld bereuen und glauben, daß sein Sohn für sie starb 11. Lies in den Evangelien! Das Verachten dieser Botschaft bedeutet ewiges Verlorensein. Wer aber darauf vertraut, findet Frieden mit Gott 12. Denn die Bibel ist die maßgebliche Botschaft von Gottes Liebe und Heiligkeit – ist sein Angebot der Vergebung, welches die größten Möglichkeiten für unser Leben erschließt. Die Bibel berichtet darüber, daß Gottes Sohn sich freiwillig eine unberechtigte Strafe auferlegen und sich töten ließ, damit daraus alle diejenigen eine Vergebung von Gott für ihre eigene Schuld und die Möglichkeit zu einem Neuanfang des Lebens erhielten, die aus ihrer Auflehnung gegen Gott umkehren und an ihn glauben wollen. Kein Buch der Erde berichtet eine aufregendere Geschichte der Liebe: Neues Leben durch Reue und durch Glauben an Jesus Christus – das ist das Angebot der Liebe Gottes! Die Einfachheit ist atemberaubend. Und es ist nicht etwa eine Einbildung, denn die Bibel ist Gottes eindringliche Botschaft an die Menschheit – auch heute noch.

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen:

    1 Jeremia 1, 6 – 9 6 Johannes 14, 26
    2 Hesekiel 14, 6 u.v.a. 7 Johannes 16, 33
    3 Markus 14, 49 8 Galater 1, 9 – 12
       Lukas 24, 44 u.v.a.  9 Offenbarung 22, 18 – 19
    4 Matthäus 24, 37 – 39 10 2. Timotheus 3, 16
       Lukas 11, 29 – 32  11 Matthäus 26, 28
    5 Matthäus 19, 4 – 6    1. Petrus 3, 18
       1. Mose 1, 27 12 Johannes 3, 16

    Hier die Online-Bibel

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    ali

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    2004/03/31 at 12:00 am
  • From Ingsen on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    Film für Jedermann

    Ich bin auf diese Seite gekommen, weil ich nach dem Kino ein Traktatheft bekommen habe, das nochmals den Film und die tieferen Inhalte erläutern soll.

    Und genau darum denke ich, dass der Film für Jedermann etwas ist: Für Christen kann er ein besonderes emotionales Erlebnis sein – ich habe festgestellt (während des Films), dass ich niemals nicht, den vollen Umfang des Leidens und der Erlösung Jesus begreifen, geschweige denn verstehen kann.
    Für normale Popcorn-Kinogänger kann der Film der Beginn einer neuen Suche sein, in der er unterstützt werden kann.
    Ich kann den Film Jedem/Jeder weiterempfehlen.

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    2004/03/31 at 12:02 am
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    danke, möge der herr unseren mitmenschen nochmal seine unfassbare liebe vor augen führen. ich halte diesen film für eine gnade.
    danke und gottes segen
    ali

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    2004/03/31 at 12:07 am
  • From christine40 on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    TRAURIG

    DIE WAHRHEIT IST IMMER TRAURIG.

    ich habe diesen film gesehen und habe nur geweint.ich habe geweint WEGEN sehr vielen menschen und mit/für sehr wenigen menschen.bis zu diesen film konnt ich mir nicht vorstellen wie sehr jesus leiden musste.nicht nur körperlich sondern auch seelisch.ich habe mich gefragt warum hat gott wenigstens ein wenig der schmerzen jesu abgenommen und warum musste maria bei lebendigen leib mitsterben und konnte durfte nicht mit jesus mitgehen?weil sie menschen waren?am ende des filmes habe ich mich gefragt ob jesus überhaupt vom kreuz absteigen wollte?auf diese?damalige?welt?

    LEIDER hat man sehr wenige worte jesus gehört,werde mich in zukunft mehr  mit den worten jesus befassen.ich denke oder habe das gefühl das sie für uns sehr wichtig sind um bessere oder menschlichere menschen zu werden.guter mensch gute welt.

