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Ein junger Mann hatte monatelang darum gekämpft, sich Gott ganz auszuliefern. Fast bei jedem Gottesdienst kam er nach vorn, sobald die Suchenden dazu aufgefordert wurden.Je mehr er es aber versuchte, desto mehr schien es ihm zu misslingen. Schließlich fragte er sich, ob er überhaupt jemals den Segen der Hingabe erfahren würde.Er besuchte jedoch weiter treu die Gottesdienste. Eines Abends sagte der Prediger: „Wenn hier Menschen unter uns sind, die sich verzweifelt bemühen, rate ich ihnen, in diesem Augenblick alles Gott zu überlassen.“Dieser Gedanke sprach den jungen Mann stark an. Zu Hause schnitt er sich die sechs Buchstaben LET GOD (dt.: Lass Gott machen) aus und befestigte sie an der Wand seines Zimmers. Dann versuchte er, Gott in sein Leben einzulassen, aber es geschah nichts. Unruhig schritt er in seinem Zimmer auf und ab. Schließlich ging er hinaus.Als er nach einiger Zeit wiederkam und die Tür öffnete, grüßten ihn von der Wand die Worte „Lass los“ (englisch: LET GO). Der letzte Buchstabe, das D, war herabgefallen. Was ein Unglück zu sein schien, offenbarte dem jungen Mann endlich die Wahrheit. „Überlass dich Gott. Lass los!“ Wenn wir uns wirklich Gott ausliefern, überlassen wir uns Gott dadurch, dass wir loslassen und ihm auch in dieser grundlegenden Sache bedingungslos vertrauen.Bibellese: 1. Mose 22.1-14. A. Bellmann
Du stehst am Platz, den Gott dir gab,
dem Platz, den Er dir zugedacht;
dort nur bleibt Er dein Schild und Stab,
dort gibt Er Frucht, dort wirkt Er Macht.
Will Er dich segnen, sucht Er dich
nicht in der ganzen weiten Welt.
Er sucht dich nur an deinem Platz,
dem Platz, wo Er dich hingestellt.
Bleib auf dem Platz, den Gott dir gab,
und halte dort in Treue aus.
Ist es ein Kreuz, steig nicht herab,
ist’s Schmelzerglut, weich ihr nicht aus.
(Hedwig von Redern)
“An einer dicken Eisenkette baumelt ein Vorhängeschloss um den sehnigen Hals. An den Handgelenken blitzen spitze Stahlnieten auf breiten Lederbändern. Den Wodka trinkt Sid Vicious gleich aus der Flasche. Der 19-Jährige ist aggressiv, schnoddrig, gewaltbereit. Wenn der Bassist der “Sex Pistols ” auf der Bühne steht, spuckt er, genauso wie sein Kumpel Johnny Rotten, schon mal ins Publikum. Sid ist alles andere als ein begnadeter Musiker. Aber für die Gruppe, die der Punk-Bewegung nicht nur im Großbritannien der späten siebziger Jahre ihre Idole und Ideale gibt, ist er das perfekte Aushängeschild.
Im Mai 1977 veröffentlichen die “Sex Pistols” passend zum Thronjubiläum von Queen Elisabeth II. die Single “God save the Queen”. Was wie eine harmlose Hymne an die beliebte britische Königin klingt, ist in Wahrheit ein schräger Abgesang auf die Monarchie. “No future, no fun” heißt es darin über die Aussichten jener Punk-Generation, die in einem Land der Massenarbeitslosigkeit und Inflation aufwächst. Die Single löst einen Ansturm der Entrüstung aus. Als die Gruppe auf einem Boot namens “Queen Elisabeth” auf einer provisorischen Bühne ein Konzert vor Fans und Journalisten gibt, wird sie von Polizeibooten eingekreist. Die meisten Passagiere werden festgenommen, die Band flüchtet über die Hintertreppe. Die großen Radiostationen weigern sich, “God save the Queen” zu spielen, die Boulevardpresse startet eine Hetzjagd.
