Leserbriefe

  • From Pinger on Brite kiffte sich zu Tode

    kleiner einwand

    vorweg ich schreibe von hausaus klein und bitte euch auserdem über die vielen rechtschreibfehler hinwegzusehn da ich bei diesen grosen posting nicht sonderlich darauf bedacht bin daruf acht zu geben danke im voraus.

    hi leute bin neu auf der seite irgendwie gelandet und da stach mir dieser artikel sovort in die augen ich versteh jezt den artikel nicht ganz was er vür eine ausage hat den es heist der britte rauchte täglich 6 joints das ist schon sehr extrem und das er es 11 jahre so überlebt hat ist ein wunder! und heißt das die normalen kiffer die mal in der woche 2 joints rauchen nicht wirklich was zu befürchten haben. aber dann die ausage das in heutiger zeit der thc wert stark gestiegen ist. wie kann ich diesen artikel jezt verstehn.  und kiffen führt nicht zu einer körperlichen abhänigkeit wie rauchen oder alkohol es kann lediglich zu einer geistigen abhänigkeit führen die aber mit nur ein wenig gesunden menschenferstand und willen zu überwinden ist.

    ps. hoffe ich hab mein maul nicht gleich zu weit aufgerissen bei meinen ersten posting *lol*

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    2004/01/22 at 7:53 pm
  • From ali on Brite kiffte sich zu Tode

    ich danke dir für deinen brief und verweise dich gleich an unsere “drogenbrüder” bernd (www.goforjesus.de) und joe (www.no-hope-in-dope.de)
    die werden dir andere sachen aus ihrem drogenleben erzählen.
    ali

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    2004/01/23 at 12:51 am
  • From Salomo on Brite kiffte sich zu Tode

    ich war nicht besser

    zur zeit, als ich kiffte rauchte ich auch fünf bis sieben pro tag. das war in unserem freundeskreis normal. ich merkte die nebenwirkungen besonders beim arbeiten und an meiner faulheit während der freizeit. irgendwann wurde ich arbeitslos. da begann das runtergleiten. morgens stand ich auf und rauchte zuerst mal eine. somit war der tag schon gelaufen. das steigerte sich so hoch bis ich ca. 20 egojoints rauchte pro tag. in dieser zeit begann mein geist wegzufliegen. als nach ca. drei monaten nach kreta in die ferien ging. konnte ich aufhören zu kiffen. mein geist hat sich mittlerweile stabilisiert und ich rauche auch nicht mehr so viele zigaretten, wie zu der zeit meines aufhörens beim kiffen. ICH MUSS SCHON SAGEN, DASS ALLE DIE BEHAUPTEN KIFFEN HABE KEINE FOLGEN, SIND IGNORANTEN, DIE KEINE AHNUNG HABEN!

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    2004/01/23 at 12:03 pm
  • From ali on Brite kiffte sich zu Tode

    danke für deine ehrliche antwort. ich weiss auch nicht, warum die kiffer so krass ihr kraut verteidigen? ich denke, es ist die sucht und die gehirnwäsche der medien (musik, hanfblätter, kiffende politiker und und….). die folgen sind unabsehbar. www.no-hope-in-dope.de
    ali

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    2004/01/23 at 3:51 pm
  • From anton99 on Haste Hasche in der Tasche …

    Lieber Markus

    Finde Deinen Artikel eigendlich nicht schlecht,doch
    etwas stöhrt mich.
    Denkst Du,das Gott Cannabis schlecht findet?
    wenn ja, solltest Du mal 1.Moses 1,12  lesen.
    Warum sollte er uns nicht ein solches Geschenk machen.
    Es ist eben mit allen Sachen so,- man sollte es nicht
    überteiben.

    MFG  anton99

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    2004/01/24 at 6:21 pm
  • From Pegasus on Jesus Christus – der einzige Weg zu Gott?

    Jaja…

    Jaja…

    Die Geschichte mit Jesus ist ja eine nette Geschichte… schade nur für euch, dass sie nicht wahr ist!!! Das NT ist dermaßen durchzogen von Lügen und Fälschungen, dass man nicht mehr sagen kann, was wahr und was erfunden ist!!! Aber wie auch immer, es gibt mehrere Stellen, die davon zeugen, dass Jesus KEIN Heiliger, sondern schlichtweg ein Verrückter war – und dazu noch grausam zu Tieren! Ich persönlich finde, dass NT ist eine zu Anfang des 2.Jahrhunderts durch die katholische Kirche vorgenommene und geschickte Auswahl von Volksmärchen und Erzählungen, die sich im jüdisch oder hellenisisch geprägten Umfeld des nicht mehr ganz jungen Christentums tummelten. Die meisten erzählten Ereignisse stammen nicht von Augenzeugen, sondern von Hörensagen und Nacherzählen – vieles davon war hinzu phantasiert worden, geprägt vom religiösen und kulturellen Umfeld. Psychologen haben vor längerer Zeit bereits festgestellt, dass menschliche Erinnerung bereits nach wenigen Jahren nicht mehr genau die Fakten wiedergeben kann.

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    2004/01/27 at 2:58 pm
  • From alin on Jesus Christus – der einzige Weg zu Gott?

    Hallo Pegasus,

    leider entbehren Deine Behauptungen der Fakten und Argumente. Es ist schlicht und ergreifend nicht wahr, dass das NT von Lügen und Fälschungen durchzogen ist. Es ist das die am besten dokumentierte historische Quelle, die es jemals gegeben hat – gemessen an außerbiblischen Quellen, Archäologie, Prophetie, textimmanenter Schlüssigkeit und vor allem der Anzahl früher Manuskripte, die sich praktisch gar nicht voneinander unterscheiden. Für mehr Fakten verweise ich Dich auf die Bücher “Das kann ich nicht glauben” und “Die Fakten des Glaubens” von Josh McDowell (als PDFs im Download-Bereich).

    Die Stellen, die Jesus nicht als den heiligen, vollkommenen Sohn Gottes darstellen, möchte ich echt mal lesen. Bin mal gespannt, was da so kommt. Ich hab das Neue Testament nunmehrt 3 Mal durchgelesen, und mir ist noch nichts derartiges aufgefallen.

