Joe Biden warnt vor „Armageddon“. Auch Selenskyj spricht von notwendigen „Präventivschlägen“.

“US-Präsident Joe Biden hat einen Auftritt vor Parteianhängern genutzt, um vor der Gefahr einer nuklearen Konfrontation mit Russland zu warnen. Bei einer Spenden-Gala für die Kongresswahlen im November sagte er am Donnerstagabend in New York, die Welt habe seit der Kuba-Krise im Jahr 1962 nicht vor der Aussicht auf ein „Armageddon“ gestanden. Das berichteten mitreisende Journalisten, die allerdings nicht mit im Raum saßen.” FAZ

Ist es wirklich verantwortbar, wenn ein US-Präsident solche Äußerungen tätigt? Ist es wirklich verantwortbar, wenn Selenskyj von Präventivschlägen der NATO spricht? 

Im Unterschied zur seinerzeitigen Kuba-Krise befindet sich die Welt heute nicht mehr in einem relativ stabilen Gefüge,
welches durch die drei Super-Atommächte, nämlich die USA, die ehemalige UdSSR und China gekennzeichnet war.
Während der Zeit des „Kalten Krieges“ bestand somit eine gewisse Sicherheit dergestalt, daß jedem der vorgenannten Super-Atommächte klar war, daß der Einsatz von Atomwaffen per se zum Armageddon führt. Wer die ersten Atombomben auf Zivilisten geworfen und damit Hunderttausende umgebracht hat, ist bekannt.
Wer Mittelstreckenraketen an den Grenzen der UdSSR stationiert und damit die Kubakrise ausgelöst hat ist ebenfalls bekannt.

Christen sollten sich wahrlich nicht in Ängste drängen lassen, dass wegen des Ukraine-Konflikts ein 3. Weltkrieg ausbrechen könnte. Ein lokaler Krieg ja, aber ein 3. Weltkrieg eher noch nicht, denn zuerst muss sich der Antichrist offenbaren. Ich gehe persönlich davon aus, dass Harmagedon, die Endschlacht, der dritte Weltkrieg sein wird, welchem Jesus bei Seiner Wiederkunft ein Ende setzen wird. Stellen wie Sacharja 14,13 könnten darauf hindeuten, dass es dann zur Anwendung von Nuklearwaffen kommen wird. Das Verfaulen der Augen in ihren Höhlen und der Zunge im Mund würde zu Nuklearverstrahlung passen. Ein weiterer Finanz-Crash und Hungersnöte können hingegen jederzeit ausbrechen und diese werden alle empfindlich treffen. Die Teuerung hat in vielen Staaten bereits eingesetzt und könnte in eine unkontrollierte Inflation umschlagen. Und wenn Russland als Vergeltung doch noch den Gashahn zudreht, wäre obendrein (besonders im rot – grün – gelb regierten Deutschland mit Abstellen der Atom – und Kohlekraftwerke) noch ein Blackout zu befürchten.

Doch was beschäftigt unsere Gesellschaft am meisten? Wir sind mit CO2-Ängsten schwanger (Friday for Future, Greta …) und äußerst besorgt über bedrohte Tierarten; dabei vergessen wir, dass selbst im “schlimmsten Coronajahr 2020” weniger Menschen an oder mit Corona starben als Babys durch Abtreibung im Mutterleib umgebracht wurden.

Wenigstens die Gläubigen sollten Prioritäten und den Lauf der Geschichte richtig einordnen können und die richtigen Schlüsse für ihr persönliches Leben treffen. Sei bereit wenn Christus erscheint! Führe ein Leben in der Heiligung und folge Ihm nach!

Dozent Dr. Roland Kleger und ist Redakteur der in der Schweiz erscheinenden wertvollen Zeitung “Kirche und Glaube” www.pvkg.ch

Höchster jüdischer Feiertag: Vorgestern war Jom Kippur. Der große „Versöhnungstag“.

