Sind Eingriffe in das Erbgut von menschlichen Embryonen ethisch vertretbar?

Das Problem ist der Mensch und seine moralische Verkommenheit.
– Ein Brotmesser kann man für nützliche Arbeiten in der Küche und anderswo einsetzen oder auch damit Menschen töten.

– Der Chemiker Fritz Haber entwickelte chemische Reaktionen für die industrielle Herstellung von Dünger. Er wollte damit die Landwirtschaftserträge steigern.
Er widmete sich auch der Herstellung von Giftgasen im Ersten Weltkrieg. Trotzdem wurde ihm danach der Nobelpreis verliehen.

– Ärzte leisteten Beihilfe bei der Entwicklung von Foltermethoden bei den Guantanamo-Gefangenen ohne dabei Anzeichen von körperlicher Gewalt zu hinterlassen.

So sicher wie das Amen in der Kirche wird auch die Gentechnologie von den Menschen gegen andere Menschen zu ihrem Schaden angewendet werden. Es wird sich immer ein Halunken finden. Dafür kann man schon heute todsichere Wetten abschliessen.

Und schon bald werden Krankenversicherungen eine Genanalyse von Versicherten verlangen. Wenn auch nur ein Risiko für eine Krankheit besteht, wird ein hoher Risikozuschlag fällig. Wer will dann prüfen können, ob die Zuschläge gerechtfertigt sind oder es mehr eine Geldmacherei ist ?
Eigenverantwortliche Eltern werden mit Eigenmaterial (Eier, Spermien) nur noch künstlich befruchten lassen, zumindest die es sich leisten können. Die befruchteten Eier werden automatisiert analysiert. Erkannte Haupt-Risiken werden ausgeschaltet, Optimierungsmöglich-keiten u. Elternwünsche zunehmend realisiert.
Es wird nicht mehr lange dauern, dass mit Supercomputern u. selbstlernender KI die Folgen der Genmanipulation mit viel höherer Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden können u/o was in der komplexen Kombinatorik möglich ist.
Die doppelzüngige, vertrauenserschleichende Schlange hat längst die Menschheit überredet gegen Gottes Schöpfung zu rebellieren. Die Folgen sind unabsehbar.

Kommentar verfassen