Liebet eure Feinde sagte schon Jesus oder? Für den kann man wirklich nur beten, diskutieren hilft da nicht. Der muss unseren Herrn erstmal erleben oder? Es ist nur schade, dass es sowenig Herz in ihm gibt. Aber Gott liebt ihn auch. Also beten wir doch lieber für Anonymie oder. Denn das ist die Waffe, die die Menschen der Welt nicht kennen. Gruß Ivonne
ja Dui hast recht. Aber ich hab ihn letzter Zeit soviel negatives gehört und da schwillt einem schon mal der Kamm. Aber Du hast recht denn gegen ein Lächeln und MItleid ist jeder machtlos.
Kriege kommen auch durch intolerante Christen, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und müssten alle anderen Menschen bekehren. Weil diese, natürlicherweise, dazu kein Interesse haben, werden Christen aggressiv, weil nach ihrer Ansicht alle nichtchristen in die hölle kommen. Daher kämpfen sie mit allen Mitteln, um möglichst viele Menschen zu konvertieren, wie die peinliche Aktion um Reza zeigt.
Der Artikel über Buddhismus zeigt, wie aggressiv und beleidigend Christen gegenüber andersgläubigen denken. Währen Dominionismus und andere christliche Auswüchse wie die Rechts-Evangelikalen (hier in Dt. “Freie evangelische Gemeinde”) gefährlich sind und deren Anhänger oft in radikale Entscheidungen für Kriege, z.B. Afghanistan und Irakkrieg, verwickelt sind, müssen sie ihre Schuld auf andere, friedliche Menschen wie z.B. Buddhisten (“okkult”) schieben.
Wacht auf, und seht, wie radikal ihr selber seid!
Euer Absolutheitsanspruch ist der größte Kriegstreiber, denn die Welt kennt.
Im 30jährigen Krieg starben Millionen von Menschen (über 25% der Bevölkerung), weil Katholiken gegen Protestanten kämpften.
Dagegen ist Adolf Hitler mit gerade mal 6 Mio. gekillten Juden ein Waisenknabe.
(Das sollte keine Rechtfertigung des Holocausts sein, aber der Vergleich zeigt, dass das Christentum wesentlich schädlicher ist als der Nationalsozialismus!)
Wie schade, dass ihr es einfach nicht, neutral zu bleiben. Aber von eurer missionarischen Seite kann man sowas vermutlich gar nicht verlangen.
Ich kenne selbst eine Buddhistin (die übrigens in ihrem Zentrum keineswegs herabgestuft wird). Wenn sie diesen Text lesen würde, würde sie sicherlich einen Lachkrampf bekommen. Ihr habt völlig vergessen zu erwähnen, dass es auch im Buddhismus mehrere verschiedene Strömungen gibt, wie auch im Christentum. Dass ihr ausgerechnet den tibetischen Buddhismus (von der Blödheit in etwa mit dem Katholizismus zu vergleichen) herauspickt, war völlig klar…
Und zu einigen Punkten: Greift euch erstmal selbst an die Nase. Buddhisten sind in religiöser Hinsicht wenigstens mehr mit sich selbst beschäftigt und gehen einem nicht dauernd mit irgendwelchen Segnungen und Missionierungswünschen auf den Senkel. Ihr Christen benehmt euch wie Staubsaugervertreter. Nur, dass ihr euch keine Vertreterprovision, sondern Pluspunkte bei eurem Gott erhofft. Die Buddhisten arbeiten nur an sich selbst. In Diskussionen hab ich noch nie erlebt, dass meine Bekannte mit religiösem Geschwafel kam. Mit einem Buddhisten kann man viel besser philosophieren, weil er nicht dauernd an die für Christen typische “ups, hier können wir nicht weiter reden”-Grenze stößt…
Übrigens würde ich mich freuen, wenn ihr mal was über Pantheismus schreiben würdet. Ich beschäftige mich gerade damit…
über diesen glauben musst du uns nicht aufklären, denn wir haben ehemalige buddhisten in unseren reihen:
Seit Hermann Hesse mit “Siddharta” die Indienbegeisterung entfachte, liegt die Reise in den Buddhismus im Trend. Auch der Holländer Martin Kamphuis lässt sich acht Jahre lang mit Geist, Körper, Seele und allen Sinnen auf den tibetischen Buddhismus ein. In Indien und Nepal unterwirft er sich in Klöstern der strengen Lehre der Mönche und Gurus. In Europa kostet er von den Früchten der Kreuzung zwischen dem Buddhismus und dem farbig schillernden Gedankengut von New Age und Esoterik.
Immer stärker spürt Kamphuis jedoch, dass die ersehnte Erleuchtung auf sich warten lässt. Mehr noch: Beim Versuch, das buddhistische Ideal der Barmherzigkeit endlich auszuüben, scheitert er in demütigender Weise an den Alltagsrealitäten und an sich selbst.
In Australien besuchen Martin und Elke, die jetzt eng befreundet sind, widerstrebend einen Gottesdienst einer christlichen Kirche. Hier schließlich erfahren die beiden völlig unerwartet, dass ihre tiefsten Sehnsüchte gestillt werden, dass sie erkannt und geliebt sind; dass das Licht von außen auf sie zugekommen ist.
Eine abenteuerliche Reise in die Welt der Götter und Halbgötter, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen – mehr noch: zwischen Gott und zwei Menschen, die ihn von ganzem Herzen suchten.
Auszug aus dem Buch:
“Als Elke und ich vor dem Dalai Lama standen, sah er mir freundlich in die Augen. Ich fühlte mich in einem höheren Bewusstseinszustand, so wie ich es öfters während meiner Meditationen erlebt hatte. Seine Ausstrahlung hob mich über jedes Realitätsbewusstsein hinaus. Dieses erhabene Gefühl hielt danach noch eine Weile an. Dann schien es sich ebenso plötzlich, wie es gekommen war, in der nassen Kälte des Novembers aufzulösen.”
sie haben eine eigene internetseite. du kannst dich bei ihnen informieren oder ihre bücher lesen. würde dir die augen öffenen.
ali
http://www.gateway-ev.de
eine frage: wer war denn hitler, war er nicht auch ein “christ”? zumindest hat er sich so ausgegeben, und doch hat er nie
christus als beispiel gehabt und nie seinem beispiel gefolgt.