    Deine Meinung, das NT sei im 2.Jahrhundert durch die Kath. Kirche erfunden worden, ist allein schon deswegen nicht haltbar, weil es im 2.Jahrhundert noch gar keine römisch-katholische Kirche gab. Die hat ihre Ursprünge im Toleranzedikt von Kaiser Konstantin, 313 n.Chr. Dass die Kirche eine Mischung aus christlichen und heidnischen Elementen lehrt, steht ausser Zweifel. Aber biblisch sind ihre Lehren keineswegs. Vom unblutigen Opfer in der Messe über die Marienverehrung bis hin zum Papst findet sich nichts davon in der Bibel oder wird sogar vehement von ihr bekämpft.

    Das NT erhebt den Anspruch, das Werk von Augenzeugen zu sein. “Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unsren Augen gesehen haben, was wir beschaut und was unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens” (1.Johannes 1,1) Es gibt keinen rational begründeten Zweifel daran. Was das Erinnerungsvermögen der Jünger angeht: erstens haben sich gewisse wichtige Ereignisse, wie z.B. die Auferstehung, dermassen in ihr Hirn eingebrannt (eine Auferstehung geschieht ja auch nicht alle Tage!), dass sie in diesen Punkten sicher nichts vergessen haben. Was andere Dinge, wie die Details von Jesu Reden angehen: hierzu sagt Petrus, dass die Schreiber der Bibel, also auch er, vom Heiligen Geist getrieben waren, der sie an alles erinnerte (vgl. 1.Petrus 1,21). Das galt auch schon für die Propheten des AT, also nichts Neues. Gott, der Allmächtige, ist sehr wohl in der Lage, Sein Wort in genauer Ausführung zu bewahren, selbst mit schwachen Menschen als Seine Werkzeuge!

    Grüße,

    Alin

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    2004/01/27 at 11:26 pm
  • From alin on Haste Hasche in der Tasche …

    Hallo anton,

    das Wort Gottes rechtfertigt in keiner Weise Drogenkonsum. Es heisst, dass Gott alle Pflanzen nach ihrer Art erschuf, und dass das gut war, aber nicht dass das Rauchen von Blüten der Cannabis sativa gut ist. Alles an sich Gute kann mißbraucht werden. Ein Küchenmesser kann ich nützlich zum Schneiden von Gemüse verwenden (wozu es auch konzipiert wurde), aber ich kann damit auch einen Menschen umbringen (wofür es nicht konzipiert wurde). Pflanzen wie Cannabis oder Mohn wurden von Gott nicht geschaffen, damit sich die Menschen damit ihre Sinnlosigkeit, die sie ohne IHN haben, hinter einer Nebelwand aus zuckenden Synapsen verstecken. Die Bibel sagt sehr klar, dass Rauschgiftkonsum Unreinheit und Sünde ist. Das echte Leben gibt es nur bei Dem, der es geschaffen hat, und mit Dem man es nie übertreiben kann, weil Er das Bild des unsichtbaren Gottes, der Abdruck Seiner Herrlichkeit, der Weg, die Wahrheit und das Leben ist:

    JESUS CHRISTUS

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    2004/01/27 at 11:40 pm
  • From jp on Etwas wirklich einzigartiges

    Das teuerste Buch der Welt

    Das teuerste Buch der Welt ist in der Tat eine Bibel. Da ich in dem Ort wohne, wo es verwahrt wird, will ich eine Anmerkung dazu geben:

    Für 32,5 Millionen DM wurde 1983 das Evangeliar des Welfenherzogs “Heinrich der Löwe” aus Braunschweig bei Sotheby’s ersteigert. Es ist somit das teuerste Buch der Welt. Seit 1989 wird es in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel aufbewahrt.

    Heinrich hatte das Evangeliar ? eine der schönsten Handschriften des deutschen Mittelalters ? 1188 dem Braunschweiger Dom gewidmet. Von dort kam es auf noch nicht gänzlich geklärten Wegen nach Prag, nach Hannover und ins Schloss Cumberland nach Österreich. Ab 1933 verlieren sich die Spuren und erst im Herbst 1983 taucht der kostbare Codex wieder auf.

    Quellen:
    http://www.braunschweigerdom.de/d/d28.html
    http://www.goethe.de/kug/mui/bib/thm/de42366.htm

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    2004/02/04 at 3:05 am
  • From jot on Etwas wirklich einzigartiges

    Danke jp, für die Ergänzung zu meinem Artikel.

    Viel wichtiger und wertvoller als der rein materielle Wert mancher besonders alten Exemplare ist für mich der Inhalt der Bibel. Er ist es, der uns nicht nur für das Diesseits, sondern auch für das Jenseits echen Wert gibt, wenn wir uns darauf einlassen.

    Hast Du die Bibel schon einmal gelesen?
    =>Du kannst Dir gerne ein Neues Testament bei uns bestellen.

    Grüße jot

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    2004/02/04 at 10:26 am
  • From Bernd1 on Claudia

    Danke

    Hi Claudia!

    hab grad deinen Brief gelesen,er hat mir Mut gemacht weiter Gott zu vertrauen,danke daß du so ehrlich warst!

    praise god!

    Bernd

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    2004/02/07 at 6:06 pm
  • From ali on Claudia

    danke, komm mal wieder vorbei.
    ali

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    2004/02/07 at 10:55 pm
  • From wontunderstand on Porträt einer Familie

    anmaßend

    Was bildest du dir eigentlich ein??? Ich selbst wurde mein lebenlang nur von meiner mutter erzogen, die den ganzen tag putzen muss um mich zu ernähren. Sie reißt sich förmlich den arm ab damit es mir gut geht. Da mein Vater tot ist können wir auch keinen Unterhalt erwarten. Was allerdings auch keinen Unterschied macht da er zu lebzeiten meine mutter und mich geschlagen hat.

    Ich halte es für eine bodenlose frechheit zu behaupten ich würde verwahrlosen und hätte keine Ideale mehr. Ich brauche keine Ideale und nur weil meine Eltern nicht immer für mich da sein können bin ich noch lange nicht verwahrlost. Wie kannst du dir selbst anmaßen zu behaupten du wüsstes was in den Köpfen der Kinder ohne bzw. mit getrennten Eltern vorgeht?