Der von “Sex Pistols”-Manager Malcolm Mc Laren eingefädelte Coup mit dem provozierenden Konzert gelingt: Der Queen-Song der “Sex Pistols” erobert die Top Ten der Hitparaden. “Im ganzen Land, wenn man die Charts an der Wand sah, dann war da eine schwarze Stelle bei der Nummer eins”, wird sich Mc Laren später erinnern. Vor allem mit ihrem “No future” geben die “Sex Pistols” dem Punk sein Motto. Noch heute gehört ein “No future!”-Logo neben den bunten Stachelhaaren zur Kleiderordnung.” WDR.de
Tatsächlich hatte Sid Vicious und viele seiner Fans keine Zukunft:
Dies ist die Geschichte von John Simon Richie, der glaubte, Sid Vicious zu sein.
Seine traurige Story, über sein kurzes Leben und seinen elenden Tod übertrifft die aller anderen Drogentoten. Sein Leben und seine Karriere waren aussichtslos. Er stieg bei den Sex Pistols wegen ihres gewalttätigen Punk-Images ein. Sein Instrument, den Bass, beherrschte er nicht, aber seine Show war umwerfend. Er identifizierte sich mit dem eigenen Mythos und dem ganzen Reklame-Rummel. In Wirklichkeit war er scheu und leer. Seine Lebensangst und auch seine Angst vor dem Publikum versuchte er mit Heroin zu bekämpfen. Als er sich in London herumtrieb angelte ihn sich ein amerikanisches Mädchen – sie hieß Nancy Spungen. Sie war für ihn eher eine Mutter als eine Geliebte. Er war süchtig nach Heroin und nach Nancy. Sie flogen zusammen nach New York. Sid war so breit, dass er dort aus der Maschine getragen werden musste. Kurze Zeit später, am 12. 10. 1978 wurde Nancy in ihrem Hotelzimmer erstochen. Sid wurde des Mordes angeklagt, obwohl er derart auf Droge war, dass er zu nichts mehr fähig gewesen sein konnte. Er wurde auf Kaution entlassen, kam aber wegen einer Schlägerei noch mal kurz in den Knast. Auch dort kam er wieder frei – später, im Februar ’79 wurde er in einer Wohnung tot aufgefunden. Er konnte ohne Nancy nicht leben. Mit 21 Jahren war sein Leben zu Ende. Zurück blieb nicht nur ein toter Körper, sondern auch ein total verlogenes Image eines großen Rock-Helden. In Wirklichkeit war er ein tief verletzter, missverstandener, schnell vermarkteter Clown – ein großer Schwindel eben.
Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht – eine Sehnsucht nach Gott.
“Ein Leak der US-Nachrichtenseite Politico erschütterte am Montagabend das politische Washington: Ein Entwurf einer Mehrheitsentscheidung des Obersten Gerichtshofs, geschrieben von Richter Samuel Alito, enthielt die Aufhebung der hochumstrittenen Gerichtsentscheidung Roe v. Wade aus den 1970ern, die Abtreibungsverbote vor der 24. Schwangerschaftswoche untersagt. Es wäre eine historische Entscheidung……
Auch auf Drohungen gegen die höchsten US-Richter muss man sich nun wohl einstellen. Dabei ist die Entscheidung noch nicht final, Richter können ihre Meinung noch ändern – sollte das vor dem Hintergrund der heftigen Reaktionen auf den Leak passieren, dürfte das auf konservativer Seite zu einem großen Aufschrei führen.” TE
Gott segne diese Richter.
Wenn man heute durch die Straßen unserer Städte und Dörfer geht, dann jammert es einen. Man sieht immer häufiger Kinder und Jugendliche mit leerem Blick, verstümmelten Haaren, perversem Schmuck, zerlumpter Kleidung. Wenn man sie nach ihren Hobbys fragt, dann bekommt man zu hören: Disco, Partys, Tanzen und Fun ( Spaß ). Immer mehr Kinder und Jugendliche befinden sich im Bann von Alkohol ( Komasaufen ), Nikotin und anderen Drogen, von Rock-, Techno- und Hip-Hop- Musik, von Frustration, Aggression, Okkultismus und sexueller Unzucht.
