Leserbriefe

  • From Maggers on Unsere Welt ist am Ende

    Es gibt Licht am Ende des Tunnels

    Also im großen und ganzen stimme ich dir zu: Die Welt geht zu Ende? (oder doch nicht?)

    Also ich möcht als erstes mal ein paar Kritikpunkte zum Artikel an sich bringen.
    1.Ich würde die Wissenschaft nicht so verteufeln wie du, schließlich hat sie uns auch Gute Dinge gebracht (z.B. Medizin usw.)
    2.Was meinst du mit “Perversion der Homosexualität “.Meinst du damit das Homosexualität an sich pervers ist? Wenn ja, halte ich dich für rassistisch, schließlich sind Homosexuelle auch Menschen wie alle anderen auch und zweitens sind ALLE Menschen Abbilder Gottes.

    So jetzt noch was Allgemeines:
    Ich glaube auch ,dass es mit der Welt zu Ende geht, aber nur wenn wir nichts dagegen tun. Man hat in der Vergangenheit gesehen, dass wenige Menschen schon viel ausrichten könne (Ghandi, Martin Luther King uvm.), wenn sich viele Leute anstrengen um diese Welt zu verändern können sie es auch schaffen. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels.

    “Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt”
    (Die Ärtze)

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    2004/05/04 at 6:59 pm
  • From ali on Unsere Welt ist am Ende

    die ärzte sind doch “schlechteste band der welt”oder?
    mit ihren perversen und kinderverdummenden texten treiben sie die welt noch schneller auf den abgrund zu.
    ich vertraue da den dem herrn, der uns über das ende dieser welt nicht im dunklen lässt.
    seine vorhersagen gehen am laufenden band in erfüllung.
    ali    

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    Leben wir schon in der Endzeit? Wo stehen wir laut Offenbarung?

    Zunächst einmal: Das Buch der Offenbarung ist kein Kalender, auf dem man abhaken kann, was schon eingetreten ist und wo wir uns gerade befinden.
    In seinem Buch der Offenbarung hat Johannes beschrieben, was Jesus ihm in Visionen gezeigt hat. Hauptsächlich handelt es sich um Ankündigungen für Gemeinden, die Jesus nachfolgen wollen. In einigen Kapiteln beschäftigt sich Johannes auch mit dem “Ende der Welt”, also mit der Frage: Was geschieht, wenn Jesus wiederkommt? Aber auch hier handelt es sich nicht um ein “Drehbuch”, in dem alle Ereignisse in genau der richtigen Reihenfolge aufgelistet sind. Vieles sind Bilder und Vergleiche, die mit unseren menschlichen Worten Dinge ausdrücken wollen, die wir Menschen eigentlich weder beschreiben, noch verstehen wollen.

    Deshalb: Lies das Buch der Offenbarung nicht wie einen Sience-Fiction-Roman oder ein gruseliges Zukunfts-Buch, sondern wie einen Mutmacher-Brief an alle Christen, die sich danach sehnen, einmal mit Jesus in der Ewigkeit zusammenzusein.

    “Wann ist Endzeit?”, hast du gefragt. Jesus hat längere Reden über das “Ende” oder den “Anfang vom Ende” gehalten (zum Beispiel in Markus 13,1-37). Er zählt Kriege, Hungersnöte, Naturkatastrophen, Christenverfolgung und so weiter auf und ermahnt seine Jünger, wachsam zu sein, denn alles das deutet auf das Ende hin. Andererseits warnt er auch davor, eine Rechnung aufzustellen, an welchem Tag genau das denn nun sein könnte oder in wie vielen Jahren.
    Der Zeitpunkt, an dem Jesus wiederkommt, kommt überraschend – “wie ein Dieb in der Nacht” (1.Thessalonicher 5,2), also wenn keiner damit rechnet.

    Demzufolge ist, seit Jesus zu Gott zurückgegangen ist, Endzeit. Seit Himmelfahrt oder Pfingsten warten Christen täglich darauf, dass Jesus wiederkommt und sein Reich ganz da ist. Und ganz viele haben geglaubt, sie selbst würden das Ende der Welt erleben. Mittlerweile sind fast zweitausend Jahre vergangen.
    Und immer hat es Hunger und Krieg und Terror und Ungerechtigkeit gegeben. Und doch war es nie das Ende der Welt. Das könnte zu der Einstellung verleiten: “Na ja, dann wird er auch in den nächsten Jahren nicht kommen.” Trotzdem bleibt die Aussage von Jesus bestehen: “Das Ende kommt überraschend. Bleibt wachsam.”

    Es gibt also keinen Grund, in Panik zu geraten. Wenn Jesus demnächst wiederkommen sollte, hört alles Leid, Krieg, Hunger, Streit und so weiter auf und alle, die zu Jesus gehören, werden für immer mit ihm zusammen sein. Und wenn Jesus erst in hundert Jahren wiederkommen sollte, haben wir noch genug Zeit, andere auch zu einem Leben als Christ einzuladen.

    Ich hoffe, du hast dadurch keine Angst, sondern eher Ermutigung bekommen.

    Dein JoeMax

      

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    2004/05/04 at 11:34 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    über diesen film gibt es ein forum auf www.jesus-online.de
    danke
    ali

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    2004/05/05 at 11:00 am
  • From Maverick on Ist Deutschland ein christliches Land?

    Wann ist man “Christ”?

    NAchdem ich bei der Anmeldung gefragt wurde ob ich Christ blieb mir nur die Möglichkeit auf “weiss nicht” zu klicken.
    Ich persönlich glaube nicht an den Gott, wie ihn die Bibel darstellt. Ob Jesus Christus wirklich gelebt hat weiss ich nicht. Ich habe mich auch nie näher damit beschäftigt ob er für mich der Retter ist, oder ob ich es nicht aus eigener Kraft schaffen kann mich zu “befreien”. Was mich nun eigentlich interessiert.
    Bin ich nun ein Christ, obwohl ich nicht Jesus Christus folge.
    Reicht es einen “christlichen” Lebenswandel zu führen (im Bezug auf Nächstenliebe z.B.) um Christ zu sein.
    Was genau definiert einen Christen.
    Ich persönlich würde sogar sagen dass Bhuddisten allesammt die besseren “Christen” sind als die meisten Katholiken. Da sie das Leben an sich mehr achten und die Einzige Weltreligion sind, die noch (bzw wegen der noch nie) Kriege geführt wurden.

    Dann hätte ich noch eine Frage.
    Haltet ihr es für möglich dass man sich selbst “erlösen” kann ohne Jesus zu folgen?
    Ich persönlich bin der Meinung. Dass jeder Mensch die Macht hat sich von den Fesseln der Welt zu befreien. Auch ohne an Gott oder Jesus zu glauben.
    Würde mich mal interessieren was ihr dazu meint. Wer mag kann mir gerne eine email an maverick1st@arcor.de schreiben.

    bright blessings
    Maverick

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    2004/05/05 at 11:17 am
  • From pasquale on Ist Deutschland ein christliches Land?

    lies den artikel von stoiber
    danke

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    2004/05/05 at 1:07 pm
  • From Maggers on Unsere Welt ist am Ende

    Tolle Antwort

    Ich wollte mich nur für deine (ali) tolle Antwort bedanken und das du auf meine Kritikpunkte eingegangen bist und nicht irgendwelche Oberflächlichkeiten behandelt hast (z.B. von wem das Zitat kommt, was ja egal ist da der Inhalt zählt).

    Des weiteren ist mir noch was eingefallen:
    Jesus hat sicher auch irgendwann das Ende kommen sehen, hat aber keine Endzeitstimmung verbreitet, so wie du. Er hat uns beigebracht wie wir das beste aus dem Leben und der Welt machen können. Also wenn du schon Jesus als Vorbild hast solltest du auch seine Weltanschaung als Vorbild nehmen.

    P.S.: Jesus ist das Licht am Ende des Tunnels.