Nicht nur dieses große Fest in ein Hinweis, dass Jesus der wahre Messias ist:

Jesus wird in Matthäus 1,16 Messias genannt. Tatsächlich verweist man jedes Mal, wenn jemand „Jesus Christus“ sagt auf den Messias, weil Christus „Messias“ oder „der Gesalbte“ heißt. Das Alte Testament sagt den Messias voraus und das Neue Testament offenbart den Messias als Jesus von Nazareth.

Es gibt verschiedene Dinge, die vom jüdischen Volk vom erwarteten Messias erwartet wurden, basierend auf den Prophezeiungen des Alten Testaments. Der Messias würde ein hebräischer Mann sein (Jesaja 9,6), geboren in Bethlehem (Micha 5,2) von einer Jungfrau (Jesaja 7,14), ein Prophet ähnlich wie Moses (5.Mose 18,18), ein Priester in der Nachfolge von Melchisedek (Psalm 110,4). Ein König (Jesaja 11,1-4), der Sohn von David (Matthäus 22,42), der leiden musste bevor Er in seine Herrlichkeit geht (Jesaja 53). Jesus erfüllte all diese messianischen Voraussetzungen.

Jesus erfüllte die Voraussetzung des Messias, dass Er als Hebräer vom Volk Judas abstammt (Lukas 3,30) und in Bethlehem geboren wurde (Lukas 2,4-7) von einer Jungfrau (Lukas 1,26-27).

Ein weiterer Beweis, dass Jesus der Messias war, ist die Tatsache, dass Er ein Prophet wie Moses war. Moses und Jesus waren beide Propheten „den der Herr erkannt hatte von Angesicht zu Angesicht“ (5.Mose 34,10, vgl. Johannes 8,38). Aber Jesus ist ein weit größerer Prophet als Moses; während Moses Israel aus der Sklaverei geführt hat, befreite Jesus von den Fesseln des Todes und der Sünde. Jesus hat Gott nicht nur, wie Moses, repräsentiert – Er ist Gott (Johannes 10,30). Jesus führt uns nicht nur ins gelobte Land; Er nimmt uns hoch in den Himmel für alle Ewigkeit (Johannes 14,1-3). Aufgrund dessen und aus vielen weiteren Gründen, ist Jesus ein weit größerer Prophet als Moses.

Der Messias sollte priesterliche Verpflichtungen haben; Jesus war kein Levite und nur Leviten durften Priester sein. Also wie konnte sich Jesus dafür qualifizieren? Jesus ist ein Priester in der Nachfolge Melchisedek (1.Mose 14; Psalm 110,4; Hebräer 6,20). Melchisedek war vor dem jüdischen Tempel und sein Name bedeutet “König der Gerechtigkeit”. Melchisedek wurde „König von Salem” genannt, was “König des Friedens” heißt (Hebräer 7,2).Melchisedek segnete Abraham (der Geringere wird vom Höheren gesegnet, Hebräer 7,7) und Abraham gab Melchisedek den Zehnten (eine Kirchenspende). Somit ist Jesus in der Nachfolge von Melchisedek größer als Abraham (siehe Johannes 8,58) und als die Priesterschaft der Leviten. Er ist ein himmlischer Priester, der ein Opfer darbrachte, das Sünde permanent beseitigt, nicht nur zeitlich begrenzt bedeckt.

Jesus muss König sein, um Messias sein zu können. Jesus war von Juda, dem königlichen Geschlecht. Als Jesus geboren wurde, kamen die Weisen aus dem Osten und suchten nach dem König der Juden (Matthäus 2,1-2). Jesus lehrte, dass Er eines Tages auf seinem herrlichen Thron sitzen wird (Matthäus 19,28; 25,31). Viele Leute in Israel sahen Jesus als ihren lange erwarteten König an und erwarteten von Ihm, dass Er sofort seine Herrschaft übernimmt (Lukas 19,11), obwohl das Königreich von Jesus derzeit nicht von dieser Welt ist (Johannes 18,36). Am Ende von Jesus Leben, während seiner Verurteilung vor Pilatus, hat sich Jesus nicht verteidigt, sondern antwortete nur bestätigend, als Pilatus ihn fragte, ob Er der König der Juden sei (Markus 15,2).