Waren sie schon immer so? Nein, sondern sie wurden so “gemacht”
– durch Einflüsse in ihrer Umgebung, vor allem aber durch schlechte Vorbilder, im Elternhaus, in Schule, in gewissen “Jugendzeitschriften” , in der Musikszene und in den Massenmedien, wo es ja heute keine Tabus mehr gibt, sondern nach dem Motto gehandelt wird: “Alles ist erlaubt.” Hier wächst in weiten Teilen unserer Gesellschaft eine Generation heran, die mit Gott und Seinem Wort nichts oder kaum noch etwas anzufangen weiß, die vom rettenden Glauben massiv abgehalten oder wieder weggebracht wird. Solche Menschen sind verführt und in die Fänge Satans geraten. Für ihre Verführer – egal, ob es gewisse Rockstars und DJs, Autoren okkulter Bücher und pornografischer Jugendzeitschriften oder “Macher” von entsprechenden Fernseh- und Radiosendungen sind – gilt das Wort Jesu Christi:
” Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall ( vom Glauben ) verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt! ” ( Die Bibel, Matthäus 18, 7 ).
Für die Verführten aber gilt: “Und als Jesus das Volk sah, jammerte es Ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben” ( Die Bibel, Lukas 9, 36 ).
Beten wir für sie?! Gehen wir zu ihnen hin und sagen ihnen die Frohe Botschaft?!
“Der in Gaza geborene und in Saudi-Arabien und Katar aufgewachsene Palästinenser berichtete, dass er Juden früher so sehr gehasst habe, dass er Fatah-Kämpfer unter Jassir Arafat wurde und als Terrorist, Scharfschütze und Attentäter viele Juden und Christen tötete. Heute bedauere er das zutiefst.
Nachdem er 1974 zum Studium in die USA gereist war, heiratete er und blieb dort. Durch einen befreundeten Christen habe er von Jesus gehört und sei 1993 Christ geworden, „obwohl dies bedeutete, dass ich einen der Juden lieben musste, die ich so sehr hasste“, so Saada.
Plötzlich habe er keinen Hass mehr auf Juden verspürt. Jesus habe sein Herz davon gereinigt. Sein Missionswerk will heute Muslime mit dem Evangelium erreichen, Versöhnung von messianischen Juden und christlichen Arabern fördern und Christen auffordern, für Muslime zu beten.
„Hoffnung für Ismael bedeutet Hoffnung für Israel“, erklärte Saada und forderte die Teilnehmer auf, sich dafür einzusetzen, ihre muslimischen Nachbarn in Liebe und mit Respekt mit dem Evangelium zu erreichen.” Idea.de
Die Großkirchen – Zeitgeistkirchen, egal aus welcher Richtung der Zeitgeist weht. Der Zeitgeist ist allerdings nicht der Heilige Geist sondern eine vollständig säkulare Gattung von „Geist“, der zudem die Eigenschaft hat sich fortlaufend zu verändern, wodurch er sich als zwittrige Erscheinung und Antigeist selber offenbart. Nichts ist vergänglicher als der Zeitgeist. Der Zeitgeist macht den Menschen unruhig, macht Angst. Corona ist auch Zeitgeist. Klima ist auch Zeitgeist. Waffenlieferungen sind auch vom Zeitgeist inspiriert. Da wo Zeitgeist herrscht ist kein Glaube und kein Denken vorhanden. Noch mehr Waffen, schwere Waffen. Der Teufel ist begeistert. Der Teufel steht hinter dem Zeitgeist.
Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen. (LUT)
“Ihre Eltern stammen aus Kalabrien. Da ihr Vater als Geiger an der Oper von Kairo arbeitet, wird Yolande Christina Gigliotti 1933 nahe der ägyptischen Hauptstadt geboren. Hier geht sie zur Schule und arbeitet schon mit 18 Jahren als Sekretärin in einer Export-Import-Firma. Mit 22 Jahren wird sie zur Miss Ägypten gewählt und erhält daraufhin kleinere Rollen in zwei Filmen. Aber Yolande will mehr: Noch 1955 geht sie “mit einem Koffer voller Träume und wenig Geld” – wie sie später erzählt – nach Paris. Sie wird bei einem Gesangswettbewerb entdeckt und landet gleich mit ihrer ersten Aufnahme einen Hit: “Bambino” bringt ihr 1956 ihre erste goldene Schallplatte ein.
