Leserbriefe

  • From udo on Udo – ein Gothic findet Gott

    Hallo,

    Mich beschäftigt da eine Frage: Wieso so aggressiv? Nach meinem Kenntnisstand scheren wir nicht alle über einen Kamm, und bei objektiver Betrachtungsweise wird man zugeben dürfen, daß der christliche Anteil in der Gothicszene doch eher sehr gering ist.
    Wenn man deinen Ausführungen glauben sollte, dann führt also nachdenken zu der Erkenntnis, daß Gott entweder nichtig, aber auf alle Fälle nicht anbetunsgwürdig ist.
    Nun, diese haltung mag leicht einzunehmen sein, wenn man Gott nicht kennt, und kennen will. Aber am Ende der Tage wird sich JEDER vor Gott finden, und hier entscheidet sich, wie die Ewigkeit aussieht.
    Leider kann ich Dir die Ewigkeit nicht plastisch demonstrieren, genausowenig wie ich Dir ein Blitzwunder oder ähnliches präsentieren kann.
    Aber was ich mit Sicherheit sagen kann, ist daß die Liebe und Gnade Gottes mich gerettet hat, vor mir selbst, vor den Sünden, vor dem ewigen Tod.

    Hier noch ein kleiner Auszug, nur zur Information, da Du gerne nachdenkst:

    Er sprach aber: Ich bitte dich nun, Vater, daß du ihn in das Haus meines Vaters sendest, 28 denn ich habe fünf Brüder, daß er ihnen eindringlich Zeugnis ablege , damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen! 29 Abraham aber spricht: Sie haben Mose und die Propheten. Mögen sie die hören! 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen geht, so werden sie Buße tun. 31 Er sprach aber zu ihm: Wenn sie Mose und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht.

    Was soll dies sagen? Wenn man sich mit der Wahrheit nciht auseinandersetzt, so kann man sie nicht sehen.
    Dennoch bleibt sie Wahrheit, und auch folgende Wahrheit bleibt:

    Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

    und auch diese:

    denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes

    Es ist in deinem Interesse, auch deine Wahrheiten zu überdenken, damit tust Du mir keinen Gefallen, sondern Dir.

    Ich wünsche Dir die Gnade, daß auch Du Gott erkennen darfst
    LG
    Udo

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    2004/09/21 at 9:21 pm
  • From Monika Mühlhaus on Oktoberfest („Wiesn“) – Festival di Birra

    Jesus macht das ganze Leben zum Fest

    Hallo, lieber Ali,
    als eine der wenigen, gebürtigen Münchnerinnen, kann ich nur Ja und Amen zu Deiner Stellungnahme zum Münchener Oktoberfest sagen. Ich gehe schon seit Jahren nicht mehr hin, weil mir dieses ganze hohle Trara zuwider ist. Ich behaupte sogar, ein vom Geist getriebener Christ hat dort nichts zu suchen, denn für mich ist es die reine Zeitverschwendung. Und wir sollen ja die Zeit nicht verschwenden, sondern auskaufen! Wieviel besser ist es, voll des Geistes zu werden und sich von Seiner Liebe berauschen zu lassen! Und davon bekommt man nicht mal einen Kater!
    Weiter so, mit Deinen mutigen Stellungnahmen.
    Herzlichst, in der Liebe Jesu
    Monika

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    2004/09/22 at 2:52 pm
  • From Kanninchen on "Sex and the City" bringt so einiges durcheinander

    “Sex and the City” bringt so einiges durcheinander ???

    Mahlzeit,
    Ich hab mir den Bericht durchgelesen und möchte mich mal dazu äussern..

    I. Amerikanische Forscher (oder welche Nation auch immer)finden jede Woche neue Erkenntnisse über alles mögliche..Ich tippe mal das in ca 2 Monaten bereits ein Forscher bereits das Gegenteil bewiesen. hat…nun ja, das zu den Forschern.

    II. Es heist Wollüstige und nicht Weichlinge…Ich wage zu bezweifeln das Gott etwas gegen Menschen sensibler Natur hat und ihnen die Türe vor der Nase zuschlägt.

    III. Die Aussage das die Medien verantwortlich für häufige Geschlechtskrankheien ist eher die These des Verfassers, da, wenn ich richtig verstanden, die amerikanischen Forscher nur eine Verbindung zu Fernsehen und frühsexuellen Verhalten erkennen wollen. Die andere These die besagt das jugendliche und hernwachsende Jugendliche häufiger Geschlechtskrankheiten haben ist wieder ein paar andere Schuhe.
    Ich persöhnlich sehe eine eher sekundäre Verbindung dazu. Richtig ist das Jugendliche schneller an ihre Sexualität herangeführt werden und dabei eventuell Normen und Klischees übernehmen, die Sie von den Medien mitbekommen. Durch eigene Erfahrung werden dann diese Normen versärkt oder komplett geändert..
    Auch das sich 2er Beziehungen seltener vorkommen bzw, schneller bei Jugendlichen zerbrechen ist eher dadurch zu begründen das man in jungen Jahren noch unentschlossen ist. Man ist neugierig und will neues ausprobieren. Im Laufe der Zeit, wenn man weiss was einem sexuell und partnerschaftlich interessiert fängt man sich an zu binden.[Auch Partnerschaft ist etwas was man lernen muss, sich auf seinen Pertner einzustellen ist nicht naturgegeben] Daran seh ich persöhnlich nichzts verwerfliches.
    Zu den Geschlechtskrankheiten:
    Aids is wieder auf dem Vormarsch, leider.
    Das hat weniger mit der Jugend zu tun, die früher ihre Sexualität austesten, als eher mit den fehlenden Möglichkediten sich über die Gefahren der Sexualität zu informieren bzw. die Gefahren beim Geschlechtsverkehr für die judendlichen zu erklären ohne das Sie dies als “Gewäsch und Angstmacherei” abtun.
    Enthaltsamkeit, so erstrebenswert Sie diesen Zustand auch halten ist bekanntlich nicht gerade der beste Weg, wie es das puritanische USA beweisen.
    Nebenbei..ich halte den Passus den Sie da eingelegt haben als ziemlich fehl am Platze.oder wollen Sie behaupten, das jugendliche die ihre Sexualität kennenlernen mit Knabenschändern (Ähmm, eigentlich sollte es Kinderschänder heissen, oder ??) in einen Topf geworfen werden ???