Martin hat recht, solche Schriften sind null und nichtig.
Auswüchse eines kranken Geistes, der sich die Welt nur über einen Gott erklären kann, der tatenloszuschaut, wenn Menschen sterben, weil sie ja selbt schuld sind! Schlimm!
>>Euer Absolutheitsanspruch ist der größte
>>Kriegstreiber, denn die Welt kennt.
Sorry, aber das ist Unsinn.
Wahrheit ist immer absolut – entweder etwas ist wahr oder es ist nicht. Dieser Anspruch ist kein Kriegstreiber. Kriegstreiber ist, wenn ich versuche, etwas mit Gewalt durchzuboxen und hier lehrt die Bibel einen anderen Weg, den der absoluten Liebe (die göttliche Liebe, die auch Feinde lieben kann und ihnen die freie Wahl lässt, ihnen aber dennoch in Liebe die Wahrheit verkündet – wenn Worte hier nicht helfen, dann eben in Taten der Liebe… und dies wird lauter sprechen als Worte). Die Wahrheit hat es ohnehin nicht nötig, mit gewalt durchgeboxt zu werden, denn sie ist ohnehin unvermeidlich.
Dass Buddisten die Welt als eine Ilusion sehen ist falsch. Buddisten sehen die Welt genauso als wahr und echt wie Christen. Und dass sie versuchen ihr Leben auf Null zu senken, ist ebenfalls, nach meinem Wissen, nicht unbedingt korrekt. Sie veruschen zwar wirklich einen bestimmten Status zu erlangen und klettern mit jedem Leben eine Stufe weiterrauf, aber nicht um auf Null zu gelangen, sondern das Höchste zu erreichen- ins Nirvana zu gelangen, wo man aber noch sehr wohl Gefühle haben kann.Und ich denke kaum, dass Buddisten im Leben keine Freude haben… Auch das mit den Göttern oder Geister, wir ihr die nenne wollt, stimmt auch net so ganz. Die Götter sind ewig, es gibt tausende und vielleicht noch mehr, aber die sind ewig.
Ich verstehe nicht wie man sich eine Religion danach aussuchen kann, was denn nun interessant ist. Ich muss sagen, dass Hexenkulte sicherlich interessant erscheinen und gerade in der Pubertät, die die Zeit der Selbstfindung ist sollten Kinder und Jugendliche nicht auch noch durch “Okkulte Wege zur Macht” in die Irre geführt werden. Verliebte Teenies versuchen ihren Schwarm vergebens mit Zauberei zu verführen und lernen Sprüche und Rituale, in einem solchen Alter darf man sicherlich schwärmereien haben, aber man kann so junge Menschen doch nicht aus der Realität “herausreißen” und sie im Nachhinein mit einem Gebrochenen Herzen da stehen lassen. Meiner Ansicht nach sollten Eltern die Gefühle ihrer Kinder berücksichtigen und mit ihnen reden, außerdem sollten Kinder eher für die Schule lernen als okkulte Sprüche aufzusagen.
1. Definition und Wesen des “Okkultismus”
(lat. occultum = das Geheime) ist die Lehre vom Geheimen, Verborgenen, von der unsichtbaren und übersinnlichen Welt, biblisch-theologisch beurteilt: vom >Aberglauben und >Dämonischen. Okkultismus wird heute eher mit dem nicht so negativ klingenden Begriff “Esoterik” bezeichnet (griech. esoteros = das nach innen Gekehrte, das Geheime). Es gibt Tausende Formen des Okkultismus (z.B. >Hellsehen, >Wahrsagen, Spiritismus, Magie, >Zauberei, Astrologie, okkulte Heilpraktiken usw.). Bei näherer Betrachtung bemerkt man, dass alle okkulten Methoden letztlich auf das gleiche Grundmuster zurückzuführen sind, da sie derselben Quelle entstammen. Und dieses Grundmuster ist uns in der Heiligen Schrift in den vier Lügen der Schlange (Satans) in 1. Mose 3,-5 geoffenbart. Sie lassen sich so zusammenfassen:
Erste Lüge:
“Sollte Gott gesagt haben…?”:
Die erste Lüge ist die Leugnung der Autorität Gottes. Diese Lüge verbirgt sich hinter der Frage “Sollte Gott gesagt haben?”. Durch diese raffinierte Formulierung wird Gottes Autorität, insbesondere die Offenbarung in seinem Wort, in Frage gestellt. Auch die heutigen Esoteriker, Gurus und >New-Age-Propheten wollen Gottes Wort, die Bibel, relativieren. Das geschieht z.B., indem sie der Bibel keinen größeren Wert als den Schriften nichtchristlicher Religionen einräumen, indem sie ihre eigenen “Inspirationen” und “Erleuchtungen” über die Bibel stellen oder indem sie biblische Aussagen, die ihnen nicht passen, einfach umdeuten. Auch die Gültigkeit der Zehn Gebote wird bestritten, indem man sie als Erfindung des Mose und zeitbedingte Moral hinstellt. Das Motto der Okkultisten und Satanisten hingegen lautet: “Tu, was du willst – das sei das ganze Gesetz.” Kommt uns diese Denkweise im “Zeitalter der >Selbstverwirklichung” nicht auffallend bekannt vor?