Ab jetzt nennt sich die Sängerin “Dalida”. Unter ihrem exotischen Künstlernamen singt sie auf französisch, englisch, arabisch und auch deutsch. “Am Tag als der Regen kam” wird einer ihrer größten Erfolge. Insgesamt nimmt sie mehr als 800 Lieder auf, verkauft rund 80 Millionen Platten. Zu ihrem 25-jährigen Bühnenjubiläum erhält sie 1981 die selten vergebene “Diamantene Schallplatte”.
Dalidas Karriere hilft ihr jedoch nicht über ihre privaten Katastrophen hinweg. Ihre Ehe mit ihrem Entdecker Lucien Morisse dauert 1961 nur vier Monate. Morisse begeht später Selbstmord. Auch ihre große Liebe, der zehn Jahre jüngere Komponist Luigi Tenco, bringt sich 1967 um. Dalida versinkt in Depressionen und unternimmt einen Selbstmordversuch. Erst vier Jahre später kehrt sie auf die Bühne zurück. Es wird ein glänzendes Comeback. 1977 tritt sie in der New Yorker Carnegie-Hall auf. 1986 wird die Uraufführung des Films “Der sechste Tag” mit Dalida in der Hauptrolle in ihrer Heimatstadt Kairo begeistert gefeiert.Aber Dalidas Depressionen weichen nicht. Am 3. Mai 1987 wird sie in ihrer Pariser Wohnung tot aufgefunden, mit einem Glas Whiskey in der Hand und einer Überdosis Schlaftabletten im Magen. Neben ihr findet sich ein Zettel mit den Worten: “Das Leben ist mir unerträglich geworden. Verzeiht mir!” WDR.de
Depressionen scheinen der Fluch unserer heutigen Gesellschaft zu sein. „Wir besitzen eine enorm große individuelle Freiheit. Sie bedeutet aber zugleich auch eine Freiheit des Scheiterns…das ist hart, durch die viel größere Eigenverantwortung entsteht ein enormer Druck.“ sagt Marcella Rietschel.
So ist es nun einmal. Reichtum und Ruhm machen nicht wirklich glücklich, im Gegenteil, Leute, die sich in solchen Kreisen bewegen sind oft die allerunglücklichsten. Wahre Freude kann man nur bei Gott finden, wer ohne ihn lebt hat am Ziel des Lebens vorbei gelebt. Er hat uns ja geschaffen, damit wir mit ihm Freude erleben können. Wer Gott ausklammert, dem fehlt etwas, das er auch durch Geld und Ehre nicht ersetzen kann.
Über Gott steht in den Psalmen: „Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.“ (Psalm 16,11)
Der US-Sender Fox News berichtete: Apple hat ein Emoji für ein „drittes Geschlecht“ geschaffen (zu sehen ist eine „geschlechtsneutrale“ Person mit einer Krone auf dem Kopf), sowie ein Icon für einen „schwangeren Mann“. Damit wird die Geschlechterverwirrung gefördert und Menschen, die bereits mit ihrer Identität kämpfen, werden noch mehr verunsichert und auf falsche Bahnen gelenkt. Tammy Bruce von Fox News kommentierte treffend, dass der „schwangere Mann“ nicht existiere. Es gebe nur biologische Frauen, die sich als Männer sähen, aber nach wie vor intakte Fortpflanzungsorgane hätten und daher schwanger werden könnten. Man solle Transsexuelle nicht als Schachfiguren in einem Kulturkampf einsetzen und deren Leben aufbauschen. (mk)
“Die spinnen die Appler!” Asterix
– Verführung
«Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.» Matthäus 24,4. Was ist Verführung? – Der Mensch stellt Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, als Erlöser, Herrn und König in Frage. Der biblische Glaube wird durch Aberglauben ersetzt. Okkulte Mächte bewirken, dass der Mensch durch die vielen Zauberer, Wahrsager, Magnetopathen usw. antichristlichen Mächten huldigt. Der Mensch sucht seine Erlösung anderswo als beim Herrn Jesus Christus.