    Beim besten willen kann ich dich nicht verstehen.

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    2004/02/11 at 2:30 pm
  • From wontunderstand on Etwas wirklich einzigartiges

    lediglich Glaubenspenetration

    also ich kann der Bibel nichts abgewinnen. Sie ist so voll von Dingen die uns die Kirche vorschreiben will. Allein die 10 Gebote basieren lediglich auf Gesetzen an die sich Menschen halten sollten damit die Kirche uns zu einem für sie leicht umgänglichen Volk formen konnte.

    Ja, ich glaube an gott aber muss ich deshalb mich einem von menschen verfassten Regelwerk leiten lassen?? ich bezweifle das Gott die Bibel verfasst haben soll oder ein Mensch dessen feder von Gott geleitet wurde! Mein Glaube entspricht vielleicht nicht dem deinigen wie kannst du deshalb behaupten er wäre nicht der richtige?

    Sind denn nicht auch ungläubige Menschen die Kinder Gottes? Wie kannst du dir dann das Recht heraus nehmen und über sie negativ urteilen?

    Was soll mir die Bibel überhaupt sagen? Sie schreibt mir doch lediglich vor wie ich mein leben zu gestalten habe und berichtet mir die Lebensgeschichte von Heiligen an die ich nicht glauben kann da sie mich mit ihrem denken herabsetzen nur weil ich nicht derselben Religion fröhne wie sie.

    Ich versteh dich nich.

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    2004/02/11 at 2:48 pm
  • From ElPesce84 on Christian - ein Evolutionist denkt um

    Tolle Einstellung

    Hallo Namenskollege!

    Dein Lebenslauf und deine gewonnene Erkenntnis und Einstellung gefällt mir sehr gut. Mir geht es ähnlich.
    Ich habe im letzten Jahr sehr viel durchgemacht und hatte eine schwere Depression (war dem Suizid schon sehr nahe). Ich habe nur langsam wieder neuen Lebensmut bzw. -freude bekommen, als ich begonnen habe die Bibel zu lesen und für mich zu verstehen, was Gott und sein Sohn Jesus Christus mit mir vorhaben – was mir im Leben Sinn gibt. Dabei hat mir auch mein Konfirmationsspruch “Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten” [Psalm 27, 1] sehr geholfen.
    Momentan kämpfe ich gerade darum, nicht mehr darauf zu achten, wie meine Familie und Freunde auf meine neue Einstellung zu Gott reagieren, sondern dass sie es akzeptieren und sie den Weg mit mir gemeinsam beschreiten.
    Im Matthäusevangelium, Kapitel 10 (Lutherbibel) sagt Jesus, er sei nicht gekommen, um die Menschen zu einen, sondern ein Mann wird seinen Vater und seine Mutter verlassen, um ihm nachzufolgen. (oder so ähnlich, ich hab meine Bibel leider gerade nicht bei mir)

    Der Herr sei ein Lichte auf deinem Wege.

    Christian

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    2004/02/12 at 2:19 am
  • From alin on Porträt einer Familie

    Hallo,

    ich muss Dich darauf hinweisen, dass betreffender Artikel nicht speziell für Dich geschrieben wurde und keinen Angriff auf die Integrität Deiner Mutter darstellen soll. Da ich nicht sämtliche zerrütteten Familien in Deutschland einzeln und persönlich kenne, kann ich auch nicht speziell auf jeden Fall eingehen; vielmehr bin ich als Autor darauf beschränkt, eine allgemeine Feststellung über die Mehrheit bzw. den Trend in den Familien zu machen. Und hier ist nun mal, wie unzählige Statistiken belegen, ein deutliches Problem erkennbar. Das bestätigt auch meine Erfahrung: von schätzungsweise 20 Bekannten, die aus kaputten Elternhäusern kommen, sind alle zumindest beziehungsgestört, wenn nicht sogar gewalttätig oder kriminell. Das ist, leider, eine sehr häufige Konsequenz aus dem Abbau der Sozialstruktur Familie.

    Wenn Du aber eine Mutter hast, die auch ohne Mann an der Seite eine Familie durchbringen kann, dann danke Gott dafür!

    Alin

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    2004/02/12 at 4:32 pm
  • From ali on Christian - ein Evolutionist denkt um

    ich bedanke mich für dein wunderbares zeugnis. gott möge dich innerlich stark machen und dich für sein reich gebrauchen. er hat sicherlich noch wunderbare dinge mit dir vor. ich bin so froh ein christ zu sein zu dürfen. allerdings  haben wir keine verträge für täglichen sonnenschein. aber auch wenn es mal ins tal geht, der herr geht auch dorhin mit. er ist ein guter hirte.
    ali

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    2004/02/12 at 6:45 pm
  • From ali on Etwas wirklich einzigartiges

    die bibel ist gottes wort an uns menschen. sie ist nicht von der kirche sondern von gott. lies bitte folgenden artikel. er ist wichtig.  danke
    ali
      

      

      

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    Was ist die Bibel?

    Seitdem Eva vom Teufel mit Zweifeln und Leugnungen bombardiert wurde (1Mo 3,1-7), wurde Gottes Wort immer wieder angezweifelt. Nun bietet die Bibel gewiss mehr als genug Stoff, der hinterfragt werden kann, wenn man bedenkt, dass sie 66 Bücher, 1.189 Kapitel, 31.173 Verse und 774.746 Wörter umfasst. Wenn Sie Ihre Bibel in Ihrer eigenen Sprache aufschlagen und sie lesen oder studieren, fragen Sie sich möglicherweise: „Wie kann ich sicher sein, dass dies das reine und wahre Wort Gottes ist?“
    Eine solche Frage ist an sich nicht schlimm, insbesondere wenn man bestrebt ist, mit einem belehrbaren Verstand zu lernen (Apg 17,11). Die Bibel lädt zu solchen Fragen ein, die ein aufrichtiger, interessierter Leser stellen würde. Eine ganze Flut von Fragen kann auf den Verstand einstürzen, wie z.B.:

    • Woher stammt die Bibel?
    • Wessen Denken spiegelt sie wider?
    • Sind irgendwelche Bücher der Bibel verloren gegangen?
    • Was behauptet die Bibel über sich selbst?
    • Wird sie ihren Behauptungen gerecht?
    • Wer schrieb die Bibel – Gott oder der Mensch?
    • Ist die Bibel im Lauf der Jahrhunderte vor menschlichen Manipulationen bewahrt geblieben?
    • Wie gut entsprechen die heutigen Übersetzungen den ursprünglichen Handschriften?
    • Wie ist die Bibel in unsere Zeit und in unsere Sprache vorgedrungen?
    • Wird die Bibel über die gegenwärtigen 66 Bücher hinaus noch erweitert werden?
    • Wer bestimmt – und auf welcher Grundlage –, dass die Bibel die traditionelle Liste von 66 Büchern umfassen soll?
    • Wenn die Bibel über einen Zeitraum von über 1.500 Jahren geschrieben wurde (ca. 1405 v.Chr. bis 95 n.Chr.) und nunmehr seit fast 2000 Jahren überliefert und in mehrere tausend Sprachen übersetzt wird, was bewahrt die Bibel dann davor, dass sie aufgrund von Unachtsamkeit oder von falschen Motiven Menschen verändert wird?
    • Verdient die heutige Bibel wirklich den Titel „Wort Gottes“?

    Diese Fragen haben sicherlich den Verstand unzähliger Menschen bombardiert. Ein Studium allein der biblischen Bücher klärt alle Fragen so weit, dass man nicht mehr dadurch verunsichert werden braucht. Die Bibel selbst bietet diese Gewissheit.

    Was die Bibel über sich selbst behauptet
    Nehmen wir die Bibel und lassen sie für sich selbst sprechen. Behauptet sie, Gottes Wort zu sein? Ja! Allein im AT behauptet die Bibel über 2.000 Mal, dass Gott das gesprochen hat, was dort aufgeschrieben ist. Vom Anfang (1Mo 1,3) bis zum Ende (Mal 4,3) und kontinuierlich und durchgängig ist es das, was die Bibel von sich behauptet.
    Der Ausdruck „das Wort Gottes“ kommt im NT über 40 Mal vor. Das Wort Gottes wird auch mit dem Alten Testament gleichgesetzt (Mk 7,13). Es ist das, was Jesus predigte (Lk 5,1). Es ist die Botschaft, die die Apostel lehrten (Apg 4,31; 6,2). Es war das Wort, das die Samariter aufnahmen (Apg 8,14), wie es die Apostel verkündet hatten (Apg 8,25). Es war die Botschaft, die die Heiden aufnahmen, als Petrus sie ihnen verkündete (Apg 11,1). Es war das Wort, das Paulus auf seiner ersten Missionsreise verkündete (Apg 13,5.7.44.48.49; 15,35.36). Es war die Botschaft, die Paulus auf seiner zweiten Missionsreise verkündete (Apg 16,32; 17,13; 18,11). Es war die Botschaft, die Paulus auf seiner dritten Missionsreise verkündete (Apg 19,10). Es war der Blickpunkt von Lukas in der Apostelgeschichte, da Lukas sagte, dass sich dieses Wort rasch und weitreichend ausbreitete (Apg 6,7; 12,24; 19,20). Paulus achtete darauf, den Korinthern klar zu machen, dass er das Wort verkündete, wie es von Gott gegeben war, dass es nicht verfälscht worden war und dass es eine Manifestation der Wahrheit war (2Kor 2,17; 4,2). Paulus erkannte an, dass das Wort Gottes die Quelle seiner Verkündigung war (Kol 1,25; 1Thes 2,13).
    Die Psalmen 19 und 119 und Sprüche 30,5-6 treffen starke Aussagen über Gottes Wort, wodurch sich dieses von allen anderen religiösen Anweisungen unterscheidet, die in der Weltgeschichte jemals bekannt waren. Diese Abschnitte erklären, warum die Schrift zu Recht „heilig“ (2Tim 3,15; Röm 1,2) genannt wird.
    Die Bibel beansprucht höchste geistliche Autorität in Lehre, Ermahnung, Korrektur und Unterweisung in der Gerechtigkeit, weil sie das inspirierte Wort des allmächtigen Gottes repräsentiert (2Tim 3,16.17). Die Bibel behauptet geistlich allgenugsam zu sein, und zwar so sehr, dass sie für ihre Lehre Exklusivität beansprucht (vgl. Jes 55,11; 2Petr 1,3.4).
    Gottes Wort erklärt, dass es irrtumslos ist (Ps 12,6; 119,140; Spr 30,5a; Joh 10,35) und unfehlbar (2Tim 3,16.17). Anders ausgedrückt, ist es wahr und deshalb vertrauenswürdig. Alle diese Eigenschaften hängen von der Tatsache ab, dass die Schrift von Gott gegeben ist (2Tim 3,16; 2Petr 1,20.21), was ihre Qualität aufgrund ihres Ursprungs und bezüglich ihrer ursprünglichen Abfassung garantiert.
    In der Bibel sind die Person Gottes und das Wort Gottes überall miteinander verwoben, und zwar so sehr, dass alles, was für den Charakter Gottes gilt, auch für die Natur des Wortes Gottes gilt. Gott ist wahrhaftig, makellos und zuverlässig; und deshalb gilt dasselbe für sein Wort. Was jemand über Gottes Wort denkt spiegelt damit eigentlich wider, was er über Gott denkt.
    Deshalb kann dies Schrift diesen Anspruch an ihre Leser stellen.

    Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dir kundzutun, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass er von allem dem lebt, was aus dem Munde des HERRN geht.
    5Mo 8,3

    Vom Gebote seiner Lippen wich ich nicht; in meinem Busen bewahrte ich die Reden seiner Lippen.
    Hi 23,12

    Der Offenbarungsprozess
    Die Bibel erwartet von ihren Lesern nicht, dass er darüber spekulieren muss, wie diese göttlichen Qualitäten von Gott auf sein Wort übertragen wurden, sondern ging im Voraus mit überzeugenden Antworten auf die Fragen ein. Jede Generation von Skeptikern hat die Selbstbehauptungen der Bibel angegriffen, aber ihre eigenen Erklärungen und Antworten wurden der Herausforderung mehr als gerecht. Die Bibel hat Gottes Offenbarungsprozess durchlaufen, indem sie der Menschheit anvertraut und in ihr verbreitet wurde. Ihre vielen Eigenschaften werden im Folgenden erklärt.