Jesus passt in noch einem weiteren Weg zur Beschreibung des Messias des Alten Testaments; Er war der leidende Diener aus Jesaja 53. Am Kreuz war Jesus der „Allerverachtetste und Unwerteste“ (Jesaja 53,3). Er wurde „verwundet“ (Vers 5) und „gemartert“ (Vers 7). Er starb mit Übeltätern (Vers 9; vgl. Markus 15,27; Matthäus 27,57-60). Nach seinem Leiden und Tod, ist Jesus, der Messias, auferstanden vom Tod (Jesaja 5,11; vgl. 1.Korinther 15,4) und verherrlicht (Jesaja 53,12). Jesaja 53 ist eine der klarsten Prophezeiungen, die Jesus als Messias identifiziert; das ist die Passage, die der Kämmerer aus Äthiopien gelesen hatte, als Philip ihn traf und ihm über Jesus erzählte (Apostelgeschichte 8,26-35).

Es gibt weitere Nachweise, die Jesus als Messias aufweisen. Jeder der Festtage des Herrn im Alten Testament nimmt Bezug auf Jesus und ist durch Jesus erfüllt. Als Jesus das erste Mal kam, war Er unser Passa Lamm (Johannes 1,29), unser ungesäuertes Brot (Johannes 6,35) und unsere ersten Früchte (Ernte) (1.Korinther 15,20). Der Geist Christus wurde an Pfingsten ausgegossen (Apostelgeschichte 2,1-4). Wenn Jesus, der Messias, zurückkehrt werden wir einen Rud des Erzengels und die Trompete von Gott hören. Es ist kein Zufall, dass das erste Herbstfest Jom Teruah, das Fest der Trompeten ist. Nachdem Jesus zurückkommt, wird Er die Erde richten. Das ist die Erfüllung des nächsten Herbstfests, Jom Kippur, der Tag der Sühne bzw. Versöhnungstag. Dann wird Jesus sein tausendjähriges Reich etablieren und vom Thron Davids für 1000 Jahre regieren; das wird das letzte Fest Sukkot oder das Laubhüttenfest besiegeln, wenn Gott in uns ist.

Für diejenigen von uns, die an Jesus den Herrn und Erlöser glauben, scheint der Nachweis, dass Jesus der jüdische Messias ist, überwältigend zu sein. Warum kommt es dann, dass in der Regel Juden Jesus nicht als Messias anerkennen? Beide Jesaja und Jesus prophezeien eine spirituelle Blindheit über Israel, als Urteil für den Mangel ihres Glaubens (Jesaja 6,9-10; Matthäus 13,13-15). Die meisten Juden aus der Zeit von Jesus suchten nach einem politischen und kulturellen Erlöser, keinen Erlöser von Sünde. Sie wollten, dass Jesus sie aus der Unterdrückung von Rom befreit und Zion, als Hauptstadt der Welt, etabliert (Apostelgeschichte 1,6). Sie konnten nicht verstehen, wie der demütige und bescheidene Jesus das erreichen soll.

Die Geschichte über Josef bietet eine interessante Parallele zum fehlenden jüdischen Messias. Josef wurde von seinen Brüdern als Sklave verkauft und nach vielen Höhen und Tiefen wurde er zum Minister von ganz Ägypten. Als eine Hungersnot über Ägypten und Israel kam, reisten Josefs Brüder nach Ägypten, um Lebensmittel zu holen und sie trafen Josef – erkannten ihn aber nicht. Sie standen vor ihrem eigenen Bruder und waren ihm gegenüber blind. Sie konnten Josef aus einem einzigen Grund nicht erkennen: er sah nicht so aus, wie sie erwartet hätten, dass er aussieht. Josef war wie ein Ägypter gekleidet; er sprach ägyptisch und lebte wie ein Ägypter. Der Gedanke, dass er vielleicht ihr lange verlorener Bruder sein könnte, kam ihnen gar nicht – Josef war immerhin ein hebräischer Hirte und kein ägyptischer VIP. In ähnlicher Weise haben die meisten jüdischen Leute Jesus nicht als Messias erkannt, was bis zum heutigen Tage so ist. Sie suchten nach einem irdischen König, keinem Herrscher eines spirituellen Königreichs. (Viele Rabbis interpretieren den Leidenden Diener von Jesaja 53 als das jüdische Volk, die durch die Welt gelitten haben). Ihre Blindheit war so groß, dass egal wie viele Wunder vollbracht wurden, keinen Unterschied gemacht hätten (Matthäus 11,20).

