Persönliches Leid. Warum ich?

„Warum ich?“ – Eine Spritztour wurde für Markus zum Verhängnis: Nach dem Unfall ist er querschnittsgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Frage „Warum ich?“ begleitet ihn sein Leben lang.

Wie geht Markus mit dieser Frage um?

Der größte Dirigent Nikolaus Harnoncourt ist gestorben. Eine wichtige Aussage von ihm ist mir aufgefallen.

SPIEGEL: Händel hat weltliche und religiöse Oratorien geschrieben. War er gläubig wie sein Zeitgenosse Bach?

Harnoncourt: Ich glaube, dass es überhaupt keinen Künstler gibt, der nicht gläubig ist. Nicht unbedingt im konfessionellen Sinne. Ich kann mir keinen wirklich bedeutenden Künstler denken, der tatsächlich glaubt, dass er seine überragenden Fähigkeiten sich selbst zu verdanken hat. (Spiegel.de)

J.S. Bach / Wir danken dir, Gott, wir danken dir, BWV 29 (Harnoncourt) – Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 29: Wir danken dir, Gott, wir danken dir (27 August 1731)

1. Sinfonia
2. Wir danken dir, Gott, wir danken dir (Chorus) 03:39
3. Halleluja, Stärk und Macht (Aria: T) 06:44
4. Gottlob! es geht uns wohl! (Recitative: B) 13:16
5. Gedenk an uns mit deiner Liebe (Aria: S) 14:07
6. Vergiß es ferner nicht, mit deiner Hand (Recitative: A) 19:57
7. Halleluja, Stärk und Macht (Aria: A) 20:24
8. Sei Lob und Preis mit Ehren (Chorale) 22:18

Soloists:
Boy Soprano: Soloist of the Wiener Sängerknaben
Alto: Paul Esswood
Tenor: Kurt Equiluz
Bass: Max van Egmond

Gibt es also doch Wunder?

„Natürlich gibt es Wunder! Die Wissenschaft hat uns gerade ein absolut unerwartetes Geschehen vor Augen geführt. Sie hat Gravitationswellen wahrgenommen. Das sind im fernsten Weltall entstehende Wellen, die 1915 – also vor 100 Jahren – der …