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    2004/04/01 at 8:45 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    www.wer-ist-jesus.net
    danke
    ali

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    2004/04/02 at 12:56 am
  • From Drüggeberger on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    The Passion- die Leidensgeschichte

    Fand den Artikel sehr krass, aber gerechtfertigt. Wobei ich mich gegen die Aussage wehre, die Juden würden Jesus verachten und ablehnen. Das darf man nicht über einen Kamm scheren. Sicher gibt es das. Auch erkennen Juden Jesus nicht als Heiland an (is klar, sonst wären sie Christen), aber sehen in ihm durchaus einen Wundertäter und “guten Menschen”. Du kannst dich doch als Christ mit einem Juden normal über den Glauben unterhalten ohne dass er verachtend über Jesus spricht!!
    Nun ja, aber ich denke, dass der Film gerechtfertigt ist, allerdings für Amerikaner gedacht ist!
    90% der Amis nennen sich Christen und haben die Botschaft von der Auferstehung verstanden. Wir Deutschen nicht (siehe Hamburger Abensblatt-Artikel von vor zwei Wochen)!
    Demnach ist hier das Leiden Christi im Vordergrund. Dadurch dass der Zuschauer im Film direkt in der Menge steht, erkennt er seine Schuld und ihm wird bewusst, dass Jesus sie ihm vergeben kann.Für Amerikaner kommt danach die Auferstehung, für die Deutschen, die keine Ahnung haben, ist der Film zuende (Wobei die Auferstehung gezeigt wird, aber der Hauptaugenmerk auf der Leidensgeschichte liegt, deswegen auch der Name “The Passion”).
    Ich verstehe viele Kritik einfach nicht. Danke für diesen Artikel.
    Drüggeberger

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    2004/04/02 at 10:50 am
  • From Sofia on Wer bin ich?

    Lob

    Hi ihr!
    Ich finde eure Homepage echt super ,bin heute zum ersten Mal hier habe aber leider nicht die Zeit dazu die ganzen Lebensberichte zu lesen.Einige sind sehr schön!
    Macht weiter so!
    God bless you!
    Mfg Sofia

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    2004/04/02 at 12:14 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    bei uns haben die kirchenfürsten scheinbar nichts anderes im sinn, als ihre schäflein zu verjagen. die sekten und esoteriker freuen sich und machen ihre geschäfte.
    wir machen unsere aufgabe und bezeugen den herrn .
    gott segne dich
    ali

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    2004/04/02 at 3:45 pm
  • From ali on Wer bin ich?

    komm einfach wieder und lies alles in ruhe durch. gott möge dich an ostern segnen und dir die wunderbare gotteskraft der auferstehung gross machen.
    ali

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    2004/04/02 at 3:46 pm
  • From Eduard Gashi on Wer bin ich?

    Wer bin Ich ???

    Bin ich der Körper? Bin ich der Gedanke? Bin ich das gefühl? Bin ich der Verstand? Wer bin ich? Lasst uns ein paar kleine Experimente machen:
    Bewege deine Arme. Was tust Du? ICH bewege meine Arme. Was wird bewegt? Die Arme. Bist du die Arme? Nein. Wer bewegt dann die Arme? ICH. ICH bin derjenige, der bewegt; die Arme sind die Körperteile, die bewegt werden.
    Bewege Deine Beine. Was tust Du? ICH bewege meine Beine. Was wird bewegt? Die Beine. Bist du die Beine?
    Nein. Wer bewegt die Beine? ICH.
    Bewege nun Deinen ganzen Körper. Was tust Du? ICH bewege meinen Körper? Was wird bewegt? Der Körper. Bist Du der Körper? Nein. Wer bewegt den Körper? ICH. ICH BIN derjenige, der bewegt; der Körper ist nur das, was bewegt wird.
    Stell Dir nun vor, der Körper wäre gestorben. Er wird eingeäschert oder Beerdigt. Der Sark kommt unter die Erde oder die Asche wird im Meer verstreut. Was bleibt übrig? ICH.
    Dieses ICH ist die Seele. DAS ICH ist unsterblich. Wer bist du? ICH BIN, der ICH BIN. Sie sind die Seele und damit unsterblich.
    In der Genesis 1,26 heißt es: >>Lasst uns Menschen machen nach unserem Bilde.>Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben, >Ich habe gesagt_ Ihr seid Götter

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    2004/04/04 at 2:37 pm
  • From Hanne on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    WoW!!!