Trotzdem gab es viele in der Zeit von Jesus, die die Wahrheit über Ihn gesehen haben. In Bethlehem sahen die Hirten (Lukas 2,16-17). Simeon sah Ihn im Tempel (Vers 34). Anna sah und “und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.“ (Vers 38). Petrus und die anderen Jünger sahen (Matthäus 16,16). Mögen viele mehr erkennen, dass Jesus der Messias ist, der Eine, der das Gesetz und die Propheten des Alten Testaments erfüllt (Matthäus 5,17). gotquestion.org

Putin feiert heute seinen 70. Geburtstag.

“Doch die Frage, ob er an Gott glaube, liess Putin offen. Er wolle keine «Eigenwerbung oder politisches Striptease» betreiben, antwortete er 2007 in einem Interview. Nur so viel: In seinem Flugzeug gebe es eine Ikone und eine Bibel. «Wir sind ein riesiges Land. Da habe ich Zeit, die Bibel zu lesen», sagte er.

Im zurückliegenden Wahlkampf erzählte er detailliert von seiner Taufe im Alter von sechs Wochen. Demnach liess seine Mutter ihn 1952 in der Leningrader Christ-Verklärungs-Kirche, in deren Nähe sie wohnten, heimlich gegen den Willen des Vaters taufen. Der Priester habe vorgeschlagen, ihm den Namen Michail zu geben, denn die Taufe habe am orthodoxen Gedenktag des Erzengels Michael stattgefunden. Aber seine Mutter, so Putin, hatte ihn bereits unter dem Namen seines Vaters Wladimir beim Standesamt gemeldet.

Zu Putins Religiosität soll unter anderem ein Schicksalsschlag aus dem Jahr 1996 beigetragen haben. Sein neues Haus nahe Leningrad verlor er durch einen Brand. Aus den Flammen konnte er im letzten Moment seine Töchter Maria und Jekaterina retten. In den Trümmern fand er später sein Taufkreuz – unversehrt. Anders als Jelzin verwechselte er als Staatschef auch nicht Weihnachten und Ostern.

Orthodoxe Priester bescheinigten ihm, er sei «strenggläubig». Als vergangenes Jahr die griechische Reliquie des Gürtels der Jungfrau Maria – eine der meist verehrten Heiligtümer in der orthodoxen Welt – in Russland gezeigt wurde, kam er eigens zum Flughafen.”

Wladimir Putin ist umstritten. Ob der zukünftige Präsident Russlands nun Christ ist oder nicht kann letztlich nur er selbst anhand der Bibel überprüfen. Und in diesem Buch macht Jesus in der Bergpredigt dazu ein paar interessante Aussagen: «Nicht, wer mich dauernd ‚Herr‘ nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.» (Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 21). Was ist nun der Wille dieses liebenden Vaters im Himmel? Auch auf diese Frage gibt Jesus eine Antwort: «‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen lieben, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!‘ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber das zweite: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!‘» (Matthäusevangelium, 22, 37). Laut Jesus sind in dieser Aussage alle Gebote Gottes und damit auch der Wille Gottes enthalten. Diese Frage muss jeder sich selbst stellen: Lebe ich in Gottes Liebe und lasse ich mein Leben durch diese Liebe verändern? livenet.ch

Nach dem Tod von Mahsa Amini verbrennen Frauen im Iran ihr Kopftuch und wo sind unsere Feministinnen?

