Jeden Tag eine Sekunde hat Cesar Kuriyama aus New York sein Leben gefilmt. Ein ganzes Jahr lang. Das Endprodukt: ein kurioses Potpourri aus schönen, traurigen, und überraschenden Ereignissen. Memento mori – wir werden uns immer wieder unserer eigenen Vergänglichkeit bewusst. Tag für Tag vergeht unsere Lebenszeit, nichts Vergangenes kehrt jemals zurück. Wir wissen um die Zeit, wir erfahren Vergänglichkeit und Tod. Aber wir glauben nicht daran, je jünger wir sind, desto weniger. Die Geschichtsbücher halten nur die Namen der Großen und Mächtigen fest: Herrscher, Religionsstifter, Heerführer, Eroberer, Erfinder, Priester, Dichter und Philosophen werden so im kollektiven Gedächtnis der Menschheit aufbewahrt. Aber ihre Herrschaft, ihre Schätze, ihre Heere und ihre Eroberungen sind längst untergegangen, sie sind mit ihnen versunken in der Erde. Und wer erinnert sich noch an die vielen Namenlosen, die Handwerker der großen Bauwerke, die unzähligen Fußsoldaten der großen Feldzüge, die einfachen Leute, die als Sklaven und Bauern ihr Leben fristeten? Sie alle und auch du sind irgendwann vollkommen vergessen. Ich hoffe nicht, daß du am Ende zuviel ungelebtes Leben zurück gelassen hast. (Lutz Poetter)
»HERR, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muss. Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! SELA. Sie gehen daher wie ein Schatten und machen sich viel vergebliche Unruhe; sie sammeln und wissen nicht, wer es einbringen wird.« Nun, Herr, wessen soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.
Der Film JESUS berichtet wahrheitsgetreu über das Leben, Sterben und die Auferstehung von Jesus, so wie es der Arzt Lukas überliefert hat – schlicht, lebendig, bewegend und echt.
Es ist der historisch genaueste Spielfilm, der je über das Leben von Jesus gedreht wurde. Mehr als 6 Milliarden Zuschauer haben ihn in uber 1100 Sprachen gesehen. Damit ist JESUS der meistverbreitete Film der Welt.
Sie haben sicher viele Filme gesehen, aber der Film JESUS ist anders. Er ist eine klare Darstellung des Lebens Christi und er verändert buchstäblich das Leben von Menschen.
JESUS ist der am meisten übersetzte und am weitesten gezeigte Film der Geschichte. Die Gründe für seinen weltweiten Erfolg und seine Anziehung zu Menschen scheinen in seiner Authentizität zu liegen, seiner Genauigkeit und Detailtreue.
Das Evangelium nach Lukas wurde als Grundlage für die Dialoge und Handlungen ausgewählt. Fünf Jahre intensiver Forschung und Vorbereitung gingen der eigentlichen Verfilmung vor Ort in Israel voraus. Forscher, Archeologen, Historiker und Theologen wurden zu Rate gezogen. Spezielle Werkstätten stellten Nachbildungen von Töpferwaren, Werkzeugen und Kleidung aus dem 1. Jahrhundert her.
„Wir wollten einen dramatischen Dokumentarfilm über einen realen Menschen machen, der vor 2000 Jahren gelebt hat,“ erklärte Paul Eshleman, zuständiger Direktor für die weltweite Verbreitung des JESUS Films. „Jesus arbeitete mit seinen Händen, lebte mit wirklichen Menschen, aß deren Essen, kannte deren Probleme. Wir wollten einen Film drehen, der den Zuschauern das Gefühl gibt, daß sie den Mann besser verstehen, der den Lauf der Geschichte veränderte und der auch heute noch Leben verändert, der Gott und Mensch zugleich ist, Jesus von Nazareth.“
Eine intensive Suche nach den Schauspielern für dieses dramatische Portrait über Jesus Leben war notwendig, vor allem nach dem Mann, der Jesus porträtieren würde. Um auch bei den Gesichtern die größtmögliche Authentizität zu gewährleisten, wurden die 45 Schauspieler und fast alle der 5000 Statisten unter Menschen vom Mittleren Osten ausgesucht. Die Hauptrolle jedoch ging an Brian Deacon von Englands berühmter Shakespeare Company. Deacon wurde unter 1000 anderen Schauspielern ausgewählt, weil kein anderer die Geschichte von Jesus anhand des Evangeliums nach Lukas so einfach und dabei so ehrfürchtig porträtierte.
