Bist du noch so klein, deine Taten scheinbar unwichtig. Bedenke: Das Gewicht von Nichts oder: Du bist wichtig

Sag, wie schwer ist eine Schneeflocke, fragte ein Sperling eine wilde Taube. Nicht mehr als nichts, war die Antwort.

Dann, meinte der Sperling, muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen: Ich saß auf dem Ast einer Tanne, nahe dem Stamm, als es zu schneien anfing. Nicht sehr, nicht wie in einem Sturm. Nein, so wie in einem Traum, ohne Spur von Heftigkeit. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich auf den Zweigen und den Nadeln meines Zweiges festsetzten. Ihre Zahl war genau 3 741 952. Als die nächste Schneeflocke auf den Ast fiel – nicht mehr als nichts, wie du sagst – brach der Ast ab. Nachdem er dies gesagt hatte, flog der Sperling davon.
Die Taube, die seit Noahs Zeiten als Autorität auf diesem Gebiet gilt, dachte eine Weile über diese Geschichte nach und sagte schließlich zu sich selbst: Vielleicht fehlt nur noch die Stimme eines einzigen Menschen, dass es Licht wird auf unserer Welt.

Könnte es sein, dass Deine Stimme die entscheidende Schneeflocke ist?

Gott will dich gebrauchen. Du kannst die Welt verändern.

 

Die Skandalpredigt.

„Skandalpredigt“ von Pastor Olaf Latzel u.a. über Islam, Buddhismus und Katholizismus – Pastor Olaf Latzel, Predigttext: Richter 6,25-32 / An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen
St. Martini-Kirche, Bremen

Sind wir nicht eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen? Warum wohl? Und wie kann man das ändern?

Wahrscheinlich deshalb. Bei uns gilt ganz frech:

Selbstverwirklichung statt Umkehr
Selbstverwirklichung statt Umkehr
Lust statt Pflicht
Vergnügen statt Verantwortung
Scheidung statt Treue
Sex statt Liebe
Pille statt Kinder
Abtreibung statt Elternschaft
Altersheim statt Familie
Versicherung statt Gottvertrauen
Aktien statt Almosen
Geld statt Gott
Zerstreuung statt Andacht
Rausch statt Reue
Feten statt Fasten
Gesundheit statt Gnade
Fitness statt Seelenheil
Menschenautonomie statt Gottesautorität
Dialog statt Mission
Meditation statt Gebet
Starkult statt Gedächtnis heiliger Menschen
Esoterik statt Anbetung
Fluch statt Segen
Tod statt Leben.
Du hast den Namen, dass du lebst, bist aber tot. (Offb 3) –
Wähle das Leben durch Gott. Laß dich von Gott innerlich reinigen:

Psalm 51 – Gott, sei mir Sünder gnädig!

1Ein Psalm Davids, vorzusingen; 2da der Prophet Nathan zu ihm kam, als er war zu Bath-Seba eingegangen. {2 Samuel.12,-1} 12,-1
Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon. Da kehrte David und alles Volk wieder gen Jerusalem. 3Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. {Lukas.18,13} 18,13
Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!

4Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde. 5Denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. {Psalm.32,5} 32,5
Darum bekannte ich dir meine Sünde und verhehlte meine Missetat nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Missetat meiner Sünde. (Sela.) 6An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf daß du recht behaltest in deinen Worten und rein bleibest, wenn du gerichtet wirst. {Römer.3,4} 3,4
Das sei ferne! Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und alle Menschen Lügner; wie geschrieben steht: „Auf daß du gerecht seist in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.“{Römer.3,19} 3,19
Wir wissen aber, daß, was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei; 7Siehe, ich bin in sündlichem Wesen geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. {Johannes.3,6} 3,6
Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist. 8Siehe, du hast Lust zur Wahrheit, die im Verborgenen liegt; du lässest mich wissen die heimliche Weisheit. 9Entsündige mich mit Isop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. {3 Mose.14,6} 14,6
Und soll den lebendigen Vogel nehmen mit dem Zedernholz, scharlachfarbener Wolle und Isop und in des Vogels Blut tauchen, der über dem frischen Wasser geschlachtet ist,{Jesaja.1,18} 1,18
So kommt denn und laßt uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie gleich ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden. 10Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. {Psalm.32,3} 32,3
Denn da ich’s wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein täglich Heulen. 11Verbirg dein Antlitz von meinen Sünden und tilge alle meine Missetaten. 12Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist. {Hesekiel.36,26} 36,26
Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; 13Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. 14Tröste mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem freudigen Geist rüste mich aus. 15Ich will die Übertreter deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren. 16Errette mich von den Blutschulden, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. 17HERR, tue meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige. 18Denn du hast nicht Lust zum Opfer, ich wollte dir’s sonst wohl geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. {Psalm.40,7} 40,7
Opfer und Speisopfer gefallen dir nicht; aber die Ohren hast du mir aufgetan. Du willst weder Brandopfer noch Sündopfer.{Psalm.50,8} 50,8
Deines Opfers halber strafe ich dich nicht, sind doch deine Brandopfer immer vor mir. 19Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist; ein geängstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten. {Psalm.34,19} 34,19
Der HERR ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gemüt haben. 20Tue wohl an Zion nach deiner Gnade; baue die Mauern zu Jerusalem. 21Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und ganzen Opfer; dann wird man Farren auf deinem Altar opfern.