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „Wenn Männer durch unbedeckte weibliche Köpfe erregt werden, dann sind nicht Kopftücher für Frauen DIE LÃSUNG, sondern das Erlangen der Kontrolle der Männer über ihre Gedanken und Augen. ICH BIN CHRIS“

Gott möchte unsere fehlerhaften Herzen heilen. Jesus spricht: “Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.” (Markus 7,21-22) Religionen schaffen das nicht, weil ihnen Gottes Geist zur Beherrschung ihres Körpers fehlt. “Eine aufgebrochene Stadt ohne Mauer, so ist ein Mann ohne Selbstbeherrschung.” (Sprüche 25,28) Durch Umkehr und Glauben an den Herrn Jesus Christus wird uns Gottes Geist zuteil. Kraft seiner Gnade befähigt er uns absolute Kontrolle über uns auszuüben, sodass wir Herr über uns selbst sind. “Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.” (Galater 5,22) Schiebe die Konsequenzen deines kranken Herzens nicht weiter, sondern lass dich heilen und übernimm Selbstverantwortung durch Selbstbeherrschung, indem du dich zum Herrn Jesus Christus bekehrst.

Erinnerung an Märtyrer: An diesem Tag im Jahr 1536 wurde William Tyndale auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Erinnerung an Märtyrer: An diesem Tag im Jahr 1536 wurde William Tyndale auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er die Bibel ins Englische übersetzt hatte.

Seine letzten Worte waren: “Herr, öffne die Augen des Königs von England. ” Für Tyndale bedeutete eine Bibel “für das Volk”, dass alle aus Gottes Wort trinken konnten, ohne Druck oder Vorwand und ohne einen Priester zum Lesen oder Interpretieren. Zwei Jahre nach Tyndales Tod autorisierte König Heinrich VIII. die Verteilung der Matthäus-Bibel. Das war Tyndales Werk. Heute feiern wir Tyndales Leben und die Auswirkungen, die er auf die Bibelübersetzung und den Zugang zur Schrift gemacht hat.

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The Voice of the Martyrs

“Transzendenzoffener Naturwissenschaftler” Zeilinger erhält Nobelpreis.

Wiederholt referierte Zeilinger auch dezidiert zum Thema “Vernunft und Glauben”. 2017 zitierte er dabei einen anderen Physiknobelpreisträger, nämlich Werner Heisenberg (1901-1976): “Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch, aber am Grunde des Bechers wartet Gott.” Die Physiknobelpreis-Zuerkennung an Zeilinger war am Dienstag in einer Pressekonferenz in Stockholm bekanntgegeben worden. Gemeinsam mit dem 77-jährigen Oberösterreicher wurden auch der Franzose Alain Aspect und der US-Amerikaner John F. Clauser als weitere Preisträger verkündet. Die drei hätten bahnbrechende Experimente mit verschränkten Quantenzuständen durchgeführt, bei denen sich zwei Teilchen wie eine Einheit verhalten, auch wenn sie getrennt sind, so die Begründung der Jury. Die Ergebnisse hätten den Weg geebnet für auf Quanteninformation basierende Technologien wie etwa den Quantencomputer. Das Verhältnis von Wissenschaft und Glauben sei für Zeilinger “immer ein Thema” gewesen.

Zeilinger stammt aus Ried im Innkreis (OÖ-) und gilt als Pionier der Übertragung von Quanteninformation zwischen Photonen, bei der er in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Durchbrüche erzielt und Übertragungsrekorde aufgestellt hatte. Die Quantenphysik habe mittlerweile den Schritt von der philosophischen Disziplin in die technologische Anwendung geschafft, viele Grundfragen seien aber weiter unbeantwortet, wies der neue Nobelpreisträger hin. Die mit zehn Millionen schwedischen Kronen (knapp 920.000 Euro) dotierte Auszeichnung wird Zeilinger zusammen mit Aspect und Clauser am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm entgegennehmen.

