„Unser Leben währet siebzig Jahre,
und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre;
und was daran köstlich scheint,
ist doch nur vergebliche Mühe;
denn es fähret schnell dahin,
als flögen wir davon
Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen,
auf daß wir klug werden.“ Psalm 90
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Blaise Pascal: “Ohne Jesus Christus wissen wir weder, was unser Leben, noch was unser Tod ist, noch was Gott ist, noch was wir selber sind.”
Einer Frau wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Der Arzt sagte, sie hätte nur noch drei Monate zu leben.
Sie fing also an, alles in Ordnung zu bringen und alles zu organisieren.
Sie rief auch den Pastor an, und bat ihn zu ihr zu kommen, um ihre Wünsche für die Beerdigung abzusprechen.
Sie sagte ihm, welche Lieder gesungen werden sollten, welche Bibeltexte gelesen werden sollten und in welchem Kleid sie beerdigt werden wollte. Sie sagte auch, dass sie ihre Bibel in der linken Hand halten wolle.
Als der Pastor gehen wollte, erinnerte sich die Frau an ein wichtiges Detail, das sie vergessen hatte.
„Herr Pastor, eins noch….“, sagte sie aufgeregt.
„Das ist auch noch sehr wichtig für mich! Ich möchte, dass ich eine Gabel in meiner rechten Hand halte, wenn ich im Sarg aufgebahrt werde.“
Dem Pastor fehlten buchstäblich die Worte.
„Das überrascht Sie sicher.“ fuhr die Frau ruhig fort. „Oh ja!“, stammelte der Geistliche.
Die Frau fing an zu erklären:
„In all den Jahren, in denen ich an den vielen Empfängen teilnahm, wurde ich immer mal wieder daran erinnert, meine Gabel zu behalten, wenn das Geschirr abgeräumt wurde. ‘Behalten Sie ihre Gabel’ – irgendeiner sagte es bestimmt. Und ich freute mich dann immer, denn ich wusste, dass noch etwas Besseres kommen würde! Leckere Schokoladendesserts, Kuchen, Apfelstrudel oder Eis. Irgend etwas wunderbares, was das große Mahl perfekt abrundete.“
Der Pastor lächelte.
„Ich möchte“, fuhr die Frau fort, „dass die Leute, die mich im Sarg sehen, sich wundern, warum ich die Gabel in der Hand halte. Und ich will, daß Sie ihnen sagen: ‘Behalten Sie ihre Gabel – das Beste kommt erst noch!’“
Der Pastor fing beinahe an zu weinen , als er die Frau beim Abschied umarmte. Er wusste, dass es eines der letzten Male war, bevor sie sterben würde. Aber er wusste auch, dass die Frau eine bessere Vorstellung vom Himmel hatte, als er selbst. Sie WUSSTE und vertraute, dass noch etwas Besseres auf sie wartete.
An der Beerdigung gingen die Menschen an ihrem Sarg vorbei und sahen ihr schönes Kleid, ihre Bibel in der linken Hand und … die Gabel in der Rechten! Und immer wieder hörte der Pastor die Frage:
„Warum hat sie eine Gabel in der Hand?“
und sein Lachen wurde größer und freudiger bei jedem Mal!
Während der Predigt, berichtete der Pastor von der Unterhaltung, die er vor kurzem noch mit der Frau hatte. Er erklärte, was die Gabel in der Hand sollte und was sie der Frau bedeutete, dass er nicht mehr aufhören konnte, an die Gabel zu denken und dass er hoffe, dass auch die Anwesenden die Gabel nie mehr vergessen würden.
Die Bedeutung, die die Gabel für die Frau hatte, schlug bei den Leuten ein! Sie erzählen sie sich noch heute.
Behalte deine Gabel – das Beste kommt noch!
(Verfasser unbekannt)
Facebook Home: Deine Sucht wird Bagatell
Reden wir erst mal über Zahlen. Oder nein, lassen wir es bleiben, weil sie zumindest in ihrer gefühlten Dimension jedem hinlänglich bekannt sind. Facebook ist in allem nicht einfach nur groß, sondern gigantisch, das Netzwerk hat unglaubliche Nutzerzahlen, einen unvorstellbaren Zugriff auf das Alltagsleben und es ist inzwischen ein so für sich selbst stehender Begriff, dass man niemandem mehr erklären muss, was das ist. Wer auf Facebook mit der Frage „Was ist das“ reagiert, hat vermutlich die letzten Jahre in einer anderen Galaxie verbracht. Die (Geschäfts-)Idee, die hinter Facebook liegt, ist: noch mehr, noch dominanter, noch alltagspräsenter.