    Und hinsichtlich des Fundamentes….
    Die Naturvölker waren mir immer ein Beweis das man mit Gottes Schöpfung in Eintracht leben kann ohne sich direkt auf Gott zu berufen, und es war nicht Gott der Sie zugrunde richtete..
    Und Jesus als Herrn anerkennen ???
    Ich bitte Sie, Jesus war der grösste Unruhestifters seiner Zeit. So wie er sich im Tempel gebärdet hat und gegen die Normen seiner Gesellschaft verstossen hat ?? Sich mit Hren und anderen Pack eingelassen hat, wage zu bezweifeln, das die Kirche mit einem heutigen Jesus ihren Spass hätte..aber er selbst…bemerkenswert ?…ja..eine Vorbildsfunktion ?..bestimmt..Jemand den man sich beugen muss ??? Ich glaub kaum das Jesus das selbst gewollt hätte…

    Und noch eine persöhnliche Frage:
    Was macht das Reich Gottes so besonders, das es so erstrebenswert ist ???
    Mein alter Religionslehrer erzählte mir davon das man in einem gewaltigen Chor den Namen Gottes preist..nun ja..den ganzen Tag Gott zu preisen und sonst nix zu tun, so stell ich mir eher einen Ort vor den ich lieber meide….

    Mit freundlichen Grüssen

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    2004/09/22 at 3:05 pm
  • From ali on Oktoberfest („Wiesn“) – Festival di Birra

    danke. wir brauchen lob und vorallem gebet.
    danke
    ali

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    2004/09/22 at 5:06 pm
  • From Aristoteles on Trinkst du noch oder säufst du schon?

    Mäßigung

    Tja, so ziemlich alles ist o.k. solange man es in Maßen – und nicht in Massen! – genießt. Die Idee von der Tugend der Mäßigung ist allerdins wesentlich älter als die Bibel…

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    2004/09/22 at 7:21 pm
  • From ali on Trinkst du noch oder säufst du schon?

    die bibel beginnt bei der schöpfung.
    gott ist noch älter, er ist ewig.
    aber aristoteles weiss es noch besser.
    ali

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    2004/09/22 at 7:22 pm
  • From Seelentod on Udo – ein Gothic findet Gott

    Udo ein gothic?

    dann bin ich aba gott alter.
    noch bessa: ich bin die reinkarnation von jesus christus persönlich so. und zeitgleich bin ich der antichrist schlechthin.
    alter du hast doch überhaupt keine ahnung, was das lebensgefühl gothic bedeutet. deine unwissenheit und dein pseudo-glückliches auftreten nur weil du “gott” gefunden hast, bringt mich zum kotzen. armselig is das. hast du dich schon mal wirklich mit der szene auseinandergesetzt?? anscheinend nich sonst wüsstest du, was es bedeuet goth zu sein und das zu leben.

    sei mal froh dass du nich mehr zum totentanz kommst, ich würde dich erkennen und dann gäbs mal fix ein schönes opferchen.

    du bist nur noch krank, allein und einsam, deshalb musst du dich an der bibel, der kirche und jesus festklammern. ein armutszeugnis.

    Seelentod
    ~mit leib und seele seit jahren GOTH~

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    2004/09/22 at 8:33 pm
  • From ali on Udo – ein Gothic findet Gott

    ich dachte mir immer, ihr seit so friedlich. aber unter der kalkschminke verbirgt sich doch ne menge gewalt.
    dein lack ist dünn. er bröckelt schnell. läufst anscheinend immer mit geballter faust herum.ich freu mich für udo, dass er jesus kennenlernen durfte. wir sind brüder.
    möge gott dir auch seinen frieden schenken.
    ali

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    2004/09/22 at 10:21 pm
  • From ali on "Sex and the City" bringt so einiges durcheinander

    wir menschen sind auf gott hin geschaffen. unser glück ist nur in gott. wir kommen von ihm und sind für ihn. jesus ist gekommen, um uns zu gott zu führen.
    zu gott in den himmel  zu gehen, ist wie heimkommen. wie kommt dein relilehrer auf so eine einseitige aussage? wahrscheinlich hatte er seine weisheit nicht aus der bibel, sondern vom “münchner im himmel”. der sich ins versoffene hofbräuhaus zurückversetzen lies.
    der gott, der alle farben und alle töne und vieles, vieles mehr geschaffen hat; soll der langweilig sein? da kann ich nur erstaunt lachen.
    diese welt mit ihren verlockenden und künstlichen lichtern ist langweilig und vergänglich. wie sagte schon ein dt. dichter? “alle lust will ewigkeit, tiefe, tiefe ewigkeit!” sie kann uns nie erfüllen.”i can get no satisfaction”
    bsp.: russ meyer, der frauenfeindliche obersexfilmer musste jetzt vor seinen himmlischen richter treten. gott wird ihm jetzt die früchte seiner schweinereien aufzeigen und ihn gerecht verurteilen. frauen sind keine käuflichen lustobjekte. “hurer und ehebrecher wird gott richten”

    ali

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    2004/09/23 at 1:14 am
  • From muriel on Islam und Terrorismus

    Intoleranz

    Hallo!