KATHPRESS

Abtreibung? – „Die meisten Menschen wissen nicht, wie barbarisch das Kind geschlachtet wird“

Aber wer ist der Mensch? Die Bibel offenbart den Menschen als „die Krone der Schöpfung“. Wenn wir es für möglich halten, dass Gott in seiner Herrlichkeit Schmerz spürt, dann ist es sicher sein größter Schmerz, wenn der Mensch zerstört wird.

Wir sind heute hier, weil wir gegen das himmelschreiende Unrecht aufstehen, dass das wehrlose, unschuldige Kind millionenfach im Mutterleid getötet wird, vom Staat gesetzlich legitimiert. 73 Millionen Kinder pro Jahr, nach den neuesten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation.

Eine Decke der Blutschuld liegt über der Erde, über den Nationen, über den Familien, über Millionen von Personen, die selbst abgetrieben haben, oder in irgendeiner Weise daran beteiligt waren, aktiv oder schweigend, als Mutter, als Vater, als Arzt, als Krankenschwester, als Politiker, als katholischer Politiker, als Bischof, gar als Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Ko-Präsidentin des deutschen Synodalen Weges, Frau Stetter-Karp. Sie forderte „sicherzustellen, dass der medizinische Eingriff des Schwangerschaftsabbruchs flächendeckend ermöglicht wird.“ Sie behält ihre Ämter.

Da stockt einem der Atem, man kann es nur noch mit dämonischer Verblendung erklären. Denn die häretischen Bischöfe und die schweigenden Bischöfe wissen, was in der Bibel steht, sie wissen, was die Kirche lehrt, sie haben bei ihrer Weihe gelobt, „das Evangelium Christi treu und unermüdlich zu verkünden“ und „das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben“.

Jesus sagt: Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden. Mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen verschließen sie, auf dass sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen nicht zur Einsicht kommen und sich bekehren und ich sie heile.« (Mt 13,15)
„. . . und ich sie heile!“ Jesus kann uns nicht heilen, wenn wir uns nicht zu Ihm, der das Leben ist, hinwenden. Haben denn die Agenten des Todes nie in das Gesicht eines Säuglings geschaut und sein Lächeln in ihr Herz fallen lassen? Haben sie sich nie am unbändigen Kinderlachen erfreut? Haben sie nie die Liebe eines kleinen Kindes empfangen?

Als Großmutter von fünf Enkeln staune ich immer mehr über das Wunder des Menschen. Mit jedem Menschen wird die Welt neu. Jeder ist einzigartig. Jeder ist von Gott gewollt und hat eine einzigartige Aufgabe für diese Welt.

Aber bevor das Wunder Mensch das Licht der Welt erblickt, wird er millionenfach getötet, zerstückelt, die Gliedmaßen abgerissen, mit Salzlauge verätzt, mit einer Spritze ins Herz umgebracht. Die meisten Menschen wissen nicht, wie barbarisch das Kind geschlachtet wird. Sagen wir es ihnen! Ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ soll es geben. Ist eine größere Perversion des Begriffes „Menschenrecht“ denkbar? Das sind die „Werte“, für welche die EU eintritt. Sie kann nur zerfallen.

In den USA hat der Supreme Court das Urteil Roe vs. Wade von 1973 zu Fall gebracht. Die Staaten Amerikas können nun wieder über ihre Parlamente entscheiden, ob sie gezeugte Kinder schützen oder zur Tötung freigeben wollen.

Seitdem wüten die Agenten des Todes gewalttätig gegen die Beschützer des Lebens: In den USA wurde eine ältere Frau, die pro-life Flyer verteilte, in den Rücken geschossen; die Polizei kommt lange nicht, wenn sie gerufen wird; das FBI stürmt aus fadenscheinigen Gründen ein Büro von 40-days for Life. Gerade läuft die Herbstkampagne von 40 Days for Life in weltweit 622 Städten. Vorarlbergs Gesundheitsrätin Martina Rüscher (ÖVP!) plant die Errichtung einer Bannmeile um die Abtreibungsklinik in Bregenz, um das Gebet und die seit 21 Jahren erfolgende Gehsteigberatung von schwangeren Frauen zu unterbinden.