Zweite Lüge:
“Ihr werdet keineswegs des Todes sterben”:
Die zweite Lüge bezieht sich auf die Leugnung der Endgültigkeit des Todes. Sie soll den Menschen, der sich über Gottes Wort und Ordnung hinwegsetzt, in Sicherheit wiegen. Sie lautet: “Ihr werdet keineswegs des Todes sterben.” Wir wissen, dass dies nicht stimmt. Um sich dennoch zu behelfen, haben die Okkultisten, die östlichen Religionen und die New-Age-Bewegung – inspiriert von den Dämonen – eine Lehre entwickelt, die ebenso unbeweisbar wie unmoralisch und verderblich ist: die Lehre von den wiederholten Erdenleben, der Reinkarnation. Diese vertröstet den Menschen, der mit seiner Schuld nicht fertig wird und vor Gott davonläuft, auf immer weitere Existenzen, die es aber nach klarer biblischer Aussage nicht gibt. In Hebr 9,27 lesen wir: “Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.” Wer der Lehre der Reinkarnation folgt, verpasst die Chance, jetzt zu Gott umzukehren, und geht auf ewig verloren.
Dritte Lüge:
“Ihr werdet sein wie Gott”:
Die dritte Lüge ist die Behauptung, der Mensch habe göttliches Wesen. Diese ist die Hauptlüge der Dämonen: “Ihr werdet sein wie Gott.” Die Bibel sagt, dass Gott den Menschen “nach seinem Bilde” geschaffen hat (1. Mose 1,27). Hier aber wird die Erschaffung “nach dem Bilde” Gottes zu einer “Gottwerdung” des Menschen verändert, was etwas völlig anderes ist. Eine Fotografie von mir z.B. bin keineswegs ich selber, und ebenso wenig wird der Mensch, der “nach dem Bilde” Gottes erschaffen ist, mit Gott identisch. Wo er sich das dennoch anmaßt, zieht er den Zorn Gottes auf sich. Als Folge davon wird er von Gott getrennt und aus dem ursprünglichen Paradies der Gottesgemeinschaft vertrieben (1. Mose 3,23f.). Wiederum vertuschen die Esoteriker, Gurus und New-Age-Propheten diese Tatsache, indem sie behaupten, es gebe gar keinen persönlichen Gott, sondern nur eine unpersönliche Urkraft, eine >kosmische Energie, >Brahman, >Gaia u.a. Diese sei “Gott”. Sie finde sich überall – sowohl im Kosmos als auch im Menschen -, und der Mensch könne sie durch >Bewusstseinserweiterung, durch Freisetzen seines verborgenen Potentials, durch >Selbstverwirklichung, >Versenkung, Meditation usw. in sich entdecken oder sich ihrer durch okkulte Praktiken bedienen. Der bekannte Dogmatiker Karl Heim bezeichnet diese “Konzentration des Menschen auf sich selbst”, die “hinter dem ganzen Heidentum in allen seinen Abwandlungen” steht, als “die eine Grundsünde des Menschen” (Das Heil der Welt, 1986, 117).
Vierte Lüge:
“Eure Augen werden aufgetan …”:
Die vierte Lüge ist die Behauptung, der Mensch habe göttliches Wissen. Die angebliche Fähigkeit des Menschen zur >Bewusstseinserweiterung wird in den Worten zum Ausdruck gebracht, die lauten:
“Eure Augen werden aufgetan … und ihr werdet wissen, was gut und böse ist.”
Wurde in der dritten Lüge dem Menschen göttliches Wesen versprochen, so ist es hier das göttliche Wissen. Der Mensch soll zur “>Erleuchtung” gelangen und sich so seine eigene Welt, sein eigenes Universum schaffen, in welchem er als allwissender “Gott” regiert. Doch was geschieht in Wahrheit? Der Mensch erhält keine wirkliche göttliche Erkenntnis, sondern lediglich die Erkenntnis seiner eigenen Schuld und Gottesferne. Er erkennt seine Verlorenheit vor dem heiligen Angesicht des lebendigen Gottes. In 1. Mose 3,7 heißt es: “Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.”
Hinter dem Okkultismus – auch in seinen positiv scheinenden Formen (weiße Magie, Heilungszauber, missbräuchliche Anwendung von christlichen Formeln oder Bibelversen) – verbirgt sich zuletzt immer die Macht Satans, der den Menschen vom rettenden Glauben an Gottes Sohn Jesus Christus und Sein stellvertretendes Opfer für uns am Kreuz auf Golgatha abhalten möchte. Satan möchte nicht, dass Menschen gerettet werden, sondern dass sie zu ihm in die Verdammnis kommen und ewig verloren gehen. Jesus dagegen möchte uns einladen in Sein Reich der Reinheit und des Lichts, in dem keine Träne mehr geweint wird und der Tod besiegt ist.
2. Befreiung aus dem Okkultismus
Wie können Menschen von okkulten Bindungen frei werden? Hierzu können folgende Schritte dienen:
Zuerst sollte der okkult Behaftete dazu geführt werden, seine Schuld zu erkennen und zu bereuen. Das kann dadurch geschehen, dass man ihn die Bibelstellen aufschlagen lässt, die das okkulte Tun verwerfen und als schwere Sünde vor Gott brandmarken.
Wichtige Stellen sind:
3. Mose 19,4.26.31 (Götzendienst, Wahrsagerei, Zauberei, Geisterbeschwörung, Zeichendeuterei);
5. Mose 18,9-14 (Feuerlaufen, Wahrsagerei, Hellseherei, okkulte Praktiken, Zauberei, Bannungen, Geisterbeschwörung, Zeichendeuterei, Totenbefragung);
2. Kön 23,4f. (Götzendienst, Astrologie);
Jes 47,12-14 (Beschwörungen, Zauberei, Astrologie);
Jer 10,1-16 (Götzendienst, Astrologie);
Jer 27,9f. (falsche Propheten und Traumdeuter, Wahrsagerei, Zeichendeuterei, Zauberei);
Hes 13 (falsche Propheten, Visionäre und Friedensapostel);
Apg 19 (Zauberei);
1. Kor 10,20 (Götzendienst, heidnische Religionen);
Gal 5,19-21 (Götzendienst, Zauberei);
Offb 21,8; 22,15 (Götzendienst, Zauberei).
Danach sollte der okkult Behaftete bekennen, auf welchen Gebieten er sich okkult betätigt und was ihn in diese Betätigung geführt hat. Nur dann nämlich, wenn die Sünde offengelegt wird, kann ihre Macht gebrochen werden. Dabei ist es auch nötig, etwa das persönliche Mantra preiszugeben oder die okkulten Bücher, Zaubertexte, Götzenfiguren, Glücksbringer, Amulette und ähnliches auszuliefern und zu vernichten. Von all diesen Dingen muss er sich radikal trennen.