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    2004/05/05 at 3:41 pm
  • From ali on Unsere Welt ist am Ende

    lies die mal durch:
      

    Die Bibel – zurück zur Titelseite Provider Evangeliumsnetz lifenet
    DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS / 24. Kapitel
      
    Die Bibel
    DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS

    ——————————————————————————–
    Kapitel:  1 |  2 |  3 |  4 |  5 |  6 |  7 |  8 |  9 |  10 |  11 |  12 |  13 |  14 |  15 |  16 |  17 |  18 |  19 |  20 |  21 |  22 |  23 |  24  |  25 |  26 |  27 |  28 |  

    ——————————————————————————–

    Kapitel 24
    JESU REDE ÜBER DIE ENDZEIT (Kapitel 24,1 – 25,46)
    1Und Jesus ging aus dem Tempel fort, und seine Jünger traten zu ihm und zeigten ihm die Gebäude des Tempels. 2Er aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: aEs wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.

    a: Lk 19,44  

    Der Anfang der Wehen
    3Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? a 4Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, daß euch nicht jemand verführe. 5Denn es werden viele bkommen unter meinem Namen und sagen: cIch bin der Christus, und sie werden viele verführen. 6Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. 7Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. 8Das alles aber ist der Anfang der Wehen. 9dDann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. 10Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. 11Und es werden sich viele efalsche Propheten erheben und werden viele verführen. 12Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. f 13Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. g 14Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für halle Völker, und dann wird das Ende kommen.

    a: Apg 1,6-8  b: Joh 5,43 c: 1. Joh 2,18  d: Kap 10,21-22; Joh 16,2  e: 2. Petr 2,1; 1. Joh 4,1  f: 2. Tim 3,1-5  g: Kap 10,22; Offb 13,10  h: Kap 28,19  

    Die große Bedrängnis
    15Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) – wer das liest, der merke auf! -, 16alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; 17aund wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; 18und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. 19Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! b 20Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. 21Denn ces wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. 22Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. 23Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! oder: Da!, so sollt ihr’s nicht glauben. 24Denn es werden falsche Christusse und dfalsche Propheten aufstehen und egroße Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. 25Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. 26fWenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. 27Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. 28Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier. g

    a: Lk 17,31  b: Lk 23,29  c: Dan 12,1  d: 5. Mose 13,2-4 e: 2. Thess 2,8-9; Offb 13,13  f: Lk 17,23-24  g: Lk 17,37; Offb 19,17-18  

    Das Kommen des Menschensohns
    29Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die aSonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und bdie Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden cwehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden dsehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31Und er wird seine Engel senden mit hellen ePosaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

    a: Jes 13,10; Offb 6,12-13 b: 2. Petr 3,10  c: Offb 1,7 d: Kap 26,64; Dan 7,13-14; Offb 19,11-13  e: 1. Kor 15,52; Offb 8,2  

    Mahnung zur Wachsamkeit
    32An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33Ebenso auch: wenn ihr das alles seht, so wißt, daß er nahe vor der Tür ist. 34Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. 35Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. a 36Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. b 37cDenn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. 38Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; 39und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns. 40Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. 41Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. d 42Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. e 43Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, fzu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. 44Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.

    a: Kap 5,18; Jes 51,6  b: Apg 1,7  c: Lk 17,26-27; 1. Mose 6,9 – 7,23  d: Lk 17,35  e: Kap 25,13  f: 1. Thess 5,2  

    Vom treuen und vom bösen Knecht
    45Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? 46Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 47Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. a 48Wenn aber jener als ein böser Knecht in seinem Herzen sagt: bMein Herr kommt noch lange nicht, 49und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, ißt und trinkt mit den Betrunkenen: 50dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, 51und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm sein Teil geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

    a: Kap 25,21; 25,23  b: 2. Petr 3,4  

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    Letzte Aktualisierung: 2001-05-18 (mha/mdh)

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    2004/05/05 at 6:05 pm
  • From Tobias Witter on Verschlingt uns die Sexwelle?

    Hurre

    Ich bin schwul

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    2004/05/07 at 10:57 am
  • From ali on Verschlingt uns die Sexwelle?

    wenn schwul, dann: www.wuestenstrom.de
    ali

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    2004/05/07 at 11:08 am
  • From Kirsten on Unsere Welt ist am Ende

    Etwas zur “Perversion” der Homosexualität

    Hallo!
    Auch wenn ich davon ausgehe auf diesen Kommentar eine relativ vernichtende Antwort zu erhalten, bitte ich dennoch darum, mich ernst zu nehmen und meine Meinung zu respektieren (denn das ist bei vielen Christen nicht unbedingt gegeben).
    Ich finde den Artikel maßlos übertrieben, wie das meiste was man hier so zu lesen bekommt. Die Artikel laufen alle immer nur auf das selbe hinaus, nämlich wie toll Gott, die Bibel und/oder das Christentum sind. Das mag stimmen, ist aber wenig ansprechend. Vielleicht überlegt ihr euch zur Abwechslung mal etwas Neues?
    Der Artikel an sich hat mich nicht weiter gestört, bis ich an die Textstelle mit der “Perversion” der Homosexualität gekommen bin. Den letzten Abschnitt hab ich dann nicht mehr gelesen, denn ich hatte wirklich keine Lust mehr.
    Ich dachte, gerade als Christ sollte man besonders tolerant sein?
    Und jetzt komme mir bitte niemand mit diesem “Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde”. Das mag sich in der Theorie vielleicht nett anhören, ist in der Praxis aber wirklich nicht umsetzbar.
    Und in diesem Fall kann man schon gar nicht damit anfangen, da ihr ja alle Homosexuellen sozusagen als “Perverse” bezeichnet.
    Diese Einstellung macht mich traurig, ich denke heutzutage, wo allgemein bekannt ist, dass Homosexualität und Bisexualität etwas völlig normales sind, ja sogar im Tierreich zu Hauf vorkommen, sollte niemand mehr so denken.
    Über die Bibelstellen, die Christen, die gegen Homosexualität argumentieren, nur allzu gerne anbringen kann man streiten, aber soweit ich das beurteilen kann, kann man davon ausgehen, dass es sich bei vermeintlichen Textstellen keineswegs um Verdammungen der Homosexualität und der Liebe zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen, wie wir sie heute kennen, handelt, sondern um Tempelprostitution und andere Dinge, die damit nichts zu tun haben (aber das dürfte euch ja sicherlich bekannt sein).
    Warum tut ihr den Menschen so etwas eigentlich an?
    Für jeden, der christlich und gleichgeschlechtlich liebend ist ist das ein Schlag ins Gesicht.
    Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Ich bin zwar selbst nicht homosexuell, dafür aber mein Cousin.
    Und ja, wir stammen aus einer christlichen Familie.
    Es ist unglaublich schwer für jemanden, der christlich erzogen wurde und seinen Glauben auch weiter leben möchte, zu erkennen, dass er sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt (was er ja nicht ändern kann).
    Ohne den Rückhalt und die Unterstützung der eigenen Familie wird das noch ungemein schwerer.
    Und wenn man dann auch noch so etwas anhören muss, ist das wirklich absolut deprimierend.
    Ich möchte euch nur bitten, einmal darüber nachzudenken, wie viele Menschen ihr mit dieser Aussage verletzt. Wenn man davon ausgeht, dass 3-6 Prozent aller Menschen homosexuell sind, kann man davon ausgehen, dass etwa der selbe Prozentanteil derer, die diesen Artikel lesen ebenso empfindet.
    Das führt letztendlich nur dazu, dass sich diese Menschen in eurer (und auch meiner) Religion nicht mehr akzeptiert fühlen, und das bewirkt möglicherweise, dass sie sich abwenden, denn niemand möchte einer Religionsgemeinschaft zugehörig sein, die ihn selbst und seine Empfindungen als etwas schlechtes oder gar sündhaftes darstellen.
    Ich weiss, viele Christen sind verbohrt in ihrer Meinung und nehmen gar nichts anderes mehr zur Kenntnis, aber ich hoffe dass ihr euch möglicherweise etwas von dem hier zu Herzen nehmt, eurer Mitmenschen zuliebe. Im Endeffekt kann keiner von euch behaupten, er wüsste genau, wie Gott über die Dinge denkt.
    Ich wünsche euch dennoch alles Gute, Kirsten  

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    2004/05/07 at 7:46 pm
  • From ali on Unsere Welt ist am Ende

    danke für dein anliegen. das wort pervers kommt schon hart rüber. ein anderer weg,dieses grosse problem zu erklären.
    hier.
    Homosexualität
    Was ist eigentlich Homosexualität
    ——————————————————————————–

    Was ist Homosexualität eigentlich? Zunächst erkennen wir in ihr jede Form gleichgeschlechtlicher Sexualität. Freilich, diese Definition ist unvollkommen, weil sie dem nicht gerecht wird, was Homosexualität eigentlich ist.