    Offenbarung
    Gott ergriff die Initiative, um sich der Menschheit zu offenbaren (Hebr 1,1). Die Kanäle der Offenbarung variierten; manchmal offenbarte er sich durch die Schöpfungsordnung, andere Male durch Visionen oder Träume oder durch Propheten. Die vollständigste und verständlichste Selbstoffenbarung ist jedoch der Inhalt der Bibel (1Kor 2,6-16). Das offenbarte und geschriebene Wort Gottes ist darin einzigartig, dass es die einzige vollständige Offenbarung Gottes ist und die Sündigkeit des Menschen und Gottes Rettungsplan und Retter vollkommen deutlich macht.

    Inspiration
    Die Offenbarung Gottes wurde mittels der „Inspiration“ in den Schriften der Bibel festgehalten. Bei Inspiration geht es mehr um den Prozess, durch den Gott sich offenbart, als um die Tatsache seiner Selbstoffenbarung. Die Behauptung lautet: „Die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben (wörtl. eingehaucht, inspiriert) …“ (2Tim 3,16). Petrus erklärt diesen Vorgang: „Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift ein Werk eigenmächtiger Deutung ist. Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet“ (2Petr 1,20.21). Dadurch wurde das Wort Gottes bei der ursprünglichen Abfassung vom Heiligen Geist vor menschlichen Irrtümern bewahrt (vgl. 5Mo 18,18; Mt 1,22). In Sach 7,12 wird das besonders deutlich beschrieben: „… das Gesetz … [und] die Worte, die der HERR der Heerscharen durch seinen Geist, durch die früheren Propheten gesandt hatte.“ Diese Wirkung des Heiligen Geistes bezieht sich sowohl auf die einzelnen Teile (Worte) als auch auf die Gesamtheit der ursprünglichen Schriften.

    Kanonität
    Wir müssen verstehen, dass die Bibel eigentlich ein einziges Buch mit nur einem göttlichen Autoren ist, obwohl sie über einen Zeitraum von 1.500 Jahren von fast 40 menschlichen Autoren verfasst wurde. Die Bibel beginnt mit dem Schöpfungsbericht in 1. Mose 1.2, der von Moses etwa 1405 v.Chr. aufgeschrieben wurde, und erstreckt sich bis zur Beschreibung der ewigen Zukunft in Offenbarung 21.22 durch den Apostel Johannes etwa 95 n.Chr. Während dieser Zeit Gott offenbarte Gott sich und seine Absichten fortschreitend in den inspirierten Schriften. Doch das wirft eine wichtige Frage auf: „Woher wissen wir, welche angebliche heiligen Schriften in den Kanon der Bibel aufgenommen werden und welche davon ausgenommen sein sollten?“
    Im Lauf der Jahrhunderte wurden 3 weitgehend anerkannte Prinzipien angewendet, um herauszufinden, welche Schriften wirklich das Ergebnis göttlicher Offenbarung und Inspiration sind. Erstens musste die Schrift von einem anerkannten Propheten oder Apostel geschrieben worden sein (oder von einem Mitarbeiter von ihnen, wie z.B. Markus, Lukas, Hebräer, Jakobus und Judas). Zweitens durfte das Dokument nicht den bisherigen inspirierten Schriften widersprechen. Drittens musste ein allgemeiner Konsens in der Gemeinde darüber bestehen, dass es sich um ein inspiriertes Buch handelte. Wenn also verschiedene Konzilien in der Kirchengeschichte zusammenkamen, um über den Kanon zu konferieren, wurde dort nicht über die Kanonität eines Buches abgestimmt, sondern erkannten im Nachhinein an, was Gott bereits geschrieben hatte.
    Zur Zeit Jesu war das ganze Alte Testament bereits geschrieben und vom Judentum anerkannt worden. Das letzte Buch des AT, Maleachi, wurde etwa 430 v.Chr. fertig gestellt. Der Kanon des Alten Testaments aus Jesu Zeit entspricht nicht nur dem Alten Testament, wie es seit dem in allen Jahrhunderten verwendet wurde, sondern enthält auch nicht die uninspirierten und unechten Apokryphen, diese Gruppe von 14 falschen Schriften, die nach Maleachi geschrieben und etwa 200-150 v.Chr. dem Alten Testament in der griechischen Übersetzung (die sogenannte Septuaginta, LXX) zugefügt wurden und noch heute in manchen Bibelausgaben enthalten sind. Doch keine einzige Stelle aus diesen Apokryphen wird von einem der Schreiber des Neuen Testaments zitiert, noch bestätigte Jesus eine der Apokryphen, als er den Kanon des Alten Testaments seiner Zeit anerkannte (vgl. Lk 24,27.44).
    Zur Zeit Jesu war der Kanon des Alten Testaments eingeteilt worden in zwei Gruppen von 22 bzw. 24 Büchern, von denen jede dasselbe Material enthielten wie die 39 Bücher unserer heutigen Bibelausgaben. In dem Kanon von 22 Büchern bildeten Jeremia und Klagelieder ein einziges Buch, ebenso wie Richter und Ruth. Die folgende Tabelle führt die Einteilung der 24 Bücher auf.

    Dieselben 3 Kriterien für die Kanonität, die beim Alten Testament angewendet wurden, gelten auch für das Neue Testament. Im Fall von Markus und Lukas bzw. seiner Apostelgeschichte werden die Autoren als Schreiber von Petrus bzw. Paulus angesehen. Jakobus und Judas wurden von Jesu Halbbrüdern geschrieben. Der Hebräerbrief ist zwar das einzige Buch im NT, dessen Autor nicht mit Gewissheit bestimmt werden kann, doch sein Inhalt steht so sehr im Einklang mit dem Alten und Neuen Testament, dass die Gemeinde in ihrer Frühzeit schlussfolgerte, er müsse von einem Mitarbeiter der Apostel geschrieben worden sein. Die 27 Bücher des Neuen Testaments sind seit etwa 350-400 n.Chr. allgemein als von Gott inspiriert anerkannt.