Ein gläubige Christin sollte sich auf keinen Fall das Gesicht verschleiern. Warum?

Wie sollte sich eine christliche Frau schön machen? – Paul Washer (German) – Wenn deine Kleidung ein Rahmen für dein Gesicht ist, von dem die Herrlichkeit Gottes scheinen soll, so ist sie angemessen. Wenn aber deine Kleidung die Aufmerksamkeit auf deinen Körper lenkt, um diesen darzustellen, damit er Beachtung findet, so ist die Aufmachung sinnlich und lustvoll.

Crystal Meth ist jetzt am Sonntag im “Ersten”, ist Mainstream. ‘Keine Macht den Drogen’, ‘Keine Macht Crystal Meth’.

Scheiß Crystal Meth, scheiß Crack, scheiß Koks, solangedie krassen Zustände noch krasser werden,werden die illegalen Substanzen, die unsere Mitmenschen nehmen immer schecklicher, billiger und schädlicher werden. Es ist Zeit die den Sinn und die Liebe ins Leben zu holen. Mit Gott haben wir das bekommen. Er hat uns befreit.

Bestell dir unser neues Anti-Drogen-Buch:

 

 oder lies dieses Lebenszeugnis: https://www.soulsaver.de//assets/dld/0714/158…mate_rave_12_download.pdf

Lebensgeschichten: Muslime

Lebensgeschichten: Muslime – Lebensgeschichten. Berliner erzählen ihre Erfahrungen mit Gott.

Salim ist Palästinenser und war Moslem in einer islamisch fundamentalistischen Familie. Er stellte sich stets viele Fragen. Was ist die Wahrheit? Warum gibt es keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Plötzlich griff Gott in sein Leben ein und veränderte es nachhaltig.

Jetzt im Kino: Unbroken – Unbeugsam

Seine Biografie liest sich wie ein Bestseller-Roman. Erst ein gefeierter Leichtathlet, dann Soldat und Kriegsgefangener der Japaner. 

Louis Zamperini wurde im Jahr 1917 als Sohn italienischer Einwanderer in New York geboren. Wenige Jahre später zog seine Familie nach Kalifornien. Anfangs wurde er wegen seinen schlechten Englischkenntnissen gepiesackt. Nachdem sein Vater ihm aber das Boxen zur Selbstverteidigung beibrachte, wurde er immer öfter in Schlägereien verwickelt. 

Einige Male kam er deswegen mit dem Gesetz in Konflikt. Ein Polizist und sein älterer Bruder brachten ihn zum Laufsport. So stellte er bereits als Schüler ein Zeitrekord nach dem anderen auf. „Torrance Tornado“, wie sein Spitzname seither lautete, bekam ein Stipendium an der USC (University of South California). Er lernte diszipliniert zu trainieren, wofür er  mit der Nominierung für die Olympischen Spiele in Berlin (1936) belohnt wurde. 

Die Olympia in Berlin 1936 

Die Schifffahrt über den Atlantik glich einer Reise ins Paradies: „Sie müssen verstehen, was das für Zeiten waren… Ich war ein Kind der Großen Depression und hatte niemals einen Sandwich-Laden von innen gesehen“, erinnerte er sich. „Hier war ich nun auf dem Schiff von New York nach Berlin. Das war für mich aufregender als jegliche Berufung ins Olympische Team. Und das Essen war kostenlos! Selbstverständlich langte ich zu und aß jeden Morgen 7 Brötchen mit Speck und Eier dazu…“ Das hatte allerdings Folgen: innerhalb kürzester Zeit hatte er 6 kg zugenommen!