    Homosexualität verstehen wir als eine Suche. Ähnlich, wie in den Sexualwissenschaften beobachtet, kann der Mensch seine Sexualität dazu benutzen, um innere Konflikte zu kanalisieren. Dies betrifft dann nicht nur die Homosexualität, sondern alle Formen der Sexualität.

    Beispiele:
    Hier einige Beispiele wie Menschen mittels ihrer Homosexualität einen inneren Konflikt “lösen”:
    P. ist heute vierzig. Noch nie hatte er homosexuelle Gefühle. Doch nun, seit zwei Jahren, sind sie urplötzlich da. Wenn P. seine Phantasien beschreibt, dann tauchen dort Menschen auf, die ca. 15 oder 16 sind. So zu sein wie diese, so zu leben wie sie, das ist sein Ziel. Ja, sagt er im Gespräch, ich möchte noch einmal eine Jugend erleben. P. hat nie eine Jugend erlebt, die Jugendphase wurde durch sein erstes Erleben mit einer Frau abgebrochen. Seine Mutter hatte beide beim Kuscheln erwischt. Darauf hin fügte er sich innerlich dem Verbot der Mutter und zog sich zurück. Heute will P. noch einmal der Junge sein und sehnt sich nach Jungs, von denen er denkt, dass sie Mädchen erobern könnten.

    R. ist seit er denken kann homosexuell. Er hat schon immer so gefühlt, sagt er. Im Kindergarten fühlte er sich schon zu anderen Jungs hingezogen. Immer hat er sich mit ihnen verglichen. Aber irgendwie fühlte er sich als Aussenseiter. Sicherlich, sagt R., wenn jemand meine Schulkameraden befragen würde, ob ich Aussenseiter bin, dann würden sie sagen, R. war der Junge mit der grössten Klappe, er war wortgewandt und hatte es faustdick hinter den Ohren. Trotzdem sagt R., ich fühlte mich einsam und nicht dazugehörig. In der Pubertät wurde aus der Sehnsucht nach Jungs ein erotisches Spiel in der Phantasie. Später probierte er Sex mit Jungs aus und hatte zeitweise auch einen Freund. Diese Freundschaften zerbrachen aber nach einer gewissen Zeit. Wie R. sagt, immer dann, wenn ich merkte, dass mein Freund nicht dem entsprach, was ich mir in meiner Phantasie wünschte, erlosch die Liebe.

    S. hat mit sechs Jahren eine Operation wegen Hodenhochstands gehabt. Er beschreibt das Erlebnis als entwürdigend. Seit dieser Zeit fühlte er sich andern Jungs gegenüber unwert. Ja er hatte Freunde, war auch im örtlichen Fussballverein, letztlich hatte er aber Angst und fühlte sich minderwertig, weil er dachte, dass etwas mit ihm nicht stimmt, dass er nicht so männlich sei wie andere. Mit 12 begannen dann die Phantasien und das heimliche Schauen unter der Dusche. S. sagt, dass er total auf den Penis anderer Jungs fixiert sein und immer zu den Drang habe ihn zu berühren. Homosexuelle Kontakte erfüllen für ihn diese Phantasie.

    K. hatte einen richtig tollen Vater. Er wollte, dass er in den Fussballverein ging, dass er sich für Sport interessierte, dass er einmal die Firma übernimmt. K. war das immer unheimlich. Er fühlte sich von seinem Vater beherrscht. Er begann ihn innerlich abzulehnen. Auch alle anderen Jungs, die so aufreissend und grob daherkamen, wie der Vater, lehnte er ab. Bei Mädchen fand er einen sicheren Ort. Letztlich entstand bei K. aber schon sehr früh eine tiefe Bewunderung von Männern. Eigentlich wollte er dazu gehören, aber er hatte Angst, vereinnahmt zu werden und in eine Hülle des Mannseins gepresst zu werden. Aus der Bewunderung wurden später Gewaltphantasien geboren. Er träumte immer davon, dass andere Jungs ihn schlagen und grob zu ihm sind. Dies wurde dann zur sexuellen Phantasie und führte ihn in die Homosexualität, wo er lange Zeit in der Leder und SM Szene lebte.

    Homosexualität, der Versuch einer Beschreibung
    ——————————————————————————–

    Vier Geschichten mit unterschiedlicher Entwicklung. Homosexualität sieht bei jedem Menschen anders aus. Zwar ist bei jedem die Sehnsucht nach dem gleichen Geschlecht als relativ stabile Sehnsucht festzustellen, die Entstehung und vor allem der Inhalt ist aber so verschieden, wie es verschiedene Menschen und Lebensgeschichten gibt.

    Wir verstehen Homosexualität darum folgendermassen:

    1. Homosexualität ist Ausdruck einer Suche
    Homosexualität ist der Ausdruck einer Suche. In der Mitte der Suche steht der Versuch, dass ein konkretes Bedürfnis erfüllt wird. Bei P. ist es das Bedürfnis ein ganz normaler Junge zu sein, der ein Mädchen erobern kann. Bei R. die deutliche Suche nach dem Empfinden einer eignen männlichen Identität und Annahme durch gleichgeschlechtliche Freundschaften. Bei S. die Sehnsucht, die Verunsicherung zu überwinden, die er durch die traumatische Erfahrung seiner Operation gemacht hat. Bei K. die Sehnsucht nach einer selbstgestalteten Identität.

    Wir beobachten, dass die Suche immer begleitet ist von einer positiven Sehnsucht oder Illusion und von einer Angst oder Abwehr. So steht der Sehnsucht meist ein Mechanismus von Verhinderung entgegen, frei nach dem Motto, das was ich wünsche, verhindere ich.

    Bei P. war in der therapeutischen Beratung zu entdecken, dass er auf der einen Seite ein Junge sein wollte, der Mädchen eroberte, auf der anderen Seite hatte er tausend Erklärungen parat, warum das ein doofes und chauvinistisches Verhalten ist. R. und K. wollen beide zur Gruppe der Jungs gehören. Auf der anderen Seite erklären sie wortreich, warum welche Männer weshalb abzulehnen sind und dass andere Männer sie ohnehin nicht verstehen können. Bei S. ist es so, dass er sich wünscht ein normaler Mann zu sein, mit normalem Penis. Er hat aber in keiner Weise einen Zugang zu seinem Körper, weshalb er auch grosse Pinkelängste hat und nicht sehen kann, dass er eigentlich ein recht gut aussehender Mann ist.

    2. Lebensgeschichte
    Es wurde viel über die lebensgeschichtliche Entwicklung von Homosexualität geschrieben und nachgedacht. Wie man leicht aus den obigen Beispielen ablesen kann, ist es für uns unbestritten, dass lebensgeschichtliche Ereignisse und Motive aus der Lebensgeschichte eine Rolle bei der Ausprägung von Homosexualität spielen.

    Wir stimmen von daher grundsätzlich den Theorien zu, die Homosexualität für ein Entwicklungsproblem halten. So kann man bei Homosexuellen Jungen und Mädchen oft eine nicht gelungene Identifikation mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil beobachten. Auch der gegengeschlechtliche Elternteil kann durch Abwertung des Kindes, durch eigene Verunsicherung in der Geschlechtsidentität einiges zur Identitätsverwirrung des heranwachsenden Kindes beitragen.