    Die Intoleranz, die auf dieser Plattform gelebt wird, ist für einen aufgeklärten Menschen kaum zu ertragen. Schon im Titel des Artikels, auf den ich mich beziehe, wird verallgemeinert und vor allem aufgehetzt. Mohammed, der Islam und der Koran sind nicht auf die selbe Stufe zu setzen wie Terroristen.
    Beim Lesen des o.g. Artikel kam bei mir immer wieder die Frage auf, was ihr damit bezwecken wollt. Gerade auch in der Bibel gibt es Gewaltverherrlichung bzw. den Aufruf zur Gewalt. Sieht man sich Terroristen der heutigen Zeit mal an (ich rede hier zum Beispiel vomn sogenannten Schlägen gegen den Terrorismus, bei dem vorrangig Zivilisten umgekommen sind) muss man doch zugeben, dass zum Beispiel G.W.Bush bekennender Christ ist. Ja, er behauptet sogar seine Entscheidungen was den Irakkrieg angehen wären ihm direkt von Gott eingegeben worden. Also, warum dann nicht schreiben (nun bewusst übertrieben): Christentum, die Religion von Massenmördern.

    In euren Artikeln gerade zum Islam, aber auch zu anderen Glaubensrichtungen, wird etwas geschürt und propagiert was man als aufgeklärter Mensch schon als Rassenhass und Volksverhetzung verurteilen kann. Ich bin darüber sehr erschrocken, gerade weil ihr Jugendliche ansprechen wollt.

    viele Grüsse

    Muriel

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    2004/09/24 at 10:18 am
  • From ali on Islam und Terrorismus

    liebe frau muriel,
    um ihre tolernaz voll auszuleben würde ich ihnen einen längern aufenthalt in saudi arabien vorschlagen. ich denke, dann wären sogar sie von ihrem falschen toleranzgeschwafel
    geheilt.

      Was ist eigentlich “Toleranz”?  
    Sind alle Religionen gleich?

    „Es gibt doch nur einen Gott“, so hört man es immer wieder. Die Religionen sind dabei nur verschiedene, aber gleich-berechtigte Wege zum selben Ziel. Für das Abendland mag das Christentum richtig sein, für den Fernen Osten ist es dagegen der Hinduismus und Buddhismus. Die Religion muss nur jeweils „artgemäß“ sein. In der Philosophie benutzt man gewöhnlich das Modell von Kern und Schale. Die „Schale“ der Religionen sei eben unterschiedlich. Für das Christentum steht das Kreuz Jesu, für das Judentum das Gesetz des Mose, für den Islam der Koran. Aber der „Kern“, das Entscheidende, ist bei allen Religionen gleich. Alle wollen doch wahre Menschlichkeit und das Gute im Menschen fördern. Was allein nur zählt, ist die „Moral“. Das Problem bei diesen Vorstellungen ist, dass sowohl die eine Wahrheit bestritten als auch die Toleranz sinnlos wird. Weil es die eine Wahrheit nicht gibt, sondern nur eine Vielfalt an „Wahrheiten“, braucht man eigentlich keine Toleranz. Alle Religionen meinen ja letztlich dasselbe. Von daher erübrigt sich Toleranz. Wer die eine Wahrheit be­erdigt, schaufelt damit auch der echten Toleranz das Grab!

    Was bedeutet „Toleranz“?

    Das „Wort“ Toleranz leitet sich von dem lateinischen „tolerare“ bzw. „tollere“ ab und bedeutet: aufheben, in die Höhe stemmen, ertragen („tolleno“ = der Hebekran). Dem Wort „dulden“ liegt dieselbe indogermanische Wurzel „tel“ zugrunde. Der Grundsinn ist nicht passives, faules Laufenlassen, sondern aktives, engagiertes Emporstemmen von Lasten. Ein Positionsloser also, der als „geistige Wetterfahne“ keine eigene Überzeugung hat und deshalb jedem Recht gibt, ist nicht tolerant (=tragfähig). Ein Skeptiker, der als „Denkpessimist“ meint, die Wahrheit sei grundsätzlich unerkennbar, ist nicht tolerant. Tolerant, also „fähig zum aktiven Tragen von Lasten“, kann nur jemand sein, der selbst einen eindeutigen Standort, eine klare Überzeugung besitzt.

    Was Wissensfragen angeht (zum Beispiel, ob New York oder Washington die Hauptstadt der USA ist), kann es keine unterschiedlichen Überzeugungen geben. Bei Wissensfragen lässt sich eindeutig feststellen, was richtig und was falsch ist. Hier hat das Wort „Toleranz“ nichts zu suchen. Dagegen geht es bei Gewissensfragen um letzte persönliche Überzeugungen (zum Beispiel das Ja oder Nein zur Organspende oder zum Krieg). Dabei steht häufig Position gegen Position, und es sollte auch sachliches Argument gegen sachliches Argument stehen. Beide Seiten erleben es schmerzlich, dass sie in der Sachfrage vonein­ander geschieden sind. Aber als Personen lassen sie sich gegenseitig stehen. Hier hat der Ursinn von „tolerieren“ seinen Rang: „Ich achte dich als Person; ich versuche auch, deine Überzeugung nachzuvollziehen, auch wenn ich sie keineswegs teilen bzw. übernehmen kann“. Toleranz bezieht sich auf das Du des andern, auf seine Person. Dass ich aber mit diesem „Du“ in der Sachfrage uneins bin, will ich bewusst „tragen“. Das Ja zum „Du“ (Person) ist hier verbunden mit dem Nein zum „Es“ (umstrittene „Sache“, Überzeugung). Solche Toleranz ist anstrengend.

    Was hat Toleranz mit Wahrheit zu tun?