Sind alle okkulten Verstrickungen bekannt und alle okkulten Gegenstände vernichtet, dann kann die Befreiung erfolgen. Sie umfasst die Lossprechung des Gebundenen im Namen Jesu, die Inanspruchnahme des Erlösungsopfers Jesu am Kreuz und die volle Übergabe des Lebens an Gott. Kurt Koch schreibt zu Recht:
“Wer frei werden will, muss die Bereitschaft haben, sein Leben völlig Christus anzuvertrauen. Sonst gibt es keine Lösung aus all den Banden” (Okkultes ABC, 757).
Detmar Scheunemann nennt folgendes Beispiel für ein Lossagegebet:
“Ich sage dem Teufel und allen seinen Werken ab.
Er hat keinerlei Anrecht mehr auf mein Leben.
(Nun folgt die namentliche Nennung aller okkulten Praktiken.)
Im Namen Jesu löse ich mich davon.
Ich übergebe jetzt mein Leben dir, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Nur dir will ich folgen und dir bis ans Ende meiner Tage vertrauen”
(Evangelisation unter Okkultisten und Spiritisten, in: Alle Welt soll sein Wort hören. Lausanne-Dokumente, 1974, 1185).
Jetzt gilt es für den Freigewordenen, im Glauben an Jesus Christus fest zu werden und zu wachsen. Nur so können Angriffe aus der dämonischen Welt abgewehrt und eine neue Behaftung verhindert werden.
Dazu können dienen:
eine dauernde seelsorgerliche Begleitung;
die Einbindung in eine Gemeinschaft gläubiger Christen;
regelmäßiges Bibelstudium und Gebet; die Inanspruchnahme des Sieges und Schutzes Jesu;
die Stärkung durch das Mahl des Herrn; d
der Abbruch aller okkulten Freundschaften und Kontakte;
die völlige Auslieferung aller Lebensbereiche an Jesus gemäss seinem Wort.
Ist dies alles geschehen, dann darf der Betreffende erfahren: Jesus ist Sieger. Jesus befreit.
bible-only.org
Buddha war Atheist. Er glaubte nicht an Götter, Geister oder ähnliches. Er glaubte auch nicht an die Existenz von Materie, oder von einem tatsächlich existierenden “Ich”. Als Prinz an einem reichen Hof aufgewachsen war er schockiert, als er das Leiden außerhalb der Gartenmauern des väterlichen Palastes entdeckte. Dieses Leiden war so sinnlos, so unerklärlich, wie es auch heute vielen Menschen ist, die Gott fragen, warum er das Böse in der Welt zulässt. Buddhas Antwort auf das Leiden ist deshalb auch, dass es kein Leiden gibt. Und keine Erde und keinen Menschen. Alles ist Illusion, und der Weg zur Befreiung aus dieser Illusion ist die Einsicht, dass es mich und alles andere gar nicht gibt.
Buddha lebte einen sogenannten mittleren Weg, zwischen strenger Askese und normalem Leben. Er sammelte, ähnlich wie Jesus, eine Reihe von Jüngern um sich. Mit 80 Jahren starb er im Kreis seiner Jüngern, friedlich und “erlöst”. Jesus beanwortete die Frage nach dem Leiden von Gott her, Buddhas von einem Schicksal her, dass er dharma nannte. Jesus reagierte auf das Leiden mit der Bereitschaft, selbst zu leiden, Buddha zeigte, wie er dem Leiden entkam. Jesus überwindet den Tod und degradiert ihn zu einem flüchtigen Übergangsstadium in eine Welt in ohne Tränen, Buddha integriert den Tod und betrachtet ihn als die Befreiung selbst, das erlösende Nichts. Buddhas Lehre ist uneinheitlich, unscharf und im Laufe der Geschichte des Buddhismus vielen Ergänzungen und Veränderungen unterworfen. Jesu Lehre ist Grundlage aller Kirchen und in Form der Bibel hervorragend bis heute erhalten geblieben. Erlösung im Buddhismus kann auf vielen verschiedenen Wegen geschehen, Erlösung bei Jesus geschieht nur am Kreuz.
Viele Menschen in der westlichen Welt sind Sympathisanten des Buddhismus. Das liegt unter anderem an der sehr großen Offenheit dieser Religion gegenüber anderen Ideen. Diese Offenheit entspricht der Mentalität postmoderner Menschen. Man kann Jesus von hier ausgehend zu Recht den Vorwurf machen, dass sein Ansatz zur Erlösung der Menschen sehr eng und schmal ist. Solange Religion nur ein System ist, eine nützliche Lehre oder eine interessante und in Dogmen gefasste Lebenserfahrung, ist dieser Vorwurf auch berechtigt. Es gibt nur einen Umstand, der die Haltung Jesu entschuldigen kann: wenn das, was Jesus sagte und tat, wirklich die Wahrheit ist.
Jesu Wahrheitsanspruch bestätigt sich in den Zeichen, die er tut. Die Wunder Buddhas sind seine Erleuchtung, seine erste Predigt und sein Tod. Jesu Wahrheitsanspruch bestätigt sich in seiner Auferstehung. Buddhas Leichnam ist bis heute nicht mehr lebendig geworden.
Wenn ich nichts anderes wüsste und Buddha lehrte mich seinen Weg, könnte ich ihm folgen, weil er meiner Logik entspricht. Wenn aber Gottes Logik offenbart wird, dann darf sie auch meinen Verstand sprengen und einen ganz eigenen Weg gehen. Das ist der Weg ans Kreuz, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Dummheit, den Buddhisten unlogisch und den Muslimen eine Provokation.