    Der Film war echt stark!
    Ich hatte schon einiges über den Film gehört bevor ich ins Kino ging und nicht alles ließ Gutes hoffen!!!
    Ich hatte gelesen das er ein schlechtes Licht auf die Juden werfen sollte SEHR brutal und Gewalt verherlichtent sein solle. Dennoch hatte ich mich entschlossen mir den Film anzuschauen.
    Meiner Meinung nach ist der Film wirklich super gelungen und jeder der in sich angesehen hat muss er wenigstens ein bisschen zum denken angeregt haben!!!
    Ja, der Film ist natürlich brutal, aber das war ja damals auch die Realität! Auch die Juden werden damit richtig dargestellt. Ich meine damit nicht das juden ein gemeines volk waren oder sind, aber es stimmt ja dass die Juden Jesus ans Kreuz gehängt haben! Dennoch musste alles so passieren denn so war gottes Paln von anfang an gewesen. Ich denke das das im Film auch sehr ersichtlich ist, z.b.: der Mann der mit Jesus das Kreutz trägt war auch Jude. Es ist klar das heute keiner mehr GENAU sagen kann wie das damals abgelaufen ist, aber ich denke die Story kam ziemlich gut rüber. Wenn die prutalen Szenen auch kürzer gezeigt werden hätten können, aber ich weis nicht wie viele leute es dann so berührt hätte wie es so der Fall ist!
    Ich empfele allen die diesen Film noch nicht gesehen haben ihn sich anzusehen, denn er zeigt Gottes Macht, Weisheit und Liebe zu uns Menschen einfach noch einmal ganz deutlich!
    wenn ich noch Fragen ahbt mailt mir einfach! YellowAnne2@aol.com

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    2004/04/04 at 8:11 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    gott segne dich.
    ali

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    2004/04/04 at 11:50 pm
  • From ali on Wer bin ich?

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    Und die Toten leben doch
    Die Unsterblichkeit der Seele
    H.J. Ronsdorf

    © SoundWords    Zugriffe: 199    seit: 16.03.2004  

    Leitverse:  Lukas 16,19-31; 1.Korinther 15,53-54

    Die Unsterblichkeit der Seele (UdS)
    Dies ist biblisch besehen ein fraglicher Begriff. Das erste betrifft die Unsterblichkeit. Das Neue Testament (NT) bezieht sie nur auf den Leib, und zwar den in der Auferstehung zum ewigen Leben (1Kor 15,53.54; s.a. Röm 8,11). Nicht die Seele, sondern der Leib der Gläubigen wird unsterblich sein. Das zweite ist die Hervorhebung der Seele. Sie wird durch diesen Begriff als unsterblich bezeichnet. Wenn es aber um die ewige Existenz des Menschen geht – und das will dieser Begriff ja bedeuten – dann meint die Bibel niemals nur einen Teil des Menschen sondern den ganzen Menschen. Nehmen wir die Worte des Paulus, dann fasst er den ganzen Menschen, wenn es um seine Zukunft geht so zusammen: Geist, Seele und Leib.

    Bedenkt man noch, das dieser Begriff seinen Ursprung in der antiken griechischen Welt hat, dann liegt es uns nahe, uns ganz von diesem Begriff zu verabschieden. Aber so einfach können wir es uns nicht machen. Übrigens kommt das Wort „Hades“ (d.h. Totenreich und Gott der Unterwelt) auch aus den griechischen Sagen und Mythen und er wird im NT verwendet (Hades entspricht dem Scheol im AT).