    Es gibt verschiedene Arten von Wahrheit. Da ist zum Ersten die logische, die sachliche Wahrheit. „New York ist die Hauptstadt der USA“. Diese Aussage ist sachlich „unwahr“, das heißt, sie ist falsch. Sie beruht auf Unkenntnis, auf einem Irrtum, einer falschen Information. „Wahrheit“ bedeutet hier soviel wie „Richtigkeit“ oder „Stimmigkeit“: „Wahr“ ist eine Aussage im logischen Sinne nur dann, wenn sie mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

    Zum Zweiten gibt es die ethische Wahrheit. „Mutti, ich habe keine Schokolade genascht“, versichert die Kleine, wobei der Mund ganz braun verschmiert ist. „Du hast gelogen“, antwortet die Mutter. Hier kommt zu dem sachlich Unrichtigen noch die bewusste lrreführung hinzu. Jetzt prallen Wahrheit und Lüge aufeinander.

    Zum Dritten gibt es die metaphysische Wahrheit, die Frage nach der Wirklichkeit. Zwei Philosophen streiten miteinander. „Alles Leben ist Zufall“, sagt der eine. „Hinter allem steht ein letzter Sinn!“ gibt der andere zu bedenken. Hier geht es nicht um Irrtum oder Täuschungsabsicht (Lüge). Hier ist die Frage gestellt: Was ist wirklich, und was ist nur Schein, nur Einbildung, nur Illusion?

    Schließlich gibt es noch eine vierte, die religiöse Wahrheit. Hier werden wir noch ein Stück tiefer geführt. Da hört man den Slogan: „Haschisch und Ecstasy schaffen den neuen Menschen: Drogen machen frei!“ Hier geht es nun um Letztes, denn Wahrheit bedeutet Leben, und ihr Gegenteil ist nicht nur Lüge, sondern geradezu teuflische Verführung. Hier meldet sich das Dämonische, das Chaotische, das Zerstörerische.

    Welche Wahrheit vertritt Jesus Christus?

    Mit dem Anspruch: „Ich bin die Wahrheit!“ 1 begegnet uns bei Jesus Christus etwas völlig Neues. Er unterscheidet sich damit von allen bisherigen Wahrheitsmodellen grundlegend. Jesus behauptet ja nicht nur: „Ich sage die Wahrheit“ – wie ein Prophet; oder: „Ich entfalte die Wahrheit“ – wie ein Weisheitslehrer; oder: „Ich vertrete die Wahrheit“ – wie ein Märtyrer oder: „Ich vermittle die Wahrheit“ – wie ein Guru. Jesus beansprucht für sich selbst: „Ich bin die Wahrheit in Person“. Im christlichen Glauben geht es weder um ein Programm noch um ein neues Menschenbild. Im Zentrum steht vielmehr der Name JESUS.

    Dieser Jesus ist der Einzige, in dem Gott, der Schöpfer unseres Lebens und der HERR dieser Welt, zu uns kommt. In Jesus steht der wahre Gott wirklich vor uns. Und diese „Person-Wahrheit“ Jesus, der uns in der Bibel, der unfehlbaren „Wort-Wahrheit“, begegnet, ist die alleinige und exklusive Wahrheit. Sie ist damit die für alle umfassend gültige Wahrheit, eine Wahrheit, die für immer bleibt und niemals überholt wird. Sie ist also endgültige Wahrheit. Jesus ist der Eine für alle und das Ein-für-alle-Mal. Wer dies glaubt und bekennt, ist Christ: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.“ 2

    Ist Jesus Christus tolerant?

    Wir kommen damit zu einer überraschenden These: Jesus – die eine Person-Wahrheit – ist zugleich auch die eine wahre Toleranz! Gott „toleriert“ nämlich die Sünde. Aber nicht so, dass er sie übersieht oder auf die leichte Schulter nimmt, also „fünf gerade sein“ lässt. Gott „toleriert“ die Sünde so, wie es der Ursinn des Wortes „tollere“ (vgl. „tolleno“ = Hebekran) meint. Er packt sich selbst in Jesus Christus die ganze Last der Menschheitssünde auf die Schultern. „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde (ans Kreuz) trägt (und so im Ursinn „toleriert“)“ 3. Bei Jesus sind Wahrheit und Toleranz zwei Seiten der einen Münze: „Ich allein“, sagt er, „bin die eine Wahrheit, denn ich allein bin es, der eure Sünde trägt“.

    In Jesus sind Wahrheit, Liebe und recht verstandene Toleranz zu einer Einheit verschmolzen, und „wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.“ 4

    1 Johannesevangelium 14, 6
    2 Johannesevangelium 3, 16
    3 Johannesevangelium 1, 29
    4 Römerbrief 10, 9

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    2004/09/24 at 11:17 am
  • From Dafresl on "Sex and the City" bringt so einiges durcheinander

    105 mal sex

    ich habe im internet noch etwas gefunden was mich schockiert hat und den artikel in gewisser weise bestätigt:

    “Das Warten hat ein Ende. Die letzten Folgen von “Sex and the City” starten. Und Sex gab es reichlich in der City. In sechs Staffeln brachten es die vier Damen auf sage und schreibe 105 amouröse Abenteuer.
    Allen voran natürlich Samantha: 40 Männer lockte sie in ihr Bett (und auf ihr Sofa, ins Auto, in den Fahrstuhl …). Platz zwei: Carrie (30 Sex-Partner), Platz drei: Miranda (18) und Platz vier: die doch eigentlich so zugeknöpfte und konservative Charlotte (immerhin 17 Männer).” (Quelle: www.freenet.de)

    ist das nicht schockierend ? da sieht man was satan heute für eine ungeheure macht hat. gegen diese macht kann man einzig und allein mit gott ankommen. es gibt nur 2 wege: entweder den mit jesus oder den ohne ihn !

    gruß, Dafresl

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    2004/09/24 at 9:51 pm
  • From ali on "Sex and the City" bringt so einiges durcheinander

    aber der herr wird sie richten.
    ali

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    2004/09/24 at 11:23 pm
  • From Astatos on Das schwarze Herz

    Warum ich ein Gothic wurde…

    Ich habe vor einigen Monaten bereits einen Artikel mit diesem Titel auf der Stammdomain zum Thema WGT geschrieben.
    (Mein damalig verwendeter und nicht mehr aktueller Name: Dragon-fire6).