Bis heute wurde der Film JESUS in mehr als 1100 Sprachen übersetzt. Er wurde von mehr als 2 Milliarden Menschen überall auf der Welt gesehen. Der Film wurde von Campus Crusade for Christ International unterstützt und finanziert. John Heyman, Preisträger der Filmfestspiele in Cannes, produzierte ihn. Warner Brothers betreuten den Film, als er anfänglich in nordamerikanischen Kinos herauskam.
1. Mose 8, Vers 21: Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.
Markus 7, Vers 20-23: Und er (Jesus)sprach: Was aus dem Menschen herauskommt,das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein.
“Meine Ausbildung begann, als ich nicht mehr zur Schule ging.”
Winston Churchill (Englischer Premierminister)
“Ich habe es der Schule nie erlaubt, sich in meine Bildung einzumischen.”
Mark Twain (Schriftsteller)
“Mit einer oder zwei seltenen Ausnahmen habe ich nie einen Schuldirektor kennengelernt, der irgendetwas über Bildung wusste, ausser wie man zu mehr Geld für mehr Ausrüstungsgegenstände kommt.”
Sydney Harris (Journalist)
“Es gibt eine Tradition im Bildungswesen, dass wenn man für etwas einen Dollar ausgibt und es funktioniert nicht, dann soll man zwei Dollar ausgeben; und nicht nur das, sondern man soll die zwei Dollar derselben Person geben, die mit einem Dollar die Arbeit nicht tun konnte.”
Frank Macchiarola (Schulkanzler von New York City)
“Bildung ist etwas Bewundernswertes; aber es ist gut, sich von Zeit zu Zeit daran zu erinnern, dass das Wissenswerte nicht gelehrt werden kann.”
Oscar Wilde (Schriftsteller)
“Bildung ist, was übrigbleibt, wenn man alles vergessen hat, was man in der Schule gelernt hat.”
Albert Einstein (Physiker)
“Ich frage mich, ob wir die Lehrer nicht besser ‘Prüfungsvorbereitungstrainer’ nennen sollten?”
Roger Shank (Pionierpädagoge in den USA)
“Ein Lehrer ist jemand, der im Schlaf anderer spricht.”
W.H.Auden
“Meine Zukunftsvision besteht darin, dass die Leute nicht mehr Prüfungen ablegen und aufgrund deren Ergebnisse von der Sekundarschule zur Universität wechseln; sondern dass sie als Einzelne von einer Stufe der Unabhängigkeit zu einer höheren gelangen, durch ihre eigene Aktivität, ihre eigene Willensanstrengung, worin die innere Enwicklung des Einzelnen besteht.”
Maria Montessori (Pionierpädagogin)
“Die Autorität der Lehrenden ist oft ein Hindernis für jene, die lernen wollen.”
Cicero
“Ich nehme an, es liegt daran, dass heute fast alle Kinder zur Schule gehen, wo alles für sie vorgeplant ist, dass sie anscheinend so völlig unfähig sind, eigene Ideen hervorzubringen.”
Agatha Christie (Schriftstellerin)
“Der Konkurrenzgeist, der in der Schule herrscht, zerstört alle Gefühle menschlicher Bruderschaft und Zusammenarbeit, und versteht Erfolg nicht als das Ergebnis einer Liebe zu produktiver und nachdenkender Arbeit, sondern als Produkt des persönlichen Ehrgeizes und der Angst vor Ablehnung.”