    Obwohl er einen heidnischen Ursprung hat, müssen wir uns fragen, was in der Christenheit, wo er weit verbreitet ist, damit gemeint ist. Was will der Begriff UdS sagen? Will er, wenn Christen ihn verwenden, griechische Philosophie, Körperverachtung, oder die Leugnung einer Auferstehung vermitteln? Den Griechen musste man das zurecht nachsagen. Aber das ist es niemals, wenn Christen die UdS erwähnen. Wir müssen den griechischen bzw. heidnischen Hintergrund vergessen und die Bibel erforschen, was nach dem Tod eines Menschen mit ihm geschieht und was seine ewige Zukunft ist. Nichts anderes als diese Fragen berührt der Begriff UdS. Lebt die Seele weiter oder stirbt sie beim Tod eines Menschen?

    Unleugbare Tatsache ist die Auferstehung aller Menschen zum ewigen Leben oder zum Gericht. Dies ist ein entscheidender Fixpunkt in der Zukunft jedes Menschen. Verbunden damit wird es Gerichtssitzungen geben. So wird am Ende der Tage jeder Mensch, der dem Evangelium nicht gehorsam war, nach seiner Auferweckung vor dem Gericht des weißen Thrones erscheinen müssen. Nach der Urteilsverkündung wird der Sünder in das ewige Feuer gehen.

    Hiermit sind bereits die wichtigsten Stationen in der Zukunft des Menschen angesprochen. Es geht um das

    1. Leben nach dem Tod bis zur Auferstehung

    2. den Zustand des Menschen in der Ewigkeit

    Die UdS berührt also nicht nur den sog. Zwischenzustand (obwohl der Begriff UdS bez. dieser Phase genau zutrifft) sondern auch die Frage, ob und wie lange der Mensch in der Hölle existieren wird.

    Es gibt im wesentlichen folgende Ansichten darüber:

    Der Mensch fällt nach dem Tod in einen unbewussten Seelenschlaf bis zur Auferstehung; der Ungläubige kommt zwar in die Hölle, büßt dort aber eine zeitlich begrenzte Strafe ab und wird dann a) vernichtet oder b) nach der Lehre des Fegefeuers in den Himmel überführt.
    Alle Menschen werden am Ende errettet (Allversöhnung)
    Alle Menschen können sich nach dem Tod, wann auch immer, bekehren
    Wir glauben: Nach dem Tod lebt der Mensch bewusst im Hades oder Paradies bis zur Auferstehung und wird dann für alle Zeit und ohne Ende entweder in Herrlichkeit oder Verdammnis leben.
    Zwischen Tod und Auferstehung
    Was diesen Zwischenzustand betrifft, so wollen wir hier in einer kurzen Übersicht dazu Stellung beziehen. Folgende Texte aus dem NT reden über die Zeit nach dem Tod:

    1. Die Geschichte von Lazarus und Reichen ist ein deutlicher und inhaltsreicher Klartext zu diesem Thema. Von dem Reichen heißt es: „Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß“, Lk 16, 19-31.

    Hier haben wir es nicht mit einem Gleichnis zu tun, weil es in einem solchen nie einen Eigennamen (Lazarus) gibt. Wir müssen daher diese Begebenheit wörtlich nehmen. Es geht um das Leben unmittelbar nach dem Tod, und darum, wie der jenseitige Ort und Zustand durch das diesseitige Leben bestimmt wird. Das Vertrauen auf Gott brachte Lazarus zu diesem Ort, die Geldliebe den Reichen in den Hades. Die Begriffe, die Jesus verwendet (Hades, Schoss Abrahams) waren damals bekannt für das Leben jenseits des Todes. Für die Juden im Allgemeinen und für die Pharisäer im Besonderen war klar, das es jenseits des Grabes vollständiges Bewusstsein und Sinneswahrnehmung und -äußerung gab. Genau dies zeigt die Geschichte: Empfinden von Pein und Verzweiflung, andererseits von Glück und Freude. Diese Geschichte ist die deutlichste, die wir im NT über das Leben nach dem Tod haben.