Facebook Home ist der neue Clue von Mark Allmächtig. Zuckerberg, der übrigens immer dicker wird, präsentiert sich in neuem Kleid: Allumfassend und immer da. War das nicht bisher auch so? Nein, war es nicht, behauptet er. Bisher musste der User aktiv in Facebook einloggen oder wenigstens den App-Button klicken, um sich die neuesten Informationen zu holen. Jetzt darf er, ständig begleitet von den unwichtigen Nebenschauplätzen seiner “Freunde”, seine Sucht in den Auslauf und auf die Spielwiese schicken. Hier gibts sein neuestes Werbevideo:
So verlockend es wieder klingt: Den Spaß verderben muss man trotzdem. Immer mehr Menschen werden regelrecht eingenommen von den immer wiederkehrenden Suchthandlungen des auf das Handy Schauen. Wer ehrlich zu sich selbst ist kommt schnell zu dem Schluss: Ja, ich bin süchtig, ich reize die Informationsflut bis zum Erbrechen aus. Doch Facebook will mehr: Es will die Suche nach ständiger Information und die Allverbundenheit als gesellschaftliche Konvention. Man dachte schon bei der Timeline, dass das die Menschen nicht mitmachen werden. Dasselbe wird man auch von Facebook Home denken. Doch wir werden uns wieder Knechten lassen, immer weiter und weitreichender.
So wird deine Sucht zum Bagatell, dein Leben zum Glashaus. Schleichend und unbemerkt, blitzschnell und doch so langsam. Was dem Menschen innerhalb der letzten zehn Jahre aufgebürdet wurde, ist rational nicht mehr nachzuvollziehen. Uns wird gegeben und wir nehmen, und obgleich es schlechte Gewohnheiten sind, gehen sie ungeprüft in die gesellschaftliche Anerkennung über.
Wir sind mittlerweile dermaßen vertrauensvoll in die neuen Medien, dass wir nicht mehr merken, wie sie uns enteignen – von Privatsphäre, von Intimität und auch persönlichem Kaufverhalten. Das neue Weltbild ist geprägt von der Freude am Kommunizieren, unvoreingenommen und positivistisch im Umgang mit undurchschaubaren Strukturen. Sind wir bereits die Menschen, die sich selbst verkaufen, getrieben von den “Machern” des Internets?
Die neue elektronische Öffentlichkeit kennt bisher keine Antwort auf die Frage, wie gesellschaftlich der Sinn für Unpersönliches anstatt für Geschmacksfragen, für Reserven anstatt für Engagements, für stabile Begriffe anstatt für fluktuierende Informationen und für gute Fragen anstatt für treffende Suchergebnisse wach gehalten werden kann. Verwegen ist jedenfalls die Hoffnung, dass jene Antwort irgendwo im weltweiten Netz darauf wartet, mit einem Klick aufgerufen zu werden.
Und so stellt sich die neue Welle der Medien und die Kunst der Vereinahmung als schrecklicher dar, als sie eigentlich wahrgenommen wird. Schrecklich nicht wegen ihrem Inhalt, sondern wegen der Bagatellisierung von Dingen, die uns eigentlich schaden und vor fünf Jahren auch noch so wahrgenommen wurden. Schrecklich auch, weil es ohne großen Widerstand vergesellschaftet wird.
Man spannt das Netz vor den Augen der Vögel, doch lassen sie sich nicht warnen.
Sprüche 1,17
Ein herausfordernder und äußerst informativer Film, der Leben verändern wird. Auch deines?
Nick ist ein leibhaftiges Wunder.
Nachösterliche Freude: The Look
My conscience felt and owned the guilt
And plunged me in despair
I saw my sins His blood had spilt
And helped to nail Him there
But with a second look He said
“I freely all forgive
this blood is for your ransom paid
I died that you might live”
Forever etched upon my mind
Is the look of Him who died
The Lamb I crucified
And now my life will sing the praise
Of pure atoning grace
That looked on me and gladly took my place
Thus while His death my sin displays
For all the world to view
Such is the mystery of grace
It seals my pardon too
With pleasing grief and mournful joy
My spirit now is filled
That I should such a life destroy
Yet live by Him I killed. John Newton
Russischer Graffiti-Künstler P-183 ist tot.
Er sagte: „Sollte ich morgen sterben, kann ich mir zumindest sicher sein, wirklich etwas hinterlassen zu haben.“ www.spiegel.de/kultur/ges…t-29-jahren-a-892397.html
Gericht in Saudi-Arabien verurteilt Mann zu Querschnittslähmung
“Ein Gericht in Saudi-Arabien hat einen jungen Mann zur Querschnittslähmung verurteilt. Grund für das grausame Urteil ist die strenge Rechtsprechung der Scharia. Es geht um ein Vergehen, das zehn Jahre zurückliegt.
Die Strafe geht auf eine Bestimmung der Scharia, der islamischen Rechtsordnung, zurück, derzufolge ein Täter das Gleiche erleiden soll wie sein Opfer. Wenn al-Chawahir der Lähmung entgehen will, muss er den Angaben zufolge ein Blutgeld von umgerechnet 208 000 Euro an das Opfer zahlen. Geld, das er und seine Familie allerdings laut Medienberichten nicht haben. Die Familie soll aus einfach Verhältnissen stammen, der Vater tot sein.” (focus.de)