    Auch wenn wir diese Theorien respektieren, sehen wir die Wurzeln der Homosexualität nur zu einem Teil in der Kindheit begründet.

    2.1 Die Frühe Entwicklungsphase
    Wie wir aus der neueren Säuglingsforschung wissen, entwickelt sich der Mensch nicht unbedingt in aufeinander aufbauenden Phasen, sondern in Schichten. Das Konzept der Phasen geht davon aus, dass nur bei erfolgreichem Abschluss einer Phase auch der nächste Entwicklungsschritt gelingen kann. Das Schichten-Modell dagegen sagt, dass der Mensch in einem lebenslangen Entwicklungsprozess steht und dass Störungen in der Entwicklung auf jeder Stufe und in jedem Lebensalter zu tiefgreifenden Irritationen und Verwerfungen führen können. Freilich sieht auch das Schichten-Modell in den frühen Jahren die grösste Gefährdung, rechnet aber auch noch mit späteren Störungsfaktoren.

    Wie halten für uns fest, dass der Mensch seine geschlechtliche Identität schon sehr früh bemüht ist zu entwickeln. So ist das Kind ab dem ersten Lebenstag damit beschäftigt sich von seiner Umwelt zu differenzieren und herauszufinden, wer es ist.

    Bei dieser Identifikation rechnen wir der Mutter und dem Vater eine herausragende Bedeutung zu. Wobei sich nach unserer Auffassung Jungen und Mädchen anders entwickeln. So baut der Junge seine Identität eher am Grundwort “Selbstständigkeit” auf und das Mädchen eher am Grundwort “Bezogenheit”. Diese unterschiedliche Entwicklung gibt der Homosexualität bei Frauen und Männern daher eine andere Gestalt. Wir sehen, dass es wichtig ist, ob ein Vater den Sohn und eine Mutter das Mädchen in seiner Identität bestätigt und ihm Raum gibt, seine bzw. ihre Identität in einer guten emotionalen Gemeinschaft aufzubauen. Gleichzeitig sehen wir aber, dass auch der gegengeschlechtliche Elternteil eine herausragende Rolle bei der Bestätigung der Geschlechtsidentität hat.

    2.2 Der Antrieb des Kindes
    Die Herausbildung der Geschlechtsidentität hängt aber nun nicht allein an dem Einwirken der Eltern, sondern auch daran, wie ein Kind auf die angebotenen Reize reagiert. Wir beobachten, dass es vor allem sensible Kinder sind, die später eine homosexuelle Wahl treffen. Sie verarbeiten Reize ganz anders als Kinder mit einem aktiven Antrieb. So fühlen sich sensible Kinder eher abgelehnt und kommen zu Überinterpretationen der elterlichen Erziehungsleistung. Ein sensibler Junge erfährt den forschen Vater eher als Gefahr und wendet sich von ihm eher ab, als ein aktiver Junge, der die Konfrontation liebt.

    2.3 Die Gruppe der gleichgeschlechtlich Gleichaltrigen
    Wichtig für die Herausbildung der Geschlechtsidentität ist aber auch, wie die Auseinandersetzung um Identität in der Gruppe der gleichgeschlechtlich Gleichaltrigen verläuft. Denn auch hier lernen Männer und Frauen das, was sie als Handwerkszeug des Frau- und Mannseins brauchen. Ist ein Kind durch die ersten Erfahrungen im Elternhaus in seiner Geschlechtsidentität verunsichert, dann geht es dementsprechend unsicher in die nächste Entwicklungsphase und hat häufiger Ängste vor dem gleichgeschlechtlichen Gegenüber.

    2.4 Der erste Rettungsversuch einer krisenhaften Identität und das Aufkommen von Vergleichsleistungen
    Heranwachsende Männer und Frauen überwinden diese Unsicherheit meist durch den Aufbau einer Ersatzidentität oder eines Images. So teilen viele Homosexuell empfindende Menschen mit, dass sie sich keineswegs abgelehnt gefühlt haben. Wenn sie aber differenziert erzählen, dann tritt zu Tage, dass sie ihre Aufnahme in die Gruppe der Gleichaltrigen durch die Herausbildung eines besonderen Images als Künstler, als Redner, als Philosoph, als Seelsorger und Kummerkasten, als Klassenclown, etc. geschafft haben. Was hier zum ersten Mal eintritt ist der Aufbau einer Ersatzidentität, in der Leben gelingt. Diese einer Abspaltung ähnliche Struktur (Dissoziation) spielt bei der späteren Therapie eine wichtige Rolle. Zwar gelingt im Rahmen der Ersatzidentität das Leben, die Folge ist aber eine innere Abspaltung von den eigentlichen Gefühlen.
    Bei den meisten homosexuell empfindenden Menschen bildet sich neben der Ersatzidentität auch ein permanenter Vergleichsmechanismus aus. Dieser wird manchmal in Form von überhöhter Minderwertigkeitsproduktion wahrgenommen oder in der beinahe schon fetischistischen Fixierung auf bestimmt bewunderte Merkmale bei den gleichgeschlechtlichen Freunden. In der Herausbildung dieser Fixierung wird zum ersten Mal der Sehnsuchts- und Abwehrmechanismus deutlich, der oben beschrieben wird.

    Dieser Sehnsuchts- und Abwehrmechanismus findet in der Sexualität, die ein hervorragender Ort für illusionäre Gefühlsbewältigung ist, später seinen Niederschlag.

    3. Homosexualität – ein multipler Werdegang
    Homosexualität kann nach der obigen Darstellung auf unterschiedliche Weise entstehen:

    a.) Es gibt Homosexualität, die auf eine eindeutige Entwicklung zurückzuführen ist. Diese Entwicklung ist aber in sich nicht immer homogen, das meint, ob jemand Homosexualität ausprägt, weil sein Mannsein nicht vom Vater bestätigt wurde oder ob für eine Frau die Identifikation in die Gruppe der Gleichgeschlechtlichen nicht gelungen ist, ist offen und muss differenziert wahrgenommen werden. Die Entwicklung des Menschen ist ein vielschichtiger Prozess und kann nicht aus einer einfachen Addition von Faktoren gefolgert werden, nach dem Motte: Schlechter Vater + schlechte Lehrer = Homosexuell.

    b.) Homosexualität kann in das Leben von Menschen aber auch durch Krisen hereinbrechen. Wir stellen bei weiblicher Homosexualität fest, dass eine Frau zum Beispiel nach jahrelanger befriedigender Ehe in eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft übergeht, weil ihre Ehe in der Krise ist und weil sie jetzt endgültig von Männern die Nase voll hat. Bei dieser Frau ist nicht unbedingt eine schwierige Mutterbeziehung festzustellen, sondern eine Ansammlung von Enttäuschungen über Männer. Das führt zu einem solchen Vertrauensverlust, dass die Beziehung zu einer Frau gefahrloser ist als zu einem Mann.
    Oder: Ein junger Mann sagt, dass er auch eine Zeitlang mit Frauen Sex hatte. Dann hatte er aber gemerkt, dass es mit Jungs einfacher ist und hat sich für die Homosexualität entschieden. Auch hier muss nicht eine lebensgeschichtlich konsequente Entwicklung vorliegen.
    Manche entwickeln Homosexualität daher aus Gewöhnung, auf dem Hintergrund von Missbrauch, aus der Ablehnung des anderen Geschlechts heraus, usw. Es gibt viele verschiedene Motive. Sie zu erkennen, ist für eine Veränderung wichtig.

    c.) In einer therapeutischen Begleitung gehört zur Prüfung des Inhalts der jeweiligen Homosexualität auch, dass man gegenwartsbezogen fragt. Wir rechnen damit, dass sich die Homosexualität ein und des selben Menschen immer wieder in einer anderen Dynamik äussert. So bearbeitet ein Mensch in seiner Homosexualität einmal sein Körperablehnung, das andere mal, die Sehnsucht nach einem Freund oder die Abwehr des anderen Geschlechts. Wir gehen davon aus, dass der Mensch in unterschiedlichen Lebensphasen immer wieder andere Lebensgeschichtliche Motive bearbeitet.