    Bewahrung
    Wie kann man sicher sein, dass das offenbarte und inspirierte geschriebene Wort Gottes, das von der frühen Gemeinde als kanonisch anerkannt wurde, ohne inhaltlichen Verlust bis heute überliefert worden ist? Da es eines der Hauptziele des Teufels ist, die Bibel zu untergraben, stellt sich außerdem die Frage: Hat die Bibel diesen zerstörerischen Angriff überlebt? am Anfang leugnete der Teufel Gottes Wort gegenüber Eva (1Mo 3,4). Später versuchte er, bei seiner Begegnung mit Christus in der Wüste die Schrift zu verzerren (Mt 4,6.7). Durch König Jehojakim versuchte er sogar, das Wort Gottes buchstäblich zu vernichten (Jer 36,23). Der Krieg gegen die Bibel wütet, aber die Schrift hat ihre Feinde überlebt und wird das auch weiterhin tun.
    Als Vorsorge gegen die bösen Absichten von Mensch und Teufel gegen die Bibel hat Gott verheißen, sein Wort zu bewahren. Das andauernde Fortbestehen der Bibel wird in Jesaja 40,8 garantiert: „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit“ (vgl. 1Petr 1,25). Das bedeutet sogar, dass keine inspirierte Schriftstelle in der Vergangenheit verloren gegangen ist und wiederentdeckt werden könnte.
    Der Inhalt der Bibel wird sowohl im Himmel (Ps 119,89) als auch auf Erden (Jes 59,21) fortbestehen. Somit werden die Ratschlüsse Gottes, die in der Heiligen Schrift veröffentlicht sind, niemals vereitelt werden, nicht einmal im kleinsten Detail (vgl. Mt 5,18; 24,25; Mk 13,3; Lk 16,17).

    So soll das Wort sein, das aus meinem Munde geht:
    Es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten,
    was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende!
    Jes 55,11

    Überlieferung
    Da die Bibel oft in viele verschiedene Sprachen übersetzt und in der ganzen Welt verbreitet wurde, stellt sich die Frage: Wie können wir sicher sein, dass sich keine Fehler – auch keine unbeabsichtigten – eingeschlichen haben? Mit zunehmender Ausbreiung des Christentums wollten sicherlich auch immer mehr Christen die Bibel in ihrer eigenen Sprache haben, was Übersetzungen aus dem ursprünglichen Hebräisch und Aramäisch des Alten Testaments und aus dem Griechisch des Neuen Testaments erforderte. Nicht nur diese Übersetzungsarbeit öffnete der Möglichkeit von Fehlern Tür und Tor, sondern auch die Vervielfältigung, die bis zur Erfindung der Druckpresse ca. 1450 n.Chr. durch manuelle Abschrift geschah, war eine ständige mögliche Fehlerquelle.
    Im Lauf der Jahrhunderte haben die so genannten Textkritiker, die eine präzise Wissenschaft betreiben, eine erstaunliche Menge an biblischen Handschriften sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments entdeckt, konserviert, katalogisiert, ausgewertet und veröffentlicht. Es liegen sogar dramatisch viel mehr Bibelhandschriften vor als Fragmente irgendeines anderen antiken Literaturstücks. Durch Vergleichen von Text mit Text können die Textkritiker vertrauenswürdig bestimmen, welches der ursprüngliche, prophetische bzw. apostolische inspirierte Wortlaut ist.
    Obwohl die existierenden Abschriften des wichtigsten antiken hebräischen Textes (der „Masoretische Text“) nur auf das 10. Jhdt. n.Chr. datieren, wird die Zuversicht der Textkritiker, dass sie den originalen Text kennen, durch zwei weitere wichtige Linien von Textzeugen gestützt. Erstens kann der hebräische Text des AT aus dem 10. Jhdt. verglichen werden mit der Septuaginta oder LXX, der griechischen Übersetzung (sie wurde ca. 200-150 v.Chr. geschrieben; die ältesten vorliegenden Handschriften datieren etwa auf 325 n.Chr.). Es besteht eine erstaunliche Übereinstimmung zwischen diesen beiden Texten, was davon zeugt, wie akkurat der hebräische Text jahrhundertelang abgeschrieben wurde. Zweitens erwies sich die Entdeckung der Qumran-Schriftrollen von 1947-1956 (es handelt sich um Handschriften, die auf ca. 200-100 v.Chr. datiert werden) als von enormer Wichtigkeit. Ein Vergleich der älteren hebräischen Texte mit den jüngeren ergibt nur einige wenige leichte Abweichungen, wobei keine dieser Abweichungen den Sinn irgendeiner Schriftstelle änderte. Obwohl das Alte Testament jahrhundertelang übersetzt und vervielfältigt wurde, entspricht die jüngste Version im Wesentlichen den älteren.
    Die Funde des Neuen Testaments sind sogar noch überzeugender, weil hier noch viel mehr Material zum Studium vorliegt; es gibt über 5.000 griechische Handschriften des Neuen Testaments, darunter ganze Testamente bis hin zu Papyrusschnitzel, die nur einen Teil eines einzigen Verses enthalten. Einige wenige existierende Fragmente datieren auf eine Zeit nur 25-50 Jahre nach der Abfassung der Originalschriften. Die Textkritker des Neuen Testaments sind zu dem allgemeinen Schluss gekommen, dass 1.) 99.99 % der ursprünglichen Schriften gesichert ist und 2.) es unter den verbleibenden 0,01 % keine Abweichungen gibt, die grundlegende christliche Lehre betreffen.
    Mit dieser Fülle an biblischen Handschriften in dem originalen Sprachen und mit der akribischen Arbeit der Textkritiker, die den Inhalt der Autographen (der Originale) mit nahezu perfekter Genauigkeit bestimmt haben, können alle Fehler, die im Laufe der Jahrhunderte durch die Tausende von Übersetzungen eingeführt bzw. weiterverbreitet wurden, identifiziert und korrigiert werden, indem man die Übersetzung oder Abschrift mit dem rekonstruierten Original vergleicht. Durch dieses vorsorgliche Mittel hat Gott seine Verheißung wahr gemacht, die Bibel zu bewahren. Wir können uns mit zuversichtlicher Gewissheit darauf verlassen, dass es heute Übersetzungen gibt, die wirklich den Titel „Das Wort Gottes“ verdienen.
    Die Geschichte einer vollständigen englischen Bibelübersetzung begann eigentlich mit John Wycliffe (ca. 1330-1384), der die erste Übersetzung der ganzen Bibel ins Englische anfertigte. Später, etwa 1535, wurde William Tyndale mit der ersten vollständigen gedruckten Ausgabe des Neuen Testaments in Englisch betraut. Myles Coverdale folgte 1535, als er die erste vollständige gedruckte englische Bibel herausgab. Im Jahre 1611 wurde die „King James Version“ (KJV) fertiggestellt. Seit dem wurden Hunderte von Übersetzungen erstellt – manche besser, andere schlechter. Heute gehören zu den besseren englischen Übersetzungen der hebräischen und griechischen Schriften: 1.) die New King James Version (NKJV); 2.) die New International Version (NIV); und 3.) die New American Standard Bibel (NASB).