Religionen sind menschlich reizvoll, haben gute Argumente und beeindruckende Zeugnisse – aber es fehlt ihnen die Wahrheit, und damit die göttliche Bestätigung. Wenn Gott spricht, muss das nicht meiner Logik entsprechen. Aber es muss sich als wahr erweisen, es muss mehr sein als eine abstrakte Lehre – der wahre Gott muss ein Gott sein, der in der Geschichte handelt und spricht. Das Zeugnis vom Gott Israels und Gott Jesu ist einzigartig in der Welt der Religionen, weil es nicht Illusion ist, weil es sich auf wirklich geschehene Geschichte bezieht.
>>tatenloszuschaut, wenn Menschen sterben,
>>weil sie ja selbt schuld sind! Schlimm!
Der Artikel sagt nichts darüber aus, dass die einzelnen selbst schuld am Krieg sind, sondern dass der Krieg im Großen ein Abbild dessen ist, was auch im eigenen Herz ist: die Sünde!
Der Artikel sagt nicht, dass man nicht nach dem Frieden streben soll und das in seiner Macht stehende dazu tun soll.
Doch was kannst DU in deiner Position tun für Frieden auf der Welt? Wo hast du selbst wirklich Einfluss darauf?
Der Krieg im Kleinen, die Sünde im Leben eines jeden Menschen, dafür ist Jesus gestorben. Dieses Geschenk kannst du persönlich annehmen und dann Jesus dein eigenes Herz zuerst verändern lassen. Das ist der erste Schritt zu Frieden. Du kannst in deinem persönlichen Umfeld die Liebe Gottes weitergeben und seinen Frieden verbreiten, der viel tiefer geht.
Als Zweites kannst du für die Politiker beten (die Bibel sagt, dass Christen das tun sollen).
Wenn man kein Christ ist, kann man wesentlich weniger tun als wenn du Christ bist – es sei denn du bist Politiker und hast direkt mit diesen Entscheidungen zu tun (die du dann aber auch nicht ganz alleine treffen kannst). Als Nichtchrist kannst du wesentlich weniger tun. Soviel also zum Thema zuschauen und nichts tun…
1 ¶ So ermahne ich euch nun, daß man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen,
2 für die Könige und alle Obrigkeit, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.
(1Timotheus 2,1-2)
Glauben heisst nicht wissen, ich weiss nicht an was ich glauben soll. In einem Irrgarten des Glaubens ist es schwer sich zu orientieren. Wenn ich denke, was die Kirche in der Vergangenheit geleistet hat, sogar es konnte so weit kommen, dass ein 6 jähriges Kind des reichten Mannes im Lande zum Pabst gekrönt wurde, abgesehen von Kreuzzügen, wie man soll da noch der Kirche vertrauen ?.
Alle Examplare der ursprünglichen Bibel wurden durch den Erlas des Kaiser Konstantin vernichtet, und Bibel wurde neu verfasst, undzwar so dass die Interessen des römischen Reiches dadurch bestens unterstützt weerden sollte. Deshalb ist die Bibel voll mit Vidersprüchen und Lügengeschichten.
Es gibt Beweise dafür dass Der Jesus Christus nicht am Kreuz gestorben ist, sondern von seinen Jüngern befreit wurde, und nach Indien ausgewandert und dort gestorben ist. Sein Grab existiert noch in Indien.
Koran ist nichts als Update der Bibel, und somit auch als moderne, verbesserte Bibel anzusehen.
Die Wahrheit liegt in jedem selbst, um die zu erkennen braucht man weder Kirche, noch Moschee, Pabst und Mullahs sowieso nicht.
Es geht um die Wirklichkeit, die Realität. Der Glaube hat sehr viel mit Verstand zu tun und auch mit Fakten, er wird nämlich nie den Fakten widersprechen. Deinen Aussagen werden übrigens alle durch ganz nüchterne Fakten widerlegt – ich weiß, dass kann ich leicht sagen, aber du kannst es auch leicht sagen. An dieser Stelle können wir nicht die Fakten überprüfen – was ich sagen will ist, dass es eine Wirklichkeit gibt, der wir uns u.A. durch Fakten annähern können und sollen. Was nicht möglich ist, ist diese Realität in uns selbst zu suchen, weil in uns keine objektiven Fakten zu finden sind (sofern nicht der Mensch selbst Gegenstand der Untersuchung ist). Ich bin da ganz deiner Meinung, dass es auch nicht sehr sinnvoll ist die Antwort in anderen Menschen zu suchen wie z.B. der Kirche. Solange diese Menschen meinen in sich selbst eine Autorität über Glaubensfragen zu haben, die darüberhinaus nicht begründet werden kann, wird man dort nichts erkennen, sondern verführt werden.
Was ist dann Glaube? Die Bibel sagt: “ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht” (Hebräer 11,1) – ich bin also von einer Sache, die nicht durch “Sehen” überprüfbar ist, überzeugt worden und akzeptiere diese Dinge – was auch immer sie sind und was auch immer sie für mein Leben bedeuten. Es ist also eine Reaktion auf die Wirklichkeit, die sich mir darstellt. Glauben ist wissen – aber nicht in einem mathematischen Sinn, denn das meiste im Leben hat nicht viel mit der Mathematik zu tun. Es gibt hier keine mathematische Beweisführung – weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Es gibt nur die Wirklichkeit – eine fülle von Informationen, Fakten, Erfahrungen. Glaube heißt, daraus einen Erkenntnis-Schluß zu ziehen und (wichtig) auch einen LebensENTschluß zu tätigen, je nach dem wie die Erkenntnis ausgefallen ist (das bezeichnet die Bibel dann als echten Glauben). Aber dazu muss man ehrlich an der Wahrheit interessiert sein – meine Erfahrung ist, dass das das Hauptproblem bei den meisten Menschen ist.
Zum Schluß möchte ich dir gerne eine folgenschwere Behauptung aus der Bibel mitgeben als Startpunkt für deine Untersuchungen:
“Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.” [Johannes 14,6]
Ich finde den ursprünglichen Beitrag streckenweise total falsch!
Uns wird immer ein den Menschen zusehender und teilnahmsloser Gott vorgestellt…der Kriege einfach ZULÄSST.
