Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe. Unser Planet ist im Katastrophenmodus.

Die Menschen in den von Naturkatastrophen betroffenen Gebieten der Welt leiden immens und haben schwere Folgelasten zu tragen. Gegen die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde haben alle Generationen seit Menschengedenken anzukämpfen. Feuer: Waldbrände, Blitzeinschläge bei Gewittern, aber viele Feuersbrünste werden auch durch Menschen ausgelöst. Denken wir nur an gelegte Brände und an die Feuerstürme in Bombennächten! Wasser: Sturmfluten, Tsunami und unzählige Überschwemmungen suchen die Menschheit heim. Von der Sintflut, die der lebendige Gott über eine total sündige Menschheit hereinbrechen ließ, ganz zu schweigen. Luft: Schneisen der Zerstörung verursachen Orkane, Tornados und Hurrikans. Erde: Feuerspeiende Vulkane mit glühender Lava und Erdbeben lösen Furcht und Schrecken aus. Es vergeht kein Jahr, in dem nicht diese gewaltigen vier Elemente unzählige Menschen auf unserem Planeten heimsuchen.
Wir haben längst nicht alles im Griff. Jede Naturkatastrophe erinnert uns daran, dass wir existentiell vom Schöpfer des Himmels und der Erde total abhängig leben. Nicht wir sind Herrscher über Naturgewalten, sondern Gott, der Allmächtige. (Friedemann Hägele)

Angesichts der Komplexität des Planeten, auf dem wir leben, herfährt der Mensche immer wieder, wie klein er eigentlich ist. Wie kann es möglich sein, dass wir fähig sind bis zum Mond vorzudringen und eine Sonde zum mehr als tausend Millionen Kilometer von der Erde entfernt gelegenen Saturnmond Titan zu schicken, aber Stürmen auf Welt machtlos gegenüber stehen? Und wo bleibt Gott? Wie kann er das zulassen? Ist er nicht allmächtig? Kann er so etwas nicht verhindern? Oder ist er allmächtig und will es nicht verhindern? Wie kann er der Natur ein solches Morden erlauben? Gerade die modernen Menschen, denen technisch unglaublich viel gelungen ist, sind in Gefahr zu meinen, wir verstünden die Welt und ihre Geschichte. Wir tun es nicht. Wir sind kleiine begrenzte Wesen und können nicht verstehen, wir können nur vertrauen, dass hinter allem doch ein Sinn steckt, den wir eines Tages in Gottes hellen Licht erkennen können. Heute aber bleiben wir im Fragen und Suchen.

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