    Zusammenfassung
    Gott wollte, dass sein Wort für immer bestehen bleibt (bewahrt wird). Deshalb wurde seine geschriebene, konkrete Selbstoffenbarung in ihrer ursprünglichen Abfassung vor Irrtum bewahrt (Inspiration) und in 66 Bücher des Alten und Neuen Testaments gesammelt (Kanonität).
    Im Lauf der Jahrhunderte wurden Zehntausende von Abschriften und Tausende von Übersetzungen angefertigt (Überlieferung), wobei Fehler unterliefen. Weil jedoch eine Fülle antiker Handschriften des Alten und des Neuen Testaments vorliegen, ist die exakte Wissenschaft der Textkritik imstande, den Inhalt der Originale in dem hohen Maße von 99,99% zu rekonstruieren (Offenbarung und Inspiration), wobei die verbleibenden 0,01% keine Auswirkung auf den Inhalt haben (Bewahrung).
    Das heilige Buch, das wir lesen, studieren, befolgen und verkünden verdient es, uneingeschränkt „Die Bibel“ oder „Das Buch ohnegleichen“ genannt zu werden, da sein Autor Gott ist und es die Eigenschaft absoluter Wahrheit und völliger Vertrauenswürdigkeit besitzt, die auch ihre göttliche Quelle charakterisieren.

    Kommen noch weitere Offenbarungen?
    Wie können wir wissen, dass Gott unsere jetzige Bibel nicht um ein 67. inspiriertes Buch erweitern wird? Oder, anders ausgedrückt, „Ist der Kanon für immer abgeschlossen?“
    Die Bibel warnt, dass niemand etwas aus dem Bibeltext löschen oder hinzufügen soll (5Mo 4,2; 12,32; Spr 30,6). Wenn man bedenkt, dass auch nach Niederlegung dieser warnenden Worte noch weitere kanonische Bücher hinzukamen, können wir nur schließen, dass zwar keinerlei Streichungen erlaubt waren, jedoch autorisierte, inspirierte Schriften hinzugefügt werden konnten, um den Kanon zu vervollständigen, der durch diese Schriftstellen geschützt wird.
    Die überzeugendste Schriftstelle über den abgeschlossenen Kanon sind jene Verse, nach denen seit 1.900 Jahren nichts mehr hinzugefügt worden ist:

    Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
    Offb 22,18.19

    Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Gemeinde durch die Gesamtheit mehrerer bedeutender Beobachtungen überzeugt, dass der Kanon der Schrift tatsächlich abgeschlossen ist und nie wieder geöffnet wird:

    1. Das Buch der Offenbarung ist insofern ein einzigartiges Buch der Bibel, da es in unvergleichlicher Ausführlichkeit die endzeitlichen Ereignisse beschreibt, die dem ewigen Zustand vorausgehen. So wie 1. Mose die Bibel eröffnete, indem es mit dem einzigen ausführlichen Schöpfungsbericht die Brücke schlug zwischen der ewigen Vergangenheit in unsere zeitliche und räumliche Existenz (1Mo 1.2), so gibt es ein paralleles Schweigen, nachdem Johannes seine Offenbarung niedergeschrieben hatte. Auch das führt zu der Schlussfolgerung, das der Kanon des Neuen Testaments damit abgeschlossen wurde.

    2. So wie es ein prophetisches Schweigen gab, nachdem Maleachi den Kanon des Alten Testaments vollendet hatte, so gab es auch ein paralleles Schweigen, nachdem Johannes die Offenbarung geschrieben hatte. Das führt uns zur Schlussfolgerung, dass der Kanon des Neuen Testaments damit ebenfalls abgeschlossen wurde.

    3. Da es seit der Vollendung des Kanons weder im alt- noch im neutestamentlichen Sinne Propheten oder Apostel gegeben hat, gab es damit auch keine potentiellen Autoren von nachträglichen inspirierten kanonischen Schriften. Gottes Wort, das „den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist“, sollen wir niemals ergänzen, sondern vielmehr ernstlich dafür kämpfen (Jud 3).

    4. Von den 4 Ermahnungen, die Bibel nicht abzuändern, enthält nur die eine in Offenbarung 22,18.19 Warnungen vor schweren göttlichen Gerichten wegen Ungehorsam. Außerdem ist die Offenbarung das einzige Buch des NT, das mit einer derartigen Ermahnung schließt, und wurde über 20 Jahre nach allen anderen Büchern des NT geschrieben. Deshalb legen diese Fakten äußerst nahe, dass die Offenbarung das letzte Buch des Kanons war und dass die Bibel vollständig ist; sowohl Hinzufügen oder Wegnehmen zieht schweres Missfallen Gottes nach sich.

    5. Und schließlich glaubte die Urgemeinde, die der Zeit der Apostel am nächsten stand, , dass die Offenbarung Gottes inspirierte Schriften, den Kanon der Bibel, abschloss.