Albert Einstein
“Die Entwicklung der Schulbänke bedeutete, dass die Schüler einem Regime unterworfen wurden, welches ihnen möglich machte, obwohl sie stark und aufrecht geboren worden waren, bucklig zu werden! Das Rückgrat, biologisch der ursprünglichste, grundlegende und älteste Teil des Skeletts, der festeste Teil unseres Körpers, (…) das Rückgrat, welches den verzweifelten Kämpfen des Menschen gegen den Wüstenlöwen widerstand; welches stark blieb, wenn er das Mammut bezwang, den harten Felsen bearbeitete und das Eisen zu seinem Gebrauch formte; krümmt sich und bricht unter dem Joch der Schule.
Es ist unverständlich, dass die sogenannte Wissenschaft in den Schulen ein Instrument zur Sklaverei vervollkommnete, ohne auch nur von einem einzigen Lichtstrahl der sozialen Befreiungsbewegung erleuchtet zu werden, welche in aller Welt wuchs und sich entwickelte. Denn das Zeitalter der wissenschaftlichen Schulbänke war zugleich das Zeitalter der Befreiung der Arbeiterklasse vom Joch ungerechter Arbeit.”
Maria Montessori
“Faust in meiner Hand”
Als ich an diesem Morgen mit ihm vor dem Schulhaus stand,
Unter dem Arm die grosse bunte Tüte,
Da spürt‘ ich seine kleine, heisse Faust in meiner Hand
Und wusste, dass er ahnte, was ihm blühte.
Mein erster Schultag endete in einem Tränenmeer,
Doch hatte ich nie vor ihm davon gesprochen –
Wie wurde schon am ersten Tag mein Ranzen mir so schwer –
Doch schlau hatte er den Braten längst gerochen.
Und als die anderen Kinder mit der Lehrerin fortgingen,
Hab‘ ich seine Verzweiflung und Verlassenheit gespürt
Und musst‘ ihn flehend, bittend dennoch in die Klasse bringen
Und fühlte mich, wie wenn man ein Kälbchen zur Schlachtbank führt.
Es gab nur Liebe und Versteh‘n, gab nur Freiheit bislang,
Und nun droh‘n Misserfolge und Versagen.
Der Wissensdurst versiegt unter Bevormundung und Zwang,
Die Gängelei erstickt die Lust am Fragen.
Die Schule macht sich kleine graue Kinder, blass und brav,
Die funktionier‘n und nicht infragestellen,
Wer aufmuckt, wer da querdenkt, der ist schnell das schwarze Schaf.
Sie wollen Mitläufer, keine Rebellen,
Ja-Sager wollen sie, die sich stromlinienförmig ducken,
Die ihren Trott nicht stör‘n durch unplanmäss‘ge Phantasie,
Und keine Freigeister, die ihnen in die Karten gucken
Und die vielleicht schon ein Kapitel weiter sind als sie.
Wie oft bist du in all den Jahren aus dem grauen Tor
Bemäkelt und getadelt rausgekommen,
Wie oft habe ich ahnungsvoll und stillschweigend davor
Den Delinquenten in den Arm genommen!
Wie oft hab‘ ich den Spruch gehört: Ihr Sohn hat nur geträumt,
Ihr Sohn hat mit Papierfitzeln geschossen,
Ihr Sohn hat trotz Ermahnung seinen Platz nicht aufgeräumt,
Ihr Sohn hat sein Tuschwasser ausgegossen!
Und nie: Ihr Sohn ist vor der ganzen Klasse aufgestanden
Für einen, den sie peinigten und quälten bis auf‘s Blut!
In dieser Welt kommen uns die wahren Werte abhanden,
In dieser Schule gibt es kein Fach Menschlichkeit und Mut.
Manchmal wünscht‘ ich, wir wär‘n an diesem Tag nicht mitgegangen
Und lieber, wie im Kinderlied, zu Doc David nach Fabuland.