Steht in eurer Bibel denn kein Psalm 46,8-10?
Der Herr Zebaoth ist unser Schutz
Kommt her und schauet die Werke des Herrn,
der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet,
der DEN KRIEGEN STEUERT in aller WElt,
der Bogen zerbricht,
Spieße zerschlägt
und Wagen mit Feuer verbrennt.
+++
Gott ist Schutz denen, die ihn suchen und kennen und zu Ihm beten!
Auf den Nahostkonflikt einzugehen, würde den Rahmen hier etwas sprengen. Aber Israel ist Gottes Augapfel und er ist der Gott Israels und der Christen…schon vergessen?
Ich lege auch keinen Wert auf Weihnachtsgeschenke, die sowieso nur symbolisch zu verstehen sind. Das größte Geschenk, das Gott uns gemacht hat, ist sein Sohn.Das genaue Geburtsdatum ist auch nicht wichtig.
Gott hat uns mit seinem Sohn seine Liebe geschenkt,das ist das Wichtigste-und die zeigt er uns
täglich, wenn wir mit offenen Augen,Ohren und Herzen
durch diese Welt gehen. Diese Liebe können, dürfen
und sollen wir an andere Menschen, die diese Liebe
dringend brauchen, weitergeben. Das ist ein Geschenk,
das wir großzügig weitergeben können.
Gott sei Dank für seine Liebe.
Wer und was kann die Verwirklichung des Friedens verhindern? In diesem Zusammenhang betont die Heilige Schrift in ihrem ersten Buch, der Genesis, die Lüge, die zu Beginn der Geschichte von dem doppelzüngigen Wesen ausgesprochen wurde, das der Evangelist Johannes als den »Vater der Lüge« bezeichnet (Joh 8,44: “Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge.”). Die Lüge ist auch eine der Sünden, welche die Bibel im letzten Kapitel ihres letzten Buches, der Offenbarung, erwähnt, um den Ausschluß der Lügner aus dem himmlischen Jerusalem anzukündigen: »Draußen bleibt … jeder, der die Lüge liebt und tut« (Offb 22,15). Mit der Lüge ist das Drama der Sünde mit ihren perversen Folgen verbunden, die verheerende Auswirkungen im Leben der Einzelnen sowie der Nationen verursacht haben und weiter verursachen. Man denke nur daran, was im vergangenen Jahrhundert geschehen ist, als irrige ideologische und politische Systeme die Wahrheit planmäßig verfälschten und so zur Ausbeutung und Unterdrückung einer erschütternden Anzahl von Menschen führten, ja, sogar ganze Familien und Gemeinschaften ausrotteten. Wie könnte man nach diesen Erfahrungen nicht ernstlich besorgt sein angesichts der Lügen unserer Zeit, die den Rahmen bilden für bedrohliche Szenerien des Todes in nicht wenigen Regionen der Welt? Die echte Suche nach Frieden muß von dem Bewußtsein ausgehen, daß das Problem der Wahrheit und der Lüge jeden Menschen betrifft und sich als entscheidend erweist für eine friedliche Zukunft unseres Planeten.
Der Friede ist eine nicht zu unterdrückende Sehnsucht im Herzen eines jeden Menschen, jenseits aller spezifischen kulturellen Eigenheiten. Gerade deshalb muß jeder sich dem Dienst an einem so kostbaren Gut verpflichtet fühlen und sich dafür einsetzen, daß sich keine Form der Unwahrheit einschleicht, um die Beziehungen zu vergiften. Alle Menschen gehören ein und derselben Familie an. Die übertriebene Verherrlichung der eigenen Verschiedenheit steht im Widerspruch zu dieser Grundwahrheit. Man muß das Bewußtsein, durch ein und dasselbe, letztlich transzendente Schicksal vereint zu sein, wiedererlangen, um die eigenen historischen und kulturellen Verschiedenheiten am besten zur Geltung bringen zu können, indem man sich den Angehörigen der anderen Kulturen nicht entgegenstellt, sondern sich mit ihnen abstimmt. Diese einfachen Wahrheiten sind es, die den Frieden ermöglichen; sie werden leicht verständlich, wenn man mit lauteren Absichten auf das eigene Herz hört. Dann erscheint der Friede in neuer Weise: nicht als bloßes Nichtvorhandensein von Krieg, sondern als Zusammenleben der einzelnen Menschen in einer von der Gerechtigkeit geregelten Gesellschaft, in der so weit wie möglich auch das Wohl eines jeden von ihnen verwirklicht wird. Die Wahrheit des Friedens ruft alle dazu auf, fruchtbare und aufrichtige Beziehungen zu pflegen, und regt dazu an, die Wege des Verzeihens und der Versöhnung zu suchen und zu gehen sowie ehrlich zu sein in den Verhandlungen und treu zum einmal gegebenen Wort zu stehen. Besonders der Jünger Jesu, der sich vom Bösen bedroht fühlt und deshalb spürt, daß er das befreiende Eingreifen des göttlichen Meisters braucht, wendet sich vertrauensvoll an ihn in dem Bewußtsein, daß »er keine Sünde begangen hat und in seinem Mund kein trügerisches Wort war« (vgl. 1 Petr 2,22; vgl. auch Jes 53,9). Jesus hat sich nämlich als die Wahrheit in Person bezeichnet und in seinen Worten, die er in einer Vision an den Seher der Apokalypse richtete, tiefe Abneigung erklärt gegen jeden, »der die Lüge liebt und tut« (Offb 22,15). Er ist es, der die volle Wahrheit des Menschen und der Geschichte enthüllt. Mit der Kraft seiner Gnade ist es möglich, in der Wahrheit zu stehen und aus der Wahrheit zu leben, denn nur er ist völlig wahrhaftig und treu. Jesus ist die Wahrheit, die uns den Frieden gibt.