    2. Die Sadduzäer versuchten Jesus eine Falle zu stellen (Lk 20,27-38). Sie waren es, die weder an eine Auferstehung, noch Engel, noch Geist glaubten (Apg 23,8). Für Sie gab es weder Leben nach dem Tod und vor der Auferstehung, noch das ewige Gericht.Der Herr Jesus schließt seine verblüffende Entgegnung so ab: „wenn er (Mose) den Herrn ,den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs‘ nennt. Er ist aber nicht der Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn für ihn leben alle“. Obwohl Jesus auf die Auferstehung angesprochen wird, bringt Er einen Aspekt hinein, der auf den ersten Blick kaum zu sehen ist. Er sagt, das es eine Auferstehung geben muss, weil die gestorbenen Erzväter und alle gestorbenen Menschen jetzt leben, und zwar vor ihrer Auferstehung. Alle Menschen, die starben, leben jetzt in der jenseitigen Welt, im Hades oder im Paradies. Doch Gott will den ganzen Menschen wieder hervorbringen und so ist die „unsterbliche Seele“ vor der Auferstehung die Bewahrung des individuellen Menschen, der so ohne Verlust in der Auferstehung wieder hervorkommt. Die unsterbliche Seele ist wie das Samenkorn, aus dem wieder eine vollständige Pflanze hervorkommt.

    3. Die Worte des Herrn Jesus Christus an einen der Verbrecher zeigen deutlich, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Er sagt dort: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,43).

    Der bußfertige Verbrecher erkannte in Jesus den König Israels und er bat ihn im Blick auf seine zukünftige Königsherrschaft um Gnade. Dahin ging die Hoffnung der Juden. Aber der sterbende Heiland verspricht ihm nicht etwas, das weit in der Zukunft liegt, sondern etwas für die Stunde seines Todes, für das „Heute“ des Kreuzes. Zusammen mit ihm würde er in das Paradies gehen, in die Gegenwart Gottes selbst, einen Ort unaussprechlicher Glückseligkeit. Paulus war dort gewesen und er bestätigt, das es ein überaus beieindruckendes Erlebnis war (2Kor 12,4). Es geht hier um den Bereich, wo die Toten in Christus sind, ja wo Christus auch selbst. Er, unser Heiland ist der Baum des Lebens in der Mitte des Paradieses. So gewinnt der Gläubige bereits im Tod das verlorene Paradies aus Eden zurück. Auch nach der Auferstehung werden wir auf ewig das Paradies Gottes genießen (Offb 2,7).

    4. In den ersten Versen von Kapitel 5 des 2. Korintherbriefes geht Paulus ausführlicher als sonst auf dieses Thema ein. Wir nehmen einen Vers heraus, aus dem das Wesentliche zu sehen ist: „So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, während wir einheimisch in dem Leib sind, von dem Herrn ausheimisch sind“ (2Kor 5,6). Aus dem Zusammenhang ist klar: Es gibt für das Kind Gottes nur zwei Aufenthaltsorte, entweder im Leib, auf der Erde, oder bei dem Herrn, außerhalb des Leibes. Es gibt zwischen diesen beiden Stationen keinen Seelenschlaf oder Nichtexistenz. Und das ist sehr tröstlich zu wissen, das wir unmittelbar nach unserem Tod, egal wie und wo er eintritt, bei unserem Herrn sind. Wir haben einen Bau von Gott (2Kor 5,1), nicht erst in der Auferstehung sondern unmittelbar dann, wenn unser irdisches Haus, unser Leib, zerstört wird durch den Tod.

    5. Ein weiteres Wort des Paulus besagt: „Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn. Wenn aber das Leben im Fleisch mein Los ist – das ist für mich der Mühe wert, und was erwählen soll, weiß ich nicht ich. Ich werde aber von beidem bedrängt, indem ich Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser; das Bleiben im Fleisch aber ist nötiger um euretwillen“ (Phil 1,21-24). Eigentlich erklärt sich dieses Wort selbst, aber ich betone, dass durch den Sieg Christi der Tod entmachtet ist. Er bringt uns zu Christus. Dieser Feind muss uns genau diesen Dienst erweisen (1Kor 3,22). Und das ist der Zugewinn, nämlich bei Christus zu sein. Der Mensch ohne Gott verliert alles in seinem Tod und es bedeutet für ihn Gericht. Aber der Gläubige darf endlich zu Ihm, den er liebt und von dem er geliebt wird. Nicht auf den Seelenschlaf freut sich Paulus (dann hätte er besser zum Nutzen der Philipper bleiben sollen) sondern auf die Begegnung mit dem, für den er unermüdlich gearbeitet hatte.