Du hättest nicht nochmal an jener Stelle angefangen,
Wo ich schon einmal stand – die Faust in meines Vaters Hand!(Reinhard Mey)
A time-lapse taken from the front of the International Space Station as it orbits our planet at night. This movie begins over the Pacific Ocean and continues over North and South America before entering daylight near Antarctica. Visible cities, countries and landmarks include (in order) Vancouver Island, Victoria, Vancouver, Seattle, Portland, San Francisco, Los Angeles. Phoenix. Multiple cities in Texas, New Mexico and Mexico. Mexico City, the Gulf of Mexico, the Yucatan Peninsula, El Salvador, Lightning in the Pacific Ocean, Guatemala, Panama, Colombia, Ecuador, Peru, Chile, Lake Titicaca, and the Amazon. Also visible is the earths ionosphere (thin yellow line), a satellite (55sec) and the stars of our galaxy.
And this gospel of the kingdom will be preached in the whole world as a testimony to all nations, and then the end will come. Matthew 24:14
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt – Römer 1,16 Wenn du mit deinem Mund Jesus Christus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott Ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden! – Römer 10,9 Schau dir dieses Video an. Es wird dich tief in deinem Inneren berrühren und verändern, denn es ist die Wahrheit, nach der sich jedes Herz sehnt! Teile diese Botschaft mit so vielen wie möglich (vor allem mit Menschen, die Jesus Christus noch nicht kennen!), damit JEDER die Gelegenheit hat von IHM zu hören. Denn Seine Wahrheit macht frei und führt zu überfließendem, ewigen Leben!
„Letztes Jahr schockierte der OSZE-Vertreter für den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung, der Soziologe Massimo Introvigne, mit der Aussage: «Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet.» Dabei stützte er sich auf die Studien des amerikanischen Center for the Study of Global Christianity. Das von David B. Barrett geleitete Zentrum veröffentlicht die «World Christian Encyclopedia» und den «Atlas of Global Christianity». Die Arbeiten Barretts gehören zu den meistzitierten Untersuchungen im akademischen Bereich.
Aufsehen erregte Barrett 2001, als er die Gesamtzahl der christlichen Märtyrer seit der Stiftung der Kirche durch Jesus Christus 30 n. Chr. zu eruieren versuchte. Dabei kam er zum Schluss, dass es in den zweitausend Jahren rund siebzig Millionen christliche Märtyrer gab, von denen 45 Millionen allein im 20. Jahrhundert umgebracht wurden. Als christliche Märtyrer» bezeichnete er «gläubige Christen, die ihr Leben vorzeitig durch menschlichen Feindesakt wegen ihres Glaubens verloren haben» («World Christian Trends»; William Carey Library, Pasadena, 2001).
Zweifel an Statistik
Seit 2001 aktualisiert Barrett die Statistik jedes Jahr. Als Durchschnittswert nennt er eine Zahl von «mindestens 100 000 christlichen Märtyrern». Gemäss dem OSZE-Repräsentanten Introvigne ist dies eine «vorsichtige» Schätzung. In der Tat nennen andere Studien deutlich höhere Zahlen. So etwa die beiden amerikanischen Soziologen Brian J. Grim und Roger Finke. In ihrer Studie «The Price of Freedom De- nied» (Cambridge University Press, Cambridge 2011) kommen sie auf die schier unfassbare Zahl von 130 000 bis 170 000 ermordeten Christen.
Obwohl diese Zahlen in akademischen Studien oft verwendet werden, sind sie unter Experten umstritten. Kritiker monieren, es sei nicht genau ersichtlich, woher die Autoren ihre Daten beziehen. Auch die Berechnungsmethoden und der genaue Messungszeitraum seien nicht klar. Eine präzise Zählung sei schon deshalb nicht möglich, da nicht jeder Mord an einem Christ einzeln verifiziert werden könne. Zwar äussert das Gros der christlichen Organisationen Wertschätzung für die genannten Akademiker, weist aber darauf hin, dass übertriebene Statistiken kontraproduktiv seien. Sie führten dazu, dass die Verfolgung von Christen in der Öffentlichkeit als Marginale abgetan werde. Aus diesem Grund verzichten die meisten Experten auf eine Totenstatistik. Die Christen- unterdrückung habe eine viel grössere Dimension als Mord und Totschlag, sagt Frans Veerman, der bei Open Doors für den «Verfolgungsindex» zuständig ist. «Die erfolgreichste Verfolgung ist diejenige, die keine Vorfälle generiert.» www.weltwoche.ch/ausgaben…woche-ausgabe-102012.html
https://www.youtube.com/watch?v=ABOIQfhyh1g
„Ich kenne die Bedeutung des Kreuzes und ich folge ihm.“ Mit diesem Satz aus einer Archivaufnahme von Shahbaz Bhatti wird der Hörer in die Dimension des freiwilligen Martyriums eingeführt. Im Titel des Liedes „His blood cries out“ [Sein Blut schreit es heraus] klingt für den englischsprachigen Hörer der Bibelvers Gen 4,10 an, wo Gott Kain nach der Ermordung Abels fragt: „Was hast du getan? Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden“.