    Fazit: Nichts ist wie es scheint. Der Mensch ist ein Wunderwerk. Immer wieder änderungsfähig, offen für Neues und Altes. Daher helfen bei der Bearbeitung von Homosexualität keinen schematischen Konzepte. Der Erfolg therapeutischer Beratung hängt davon ab, ob man dem suchenden Menschen helfen kann, die individuellen Motive seiner inneren Suche zu entdecken.

    Verstärkende Faktoren bei der Herausbildung von Homosexualität

    1. Homosexualität ist ein Akt der Gewöhnung
    Nach unserer Wahrnehmung ist homosexuelle Entwicklung bzw. die Konstitution von Homosexualität nicht mit den ersten Erscheinung ausgeprägt, sondern gewinnt durch weitere Prozesse Gestalt. Auch diese Vorgänge sind für die therapeutische Beratung wichtig.

    Wir rechnen auch der Art, wie ein Mensch sich an Homosexualität gewöhnt eine recht hohe Bedeutung zu. So halten wir es für einen Unterschied ob ein Mensch nur homosexuell fühlt oder ob der Mensch formen einer homosexuellen Praxis entwickelt.

    Unter homosexueller Praxis verstehen wir die Herausbildung von Erlebnisformen von Sexualität. Dazu gehört die Phantasieproduktion genauso wie tatsächliche homosexuelle Kontakte.

    Für die Gewöhnung sind folgende Faktoren wichtig:

    a.) In der homosexuellen Gewöhnung übt sich der Mensch darin ein, sein inneres Suchen immer mehr durch Menschen ausserhalb von ihm zu beantworten. D.h. der Mensch ist nie bei sich, immer bei anderen.

    b.) Bei der homosexuellen Gewöhnung gebraucht der Mensch starke Gefühle, wie den Orgasmus. Dabei gehen die anderen Gefühlskategorien wie Sinnlichkeit, Körperempfinden, das Erleben von Zuwendung, das Empfinden einer Atmosphäre, etc. immer mehr verloren. Wir sprechen von einem Verlust der Innenwahrnehmung, was dazu führt, dass das Bestreben, sich durch etwas ausserhalb zu empfinden, verstärkt wird.

    c.) Der Gewöhnung folgt, dass Beziehungen, die nicht dem illusionäre aufregenden Muster folgen, kaum mehr als befriedigend empfunden werden.

    Fazit: Gewöhnung führt zur Selbstentfremdung, weshalb mit der Zeit die homosexuelle Lösung immer stärker als die einzig machbare Lösung empfunden wird. Je länger dieser Vorgang anhält, desto schwieriger wird eine spätere Veränderung.

    2. Homosexualität kann zur Geburt einer neuen Identität führen
    Manche homosexuell empfindende Menschen können aufgrund der Entwicklung irgend wann einmal zu dem Punkt kommen, dass sie Homosexualität als ihr unabänderliches Schicksal ansehen. Sie beginnen daher anderen von ihrer Homosexualität zu erzählen und erwarten, dass andere diese als naturgegeben akzeptieren.

    Diesen Vorgang bezeichnet man als Coming Out. Das Coming Out ist letztlich nichts anderes als die Bildung einer Subidentität. Da der Mensch seine innere Fragen nicht lösen kann, sagt er einfach, ich bin halt so.

    Dieses Prozess hat umfassende Funktionen:

    a.) Meist beginnt der Mensch nach einer Erprobungsphase von Homosexualität und einer entsprechenden Gewöhnung, seine Lebensgeschichte umzuinterpretieren, wobei er feststellt, er hat eigentlich immer schon so empfunden, daher sei er wohl homosexuell geboren.

    b.) Die meisten Menschen schliessen sich in dieser Phase auch homosexuellen Gruppen an, die sie in ihrem Sein bestätigen. Dies gibt den betroffenen den Sozialrahmen, der ihnen bei der späteren Veröffentlichung ihrer Homosexualität Sicherheit gibt.

    c.) In der homosexuellen Subkultur lernt der Mensch homosexuelle Verhaltensweisen und Lebensstile kennen und auch eine Bewertung seiner Umwelt. So entwickelt er ein klares Beurteilungssystem seiner Welt und teilt die Welt in Wurzel und Subkultur auf. Sowohl die Sub wie die Wurzel oder Gegenkultur braucht der Mensch zur Identitätsstabilisation.

    d.) Mit dem Herantreten des Menschen, der sich in seiner Homosexualität zu definieren beginnt, an die Subkultur beginnt ein Prozess kultureller Formung: So lernt der homosexuell empfindende in der Subkultur die typischen Handlungsstile, die ihm helfen auch als Homosexueller in der Subkultur zu leben und auf der anderen Seite gestaltet der Homosexuelle die Subkultur mit und bringt neues ein. So ist zum Beispiel zu beobachten, dass jüngere Homosexuelle heute die Auffassung von dem was Homosexualität ist, wesentlich mitgeprägt haben. War in den nach achtundsechzigern Homosexualität noch etwas Kämpferisches, so ist es heute etwas Selbstverständliches geworden.

    Fazit: Die Herausbildung einer Subidentität ist die Geburt einer neuen Identität in einem neuen sozialen Bezugsrahmen, aus dem die Welt neu definiert wird und persönliche Wissensstrukturen eine grundlegende Uminterpretation erfahren. Wer einmal eine Subidentität ausgeprägt hat, kann sich nur schwer verändern.

    Veränderbarkeit von Homosexualität
    ——————————————————————————–

    1. Warum glauben wir an die Veränderbarkeit von Homosexualität
    Wir halten die Meinung, dass Homosexualität veränderbar ist, nicht für überholt. Im Gegenteil. Wir sehen, dass die neueren Sexualwissenschaften uns weitgehend Recht geben.

    Die homosexuellen Bewegung hat durch die Trennung von Sex und Geschlecht sehr stark daran gearbeitet, dass Homosexualität nichts mit lebensgeschichtlichen Motiven und Fragen unserer Persönlichkeit zu tun hat. Dazu wurden in der Vergangenheit kuriose Theorien geboren.

    Auf der anderen Seite behaupten die Sexualwissenschaften relativ durchgängig:

    1. Sexualität ist ein Konflikt im Menschen, in dem der lebensgeschichtliche Motive verarbeitet. Hier greifen wir auf Konzepte von Stoller, Schorsch/Pfäfflin, Gunter Schmidt, u.a. andere
    zurück.

    2. Homosexualität ist kein besonders zu bewertender sexueller Konflikt. Vielmehr ist er wie andere sexuelle Konflikte, die der Mensch ausprägen kann, einzuordnen.

    3. Sexuelle Orientierungen des Menschen sind plastisch, werden ausgehandelt und verändern sich im Laufe eines Lebens immer wieder neu. Hier können wir vor allem auf die Untersuchungen von Kinsey verweisen, der nicht, wie allgemein angenommen, beweisen wollte, dass es homosexuelle, bisexuelle und heterosexuelle Menschen gibt, sondern der sagen wollte, dass der Mensch im Laufe seines Lebens ständig seine sexuelle Orientierung ändert.

    4. Sexuelle Konflikte werden allgemein als extrapsychische Lösungen verstanden durch die der Mensch die Frage nach seiner Identität zu erklären versucht. Homosexualität ist so gesehen eine extrapsychische Konfliktlösung. Hier folgen wir neben dem Ansatz des amerikanischen Psychologen und Therapeuten Joseph Nicolosi auch Ansätzen, von z.B. Carlos Menzos, Heinz Kohut oder Stoller, Schorsch/Pfäfflin, Schmidt (u.a.).