    6. Der Seher Johannes schaut im Himmel auf eine Gruppe von Märtyrern am Thron Gottes: „Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, o Herrscher, der du heilig und wahrhaftig bist, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und es wurde ihnen, einem jeden, ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet seien würden, die ebenso wie sie getötet werden würden“ (Offb 6,9-11).

    Auch hier sind es Gläubige, die nach ihrem Tod die unmittelbare Gegenwart Gottes an Seinem Thron erleben und zwar in vollem Bewusstsein.

    Der Herr Jesus selbst beschreibt das, was Johannes sah so: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle“ (Mt 10,28).

    7. Das ewige Leben ist ein weiterer Garant dafür, dass es für die Kinder Gottes ein herrliches Teil jenseits des Grabes und natürlich darüber hinaus geben wird. Dieses Leben ist das Leben Gottes, das uns in Christus, dem gestorbenen und auferstanden Menschen geschenkt wird. Und wenn wir sterben bzw. entschlafen, dann bleibt uns dieses Leben, mit allem, was es als Leben aus Gott beinhaltet, erhalten. Wir verlieren es nicht bis zur Auferstehung. Es ist ja unser Leben als Kinder Gottes. Ohne dieses Leben würde es uns als Kinder Gottes nicht mehr geben, genauso wie wir bei Verlust unseres irdischen Lebens (bios) tot sind. Die Ungläubigen haben kein ewiges Leben im Sohn bekommen und sie werden trotzdem nach ihrem Tod ewig existieren.

    Das gilt übrigens auch für den Heiligen Geist, der in dem Gläubigen wohnt. Er bleibt bei bzw. in uns in Ewigkeit (Joh 14,16), auch zwischen Tod und Auferstehung. Er ist unser Unterpfand (Eph 1,14) und deshalb wird er bei uns sein und auch bei unserer Auferstehung mitwirken (Röm 8,11).

    So gebe es noch einiges mehr aus dem Wort Gottes bezüglich dieser Fragen anzuführen. Obwohl es kein Hauptthema ist, lässt es keine wesentlichen Fragen offen. Sie stillt nicht unsere Neugier, sondern stellt wie bei allen Fragen die Person des Sohnes Gottes in den Mittelpunkt und will in Ihm Hoffnung wecken und trösten.

    Schlussendlich werden alle Menschen ewig existieren. Die entscheidende Frage ist, ob mit oder ohne Gott. Bei Ihm, im Haus des Vaters zu sein (Joh 14,3), ist die ewige Zukunft der Kinder Gottes. An der herrlichen Zukunft und ihrer Dauer zweifelt man unter bibeltreuen Christen nicht. Wenn es um die ewige Glückseligkeit geht, versteht man das Wort „ewig“ in der Tat als unendlich oder unaufhörlich. Wenn es aber um den Sünder geht, der ohne Gott stirbt, der nach einem gerechten Gericht in den ewigen Feuersee geworfen wird, die ewige Gottesferne hinweg von dem Angesicht des Herrn, dann wollen einige gern das Wort „ewig“ umdeuten und in diesem Fall eine zeitliche Begrenzung unterstellen. Man kann sich nicht vorstellen, dass die Bestrafung und die Einsamkeit ewiger Gottesferne ohne Ende ist. Aber so sagt es Gott in Seinem Wort. Er tat alles, um den Sünder zu retten. Mehr konnte Er nicht tun. Das Angebot Seiner Liebe gilt noch immer. Niemand wird Ihm je „unterlassene Hilfeleistung“ vorwerfen können.

    Im April erscheint eine überarbeitete Auflage des Buches „Und die Toten leben doch – Die Unsterblichkeit der Seele“ vom Autor dieses Aufsatzes bei CLV, Bielefeld.