Beim 5000-Meter-Lauf war Louis der jüngste Teilnehmer. Er lief mit 14:46,8 Minuten als Achter ins Ziel. Spektakulär war jedoch seine letzte Runde: „Es war ein toller Anblick“, erinnerte er sich. „Obwohl ich weit abgeschlagen war, sprintete ich die ganze letzte Runde in 56 Sekunden. Das Publikum flippte aus!“

Das erregte auch die Aufmerksamkeit von Adolf Hitlers, der umgehend verlangte, den Athleten zu sprechen. „Aha! Der Junge mit dem schnellen Endspurt!“ habe der Nazi-Führer ihm gesagt. „Er wirkte wie ein gefährlicher Komödiant„, war Zamperini‘s Fazit. „Erst viele Jahre später wurde mir bewusst, dass ich die Hand eines der schlimmsten Tyrannen geschüttelt hatte.“

Der 2. Weltkrieg

Nach den Olympischen Spielen nahm Louis an zahlreichen Rennen seiner Universität USC teil. Viele Beobachter sagten ihm eine erfolgreiche Karriere als Sportler voraus. 

Doch dann kam der Krieg. Zamperini schloss sich im Herbst 1941 den US Air Forces an und wurde nach Hawaii versetzt. Während eines Aufklärungsflugs im Jahr 1943 stürzte sein B-24-Bomber in den Pazifischen Ozean. Nur zwei seiner Kameraden und er überlebten.  47 Tage trieben sie in einem Schlauchboot aufs Wasser bis sie von japanischen Soldaten aufgegriffen und in ein Straflager gesteckt wurden.   

In japanischer Kriegsgefangenschaft

 Zamperini wurde von einem Kerker und Konzentrationslager zum nächsten versetzt. „In Yokohama, half ich 10.000-Tonnen-Schiffe per zu entladen, ich musste Kohle schaufeln, man verweigerte mir den Zugang zur Latrine… Die Wachen dachten sich immer wieder neue Strafen aus. Sie liessen zum Beispiel Gefangene Liegestützen über der Latrine machen, danach drücken sie deren Köpfe hinein“.

Die Wächter wollten insbesondere an den Olympia-Teilnehmer ein Exempel statuieren und versuchten seinen Willen mit verbaler und körperlicher Grausamkeit zu brechen. In den nächsten 2 ½ Jahren wurde Zamperini regelmäßig geschlagen, ausgehungert, die Enthauptung angedroht, für medizinische Versuche missbraucht. Zamperini blieb in Gefangenschaft unter grausamsten Folterungen und Schikanen bis zum Kriegsende. 

Die Nachkriegszeit

Nach der japanischen Kapitulation (1945) kehrte der Totgeglaubte in die Staaten zurück und wurde wie ein Superstar gefeiert. Zwei national bekannte US-Zeitungen berichteten exklusiv über den Kriegshelden.  

Er wurde privilegiert behandelt: „In diesem Zeitraum von sechs Monaten hätte ich zwei Leben leben können“, sagte er. „Ich wurde auf einer Million Partys eingeladen… Ich durfte sogar mit Maureen O’Hara tanzen! In Hollywood musste ich in keiner Bar einen Drink bezahlen.“

 Im Jahr 1946 heiratete er Cynthia Applewhite, mit der er bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 zusammenlebte. Es hätte aber auch anders kommen können, denn Zamperini’s Leben geriet außer Fugen! Immer wieder wurde er von Erinnerungen an seine Tortur heimgesucht. „Ich war innerlich total aufgewühlt“, sagt er. „Alles, woran ich denken konnte, war an Rache. Ich träumte regelmäßig davon, dass ich meine Gefängniswärter erwürgte. Eines Nachts drückte ich im Halbschlaf Cynthia’s Hals zu!“ Zamperini hoffte, dass aufgrund seines verstärkten Alkoholkonsums die Albträume aufhören würden. Seine Frau verließ ihn jedoch. „Als sie über die Scheidung zu sprechen begann, wusste ich, dass ich etwas ändern musste“, sagte Zamperini.