An vielen Orten gibt es Gerichtverfahren, die das Beten vor Abtreibungskliniken verbieten sollen. Für so gefährlich halten sie das Beten. Zurecht! Hunderte von Abtreibungskliniken mussten schließen, weil vor ihnen gebetet wurde, und Tausende von Kindern wurden gerettet.

Die Blutschuld liegt wie eine Decke über der Erde, die von Gott trennt. Sie liegt auch über dem einzelnen Menschen, der daran beteiligt ist, wenn er sich nicht bekehrt und nicht bereut. Für den, der bereut, steht das Herz Gottes offen, denn er ist für die Sünder gekommen, nicht für die Gerechten.

Es ist fast nur von Frauen die Rede, wenn es um Abtreibung geht. Die autonome Freiheit der Frau soll über allem stehen. Ein Großteil der Frauen, die abgetrieben haben, leiden unter den verschiedensten Symptomen, die sie nicht erklären können. Erst tanzen sie auf den Straßen, weil sie ihr ungeborenes Kind töten dürfen, dann folgen Depression, Schlafstörungen, Beziehungsprobleme, Suizidrisiko.

Aber zur Zeugung eines Menschen gehören zwei, auch der Vater. Ohne Mutter kein Mensch, ohne Vater kein Mensch.

Der Feminismus hat es geschafft, Männer als Unterdrücker und verantwortungslose Sexisten darzustellen, die Frauen ein Kind machen und dann abhauen. Wenigstens zahlen sollen sie. Ja, solche Männer gibt es. Die Legalisierung der Abtreibung leistet dem Vorschub. Aber, das zeigen neue Studien, vier von zehn Männern, deren Kind getötet wurde, leiden ebenfalls unter Depression, Schuldgefühlen, Angst, verdrängten Emotionen, einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Ihre männliche Identität wird verletzt, denn die primäre Aufgabe des Mannes besteht darin, Frau und Kinder zu beschützen. Männer sprechen nicht so gern über ihre Gefühle, wenn sie es aber tun, und öffentlich aussprechen, dass sie darunter leiden, dass ihr Kind vor der Geburt getötet wurde, dann werden sie als „Frauenhasser“ hingestellt. (Siehe den Artikel auf der Seite der US-amerikanischen Bischofskonferenz mit dem Titel: The Hollow Men: Male Grief and Trauma Following Abortion).

Liebe Freunde: Wir sind hier ein kleines Häuflein, und trotzdem ist es wichtig, dass wir hier stehen. Das zeigt der Hass, der Lebensschützern entgegenschlägt. Solange die Wahrheit ausgesprochen wird, und ausgesprochen werden kann, hat der Teufel nicht gesiegt. Eine erstaunliche Erkenntnis der Massenpsychologie ist: Erst wenn niemand mehr widerspricht, setzt die direkte Verfolgung ein. Sprechen wir, machen wir den Mund auf, bekennen wir mit erhobenem Haupt, dass wir Christen sind, Christen, von denen Jesus verlangt: Liebet eure Feinde! Wir lieben die Wahrheit, wir lieben das Leben, wir lieben Kinder und wir beten für unsere Feinde.

Wir werden nichts mehr rumreißen, aber Gott hat einen Plan. Nach dem Karfreitag kommt die Auferstehung. Die Prophezeiungen Jesu, die Offenbarung des Johannes, zahlreiche Erscheinungen der Muttergottes bereiten uns vor, damit wir nie zweifeln, dass über allem die Vorsehung Gottes waltet.

Propaganda oder der Mythos der Demokratie
Von Gabriele Kuby
2022 Hess, Bad Schussenried
Taschenbuch, 130 Seiten