Komasaufen

Immer mehr Jugendliche trinken bis zum Umfallen. Eine neue Studie der Weltgesundheitsorganistation WHO bestätigt: Die deutsche Jugend trinkt – immer früher, immer öfter, immer schneller bis zur Besinnungslosigkeit. – Immer mehr Jugendliche trinken …

Johnny Cash: „keine Angst vor dem Tod“

Am 12. September 2003 starb Johnny Cash im Alter von 71 Jahren nach einem Diabetes-Vorfall in Nashville, Tennessee. Er schrieb in seiner Autobiographie über sein Leiden an einer seltenen Variante der Parkinsonschen Krankheit: „Es ist nicht nur so, dass ich überhaupt keine Angst vor dem Tod habe. Ich habe deswegen keine einzige Minute an Schlaf verloren. Ich bin völlig im Frieden mit mir selbst und mit meinem Gott. Ich akzeptiere diese Krankheit, weil es der Wille Gottes ist; er ist es der in meinem Leben wirkt und wenn er es passend findet mich von dieser Welt hinwegzunehmen werde ich einige gute Leute wiedertreffen, die ich schon für eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe.“

„Let The Son Shine In!“ – Streetparade 2003

„Let The Sun Shine In Your Heart“ ist der Song, mit dem 1969 das Musical Hair auf die Bühne ging. In diese Spuren treten jetzt die Techno-Freaks in Zürich. Also, falls du auch einer von den 900.000 Ravern bist, die Samstag in Zürich waren und von uns einen Flyer in die Hand gedrückt bekommen hast … Und falls du noch nicht zu breit warst, ist dir aufgefallen: son mit „o“? Das ist kein Rechtschreibfehler. Auch kein billiges Plagiat von Hair. „Let the son shine in your heart“ ist eigentlich das Original. Das Original ist 2.003 Jahre alt. Etwas, das stärker wirkt als Pillen und Gras zusammen. Ich kenne Kriminelle (genau genommen Ex-Kriminelle), denen „the son“ so ins Herz gestrahlt hat, dass sie völlig verändert sind. Jetzt sind diese Leute die Basis für eine bessere Gesellschaft. Bestell’ dir das Buch KOKAIN – das erzählt genau so eine Geschichte!

Chiemsee Reggae Summer

Einmal im Jahr ist High-Life angesagt für alle, die auf die Kultur und Musik aus Jamaika abfahren. Der Chiemsee Reggae Summer in Übersee, herrlich gelegen in bayerischer Bergkulisse, ist zu einer festen Institution geworden für alle, die den entspannten, alternativen Lebensstil pflegen. Mit der herrlichen Sonne, die der Gott des Himmels (von Rastas bevorzugt „Jah“ genannt) auch diesmal wieder geschenkt hat, den positiven Vibes der Reggae-Musik und den freundlich-beschwipsten (bekifften?) Gesichtern um einen herum scheint alles ok zu sein. Wirklich? Dass das Leben mehr ist als coole Musik, Abhängen und ein bisschen „Naturprodukte“ konsumieren, spüren viele tief in sich. Es geht ihnen gar nicht gut, obwohl äußerlich alles gut scheint. Da ist der ständig betrunkene Nachwuchsmusiker, der nicht glauben kann, dass Gott mit jemandem wie ihm etwas zu tun haben will, der ebenfalls breite Möchtegern-Buddhist, der seinen „kostbaren“ Buddha-Mantel für drei Flasch’ Bier verscherbelt, das Mädchen, das endlich richtige Freunde und eine richtige Beziehung haben will, und uns fast ihr ganzes Leben erzählt oder die Frau, die wissen will, wo ihr Freund, der Selbstmord begangen hat, jetzt ist.

Kokain an fast allen Euro-Scheinen – Sucht kommt von Sehnsucht

Auf rund 90 Prozent der deutschen Euro-Scheine finden sich Spuren von Kokain. Kurz nach der Währungsumstellung, im Januar 2002, sei das Rauschgift nur auf zwei von 70 Scheinen gefunden worden … Inzwischen lasse sich dagegen auf neun von zehn Euro-Scheinen Kokain nachweisen. Kokainkonsumenten nutzen gerollte Geldscheine, um die Droge durch die Nase zu schnupfen. Für Sörgel kann die Untersuchung als Maß dafür gelten, inwiefern in Deutschland Kokain konsumiert wird … Insgesamt haben die Forscher 700 Noten untersucht. Auf größeren Banknoten im Wert von 100, 200 und 500 Euro wurde weniger Kokain gefunden.