    Das Problem ist nicht der Glaube/Nichtglaube an Gott, das Problem ist, dass sich viele Menschen für etwas besseres halten. Solange es ihnen gut geht, ist alles in Ordnung… Die Spaßgesellschaft, das Feiern der Sinnlosigkeit ihrer eigenen Existenz, ihre schreckliche Einfältigkeit, ihr Konsumwahn…
    Glkeichzeitig verleugnet sie ihre eigene Vergänglichkeit…
    Was kommt nach dem Tod? Die Frage die jeder stellt und doch kaum einer ausspricht. Für mich persönlich existiert kein “Nach dem Tod”. Nein nicht weil ich nicht an Gott glaube, vielmehr weil es meinem inneren total wiederspricht, die Möglichkeit einer ewigen Existenz meiner Selbst, meiner eigenen armseligen Existenz verursacht bei mir Angst. Angst vor mir selbst. Ob dies jemand richtig nachvollziehen kann, weiß ich nicht…
    Irgendwann wird der Moment kommen, an dem es aufhört, die Erinnerungen an die Vergangenheit, das Ende des Schmerzes…
    Viele sagen, im jenseit wird ales gut, dass würde bedeuten, dass man seine negativen Seiten und Gedanken, Gefühle und seelische Schmerzen verliert…
    Doch was bleibt dann noch von mir übrig? Spüre ich das Glück nicht mehr? Oder ist es schon vor langer Zeit fortgegangen?
    Ich sehe sie, sie gehen durch die Straßen und Gassen… geprägt von Hass, Dummheit…
    Sie suchen das ewige Glück… die ewige Existenz…

    Nun vor einigen Jahren wusste ich überhaupt noch nciht was Gothic überhaupt ist, doch war ich bereits in meiner Kindheit anders als meine Umgebung, oder sie hat mich anders gemacht.. so genau kann ich das nicht mehr sagen…
    Ich wollte mit anderen nicht viel zu tun haben, sie mieden mich, ich sie… ich wurde ein jahr früher eingeschult, mein Wissensdrang wurde immer größer… Mit etwa 4 Jahren erfuhr ich die “Wahrheit” über die Zeugung menschlichen Lebens, zumindest soweit meine Mutter darüber bescheid wusste. Später nahm ich mein Wissen aus fachbüchern, meine Eltern konnten mir meine Fragen nicht mehr beantworten. Obwohl ich bereits etwas sonderbar wahr, viel ich nicht besonders auf. Abgesehen davon, dass ich mich ungern an Aktivitäten anderer Kinder beteiligte.

    Doch im Laufe der Zeit an der Grundschule wurde es immer offensichtlicher… langsam begannen die Stichelleine, das Hänseln… In der vierten Klasse kamen meine ersten Suizidgedanken auf, ich schwänzte manchmal die Schule, jedoch recht selten…

    An der gesamtschule sptzte sich die Situation in der 6. Klasse zu, ständiges Schikanieren, Ausgrenzen. Meine schulischen Leistungen vielen innerhalb eines Halbjahres um 2-3 Noten. Ich schaffte die Versetzung in die 7. Klasse (Gymnasialstufe). Von da an begann der blanke Horror… ich schwänzte regelmäßig zum Teil für Wochen die Schule, dann Drohung ducrh meine Eltern und der Schule… ständige Selbstmordgedanken, einsetzende Selbstverletzung. Schließlich mehrfache Vorbereitungen von Selbstmordversuchen… ständige Depressionen, schließlcih drehte ich in Schule mehrfach durch, brach in Tränen aus… ich musste die Klasse wiederholen, das ganze ging bis in die 8. Klasse weiter, welche ich auch wiederholen musste. ich ging von der Gymnasialstufe auf Realschulstufe runter, blieb aber an der Schule, somit konnte ich zumindest die 8. Klasse im zweiten Anlauf schaffen, auch wenn das Mobbing nicht endete.

    Dann zog ich um… 150 km von meiner alten Heimat entfernt. Ich dachte, jetzt ist endlich Ruhe, jetzt wird alles gut. Ich kam in die 9. Klasse an einer neuen Schule…
    Es änderte sich nichts… nach ein paar Wochen begann das Mobbing wieder… Schuleschwänzen, regelmäßig zu spät kommen, Depressionen… Ich stand das jahr zwar durch, aber mittlerweile war ich wohl vollkommen verstört. In der 10 Klasse ging das ganze weiter, es wurde immer unerträglicher… Etwa zum Halbjahr der 10 ging nichts mehr, ich brachte nichts mehr auf die Reihe, ich hatte Angst… ich rastete einige male aus… schließlich folgte wieder die Vorbereitung eines Selbstmordversuches. Ich hatte nur noch ein Ziel, ich setzte mich in den Zug, fuhr in die nächste Großstadt in der Nähe meines damaligen Heimatortes… Von dort aus wollte ich in meinen alten Heimatort fahren und mich von einer etwa 25-30 Meter hohen Eisenbahnbrücke Bergen stürzen. Doch dort kam ich nie an… ich rannte nur noch durch das Zentrum der Großstadt, auf und ab… stundenlang…