„Justin Churchman ist ein „junges Wunder“. Zumindest wenn es nach dem amerikanischen Sender CNN geht, der alljährlich die Helden des Alltags ehrt. Im vergangenen Jahr wurde auch der 18-jährige Churchman ausgezeichnet. Seine Leistung: Er baute bis zu seinem 18. Geburtstag 18 Häuser für notleidende Familien in Mexiko.
Mit seinem Engagement bei der christlichen Organisation „Casas por Cristo“ (Häuser für Christus) begann er als Schüler im Alter von zwölf Jahren. Damals organisierte seine Schule eine Reise nach Juárez in Mexiko, um der gemeinnützigen Vereinigung zu helfen. „Diese Erfahrung hat mein Leben verändert“, sagt Churchman zu derStandard.at. In den darauffolgenden Jahren reiste er immer wieder mit seiner Schule nach Mexiko – bis zu dem Zeitpunkt, als diese ihr Engagement einstellte. Die Gewalt, die durch den Drogenkrieg immer mehr zunahm, veranlasste die Verantwortlichen der Schule, nicht mehr in das Nachbarland zu reisen.
Doch Churchman gab nicht auf und bildete 2006 sein eigenes Team aus Freiwilligen. Fünf Monate dauerte es, bis er das Geld und die Arbeitskräfte für ein neues Haus beisammen hatte: 7.000 Dollar (5.250 Euro) und 30 HelferInnen – denn die Freiwilligen von „Casas por Cristo“ müssen ihr geplantes Projekt immer selbst finanzieren. Als Unterstützung werden ihnen ausgebildete MitarbeiterInnen vor Ort zur Verfügung gestellt. Churchmans Gruppe baute schließlich in nur drei Tagen ein Dreizimmerhaus.
Warum er trotz der anhaltenden Gewalt in Juárez nach Mexiko gereist war, beantwortet der heute 18-Jährige lapidar: „Es waren so viele Familien auf der Warteliste für ein neues Heim. Da konnte ich nicht aufhören.“ Das Durchschnittseinkommen einer Familie, für die „Casas por Cristo“ aktiv wird, beträgt 60 Dollar pro Woche oder weniger. Um herauszufinden, welche Personen am dringendsten ein neues Haus benötigen, befinden sich die Verantwortlichen in Mexiko in ständigem Kontakt mit lokalen Priestern. „Die kennen die Mitglieder ihrer Gemeinde und wissen am besten, wer es nötig hat“, erzählt Churchman.
„Das hat mich mitten ins Herz getroffen“
Einen seiner schönsten Momente in Mexiko hatte der junge Engagierte nach dem Bau seines dritten Hauses: „Wir übergeben den zukünftigen BewohnerInnen eine Bibel und den Schlüssel. Diesmal war es eine Mutter mit vier kleinen Kindern.“ Bis zur Schlüsselübergabe schlief die Familie in einer Baracke mit einem Stofftuch als Tür. „Die Frau sagte mir, dass sie in der kommenden Nacht nun zum ersten Mal seit sieben Jahren an einem warmen und trockenen Ort schlafen kann“, berichtet Churchman. „Das hat mich mitten ins Herz getroffen.“ derstandard.at/1329870147…xiko-18-Haeuser-fuer-Arme