Wer wird meine Tränen trocknen?

Zwei Ex-Prostituierte erzählen aus ihrem Leben


Friss oder stirb! Das ist das Motto unserer Tage. Das Motto seit Darwin – das Recht des Stärkeren. Und wenn wir die Menschen in zwei Kategorien einteilen, dann sehen wir Winner und Loser und wenn wir ehrlich sind, dann müssen wir erkennen, dass die meisten Menschen Loser sind. Die Frage bleibt offen, ob es in unserer Welt erstrebenswert ist, ein Winner zu sein.


Wer wird meine Tränen trocknen? ist der Titel eines Taschenbuchs, das ich kürzlich gelesen habe. Es geht dabei um Prostitution in Amsterdam; halt, stimmt gar nicht, es geht gar nicht um Prostitution, es geht vielmehr um zwei Frauen, die uns ihre Geschichten erzählen. Nicht etwa, weil es gute Geschichten sind, sondern weil Sarina und Ana andere Frauen warnen möchten. Das Milieu, in das die beiden hineingeraten waren, war und ist grausam und voller Verlierer.


Sarina saß jahrelang in einem Schaufenster in Amsterdam um ihren Körper anzubieten. Sie konnte alles nur ertragen, indem sie sich mit Alkohol abfüllte. Eine chaotische und lieblose Kindheit (Psychologen würden von einer klassischen Vorgeschichte sprechen) trieb sie früh in Beziehungen und Abhängigkeiten zu Männern. Bei ihnen suchte sie das, was die eigenen Eltern nicht zu geben vermochten. Sehr schnell platzten die romantischen Träume. Die Realität sah anders aus. Die Männer verließen sie, Abtreibungen schockierten sie, bis sie sich schließlich als Barfrau in dubiosen Spelunken wiederfand. Sie war noch ein Kind und schon am Ende. Dann begegnete sie Robert. Ein Traum von einem Mann. Die große Liebe! Wolke Sieben war angesagt und Sarina schien das erste Mal in ihrem Leben glücklich. Ihre Liebe zu ihm wandelte sich in Hörigkeit. Der Mann nutzte das aus und verkaufte sie an andere Männer.


Ana war eine Kollegin von Sarina. Auch sie saß in Amsterdam in einem dieser grässlichen Fenster. Ana kommt aus der Dominikanischen Republik und hat eine andere Geschichte als Sarina. Ihre eigene Geschichte.


Was diese beiden Frauen verbindet, ist weit mehr als ihre Prostitution; beide Frauen haben dieses schmutzige und unwürdige Leben verlassen dürfen, weil sie eine Begegnung hatten. Die gleiche Begegnung wie eine Frau vor fast 2000 Jahren – dort traf Jesus eine Frau, die von der Gesellschaft gemieden wurde, weil sie einen schlechten Ruf hatte – nachzulesen im Johannes-Evangelium, Kapitel 4 (wenn du kein Neues Testament hast, dann bestell dir doch kostenlos eines bei uns). Jesus sagte zu dieser Frau:


„wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“ (Johannes 4,14)


Jesus bot dieser Frau an, ihr schmutziges und sündiges Leben wegzunehmen, um ihr dafür das wahre und ewige Leben zu geben. Das ist der beste Tausch aller Zeiten! Und es gilt nach wie vor: Jeder kann zu Jesus kommen!


So auch Sarina und Ana. Keiner wollte ihre Geschichten hören, keiner mag sich das Leben von gescheiterten Menschen in aller Trostlosigkeit geben, besonders in einer Zeit in der uns suggeriert wird, dass wir gewinnen können, wenn wir uns nur anstrengen. Aber Gott hat ihr Leben verändert, darum sind einst trostlose Geschichten so wichtig für unsere Zeit, weil es nämlich Hoffnung gibt für solche Frauen.


Gewinnen können wir nur bei Gott. Er weiß, was wir brauchen, denn er liebt den Sünder, aber er hasst die Sünde! Winner sind nur die, die von dem Wasser kosten, das Jesus ihnen gibt, auch wenn sie es gar nicht verdient haben. Alle anderen sind Verlierer, auch wenn sie noch so sehr denken, dass sie auf der Gewinnerseite stehen.






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Bitte lies außerdem den Artikel „Rahab’s Hope“!



Wenn du persönlichen Kontakt wünschst, dann schreibe an

– danke.

Kommentare

  1. wolke

    Biografie von Frank Pohl

    Liebe Soulsaver,

    vor einigen Tagen habe ich das Buch „Das Kreuz mit der Reeperbahn“ von Frank Pohl gelesen. Darin steht, wie ein sexuell und von der Bundeswehr missbrauchter Junge  in der Psychiatrie zu Jesus fand.

    Als er das getan hat, war er faktisch am Ende. Aber Gott hat ihn gerettet. Lest auch dieses Buch zur Ermutigung

    Preis dem Herrn,

    Wolfram
      

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