    Von daher können wir auf der Grundlage solider biblischer Logik schließen, dass der Kanon abgeschlossen ist und bleibt. Es wird kein künftiges 67. Buch der Bibel geben.

    Wo stehen wir?
    Im April 1521 trat Martin Luther vor seinen klerikalen Anklägern auf dem Reichstag zu Worms auf Worms. Sie hatten ihn ein Ultimatum gegeben, seinen unerschütterlichen Glauben an die Hinlänglichkeit und Eindeutigkeit der Schrift zu widerrufen. Luther soll geantwortet haben:

    „Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, dass sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Hier stehe ich und kann nicht anders! Gott helfe mir, Amen!“

    Mögen wir wie Martin Luther aufstehen gegen die Zweifel von Innen und uns den Herausforderungen von Außen stellen, wenn Gottes Wort angegriffen wird. Gott helfe uns, treue Verfechter des Glaubens zu sein. Lasst und für Gott und die Schrift allein einstehen.

    Die Bibel
    Dieses Buch enthält: Die Gedanken Gottes, den Zustand des Menschen, den Weg der Errettung, das Schicksal der Sünder und die Glückseligkeit der Gläubigen.
    Ihre Lehre ist heilig, ihre Vorschriften verbindlich, ihre Geschichten wahr und ihre Ratschlüsse unwandelbar. Lies sie, um weise zu werden, glaube sie, um gerettet zu werden und praktiziere sie, um heilig zu werden.
    Sie enthält Licht, um dich zu leiten, Speise, um dich zu stärken und Trost um dich zu erfreuen. Sie ist die Landkarte des Reisenden, der Wanderstab des Pilgers, der Kompass des Seefahrers, das Schwert des Soldaten und die Charta des Christen. Hier wird der Himmel geöffnet und die Tore der Hölle gezeigt.
    Christus ihr großes Thema, unser Wohl ist ihre Wirkung und die Ehre Gottes ihr Ziel. Sie sollte unser Gedächtnis füllen, unsere Herzen regieren und unsere Füße lenken.
    Lies sie bedächtig, häufig und unter Gebet. Sie ist eine Goldmine an Reichtum, Gesundheit für die Seele und ein Strom der Freude. Sie wird dir in diesem Leben geben, am Gerichtstag geöffnet und ist für immer gegründet.
    Sie bringt die höchste Verantwortung mit sich, wird die schwersten Mühen belohnen und alle verdammen, die leichtfertig mit ihr umgehen.

    Darum danken wir auch Gott unablässig, dass ihr, als ihr das von uns verkündigte Wort Gottes empfangen habt, es nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das auch wirkt in euch, die ihr gläubig seid.
    1Thes 2,13

    entnommen aus: Die MacArthur-Studienbibel
    © CLV 2002, mit freundlicher Genehmigung  

      
      Leitartikel
      
          
    »Jesus und die Bibel«    
          
    »Was ist die Bibel?«    
          
          
          
          
          
          
          

        
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    2004/02/12 at 11:15 pm
  • From wontunderstand on Porträt einer Familie

    keine erfahrung

    wie kannst du dich nur selbst so lächerlich machen?
    Mein gesamter bekanntenkreis besteht zu  mindestestens 80% aus Menschen mit nur einem Elternteil und ich kann mir kaum vorstellen das sie alle beziehungs-/Verhaltensgestört sein sollten. Mein Vater selbst kommt aus einem -wie du es nennen würdest- intakten Elternhaus und er war dazu fähig meine Mutter fast in den Tod zu prügeln.

    Nochdazu kannst du mir sicher nicht eine einzige 16-jährige aus einem “intakten” Elternhaus zeigehn die dieselbe Lebenserfahrung besitzt wie ich.

    ich beziehe den Artikel auch nicht auf mich speziell sondern auf alle Menschen die ich bis jetzt kennengelernt habe. Natürlcih ist es schöner wenn ein Kind in einer Familie mit 2 Elternteilen aufwächst doch du solltest auch bedenken das es nicht notwendig ist. Wir leben in einer Gesellschaft in der Frauen sowie Männer selbstständig genug sind ihre Kinder allein großzuziehen.

    Ich behaupze wohl mit Recht das du selbst vermutlcih völlig behütet aufgewachsen bist, oder? Du hast also keinen blassen schimmer wie es sit sich mit einer solchen vergangenheit und dann auch noch den ungestützten Behauptungen eines Bibelfanatischen rumschlagen zu müssen. Und du willst human/sozial sein????

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    2004/02/16 at 3:27 pm
  • From alin on Porträt einer Familie

    Ich habe weder behauptet dass alle Kinder aus zerrütteten Elternhäusern in dem Sinne wie Du es auffast verhaltensgestört sind noch dass umgekehrt alle aus intakten Elternhäusern stammenden sich total gesund entwickeln. Manchmal ist eben so, wie bei Dir, dass die Not eine Tugend schafft, Menschen hervorbringt, die gefestigter, erfahrener und klüger als andere sind.
    Ich glaube aber nicht dass das eine Entschuldigung für die Verantwortungslosigkeit vieler Eltern ist, die ihre Eheprobleme auf dem Rücken der Kinder austragen. Denn es ist nun mal auch ein Fakt, dass viele Kinder nicht so stark, nicht so hart im Nehmen sind, und viele extrem darunter leiden, irreparable Schäden davontragen. Ein Kind braucht schon Vater und Mutter, ganz einfach weil eine Mutter nicht den Vater und ein Vater nicht die Mutter ersetzen kann. Eine Frau kann Dinge die ein Mann nicht kann und umgekehrt. Es muss ein Gleichgewicht da sein, so wie in dem Yin-Yang-Zeichen. Wenn ein Part fehlt, entsteht eine Disbalance.

    “Bibelfanatiker” wie wir machen die Erfahrung, dass unsere Ehen voller Harmonie und Liebe sind und auch unsere Familien gesund und glücklich aufwachsen, weil die Gebote Gottes in der Bibel zu diesem Thema einfach der beste Leitfaden sind und 100% Erfolgsgarantie haben.

    Alin

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    2004/02/18 at 12:10 am