Der Besuch einer christlichen Zusammenkunft (1949) veränderte Sein Leben. „Im Bruchteil einer Sekunde sah ich mich im Schlauchboot auf dem Pazifik, als ich zu Gott betete, dass, wenn er mein Leben verschonen würde, ich es Ihm widmen wollte – Sie wissen schon, diese Art von Versprechen, die man macht, wenn man sich in großer Not befindet. Ich erkannte, dass ich nicht Wort gehalten und Gott meinen Rücken zugekehrt hatte.“ In seiner Verzweiflung rief er Gott um Hilfe an und konnte eine unglaubliche Wendung seines Schicksals erfahren. „Als ich mich von den Knien erhob, wusste ich, dass fortan das Trinken, das Rauchen und Rachephantasien der Vergangenheit angehörten. Seitdem habe ich keinen Alptraum mehr gehabt!“ Hier erzählt er über seine Umkehr zu Gott:

https://www.youtube.com/watch?v=RplIfPcCGkw

Der einst vielgeplagte, vergeltungssüchtige junge Mann wurde ein Botschafter der „Guten Nachricht“ von Jesus Christus. Er bereiste Japan (1950) und predigte vor Menschenmassen das Evangelium von der Versöhnung. Er traf zahlreiche ehemalige (nun inhaftierte) Häscher, die ihn während des Krieges gequält hatten. Er umarmte sie, sprach ihnen seine Vergebung aus und plädierte in einigen Fällen für ihre Begnadigung.

Louis gründete das „Victory Boys Camp“ für straffällig gewordene Jugendliche und half Vielen ihr Leben in Ordnung zu bringen. Lange Zeit war er als Redner in Gefängnissen, Schulen, Kirchen unterwegs und ermutigte eine große Zuhörerschaft in Christus Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen zu finden.

Im Jahr 1998 wurde der mittlerweile 81-jährige Zamperini gebeten, am Olympischen Fackellauf für die Winterspiele im japanischen Nagano teilzunehmen – vorbei an einem der ehemaligen Straflagern, wo er Jahrzehnte davor gefangen gehalten wurde. 

2010 veröffentlichte die Schriftstellerin Laura Hillenbrand Zamperini‘s Biographie „Unbroken“, die nur Monate später vom „Time Magazine“ zum besten Sachbuch des Jahres gewählt wurde. Dieser Bestseller lieferte Angelina Jolie (eine Co-Produktion mit den Coen-Brüder) die Vorlage zur Verfilmung des gleichnamigen Streifens (2013), der sich schon jetzt großer Aufmerksamkeit erfreut. 

Die Premiere des Films (Ende Dezember 2014), erlebte Zamperini nicht mehr. Er starb am 2. Juli 2014 im Alter von 97 Jahren im Kreis seiner Familie an den Folgen einer Lungenentzündung. 

Angelina Jolie lernte den betagten Kriegshelden noch kennen und zeigte sich von ihm schwer beeindruckt. Gemäß der Tageszeitung “Los Angeles Times” liess die Regisseurin aber Zamperini‘s Absturz in den Alkoholismus und „the Christian part“ bewusst unerwähnt. Somit stellt der Film Loius Zamperini als einen richtig zähen Hund dar, der aufgrund seiner enormen Willenskraft Andere inspiriert. In Wirklichkeit war seine Hinwendung zu Gott aber der Wendepunkt seines Lebens. Gerade weil er mit Gott ins Reine kam, konnte Zamperini auch seinen Peinigern vergeben! Jesus lehrte seine Nachfolger u.a.: “Euch allen sage ich: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen.  Segnet die Menschen, die euch Böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen.” (Lukas 6:27-28). Und Er gibt ihnen auch die Kraft dazu!

Quellen:
www.louiszamperini.net/?page=bio
www.usc.edu/dept/pubrel/t…summer03/F_Zamperini.html
www.youtube.com/watch?v=zPTxS1Z5m3I
www.youtube.com/watch?v=fusX7zNutN8 
edition.cnn.com/2014/07/0…/obit-zamperini-unbroken/
www.welt.de/geschichte/zw…n-Japanern-gefoltert.html
www.crossmap.com/news/zam…his-faith-in-christ-11965

Filmstart-News: “Unbroken”. Überleben im Kriegsgefangenenlager. Ein Held der Standfestigkeit.

Louis Zamperini: Von Hitler geehrt, von Japanern gefoltert.

Seine Biografie liest sich wie ein Bestseller-Roman. Erst ein gefeierter Leichtathlet, dann Soldat und Kriegsgefangener der Japaner.

Louis Zamperini wurde im Jahr 1917 als Sohn italienischer Einwanderer in New York geboren. Wenige Jahre später zog seine Familie nach Kalifornien. Anfangs wurde er wegen seinen schlechten Englischkenntnissen gepiesackt. Nachdem sein Vater ihm aber das Boxen zur Selbstverteidigung beibrachte, wurde er immer öfter in Schlägereien verwickelt.