    Der Vorfall beendete das Mobbing… ich machte meinen Abschluss… dannach ging ich wiedr aufs Gymnasium um mein Abitur zu machen. Kein Mobbing mehr, keine Angst mehr… Die Depressionen verschwanden für einige Zeit… Doch letzendlich holte mich meine Vergangenheit wieder ein, diesmal nicht mehr von außen, sondern in mir… ich war total fertig… die Depressionen kamen zurück…

    Heute leide ich immer noch darunter… die Erinnerungen sind da… der Schmerz…

    Damals dachte ich, ich wäre alleine… ausgeschlossen von der Welt… erst nachdem ich dem Mobbing nicht mehr ausgesetzt war, begriff ich eigenlich, was die ganzen Jahre passiert war… Im Kindergarten begann es, wenn auch noch unscheinbar… An das davor kann ich mich nicht mehr erinnern… auch an den Kindergarten kann ich mich kaum nicht erinnern nur Bruchstückhaft.
    Am Ende der 10 Klasse hörte ich unter einigen aus dem Internet heruntergeladenen MP3s einen Titel, was es war weiß ich nicht genau, nur fand ich unter den Downloaddateien noch mehr davon. Ich stellte fest, dass diese Musik meinen Seelenzustand wiederspiegelt… ich informierte mich darüber… so nahm es seinen Lauf…
    Ich entdeckte immer mehr Paralellen, auch wenn ich früher nicht wusste, was Gothic ist… Die Verneinung der Konsum- und Spaßgesellschaft, Diskussionen über anspruchsvollere Dinge als nur Handys…
    Im Laufe der damaligen Zeit wurde meine Seele wohl schwärzer als viele es sich nur vorstellen können…

    Ich mache kein geheimnis daraus, dass ich bis vor etwa anderthalb Jahren noch nie etwas davon gehört habe… Überhaupt habe ich in dieser Zeit nicht mehr viel mitbekommen, vorallem von der 7. – 10. Klasse…
    Somit fand ich langsam Zugang zur Szene, sofern diese “eine” Szene überhaupt existiert…

    Ach ja, nicht alle, die sich der Szene zugehörig fühlen, laufen nur schwarz durch die Gegend… obwohl, des öfteren tue ich das auch, aber nicht immer…

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    2004/09/25 at 7:18 pm
  • From alin on Das schwarze Herz

    Na, wenn du so ein schwarzes Herz hast, dann trifft der Titel meines Artikels doch zu.
    Du schreibst es ja selbst: du lehnst eine Weiterexistenz nach dem Tod ab, weil du Angst davor hast, nicht weil du Beweise dafür hast. Somit ist deine momentane Lebensweise eine Flucht vor etwas, dem du dich nicht stellen willst.

    Ich kann das verstehen. Das ist seit dem Sündenfall die normale menschliche Reaktion auf Gottes Rufe. Auch Adam versteckte sich, als Gott ihn rief – als ob man vor Gottes allgegenwärtigen AUgen fliehen könnte. Wie lange wirst du fliehen? Auch schwarze Klamotten, böser Blick und Gothicszene werden dich nicht schützen.

    Mach’s doch wie der verlorene Sohn, der zum Vater umkehrte, als ihm sein eigenes Elend bewusst wurde.

    “Lk 15,17 Als er aber zu sich selbst kam, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluß an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger.
    Lk 15,18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen, und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir”

    Alin

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    2004/09/25 at 8:14 pm
  • From Dafresl on Xavier Naidoo & Glashaus – religiöser Soul auf Erfolgskurs

    Xavier Naidoo

    ich habe einen Text gefunden, den ich hier unkommentiert reinsetzen will:
    “…
    Außerdem bewarb der ERF den weltlich-christlich-esoterischen Musiker Xavier Naidoo und dessen Band „Söhne Mannheims“. Naidoo ist ein säkular äußerst erfolgreicher Musiker, der vor einiger Zeit begann, religiöse Musik zu machen. Er behauptet allen Ernstes, in einer Vision sei ihm offenbart worden, Mannheim sei das neue Jerusalem. So heißt seine jüngste CD auch „Noiz“ – Zion rückwärts. Das Leitmotiv der CD ist Mannheim als neues Zion. Ein Musikrezensent schrieb: „Zwar handeln alle Texte von Gott, doch durch die oftmals doppelbödige Ausdrucksweise von Naidoo kann man sich die Lieder mit verschiedenen Zugängen anhören. Eins bleibt dann am Ende immer: die uralte Geschichte von Miteinander, Respekt und Toleranz“ (c6-magazin.de).”
    Quelle:http://www.betanien.de/newsletter/newsletter24.htm
    gruß, Dafresl

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    2004/09/26 at 4:17 pm
  • From malacura on Xavier Naidoo & Glashaus – religiöser Soul auf Erfolgskurs

    xavier naidoo-und wo bleibt die toleranz?

    wer sagt dass jesus ein gott ist?(“Er ist wahrhaftiger Gott und nicht nur, wie Xavier Naidoo leider denkt, bloß „der Weg zu Gott“.) gibt es nicht nur einen?
    und was ist daran falsch, wenn jmd. glaubt, jesus sei der weg?? ist er es nicht? soll man nicht versuchen, so zu leben, wie christus? damit man ins paradies kommt?

    wo bleibt die toleranz?habt ihr einen leitfaden, wie man glauben muss? wwisst ihr, wie man “richtig” glaubt? heißt glauben denn nicht wissen? wie definiert ihr glauben?

    PS: achso ja, ich wusste nicht, dass ihr kiffer auch noch so loben könnt, bzw. positiv erwähn. es ist ja allgmein bekannt, dass xavier nadioo hascht.

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    2004/09/26 at 9:34 pm
  • From ali on Xavier Naidoo & Glashaus – religiöser Soul auf Erfolgskurs

    wir loben doch keine kiffer. wir lehnen kiffen voll ab.
    heir zu deiner guten frage: was ist glaube.
    ich würde mich freuen, wenn du voll zu gott kommen würdest.
    ali
       Was versteht man unter “glauben” ?