    5. Der Mensch kommt also nicht zu seiner Homosexualität weil er so geboren ist, sondern, weil er eine innere Frage hat. Gunter Schmidt geht sogar noch weiter. Er bezweifelt das Konzept der Monosexualität ganz und sagt, der Mensch entscheidet sich für seine sexuelle Orientierung. Diese Entscheidung trifft er vor allem im Rahmen bestimmter gesellschaftlicher Gegebenheiten.

    Fazit: Die Sexualwissenschaften kennen derzeit kein gültiges Konzept für eine anlagebedingte Homosexualität. Sie weigern sich sogar überhaupt von einer Homosexualität zu sprechen. Sie ordnen Homosexualität in die allgemeine Sexualität ein und zeigen, dass der Mensch seine Sexualität im Laufe seines Lebens auf unterschiedliche Weise, unter dem Einfluss verschiedener Krisenfaktoren, neu definiert. Sexualität ist also nichts früh festgelegtes, sondern etwas prozesshaftes, das generell für Veränderung offen ist. Somit ist die Frage nach sexueller Veränderung nicht über die Frage von Fixierung und Anlage zu beantworten, sondern über die Frage von Ethik und eigener Entscheidung.

    2. Wie verändert sich Homosexualität
    Mein Name ist Peter. Seit ich denken kann, fühlte ich mich von Männern angezogen. Mit 16 wurde ich Christ. Ich habe nie aggressive Reaktionen bezüglich meiner Homosexualität erlebt, eher peinliche Verschwiegenheit. Es gab keine Anlaufstelle für mich, um darüber zu reden.

    2.1 Beispiel einer Veränderung
    Ich habe kein typisches Comingout gehabt, wie man es heute aus der Schwulenszene kennt. Ich führte ein Doppelleben, hatte also homosexuelle Kontakte in der sogenannten Szene. Diese waren anonym, wie überhaupt der größte Teil der homosexuellen Szene sich eher im anonymen Bereich abspielt.

    Der Wunsch nach Veränderung kam nicht von Außen. Im Prinzip hätte ich so weiterleben können. Das Verlangen nach Veränderung kam von innen. Ich litt unter meinen homosexuellen Gefühlen. Das war für mich der Anlass, mir die Frage zu stellen: “Was suche ich eigentlich, wenn ich einen Mann begehre?” Die Antwort, die ich für mich fand, war verblüffend einfach: Ich wollte so sein, wie der andere! Ich entdeckte, dass ich mich immer in solche Männer verliebte, gegenüber denen ich mich minderwertig und unterlegen fühlte.

    So musste ich feststellen, dass meine Homosexualität gar kein sexueller Konflikt war, sondern mit Fragen meines Mannseins zusammenhing. Meine Homosexualität war letztlich nichts anderes als der Versuch, meinen Identitätskonflikt als Mann über einen anderen Mann zu bewältigen.

    Diese Erkenntnis war der Schlüssel zu meiner Veränderung. So durfte ich lernen, meinen Identitätskonflikt nicht mehr über homosexuelle Phantasien und Abenteuer zu lösen, sondern durch reale Beziehungen. Dieser Weg war steinig. Ich lernte aber mit der Zeit, dass ich die Anerkennung, die ich in meinen homosexuellen Gefühlen illusionär suchte, in realen, nichterotischen Männerfreundschaften erhalten konnte.

    Ob ich heute heterosexuell bin? Ich möchte es so beschreiben: Am Anfang meiner Pubertät hatte ich ausschließlich Träume und Phantasien, die homosexuell waren. Und heute habe ich vorwiegend heterosexuelle Phantasien und Träume.

    Wenn ich heute mit meiner Frau zusammen bin und ihr begegne, spüre ich eine tiefgehende Befriedigung, ganz anders, als früher mit einem Mann. Das kommt nicht aus einem moralischen Zwang, sondern ist ein ganz tiefes Gefühl in mir.

    2.2 Meilensteine auf dem Weg der Veränderung
    Hier wollen wir nur wesentliche Punkte des Veränderungsprozesses aufzeigen.

    a.) Erkennen der inneren Frage
    Wichtig ist, dass der Mensch, die innere Frage, die er in der Sexualität bzw. in seiner Homosexualität bearbeitet erkennt.

    b.) Polarisierung
    Diese Frage muss dann in der Polarisierung von Abwehr und Idealisierung erkannt werden. Nach was sehne ich mich, wie verhindere ich meine Sehnsucht.

    c.) Bündnis
    Bei dem Weg aus der Homosexualität geht es nicht darum, dass das Bedürfnis das ich habe nicht befriedigt werden darf. Vielmehr geht es darum, dass der Betroffene einen Weg findet, sein Bedürfnis in der Realität und nicht in illusionären und sexuellen Beziehungen zu befriedigen. Daher soll jeder Ratsuchende sich mit seinem Bedürfnis verbünden und dafür einstehen, dass er das was er sucht, auch in der Realität finden darf. D.h. Freundschaften brauchen nicht mehr in illusionären Idealisierungen gesucht werden, sondern sollen auf dem Boden der Realität erlebt werden. Die Annahme meines Körpers brauche ich nicht mehr dadurch zu finden, dass ich mich mit dem Körper eines anderen verschmelze, sondern, dass ich lerne meinen Körper anzunehmen. Etc.

    d.) Trauer und Vergangenheitsarbeit
    Wer sich auf das Bündnis einlässt wird in der Realität bald auf Widerstände stossen. Derjenige, der endlich reale Freundschaften leben will, wird merken, dass es schwer ist, sich von der Illusion des Idealfreundes zu verabschieden. Er wird auch spüren, dass er bislang keine Fähigkeiten ausgeprägt hat, echte Freundschaften zu leben.
    Menschen, die in Freundschaften Bestätigung für ihre Identität suchen, müssen die Ängste austrauern, die dazu geführt haben, dass sie heute keinem Mann oder keiner Frau mehr trauen können.
    Ratsuchende mit mangelndem Körperbewusstsein, müssen die Geschichte der Abwertung ihres Körpers austrauern, neue Körpergrenzen aufbauen, sich empfinden lernen.

    e.) Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart
    In der Begleitung ist die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart bedeutsam. Ziel ist, der Ratsuchende in seinem Alltag, das beginnt zu leben, was er als Bedürfnis erkannt hat. Wir rechnen damit, dass der Widerstand den er bei dem Versuch der Bedürfniserfüllung im Alltag erlebt, ein Hinweis auf vergangene Verletzungen beinhaltet, egal aus welcher Zeitphase seiner Entwicklung sie stammen. Gleichzeitig soll durch die Verzahnung von Vergangenheit und Gegenwart erreicht werden, dass heute, im hier und jetzt, an einem veränderten Leben gearbeitet werden kann. Das hat etwas mit dem zu tun, dass der Ratsuchende Kompetenzen für sein Leben erhält und aufhört zu glauben, dass wenn irgendwas in der Vergangenheit gelöst wird, er automatisch ein verwandelter Mensch ist. Alles was in der Vergangenheit gelöst und erlöst wird, muss in der Gegenwart gelebt werden.

    f.) Entwicklung von Gefühlen
    Auf dem Weg zur Bedürfniserfüllung ist der Aufbau von Gefühlen und einer gefühlsmässigen Innenwahrnehmung entscheidend. Denn alle wesentlichen Veränderungen müssen von den Gefühlen her wahrgenommen werden. Beispiel: Es ist wichtig, dass Ratsuchende lernen, durch das nichterotische Zusammensein und die Zuwendung eines gleichgeschlechtlichen Freundes, Befriedigung des Nähe und Annahmebedürfnisses zu erfahren.