Wer ist der Jemand, der verführt? – Ganz eindeutig steckt Satan hinter allen antichristlichen Lehren, welche die Welt beherrschen wollen. Wo immer Jesus Christus nicht als Herr und einziger Erlöser und Mittler zwischen Gott und den Menschen steht, wo die Gnade und das Blut Jesu Christi mit Füßen getreten wird, haben wir es mit verführerischen antichristlichen Religionen zu tun. Der Islam beispielsweise hat in seiner Lehre zwar harte moralische Gesetze, kennt aber keine Vergebung, Liebe und Toleranz. – Wer gegen den Sohn Gottes kämpft, der hat einen anderen, falschen Gott. Unser Herr Jesus Christus spricht: «Ich und der Vater sind eins … Wer den Sohn sieht, der sieht den Vater … Niemand kommt zum Vater, denn durch mich» (Joh. 10,30; 14,9.6). Die wahren Christen werden daran erkannt, dass sie ihrem Erlöser und Herrn Jesus Christus nachfolgen, auch wenn es Martyrium bringt und das Leben kostet. Erkennen wir die falschen Christusse und die falschen Propheten?
– Kriege
Jesus spricht in Markus 13,7 von Kriegen und Kriegsgeschrei: «Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Es muss so geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da.» Auf der ganzen Welt ist das Kriegsgeschrei groß: Weltweiter Krieg gegen den Kapitalismus oder den Terrorismus. Krieg ist immer mit Unrecht und Gräueltaten verbunden und trifft meistens die Falschen. Welch eine Schuld laden hier fanatische Religionen, Politiker und Wirtschaftsvertreter auf sich! Ein Volk empört sich gegen das andere. Noch nie gab es so viele Kriege und Bürgerkriege wie im letzten Jahrhundert und heute.
– Naturkatastrophen
«Es werden Erdbeben geschehen hier und dort.» Markus 13,8. Wir leben in einer so erdbebenreichen Zeit wie nie zuvor. Dazu kommen weitere Naturkatastrophen: Überschwemmungen, Hitze, Dürre, Kälte, Stürme usw. Hungersnöte, körperliche und psychische Krankheiten und Seuchen sind direkte Folgen. Sehen wir die Endzeitzeichen oder wollen wir sie immer noch verniedlichen? – «Das ist der Anfang der Wehen» (Mark. 13,8), sagt der Sohn Gottes. Es kommt noch schlimmer, vor allem für uns Gläubige!
– Verfolgung
«Ihr aber seht euch vor! Denn sie werden euch den Gerichten überantworten … um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.» Markus 13,9. Der Herr Jesus sagt weiter: «Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt. Sie werden euch aus der Synagoge (Versammlung, Kirche) ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit. Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen» (Joh. 16,1-3). Warum ist es möglich, dass Gläubige gegeneinander so brutal sein können? Gott antwortet:
– Erkaltete Liebe
«Weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.» Matthäus 24,12. Statt göttlicher Liebe – religiöser Eifer; statt Fürbitte und Vergebung – harte Gemeindezucht. Strenge Vertreter gewisser gesetzlicher Gemeinden meinen, Verleumdung und Gefängnis gehörten zur Gemeindezucht, und verbreiten böse Gerüchte. Als Jünger und Jüngerinnen unseres Herrn Jesus Christus dürfen wir über erlebte Ungerechtigkeit weder erstaunt noch verbittert sein, sondern genau dies haben die damaligen Religiösen, die scheinbar bibeltreuen Pharisäer und Schriftgelehrten, dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der als einziger auf dieser Erde ohne Schuld lebte, auch getan. Darum lasst uns von unserem Herrn und Erlöser gerade in Verfolgungszeiten uns durch den Heiligen Geist die erste Liebe täglich schenken lassen. «Bittet, so wird euch gegeben …» (Matth. 7,7). Dann können wir vom HERRN gebraucht werden und mithelfen, Seine froh machende Botschaft vielen gebundenen Menschen zu bringen.
