Jochen Klepper gilt als einer der bekanntesten Kirchenlied-Dichter des 20. Jahrhunderts. Im Advent 1942 nahmen sich Klepper, seine jüdische Frau Hanni und Tochter Renate das Leben.

„Im Januar 1942 beschließt die Wannsee-Konferenz die systematische Vernichtung der europäischen Juden, die Massendeportationen beginnen. Anfang Dezember kommt aus dem neutralen Schweden endlich die Einreisegenehmigung für Renate.
Doch inzwischen ist Adolf Eichmann, «Judenreferent» im Reichssicherheitshauptamt, für solche Gnadenakte zuständig, und der hält sich bedeckt: Man werde telefonisch Bescheid geben. Was Jochen Klepper, vermutlich zu Recht, als Ablehnung auffasst – und als Todesurteil für sich, seine Frau und die Tochter. Die Familie nimmt sich selbst das Leben.“ jesus.de 

Die Nacht ist vorgedrungen – Gott macht die Nacht der Menschen, die in der Sünde leben durch seinen Sohn Jesus Christus, der durch sein Sterben die Schuld auf sich nahm, für die Glaubenden zum Tag.

„Wir sterben nun – ach, auch das steht bei Gott. Wir gehen heute nacht gemeinsam in den Tod. Über uns steht in den letzten Stunden das Bild des Segnenden Christus, der um uns ringt. In dessen Anblick endet unser Leben.“

Alles hat seine Zeit – auch die Freundlichkeit. Und gerne ein bisschen öfter und nicht nur an Weihnachten.

https://www.youtube.com/watch?v=Cj-35Ao-w38

Freundlichkeit
Das ist ‚praotes’, eine christusgleiche demütige und sanftmütige Einstellung Gott gegenüber, die all Seinen Umgang mit uns willkommen heisst, als gut, auch wenn wir sie nicht mögen. Jesus ist der Löwe Judas, aber Er ist auch das sanftmütige Lamm Gottes, dem Vater untertan. Es ist die Untertänigkeit, die gesegnet ist. Matth.5, 5. Wir sollten von Jesus lernen. Matth.11, 29.

Die Erde bei Nacht zu beobachtet. “Lux lucet in tenebris” Licht leuchtet in der Finsternis.

 

„Ich bin das Licht der Welt“ (Joh. 8,12), „die schärfste, konzentrierteste und universalste Aussage Jesu über sich selbst.“ (K. Barth). Der Gott des Lichtes leuchtete in ihm auf. Licht aber meint hier immer auch das Tun der Wahrheit.

„Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!