William Wilberforce: Am 24. August 1759 wurde der Mann geboren, der die Sklaverei abschaffte.

Am 24. August 1759 wurde der Mann geboren, der die Sklaverei abschaffte. Der britische Politiker William Wilberforce. Im Unterhaus sagte er: „Mir erschien die Verderbtheit des Sklavenhandels so enorm, so furchtbar und nicht wieder gut zumachen, dass ich mich uneingeschränkt für die Abschaffung entschieden habe. Mögen die Konsequenzen sein, wie sie wollen, ich habe für mich beschlossen, dass ich keine Ruhe geben werde, bis ich die Abschaffung des Sklavenhandels durchgesetzt habe.“ Zu dieser Erkenntnis kam er durch den christlichen Glauben.
Einen Vorwurf, den man gegen Christen immer wieder vorbringt, musste auch Wilberforce sich mehrmals anhören. Die Christen seien so himmlisch gesinnt, dass sie auf Erden zu nichts zu gebrauchen seien. Doch auf niemanden traf dieser Vorwurf weniger zu als auf den Mann, der sich für die Armen einsetzte und die Sklaverei abschaffte. Wilberforce ist ein schönes Beispiel dafür, dass der Glaube an Christus keine Vertröstung auf das Jenseits ist, sondern dass Menschen mit Ewigkeitshoffnung im Diesseits die Ärmel hochkrempeln. Von dieser Sorte könnten wir heute noch einige Politiker gebrauchen.
– Lutz Scheufler

Literaturempfehlung:
Eric Metaxas: Wilberforce – der Mann, der die Sklaverei abschaffte
SCM Hänssler

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