Einige Male kam er deswegen mit dem Gesetz in Konflikt. Ein Polizist und sein älterer Bruder brachten ihn zum Laufsport. So stellte er bereits als Schüler ein Zeitrekord nach dem anderen auf. „Torrance Tornado“, wie sein Spitzname seither lautete, bekam ein Stipendium an der USC (University of South California). Er lernte diszipliniert zu trainieren, wofür er mit der Nominierung für die Olympischen Spiele in Berlin (1936) belohnt wurde.

Die Olympia in Berlin 1936

Die Schifffahrt über den Atlantik glich einer Reise ins Paradies: „Sie müssen verstehen, was das für Zeiten waren… Ich war ein Kind der Großen Depression und hatte niemals einen Sandwich-Laden von innen gesehen“, erinnerte er sich. „Hier war ich nun auf dem Schiff von New York nach Berlin. Das war für mich aufregender als jegliche Berufung ins Olympische Team. Und das Essen war kostenlos! Selbstverständlich langte ich zu und aß jeden Morgen 7 Brötchen mit Speck und Eier dazu…“ Das hatte allerdings Folgen: innerhalb kürzester Zeit hatte er 6 kg zugenommen!

Beim 5000-Meter-Lauf war Louis der jüngste Teilnehmer. Er lief mit 14:46,8 Minuten als Achter ins Ziel. Spektakulär war jedoch seine letzte Runde: „Es war ein toller Anblick“, erinnerte er sich. „Obwohl ich weit abgeschlagen war, sprintete ich die ganze letzte Runde in 56 Sekunden. Das Publikum flippte aus!“
Das erregte auch die Aufmerksamkeit von Adolf Hitlers, der umgehend verlangte, den Athleten zu sprechen. „Aha! Der Junge mit dem schnellen Endspurt!“ habe der Nazi-Führer ihm gesagt. „Er wirkte wie ein gefährlicher Komödiant“, war Zamperini‘s Fazit. „Erst viele Jahre später wurde mir bewusst, dass ich die Hand eines der schlimmsten Tyrannen geschüttelt hatte.“

Der 2. Weltkrieg

Nach den Olympischen Spielen nahm Louis an zahlreichen Rennen seiner Universität USC teil. Viele Beobachter sagten ihm eine erfolgreiche Karriere als Sportler voraus.

Doch dann kam der Krieg. Zamperini schloss sich im Herbst 1941 den US Air Forces an und wurde nach Hawaii versetzt. Während eines Aufklärungsflugs im Jahr 1943 stürzte sein B-24-Bomber in den Pazifischen Ozean. Nur zwei seiner Kameraden und er überlebten. 47 Tage trieben sie in einem Schlauchboot aufs Wasser bis sie von japanischen Soldaten aufgegriffen und in ein Straflager gesteckt wurden.

In japanischer Kriegsgefangenschaft

Zamperini wurde von einem Kerker und Konzentrationslager zum nächsten versetzt. „In Yokohama, half ich 10.000-Tonnen-Schiffe per zu entladen, ich musste Kohle schaufeln, man verweigerte mir den Zugang zur Latrine… Die Wachen dachten sich immer wieder neue Strafen aus. Sie liessen zum Beispiel Gefangene Liegestützen über der Latrine machen, danach drücken sie deren Köpfe hinein“.
Die Wächter wollten insbesondere an den Olympia-Teilnehmer ein Exempel statuieren und versuchten seinen Willen mit verbaler und körperlicher Grausamkeit zu brechen. In den nächsten 2 ½ Jahren wurde Zamperini regelmäßig geschlagen, ausgehungert, die Enthauptung angedroht, für medizinische Versuche missbraucht. Zamperini blieb in Gefangenschaft unter grausamsten Folterungen und Schikanen bis zum Kriegsende.