    “Glauben heißt: nicht wissen”, sagen viele Menschen. “Ich glaube, daß morgen das Wetter gut wird”, ist ein oft zu hörender Satz. Also versteht man unter “glauben” ein Vermuten, ein Für-wahr-Halten, ein sehnsüchtiges Wünschen oder Hoffen. Das Wort “Glauben” hat im Laufe der Jahrhunderte eine Abwertung erfahren. Es ist von einem grundlegenden Begriff zu einem Ausdruck für vages Hoffen mit geringer Wahrscheinlichkeit der Erfüllung geworden.

    Was versteht man aber unter “an Gott glauben” ?

    Wenn Menschen davon sprechen, meinen sie meistens: Ich nehme an, daß Gott existiert. Ihr “An-Gott-Glauben” steht bestenfalls in einer Beziehung zu ihrer Religiosität – manche vermuten nur, daß Gott da ist – andere wünschen oder hoffen es – wieder andere halten es jedoch für unwahrscheinlich – und schließlich gibt es Leute, die von Gottes Existenz überzeugt sind, wenn sie auch keine Vorstellung von ihm haben. Es wird eine Vielfalt von Antworten gegeben. Den wirklichen Sinn von “glauben” erfassen sie aber alle nicht.

    Hat das Wort “glauben” denn noch einen tieferen Sinn?

    Ja, denn unser Wort “glauben” ist aus dem altdeutschen Wort “geloben” entstanden. Wenn zwei Menschen sich gegenseitig Treue geloben, so glauben sie einander. So verstanden handelt es sich beim “Glauben” um ein Sich-Öffnen für eine andere Person, um ein “Sich-Anvertrauen”. Zugleich setzt man uneingeschränktes Vertrauen in die Aufrichtigkeit des anderen Menschen.

    Natürlich enthält solches “Glauben” auch den Wunsch, mit ihm im Gespräch zu sein, mit ihm zu planen, zu arbeiten und mit ihm Gemeinsames erleben zu können. Glauben ist also eine Lebenshaltung und prägt unser Denken.

    Ist Glauben aber nicht doch unzuverlässiger als exaktes Denken?

    Unzuverlässiger als exaktes Denken ist das Vermuten, das Wunschdenken oder Für-wahr-Halten unbegründeter Thesen. Damit aber hat das in der Antwort auf die vorige Frage beschriebene Wort “Glauben” nichts zu tun. Als zuverlässig erweist sich exaktes Denken, wenn seine Ergebnisse sich auf die Probe stellen lassen.

    Dieser Schritt vom Denken zum Erfahren setzt erwartungsvolles Vertrauen-Wollen voraus. In manchen Bereichen des Alltags ist uns das eine Selbstverständlichkeit: Ein zu Hause studiertes Kursbuch überzeugt mich noch nicht von der Zuverlässigkeit der Bahn, sondern erst wenn ich in den erwarteten Zug einsteige, gelange ich an mein Ziel. Ein Wegweiser an einer Straße erweist sich mir in der Regel als zuverlässig, nicht wenn ich nachdenklich davor stehenbleibe, sondern wenn ich in die angezeigte Richtung fahre. Will ich mich von den Fahreigenschaften eines Autos überzeugen, gebe ich mich nicht mit dem Studium der technischen Daten in der Betriebsanleitung zufrieden, sondern ich setze mich zu einer Testfahrt in den Wagen.

    In diesen wie in vielen anderen alltäglichen Begebenheiten bringt erst ein Mich-Anvertrauen, nämlich der Glaube, ein zuverlässiges Ergebnis. Das exakte Denken geht dabei den Schritt durch das Experiment bis zum Ergebnis mit.

    C. F. von Weizäcker spricht davon, daß ohne Vertrauen in naturwissenschaftliche Zusammenhänge Forschung nicht möglich sei. Wissenschaftlich-technisches Denken kommt genauso wenig wie der Freivortrieb beim Brückenbau ohne Vertrauen auf konkrete Erfahrungen zu brauchbaren Ergebnissen.

    Entspricht solches Glauben etwa dem christlichen Glauben?

    Jesus Christus forderte zu genau solchem Glauben in bezug auf seine Person auf 1 . Er bietet allen die Möglichkeit an, sich von der Zuverlässigkeit seiner Aussagen über den Menschen, über Gott und seinen Plan mit dieser Welt selbst zu überzeugen. Noch mehr: Durch das persönliche Erfahren der Zuverlässigkeit dieser Aussagen kann jeder bis heute die Gottessohnschaft der Person Jesus Christus erkennen 2 .

    Das Vertrauen darauf, daß dieser Jesus Christus in seiner Person und mit seinem ganzen Leben, Sterben und Auferstehen das Handeln Gottes ist, ist das Zentrum des christlichen Glaubens 3 . Im Hebräisch der Bibel wird vom Glauben auch in dem Sinn gesprochen, daß es ein Vordringen zum Wesen ist. Der Glaubende bleibt also nicht beim Unwesentlichen stehen 4 .

    Wie kann man denn zu solchem Glauben gelangen ?

    Wer auch immer Verlangen danach hat, eine persönliche Vertrauensbeziehung zu Gott zu erhalten, wird merken, daß die Verbindung zwischen uns Menschen und Gott offensichtlich nicht intakt ist. Aber hinter dieser Tatsache steht kein Punkt. Gott hat von sich aus den Weg zu uns Menschen gesucht und freigemacht. Wie, davon gibt uns die Bibel Kenntnis. Im Bild gesprochen: Durch sein Handeln in Jesus Christus hat Gott uns angerufen. Glauben heißt nun “den Hörer abnehmen” und hören wollen, was Gott uns sagt, und danach tun 5 . Glauben schließt das hörende Beten ein.