Die Wahrheit des Friedens muß auch dann gelten und ihren heilsamen Lichtglanz zur Geltung bringen, wenn man sich in der tragischen Situation des Krieges befinden sollte. Die Internationale Gemeinschaft hat ein internationales Menschenrecht aufgestellt, um die verheerenden Folgen des Krieges vor allem für die Zivilbevölkerung so weit wie möglich zu begrenzen. Das humanitäre Völkerrecht ist zu den glücklichsten und wirkungsvollsten Ausdrucksformen jener Ansprüche zu rechnen, die sich aus der Wahrheit des Friedens ergeben. Gerade deshalb erscheint die Achtung dieses Rechtes notwendig als eine Pflicht für alle Völker. Sein Wert ist zu würdigen und seine korrekte Anwendung zu gewährleisten, indem es durch genaue Vorschriften aktualisiert wird, die imstande sind, den veränderlichen Gegebenheiten der modernen bewaffneten Konflikte sowie der Verwendung ständig neuer, immer hochentwickelterer Waffensysteme entgegenzutreten.
Bis zum heutigen Tag ist die Wahrheit des Friedens immer noch auf dramatische Weise gefährdet und geleugnet durch den Terrorismus, der mit seinen Drohungen und seinen kriminellen Handlungen imstande ist, die Welt im Zustand der Angst und der Unsicherheit zu halten. Die Unbesonnenheit der Todespläne der Terroristen ist zu verurteilen. Solche Pläne sind nämlich von einem tragischen und erschütternden Nihilismus inspiriert, den Papst Johannes Paul II. mit folgenden Worten beschrieb: »Wer durch die Ausführung von Terroranschlägen tötet, hegt Gefühle der Verachtung für die Menschheit und manifestiert Hoffnungslosigkeit gegenüber dem Leben und der Zukunft. Alles kann aus dieser Sicht gehaßt und zerstört werden«.
Nicht nur der Nihilismus, sondern auch der religiöse Fanatismus, der heute oft als Fundamentalismus bezeichnet wird, kann terroristische Vorhaben und Handlungen inspirieren und nähren. Da Johannes Paul II. von Anfang an die explosive Gefahr erahnte, die der fanatische Fundamentalismus darstellt, prangerte er ihn hart an und warnte vor der Anmaßung, anderen die eigene Überzeugung bezüglich der Wahrheit mit Gewalt aufzuzwingen, anstatt sie ihnen als ein freies Angebot vorzulegen. Er schrieb: »Die Anmaßung, das, was man selbst für die Wahrheit hält, anderen gewaltsam aufzuzwingen, bedeutet, daß dadurch die Würde des Menschen verletzt und schließlich Gott, dessen Abbild er ist, beleidigt wird«.
Genau betrachtet, stehen der Nihilismus und der Fundamentalismus in einem falschen Verhältnis zur Wahrheit: Die Nihilisten leugnen die Existenz jeglicher Wahrheit, die Fundamentalisten erheben den Anspruch, sie mit Gewalt aufzwingen zu können. Obwohl sie verschiedenen Ursprungs sind und in unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen beheimatete Erscheinungen darstellen, stimmen Nihilismus und Fundamentalismus überein in einer gefährlichen Verachtung des Menschen und seines Lebens und — im Endeffekt — Gottes selbst. An der Basis dieses gemeinsamen tragischen Resultates steht nämlich letztlich die Verdrehung der vollen Wahrheit Gottes: Der Nihilismus leugnet seine Existenz und seine sorgende Gegenwart in der Geschichte; der fanatische Fundamentalismus verzerrt sein liebevolles und barmherziges Angesicht und setzt an seine Stelle nach eigenem Bild gestaltete Götzen. Es ist zu wünschen, daß man sich bei der Analyse der Ursachen des zeitgenössischen Phänomens des Terrorismus außer den Gründen politischen und sozialen Charakters auch die kulturellen, religiösen und ideologischen Motive vor Augen hält.
Angesichts der Gefahren, die die Menschheit in dieser unserer Zeit erlebt, ist es Aufgabe aller Christen, in allen Teilen der Welt das »Evangelium des Friedens« vermehrt zu verkündigen und stärker Zeugnis dafür zu geben sowie deutlich klarzustellen, daß die Anerkennung der vollständigen Wahrheit Gottes die unerläßliche Vorbedingung für die Stärkung der Wahrheit des Friedens ist. Gott ist Liebe, die rettet, ein liebevoller Vater, der sehen möchte, daß seine Kinder sich gegenseitig als Geschwister erkennen, die verantwortlich danach streben, die verschiedenen Begabungen in den Dienst des Allgemeinwohls der menschlichen Familie zu stellen. Gott ist eine unerschöpfliche Quelle der Hoffnung, die dem persönlichen wie dem kollektiven Leben Sinn verleiht. Gott, allein Gott läßt jedes gute Werk und jedes Werk des Friedens wirksam werden. Die Geschichte hat reichlich bewiesen, daß der Kampf gegen Gott, um ihn aus den Herzen der Menschen zu vertilgen, die Menschheit verängstigt und verarmt in Entscheidungen führt, die keine Zukunft besitzen. Das muß die Christgläubigen anspornen, überzeugende Zeugen des Gottes zu werden, der untrennbar Wahrheit und Liebe ist, indem sie sich in einer umfassenden Zusammenarbeit auf ökumenischer Ebene und im Kontakt mit den anderen Religionen sowie mit allen Menschen guten Willens in den Dienst des Friedens stellen.
Die Autoritäten, die, anstatt alles zu tun, was in ihrer Macht liegt, um den Frieden wirksam zu fördern, in den Bürgern Gefühle der Feindseligkeit gegenüber anderen Nationen schüren, laden eine äußerst schwere Verantwortung auf sich: Sie setzen in besonders gefährdeten Regionen das sensible, in mühsamen Verhandlungen errungene Gleichgewicht aufs Spiel und tragen so dazu bei, die Zukunft der Menschheit noch unsicherer und verworrener zu gestalten. Und was soll man dann über die Regierungen sagen, die sich auf Nuklearwaffen verlassen, um die Sicherheit ihrer Länder zu gewährleisten?