Die Nachkriegszeit

Nach der japanischen Kapitulation (1945) kehrte der Totgeglaubte in die Staaten zurück und wurde wie ein Superstar gefeiert. Zwei national bekannte US-Zeitungen berichteten exklusiv über den Kriegshelden.
Er wurde privilegiert behandelt: „In diesem Zeitraum von sechs Monaten hätte ich zwei Leben leben können“, sagte er. „Ich wurde auf einer Million Partys eingeladen… Ich durfte sogar mit Maureen O’Hara tanzen! In Hollywood musste ich in keiner Bar einen Drink bezahlen.“

Im Jahr 1946 heiratete er Cynthia Applewhite, mit der er bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 zusammenlebte. Es hätte aber auch anders kommen können, denn Zamperini’s Leben geriet außer Fugen! Immer wieder wurde er von Erinnerungen an seine Tortur heimgesucht. „Ich war innerlich total aufgewühlt“, sagt er. „Alles, woran ich denken konnte, war an Rache. Ich träumte regelmäßig davon, dass ich meine Gefängniswärter erwürgte. Eines Nachts drückte ich im Halbschlaf Cynthia’s Hals zu!“ Zamperini hoffte, dass aufgrund seines verstärkten Alkoholkonsums die Albträume aufhören würden. Seine Frau verließ ihn jedoch. „Als sie über die Scheidung zu sprechen begann, wusste ich, dass ich etwas ändern musste“, sagte Zamperini.

Der Besuch einer christlichen Zusammenkunft (1949) veränderte Sein Leben. „Im Bruchteil einer Sekunde sah ich mich im Schlauchboot auf dem Pazifik, als ich zu Gott betete, dass, wenn er mein Leben verschonen würde, ich es Ihm widmen wollte – Sie wissen schon, diese Art von Versprechen, die man macht, wenn man sich in großer Not befindet. Ich erkannte, dass ich nicht Wort gehalten und Gott meinen Rücken zugekehrt hatte.“ In seiner Verzweiflung rief er Gott um Hilfe an und konnte eine unglaubliche Wendung seines Schicksals erfahren. „Als ich mich von den Knien erhob, wusste ich, dass fortan das Trinken, das Rauchen und Rachephantasien der Vergangenheit angehörten. Seitdem habe ich keinen Alptraum mehr gehabt!“ Hier erzählt er über seine Umkehr zu Gott (https://www.youtube.com/watch?v=RplIfPcCGkw).

Der einst vielgeplagte, vergeltungssüchtige junge Mann wurde ein Botschafter der „Guten Nachricht“ von Jesus Christus. Er bereiste Japan (1950) und predigte vor Menschenmassen das Evangelium von der Versöhnung. Er traf zahlreiche ehemalige (nun inhaftierte) Häscher, die ihn während des Krieges gequält hatten. Er umarmte sie, sprach ihnen seine Vergebung aus und plädierte in einigen Fällen für ihre Begnadigung.

Louis gründete das „Victory Boys Camp“ für straffällig gewordene Jugendliche und half Vielen ihr Leben in Ordnung zu bringen. Lange Zeit war er als Redner in Gefängnissen, Schulen, Kirchen unterwegs und ermutigte eine große Zuhörerschaft in Christus Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen zu finden.

Im Jahr 1998 wurde der mittlerweile 81-jährige Zamperini gebeten, am Olympischen Fackellauf für die Winterspiele im japanischen Nagano teilzunehmen – vorbei an einem der ehemaligen Straflagern, wo er Jahrzehnte davor gefangen gehalten wurde.

2010 veröffentlichte die Schriftstellerin Laura Hillenbrand Zamperini‘s Biographie „Unbroken“, die nur Monate später vom „Time Magazine“ zum besten Sachbuch des Jahres gewählt wurde. Dieser Bestseller lieferte Angelina Jolie (eine Co-Produktion mit den Coen-Brüder) die Vorlage zur Verfilmung des gleichnamigen Streifens (2013), der sich schon jetzt großer Aufmerksamkeit erfreut.

Die Premiere des Films (Ende Dezember 2014), erlebte Zamperini nicht mehr. Er starb am 2. Juli 2014 im Alter von 97 Jahren im Kreis seiner Familie an den Folgen einer Lungenentzündung.

Angelina Jolie lernte den betagten Kriegshelden noch kennen und zeigte sich von ihm schwer beeindruckt. Gemäß der Tageszeitung “Los Angeles Times” liess die Regiseurin aber Zamperini‘s Absturz in den Alkoholismus und „the Christian part“ bewußt unerwähnt. Somit stellt der Film Loius Zamperini als einen richtig zähen Hund dar, der aufgrund seiner enormen Willenskraft Andere inspiriert. In Wirklichkeit war seine Hinwendung zu Gott aber der Wendepunkt seines Lebens. Gerade weil er mit Gott ins Reine kam, konnte Zamperini auch seinen Peinigern vergeben! Jesus lehrte seine Nachfolger u.a.: “Euch allen sage ich: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die Menschen, die euch Böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen.” (Lukas 6:27-28). Und Er gibt ihnen auch die Kraft dazu!