    Welche Informationen hat Gott von sich gegeben?

    Gottes Weg zu uns war es, in seinem Sohn Jesus Christus eine Zeitlang unmittelbar unter uns Menschen zu leben. Alle Informationen über Gott werden von Jesus Christus ausgesprochen. Und mit seinem Wort hat er sein Leben verbunden. Jesu Tod am Kreuz ist Gottes entscheidende Information an uns 6 . Man kann aus eigener Kraft nicht in die Gemeinschaft mit Gott kommen, weil unser Leben von Anfang an im Losgelöst-sein, im Getrenntsein von Gott, in der Sünde verläuft 7 . Gott aber wendet sich uns zu, indem Jesus Christus an unserer Stelle in seiner Hinrichtung am Kreuz den Tod starb, den wir wegen unserer Sünde verdient haben 8 .

    Wie soll ich auf diese Informationen reagieren ?

    Es gilt, Gott darauf zu antworten. Das ist möglich im Gebet. Ich darf mit ihm über meine Sünde und all ihre Folgen in meinem Leben sprechen und ihn um Vergebung bitten 9 . Und Gott vergibt dem, der ihn aufrichtig bittet, und schenkt ihm einen völligen Neuanfang für sein Leben, befreit von jeder Vorlast. Wer das erlebt, für den ist das Danken nichts Ungewöhnliches, und er wird sein Leben Schritt für Schritt durch den ständigen Austausch mit Jesus Christus durchdringend erneuern lassen 10 .

    In welcher Weise wirkt der Glaube auf mein Leben ?

    Glauben schließt solches Vertrauen, Zutrauen und Sich-Anvertrauen ein. Solches Glauben verändert und erneuert mein Leben von Grund auf, weil ich dann einen neuen Herrn habe.
    In der Befehlszentrale meines Lebens hat ein Kommandowechsel stattgefunden. Ich stehe unter der Anweisung und dem Energiezustrom von Jesus Christus, wenn ich ihm als meinem Befreier von meiner Sünde und als meinem alleinigen Herrn Treue gelobt habe 11 .

    Mein Glaube an Gott den Herrn besteht also nicht in einem bloßen Für-wahr-Halten der Existenz Gottes, sondern in dem Entschluß, Gott mein Leben zur Verfügung zu stellen. Durch Gehorsam zu Gottes Wort lasse ich mich zu einem Werkzeug in seiner Hand umgestalten 12 . Glaube steht also nicht still bei einem Wunschdenken über Gott, sondern verändert und bewirkt ein Wachstum 13 . Glauben im Sinne der Bibel ist ein Von-Christus-Ergriffen-sein 14 , ein Lebensweg im Gehorsam gegenüber ihm 15 . Und mein Herr Jesus Christus stellt sich zu meinem Glauben, indem er mir für meinen Glaubensweg immer neu den Mut, die Kraft, die Gewißheit und die Bestätigung gibt. Solches Glauben läßt sich nicht diskutieren, sondern nur leben 16 !

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen: 1 Johannesevangelium 3, 36  9 Johannesevangelium 6, 37  
    2 Johannesevenagelium 7, 17  10 Römerbrief 12, 2
    3 1. Korintherbrief 15, 12 – 19  11 Apostelgeschichte 9, 1 – 20
    4 1. Mose 15, 6  12 Philipperbrief 2, 13
    5 Matthäusevangelium 7 24 – 27  13 2. Thessalonicherbrief 1, 3
    6 Epheserbrief 2, 14 – 18  14 Philipperbrief 3, 12 – 14
    7 Römerbrief 3, 23  15 Hebräerbrief 11, 8
    8 1. Petrusbrief 2, 24  16 Apostelgeschichte 16, 31

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    2004/09/26 at 11:50 pm
  • From fallen Seraph on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    vielen Dank…

    …für diese wunderbare Anleitung, wie man ein vernünftiger, erwachsener Mensch wird! Vielleicht nehmen sich es ja doch ein paar verbohrte, fanatische Extremchristen deines Schlages zu Herzen und bekehren sich wenigstens bis zu einem erträglichen Maß an Toleranzlosigkeit herunter, damit man mit ihnen wenigstens diskutieren kann, ohne mit sinn- und inhaltslosen Zitaten beworfen zu werden (und die gehen vielleicht auch mal inhaltlich auf die Leserbriefe ein, statt um den heißen Brei herum zu schreiben)!

    Ich habe zufrieden festgestellt, dass ich wirklich JEDEN dieser Punkte erfülle. Na gut, zu okkulten Sachen greife ich nicht (ich glaube wirklich an NICHTS Übernatürliches, auch nicht an sowas), aber immerhin bin ich ja wenigstens ein böser Gruftie, das reicht hoffentlich. Ich danke, dir, jetzt fühle ich mich richtig gut, weil ich weiß, dass ich nichts mit euch verwirrten Wesen zu tun habe!

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    2004/09/27 at 8:12 am
  • From Leqouider on Was ist Glaube?

    Wahrheit

    Warum soll man sich wundern dass der Prophet Jesus Maria`s Sohn ohne Vater geboren wurde?dann sehen sie der von Adam:Gott hat ihm aus Erde ohne Mutter und ohne Vater geschaffen!!!!!!!
    Oder der vom Erde,die sieben Himmel und was da zwischen ist das nicht Schwerer als der vom Jesus und Adam?
    – Und wie er Menschen aus Erde geschaffen hat, werden wir alle sterben und wieder zum Leben erwecken damit es mit uns abgerrechnet wird.sonst konnte jede Menschen auf diese Welt machen was er will.das ist aber nicht der Sinn der Sache.
       ich wird mich freuen auf eine Antwort.Respekt

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    2004/09/27 at 12:07 pm