    g.) Überwindung passiver Wahrnehmung
    Wichtig ist auch, die Überwindung aller passiven Wahrnehmung, nämlich der Auffassung, dass mein Problem nicht änderbar ist. Dies ist in jeder therapeutischen Beratung mitunter der schwierigste Punkt. Menschen, die jahrelang homosexuell empfunden haben und sich diesen Gefühlen ohnmächtig ausgeliefert fühlen, können oft nicht glauben, dass das Problem veränderbar ist oder haben eine übersteigert magische Lösungsphantasie entwickelt, nach dem Motto, der Therapeut wird es richten. Dies muss überwunden werden und der Ratsuchende muss an die Möglichkeiten eigener Problemlösung herangeführt werden.

    h.) Wenn das Bedürfnis in der Realität erfüllt wird, dann brauche ich die Illusion nicht mehr
    Die Homosexualität als illusionärer Lösungsversuch kann dann aufgegeben werden, wenn ich mir meine Bedürfnisse in der Realität erfüllen kann. Damit braucht der Mensch seine Konflikte nicht mehr extrapsychisch, also ausserhalb von sich zu lösen, sondern erlebt, dass er alles bekommt was er braucht, in nichtsexuellen Beziehungen zum gleichen Geschlecht. Gleichzeitig mit dem Aufbau dieser Befriedigung tritt die Herausbildung von Heterosexualität ein. Wichtig ist für den Betroffenen hier die gleichgeschlechtliche Freundesgruppe, die ihn darin unterstützt.

    Verfasser: Markus Hoffmann, Tamm

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    2004/05/08 at 12:05 am
  • From innominesatan on Tattoos – ewige Erinnerungen

    ficekn satan

    und zwar wollte ich nur mal anmerken das tatoos zwar der ewigkeit bestimmt sind jedeoch die meisten zuiemlich scheiße sind! ich selbst habe die ehre auf meinem körper ein überdimensionales pentagramm zu tagen und diverse andere und man sollte niemal mit reue an ein tatoo gehen da man sich sonst erst gar keins stechen sollte und man sollte auch nicht ubedingt darüber gedanken machen wie sie aussehen wenn man alt ist oder was man dann  darüber denkt… bis dahin verbleibe cih mit satanischen grüßen wotan

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    2004/05/15 at 11:36 pm
  • From ali on Tattoos – ewige Erinnerungen

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    Was bedeutet das Pentagramm?
    von Patrizia Tilly

    Frage von CS
    Was bedeutet das Pentagramm?

    Über den Autor
    Patrizia Tilly
    Patrizia Tilly (Jahrgang 1970) arbeitet als Werbegrafikerin in Österreich. Sie ist begeistert davon, dass Jesus so viel Liebe hatte und freiwillig für uns Menschen starb.

    Bibelstellen
    Psalm 97,7
    Jesaja 2,8
    Offenbarung 22,15

    Download als Versliste für bibleserver.com

    Mehr davon
    Artikel auf CD oder CD-ROM

    Geschichte und Hintergrund
    „Penta“ ist das griechische Wort für “5”. Das Pentagramm, oder auch Drudenfuß, Satansstern, Hexenkreuz, Stern des Ostens (Freimaurer), Hexenstern …etc. genannt, ist ein fünfzackiger Stern der in einem Zug gezeichnet wird.

    Da dem Pentagramm von den verschiedenen Gruppierungen (Esoteriker, Hexen, Satanisten, um einige zu nennen) jeweils andere Bedeutungen und Kräfte zugeschrieben werden, ist es nicht so leicht eine Person, die dieses Zeichen z.B. als Anhänger um den Hals trägt, in eine bestimmte Kategorie oder Gruppierung einzuordnen. Es gibt auch viele verschiedene Erklärungen zur Bedeutung des Pentagramms, daher werde ich hier nur die häufigsten und auffallendsten erläutern.
    Das Pentagramm wurde anscheinend schon in der Antike und im Mittelalter verwendet. In der Antike war das Pentagramm unter anderem ein Symbol des Lebens und der Gesundheit (Pythagoras soll es z.B. getragen haben). Im Mittelalter wurden Pentagramme als Schutz- und Abwehrzeichen gegen Dämonen und Geister eingesetzt.

    Das aufrechtstehende Pentagramm
    Wird das Pentagramm mit einer Spitze nach oben dargestellt (oft auch innerhalb eines Kreises), so soll es einen aufrecht stehenden Menschen (die oberste Spitze ist der Kopf, die linke und rechte Spitze die Arme, die beiden unteren Spitzen die Beine) sowie die Harmonie der Elemente darstellen. Jeder Spitze wird ein Element wie Wasser, Feuer, Erde, Luft zugeteilt – die oberste Spitze soll den Geist, die Spiritualität, die darüberstehende Macht darstellen. Esotheriker und Hexengruppierungen halten das Pentagramm für das kraftvollste Zeichen der Macht und des Schutzes. Auch soll es ein Sinnbild von Makrokosmos und Mikrokosmos sein – eine starke Aussage über unseren Platz im Universum.

    Das umgedrehte Pentagramm
    Wird das Pentagramm auf den Kopf gestellt, also mit einer Spitze nach unten, so sollen seine „positiven“ magischen Kräfte ins Böse umgekehrt werden.
    Wenn man diese Abbildung betrachtet, verwundert es nicht, warum gerade Satanisten das Pentagramm auf den Kopf stellen. Der Bock aus Mendez  
    Es kommt auf die Einstellung des Trägers an, welche Bedeutung dem Zeichen zugeordnet wird.

    (Ägypten) ist der „Gott der Begierde“ und wird hier in Form eines Ziegenbock-Kopfes, der den Satan verkörpert, in den Stern eingesetzt. Anderen Erklärungen zufolge ist diese Darstellung den Naturgöttern Pan und Cernunnos nachempfunden.

    Das auf den Kopf gestellte Pentagramm wird von Satanisten, aber auch von anderen Gruppierungen verwendet. Es kommt immer auf die Einstellung, den Glauben, die Ausrichtung des Trägers an, welche Bedeutung dem Zeichen zugeordnet wird. Man sollte vielleicht nicht gleich das Schlechteste von einer Person, die dieses Zeichen trägt, denken. Viele tragen es sicher einfach als Schmuck und viele auch aus Unwissenheit über dessen Bedeutung.

    Schwarze und weiße Magie
    Eine recht einfache Erklärung beschränkt sich einfach auf Himmel und Hölle:

    Aufrechtstehendes Pentagramm = Himmel, umgedrehtes Pentagramm = Hölle. Daraus wird wahrscheinlich auch der Gebrauch bei weißer und schwarzer Magie abgeleitet. Bei der weißen Magie wird im allgemeinen das aufrechtstehende Pentagramm verwendet, bei der schwarzen das Umgedrehte.

    Das Pentagramm aus christlicher Sicht
    Aus christlicher Sicht ist das Pentagramm in jedem Fall ein okkultes Symbol – egal ob es als Schutzzeichen, Kraftspender oder Zaubersymbol eingesetzt wird.

    Schon vor Jahrtausenden verehrten die Menschen solche Zeichen, und diese sind gleichzusetzen mit den Götzenstatuen die die haidnischen Völker und leider auch das Volk Israel angebetet haben. Was die Folge solcher Anbetungen sein wird steht in Offenbarung 22,15:

    “Draußen (aus dem Paradies ausgeschlossen) sind die Hunde und die Zauberer, die Hurer, die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge lieb hat und tut.”
    Offenbarung 22,15

    Ob es nun das Ying/Yang-Zeichen, der Obelisk der Freimaurer, das Pentagramm, ein Bild der Jungfrau Maria, ein Edelstein oder irgendetwas anderes ist dem man magische Kräfte zuschreibt – es sind Dinge, tot und meist aus Menschenhand gemacht.

    “Schämen müssen sich alle, die den Bildern dienen und sich der Götzen rühmen.”
    Psalm 97,7

    “Auch ist ihr Land voll Götzen; sie beten an ihrer Hände Werk, das ihre Finger gemacht haben.”
    Jesaja 2,8

    Ist es nicht dumm, das Geschöpf anstatt des Schöpfers anzubeten?  
    Ist es nicht dumm, das Geschöpf anstatt des Schöpfers anzubeten?