Der Hase ohne Stoff

Ein kleiner Hase rennt im Urwald, als er plötzlich eine Giraffe sieht, die sich einen Joint dreht. Der Hase hält an und sagt zur Giraffe: „Giraffe mein Freund, rauch’ nicht diesen Joint. Komm lieber mit mir laufen, das ist gut für die Form.“ Die Giraffe überlegt eine Minute und entscheidet sich, den Joint wegzuwerfen und dem Hasen zu folgen. Als sie so zusammen laufen, bemerken sie einen Elefanten, der gerade im Begriff ist, sich eine Linie Kokain in seinen Rüssel reinzuziehen. Der Hase nähert sich ihm und sagt: „Mein lieber Freund Elefant, …

Lustige Kifferstory – bitte langsam lesen

Liegt ein Hase am Baggersee in seinem Liegestuhl, raucht ‘nen Joint, ist breit und fühlt sich bekifft und breit. Er kichert wie immer leise vor sich hin. Da kommt der Biber vorbei: „Ey Hase, was ist los mit dir, Alder? Haste was geraucht? Gib mir was ab!“ Der Hase antwortet: „Nee, alles für mich. Brauch’ ich selber“. Der Biber noch mal: „Bitteeeee, bitteee, gib mir was ab! Hab’ noch nie so ein Erlebnis gehabt – will auch mal probieren!“ Hase: „OK, aber nur einen Zug. Und damit die Sache reinballert, tauchste dazu noch mal durch den Baggersee.“ Der Biber macht es. Er zieht an dem Joint. Er taucht durch den See. Und sofort ist er total breit. Die Blutbahn ist voller THC. Er legt sich ans Ufer und babbelt …

Tod in der Sprayerszene

Zwei Münchner Sprayer haben an diesem Wochenende für Schlagzeilen gesorgt. Eine sehr traurige Nachricht, denn sie haben mit ihrem Leben bezahlt, als sie vor einem ankommenden Zug weglaufen wollten. Nun hat die Graffiti-Szene zwei weitere Märtyrer. Einst wollte ich auch überall mein „Tag“ hinklatschen, ja ich wollte ganz München „zubomben“ mit meinen „Tags“. Ich wollte kreativ sein und Kunst machen, wollte beweisen, dass das, was wir tun, genauso Kunst ist. Aber das ursprüngliche HipHop Movement und der Graffiti-Spirit lösten sich in Drogen und Gewalt auf. Viele meiner Freunde aus der Szene sind entweder heroinsüchtig, im Knast oder in der Psychiatrie gelandet.

No Hope in Dope

Da stand einmal ein Typ im Zimmer und warf mit allem, was ihm in die Hände geriet, mit Büchern, Geschirr und Teilen seiner Musikanlage, die Fensterscheiben ein. Dieser Typ setzte sich ans Steuer eines VW-Busses und durchbrach mit ihm die Absperrung zu einer Bundeswehrluftwaffenausstellung, um ein Jagdflugzeug zu rammen. Er stieg in ein Geschäft ein, verteilte den Inhalt mehrerer Papierkörbe auf dem Fußboden und legte Feuer. Manchmal verließ er auch nur einen Fetenraum, um ein bisschen frische Luft zu schnappen, und fand dann den Eingang nicht mehr. Dieser Typ bin ich, und all das geschah unter Drogeneinfluss. Hier möchte ich erzählen, wie ich zum unberechenbaren Drogensüchtigen geworden bin und wie ich schließlich aus dieser lebensbedrohlichen Sackgasse heraus gefunden habe. Fast alle Namen, auch die der Szenekneipen und Diskotheken, habe ich geändert. Dadurch, dass ich mich selbst oute, soll niemand sonst Schwierigkeiten bekommen.

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