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    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns noch mitteilten, wie Ihnen der Artikel gefallen hat…

    Artikel zum gleichen Bibelbuch:
    Fallstudie über das Beklagen – 4. Mose 11
    Wehre dich nicht gegen Gottes Erziehung – aus ‘Du kannst ein glückliches Leben haben’
    Wenn alles schief zu gehen scheint… – Das Geheimnis innerer Gelassenheit in widrigen Umständen
    Das Wesentliche an der Passion Christi –
    Ihr, die Ihr vorübergeht … – …die Menschen von Golgatha
    Wir wollen tanzen und fröhlich sein… – Ist Tanzen eine Sünde?
    Vollkommener Diener gesucht – Markus 1, 1-13
    Mehr als eine Weihnachtsgeschichte – aus Lukas 2
    Wie überwinde ich die Welt? – Lukas 4,1-13
    Folgen der Vergebung – Lukas 5,18-35
    Er folgt Dir nicht mit uns nach… – Lukas 9,49
    Wes Geistes Kind sind wir? – Lukas 9, 49-56; Römer 8, 15; 2.Timotheus 1, 7 (1933)
    Die Gelassenheit des Herrn – Lukas 9,51; Markus 9,15; Johannes 20; Matthäus 21
    Der grosse Geber – Lukas 10,38-42
    Ein Rebell kehrt zurück – Lukas 15,17-20
    Jeder muß beten, als könne er allein nur beten – Lukas 18,1
    Glauben wir an eine Erweckung? (1) – Lukas 18,2-8
    Der vorbeugende Dienst des Herrn – Lukas 22,31+32
    Gethsemane – Matth. 26,36-46; Mark. 14,32-42; Lukas 22, 39-46; Joh. 18,1-11; Psalm 102
    Wie verkünden wir heute das Evangelium? – Lukas 24,47; Apostelgeschichte 17,30
    Heilt die Kranken!? – Zeichen und Wunder – speziell: Heilungen
    Der BEMA des Gläubigen – …oder was mich am Richterstuhl erwartet!
    Der erste Korintherbrief – Kapitel 1-16
    Wozu heiraten? – … geht es nicht auch ohne Trauschein?
    Sexualmoral: Jugend trauert Unschuld hinterher – Sex vor der Ehe
    Ist der Herr Jesus wirklich der eine Gott? – 1.Korinther 8,6: ‘…für uns ist ein Gott…und ein Herr’
    Disziplin lernen… – 1. Korinther 9,24-27
    Drei Tische – 1.Korinther 10,14-22
    Christus und Seine Versammlung (8) – Die Versammlung und das Mahl des Herrn
    Welche Zulassungskriterien sind biblisch? – Das Spannungsfeld zwischen Gleichgültigkeit und Sektiererei
    Christus und Seine Versammlung (2) – Christus und der Abendmahlsgottesdienst Seiner Versammlung
    Was sagt die Bibel zum Thema Frauenhaare? – …oder ist das in Deiner Gemeinde keine Frage mehr?
    Wann sollte eine Christin eine Kopfbedeckung tragen? – 1.Korinther 11,5+10
    Warum nimmst Du noch nicht am Brotbrechen teil? –
    Die Wortverkündigung ist langweilig…!? – …von einem Mißverständnis über die Leitung des Geistes!
    Zungenrede – heute noch? – 1.Korinther 12+14
    Christus und Seine Versammlung (3) – Christus und die verschiedenen Glieder Seines Leibes
    Soft Skills – Hard Skills – Schlüsselfaktoren zum Erfolg
    Müssen Frauen in der Gemeinde schweigen? – 1.Korinther 14,34
    Schweigen in den Gemeinden – 1.Korinther 14,34-35
    Das Schweigen der Frauen – Eine Studie über 1.Kor. 14,34
    Entrückung erst nach der Drangsal? – Was sagt die Bibel?
    Krankheit und Heilung – Jakobus 5,13f
    Gesunde Knochen – Was wären wir ohne Knochen?

      

    Lesetip:
    Wenn   Traditionen die Anbetung behindern…
                            von D.R. Reid

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    Entrückung erst nach der Drangsal?

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