    Dem Geschöpf mehr Kraft und Macht zuzuschreiben als dem Schöpfer?

    Das wäre so wie wenn man einem von mir gebauten Bauklötzehaus mehr Geist, Kreativität und Schaffenskraft zuschreiben würde als mir selbst. Freunde und Bekannte würden das Haus bewundern und ihm magische Kräfte zuschreiben, sich ein Bild davon machen und es sich als Schutz um den Hals hängen. Und wenn sie Hilfe bräuchten würden sie, anstatt zu mir, zu dem Bauklötzehaus gehen und auf seine aussergewöhnlichen Kräfte hoffen.

    Abschliessende Gedanken
    Christen brauchen keine Symbole oder Bilder die ihnen Schutz bieten oder Kraft verleihen, sie brauchen sich keine toten Dinge um den Hals zu hängen.

    Jesus Christus ist lebendig und immer bei uns, er ist unsere Kraft, unser Schutz, unsere Lebensenergie – er hört wenn wir zu ihm beten.
    Und wenn Christen ein Kreuz als Anhänger tragen, dann hoffentlich nur als Zeichen dafür dass sie an den lebendigen Jesus Christus glauben.

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    2004/05/16 at 1:04 am
  • From chaospunk `82 on Tattoos – ewige Erinnerungen

    seas

    oida ihr seids das peinlichste scheiss spiesser volk dass gibt NIE IM LEBEN werd ich mich EUREN göttern, pfaffn, oder päbstzen unterordnen….die scheiss religionen sind wahrsch. die ursache von fast jedem konflikt dens gibt…SCHEISS AUF EUCH

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    2004/05/16 at 10:32 pm
  • From ali on Tattoos – ewige Erinnerungen

    richtigstellung:
    wir glauben an keine götter
    wir kennen keine pabst
    und was sind pfaffen?
    wir glauben an jesus, der dich aus deinem punkdasein und deinem chaos erlösen kann.
    wir haben das erfahren dürfen.
    ali

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    2004/05/17 at 2:15 am
  • From AndyH. on Manhunt – Mord als Unterhaltung

    Manhunt

    Was soll das eigendlich??? Seit ich 13 Jahre alt bin, spiele ich Am PC. Brutale wie auch normale Games. Bin jetzt 33 Jahre alt, spiele immer noch und bin kein Massenmörder da ich immer noch weiss was Real ist und was nicht. Menschen die über 18 Jahre alt sind sollen sehen und spielen was Sie wollen.
    Gebt nicht immer den Games oder den Filmen schuld für Erfuhrt oder ähnliches. Ich lebe in der Schweiz und hier werden diese Spiele wie Filme , praktisch nie verboten oder zensiert. Alle Filme die bei euch zensiert sind (Freitag der 13. Teil 3) gibt es unzensiert bei uns. Hat die Schweiz dadurch irgendwelche Massenmörder oder Schlächter? NEIN!
    Wir hatten ein Massaker in ZUG, das aber nichts mit Games(Filme) zu tun hatte.
    Und noch eins. Lasst Gott aus dem Spiel. Der hat mit Games und Filmen überhaupt nichts zu tun. Höhrt endlich auf Gott und die Bibel als gutes darzustellen. Die Bibel ist eines der brutalsten bücher die es gibt. Und dann motzt Ihr wegen Gewaltverherlichung (in euren Augen).
    Also höhrt auf über sachen zu protestieren die Ihr noch nicht einmal gesehen oder gespielt habt und glaubt weiterhinn an euren ach so lieben gott, der nichts für das wohle der menschheit tut.

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    2004/05/18 at 3:51 pm
  • From chris on Manhunt – Mord als Unterhaltung

    Hallo Andy,
    freut mich, dass du kein Massenmörder bist – wie du schon angedeutet hast, liegt es u.A. auch daran, dass du fähig bist zu unterscheiden was real ist und was nicht – du hast warscheinlich auch reale Werte und eine soziale Kompetenz erlernt. Als Umkehrschluss kann man aber nicht ziehen, dass solche Spiele absolut wirklungslos auf uns sind – außerdem waren die Spiele als du 13 warst in Realismus und Spieltiefe überhaupt nicht mit den heutigen zu vergleichen.
    Ich hab mit 13 auch brutale Spiele gespielt, und auch noch früher.. und es hat mir Spaß gemacht. Was das in mir bewirkt hat, habe ich jedoch erst bemerkt als ich aufgehört habe..
    Du hast durchaus recht, dass Spiele uns nicht zu Massenmördern machen – aber sie verändern unsere Gedanken und unsere Gedanken sind die Basis für alles weitere. Es fängt im Kleinen an, in unseren Beziehungen untereinander. Das Problem ist nicht das Spiel, sondern das Problem ist unser Herz. Wir können Freude daran haben, andere Menschen heimtückisch zu ermorden, sie leiden zu sehen.. und das wird sogar zur Realität, auch bei Menschen, die, wie wir meinen, gelernt haben sollten zu unterscheiden – man schaue sich nur die aktuellen Nachrichten an.
    Die Bibel sagt, dass aus unserem Herzen all die Dinge wie Mord, Hass, Neid, Lüge, etc. kommen. Das zu erkennen, verändert ein Leben wirklich. Ich habe mich dazu entschieden, dass Jesus die Standards setzt in meinem Leben – und da will ich wirklich keinen Spaß dabei empfinden, andere Leiden zu sehen, sei es real oder virtuell, _gerade weil_ ich weiß, dass ich dazu in der Lage wäre.

    lg, chris

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    2004/05/18 at 6:16 pm
  • From chinux on Verschlingt uns die Sexwelle?

    gott liebt alle menschen oder doch nicht ?

    wieso gebt ihr jemanden der schwul ist als antwort einen link zu wuestenstrom … ich dachte in der bibel steht das gott alle menschen liebt ( auch die die nicht so sind wie die anderen, wie z.B. die Hure die Jesus die Füsse gewaschen hat ….) naja ihr müssts ja wissen

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    2004/05/19 at 12:28 pm
  • From ali on Verschlingt uns die Sexwelle?

    die liebe jesu kann einen schwulen verändern. er hat die kraft dazu.
    ali

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    2004/05/19 at 6:25 pm
  • From besen on Und Hass zeugt Hass

    HASS!

    Hass! Wer kennt ihn nicht? Den Hass? Woher kommt er?? und warum gibt es so viel davon hier auf der erde?? Hass!?! Die Welt besteht fast nur noch aus Hass. Jeder kennt Leute, die er Hasst, dennen er nie vergeben kann. Doch warum?? Warum gibt es Hass?
    Wegen den Satan!!
    Der Satan führt uns in verführung. aber eigentlich gäbe es nu durch den Satan kein Hass. Nun kommt der Mensch ins spiel. Der Satan stellt die Verführung auf und der Mensch nimmt sie an.
    Was ist Hass?
    Krieg ist hass!
    Streit ist Hass!
    Gewalt ist Hass!
    Pornographie ist Hass!
    Sünde ist Hass!
    Drogen sind Hass!
    Doch wir können diesem Hass ausweißen!! Wie? Indem wir JESUS annehmen und ihn als unsern Herrn nehmen. Er ist das gegenteil von Hass!!! Der ist die Liebe, die Liebe, die und trägt und niemals vergeht.
    Er ist das was wir brauchen um sebst unsere Feinde zu lieben, satatt zu hassen!
    Jesus ist der den wir brauchen.
    Ohne ihn geht nichts.

    Jetzt noch was zu en ganz anderen Thema:
    Ich habe ebend mit einer Person über Kleidung uns Musik geredtet. Ich bin der meinung das es egal ist wie man sich anzieht und was für musik man hört, aber die Person war da anderer Meinung. Sie meinte Rock käme vom Satan und man müsse sich ordentlich Kleiden. Was meinst du??

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    2004/05/20 at 12:39 am