– Weltweite Mission
«Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.» Matthäus 24,14. Das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus wird allen Völkern in aller Welt gepredigt werden. Dies ist und bleibt unser Auftrag und Lebensinhalt, solange wir auf dieser Erde leben. Die Bibel lehrt uns, dass z.B. der Apostel Paulus gerade in den schwersten Leiden und Prüfungen und großer Verfolgung durch fanatische religiöse Leute eine weit geöffnete Tür hatte, das Evangelium in göttlicher Vollmacht zu verkündigen. Er kam nicht nach Rom, um als kaiserlicher Gast einige fromme Worte sagen zu können. Nein, er kam nach einer über zweijährigen Gefangenschaft und nach harter Verfolgung, nach einem Seesturm mit Schiffbruch, als Gefangener nach Rom. Gottes Strategie entspricht selten der unsrigen, aber der HERR führt die Seinen unfehlbar richtig und macht aus uns lebendige Zeugen, gerade dann, wenn uns niemand mehr versteht, wenn es durch Tiefen, Leiden, Krankheit und Verfolgung geht. Dann wirkt der Heilige Geist mächtig durch die Kinder Gottes, wie in Markus 13 geschrieben steht: «Wenn sie euch nun hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid’s nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist … Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig» (V. 11+13). Ein gesegneter Dienst in der Missionsarbeit hängt nicht in erster Linie von der Menge des verfügbaren Geldes, noch von der Anzahl der Mitarbeiter noch von einem guten Management ab – obschon dies alles auch nötig ist –, sondern von der Bereitschaft der einzelnen Zeugen Jesu Christi, ob wir frei von Ehrsucht in Demut dem Herrn Jesus Christus dienen und folgen wollen und ein ganzes Ja haben auch zur Gemeinschaft Seiner Leiden, für Ihn zu leben, für Ihn zu leiden, für Ihn zu sterben und dabei von Herzen wünschen:
«Amen, ja, komm, Herr Jesus» Offenbarung. 22,20; denn uns erwartet die ewige Herrlichkeit, allezeit beim HERRN zu sein. «Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und dann wird er die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.» Markus 13,26-27. «… und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.» 1. Thessalonicher 4,17. Diese lebendige Hoffnung im Herrn Jesus Christus und die Freude auf das ewige Leben macht uns zu lebendigen Christen, die frei von Furcht vor Verfolgung, Gefängnis und Tod in der Kraft des Heiligen Geistes unseren Erlöser und bald wiederkommenden HERRN bezeugen. Der HERR stellt sich zu den Seinen auch heute und bezeugt das verkündete Wort des Lebens mit mit folgenden Zeichen, so dass alle Menschen erkennen müssen, dass unser Herr Jesus Christus auferstanden ist, lebt und Großes wirkt in Seiner unermesslichen Liebe, Gnade, Güte und Barmherzigkeit. Täglich erleben wir den Sieg des Gekreuzigten und Auferstandenen. Er heilt die Menschen an Leib, Seele und Geist. Er macht alles neu, Menschen werden von neuem geboren und erfüllt mit der göttlichen Liebe und Freude. Wohl leben wir in einer finsteren Welt der Endzeit, aber unser Herr Jesus Christus ist das Licht der Welt. Er vertreibt alle Finsternis und gibt uns einen hellen Schein. Die Freude am HERRN ist und bleibt unsere Stärke. Mehr und mehr dürfen wir Gottes Wunder sehen. Das zeitliche Leben verliert an Bedeutung. Wir freuen uns auf das Kommen des HERRN, auf die ewige Herrlichkeit. Unsere Herzen sind mit tiefer Dankbarkeit erfüllt über alle Güte, die der HERR täglich schenkt. Er greift auf wunderbare Weise bei Menschen und in Situationen ein, wo menschlich gesehen nichts mehr zu hoffen ist. Er verändert die Dinge und bestimmt jede große und kleine Entwicklung in der dunklen Welt, aber auch im Einzelleben. Der HERR steht zu den Seinen, wenn sie durch den Schmelztiegel des Leidens gehen. Unsere göttliche Botschaft ist eine frohe Botschaft, die wir allen Menschen bringen dürfen. Wer sich zum Sohn Gottes von Herzen bekehrt, darf als Eigentum des HERRN Seine Herrlichkeit erleben und weitergeben. Unser Herr Jesus Christus kommt bald wieder. Lasst uns Ihm jetzt von Herzen antworten: «Amen, ja, komm, Herr Jesus!»