Gemeinsam mit unzähligen Menschen guten Willens kann man behaupten, daß diese Sichtweise nicht nur verhängnisvoll, sondern völlig trügerisch ist. In einem Atomkrieg gäbe es nämlich keine Sieger, sondern nur Opfer. Die Wahrheit des Friedens verlangt, daß alle — sowohl die Regierungen, die erklärtermaßen oder insgeheim Atomwaffen besitzen, als auch jene, die sie sich verschaffen wollen — mit klaren und festen Entscheidungen gemeinsam auf Gegenkurs gehen und sich auf eine fortschreitende und miteinander vereinbarte Atomabrüstung ausrichten. Die auf diese Weise eingesparten Geldmittel können in Entwicklungsprojekte zugunsten aller Einwohner, an erster Stelle der Ärmsten, investiert werden.
Der Wunsch, der aus der Tiefe des Herzens aufsteigt, ist, daß die Internationale Gemeinschaft wieder den Mut und die Weisheit aufzubringen wisse, überzeugt und vereint die Abrüstung zu propagieren und so dem Recht auf Frieden, das jedem Menschen und jedem Volk zusteht, konkret zur Anwendung zu verhelfen. Wenn sich die verschiedenen Organe der Internationalen Gemeinschaft für die Rettung des Gutes des Friedens einsetzen, können sie jenes Ansehen wiedergewinnen, das unentbehrlich ist, um ihre Initiativen glaubwürdig und wirksam zu machen.
Die Ersten, die aus einer überzeugten Entscheidung für die Abrüstung einen Vorteil ziehen werden, sind die armen Länder, die nach vielen Versprechungen zu Recht die konkrete Verwirklichung ihres Rechtes auf Entwicklung einfordern. Wir müssen uns alle immer wieder ins Gedächtnis rufen, daß der Friede, um authentisch und anhaltend zu sein, auf dem Fels der Wahrheit Gottes und der Wahrheit des Menschen aufgebaut sein muß. Allein diese Wahrheit kann die Herzen empfindsam für die Gerechtigkeit machen, sie der Liebe und der Solidarität öffnen und alle ermutigen, für eine wirklich freie und solidarische Menschheit zu arbeiten. Ja, allein auf der Wahrheit Gottes und des Menschen ruhen die Fundamente eines echten Friedens.
Alle, die wir an Jesus Christus glauben, sind aufgefordert, aufmerksame und verfügbare Jünger des Herrn zu werden. Indem wir auf das Evangelium hören, lernen wir, den Frieden auf die Wahrheit eines täglichen Lebens zu gründen, das sich am Gebot der Liebe orientiert. Es ist notwendig, daß jede Gemeinde in einem intensiven und weit gestreuten Einsatz durch Erziehung und Zeugnis in jedem das Bewußtsein wachsen läßt für die Dringlichkeit, die Wahrheit des Friedens immer tiefer zu entdecken.
Zugleich ist es wichtig, das Gebet zu verstärken, denn der Friede ist vor allem ein Geschenk Gottes, das unaufhörlich erfleht werden muß. Dank der göttlichen Hilfe wird die Verkündigung der Wahrheit des Friedens und das Zeugnis für sie mit Sicherheit überzeugender und erhellender erscheinen.
Wir, als Jünger Jesu, müssen in jeder Lage Friedensstifter sein, indem wir uns erleuchten lassen von der Wahrheit, die frei macht (vgl. Joh 8,32: “Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien”).
weiss nich.. find ich heftig. eine ähnliche szene kenne ich von mir auch, hat mich sehr erschreckt am nexten tag als ich wieder nüchtern war. bis heute bitte ich gott um vergebung deswegen, weil ich so schäbig war. er hat mich bewahrt. voll schwer an solche lebensschauspieler ranzukommen find ich…torkeln hinter ihren masken völlig verloren umher. aber wer interessiert sich schon für den blick hinter die kulissen? will doch keiner die wahrheit.. wollen alle liebre ihre aufgestellten bilder
From bugs on Syrer darf bleiben
Go to comment2006/07/26 at 8:52 pm
From Hallel on Syrer darf bleiben
Go to comment2006/07/26 at 10:10 pm
From Martin Schlengen on Woher kommen Kriege?
Go to comment2006/07/27 at 4:06 am
From fallen_Seraph on Buddhisten sind die besseren Christen
Go to comment2006/07/27 at 10:24 am
From ali on Buddhisten sind die besseren Christen
Go to comment2006/07/27 at 10:39 am
From iko on Woher kommen Kriege?
Go to comment2006/07/27 at 12:12 pm
From Kriegsdienstverweigerer on Woher kommen Kriege?
Go to comment2006/07/27 at 12:27 pm
From on Woher kommen Kriege?
Go to comment2006/07/27 at 1:27 pm
From Lorraine on Buddhisten sind die besseren Christen
Go to comment2006/07/27 at 7:01 pm
From PolskaLady on Junghexen-Bewegung hat in Deutschland Zulauf
Go to comment2006/07/27 at 9:12 pm
From ali on Junghexen-Bewegung hat in Deutschland Zulauf
Go to comment2006/07/27 at 9:15 pm
From ali on Buddhisten sind die besseren Christen
Go to comment2006/07/27 at 9:20 pm
From Matthias on Woher kommen Kriege?
Go to comment2006/07/27 at 11:44 pm
From edi5 on Oktay – wie kommt ein Türke zu Jesus?
Go to comment2006/07/28 at 11:16 am
From chris on Oktay – wie kommt ein Türke zu Jesus?
Go to comment2006/07/28 at 1:33 pm
From heidi on Woher kommen Kriege?
Go to comment2006/07/28 at 10:55 pm
From Orgelengel on Wie überlebe ich Weihnachten ohne durchzudrehen?
Go to comment2006/07/30 at 12:14 am
From ali on Wie überlebe ich Weihnachten ohne durchzudrehen?
Go to comment2006/07/30 at 12:25 am
From wellvita on Woher kommen Kriege?
Go to comment2006/07/30 at 10:51 am
From bollywood on Jennifer Nitsch – Mysteriöser Todesfall
Go to comment2006/07/31 at 5:23 pm