Zum baldigen Start des neuen James Bond Film “Skyfall” eine kleine Anmerkung.

 

Sex, Tempo, Tod: Die James Bond Ära begann 1962 mit der Jagd auf „Dr. No“. Der berühmteste Agent der Welt wird 50 – und trinkt weiterhin Martini.Ein Mensch,…
…der im Triumphzug durch das Leben geht.
…dem letztlich nichts passieren kann.
…der nie ernsthaft verletzt wird.
…der keine Rückenschmerzen kennt.
…der immer alles im Griff und unter Kontrolle hat.
…der keine inneren Verletzungen kennt.
…der nur so sprüht vor Energie.
…dem Material und Menschen für seine Ziele dienen müssen.
…dem egal, was passiert, Krawatte und Smoking perfekt sitzen.
…dem es immer geht es ums Ganze: den Weltfrieden, die Existenz des Alls   …und den richtig temperierten Bollinger geht.
…dem kein glückliches und sinnvolles Leben möglich ist, sondern nur ein …heroisch übertriebenes.
…dem Explosionen nichts anhaben können und der im Angesicht …unglaublicher Ereignisse stoisch kaltes Blut in den Adern hat. (Faz.de)  
Ja, wer würde sich das nicht wünschen, dass er so durchs Leben gehen könnte. Keine Rückenschmerzen, keine innere Verletzungen, immer gut drauf und immer alles im Griff. Aber das Leben spielt sich nicht auf der Leinwand ab, sondern im grauen Alltag. Da gefallt mir dieser Held und seine ehrliche Art besser. Von seinen Erfahrungen mit Gott kann ich heute Leben und Kraft schöpfen:
Paulus im 2. Korinther:
1,3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott alles Trostes, 1,4 der uns tröstet in all unserer Drangsal, damit wir die trösten können, die in allerlei Drangsal sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. 1,5 Denn wie die Leiden des Christus überreich auf uns kommen, so ist auch durch den Christus unser Trost überreich. 1,6 Sei es aber, daß wir bedrängt werden, so ist es zu eurem Trost und Heil; sei es, daß wir getröstet werden, so ist es zu eurem Trost, der wirksam wird im geduldigen Ertragen derselben Leiden, die auch wir leiden. 1,7 Und unsere Hoffnung für euch steht fest, da wir wissen, daß, wie ihr der Leiden teilhaftig seid, so auch des Trostes. 1,8 Denn wir wollen euch nicht in Unkenntnis lassen, Brüder, über unsere Drangsal, die uns in Asien widerfahren ist, daß wir übermäßig beschwert wurden, über Vermögen, so daß wir sogar am Leben verzweifelten. 1,9 Wir selbst aber hatten in uns selbst [schon] das Urteil des Todes erhalten, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt. 1,10 Und der hat uns aus so großer Todesgefahr errettet und wird uns erretten; auf ihn hoffen wir, daß er uns auch ferner erretten werde;

Macht der Worte.

 

Hier noch zwei Bilder, zwei Worte, die dein hartes Herz bewegen können.Hendrik van Loon folgende klassische, wenn auch unzulängliche Beschreibung der Ewigkeit:
„Hoch oben im Norden, im Land Svithjod, steht ein Felsen. Er ist hundert Meilen hoch und hundert Meilen breit. Einmal in tausend Jahren kommt ein kleiner Vogel und wetzt an diesem Felsen seinen Schnabel. Wenn einst der Felsen durch das Wetzen des Schnabels abgetragen sein wird, ist ein Tag der Ewigkeit vorbei!“
Rowland Dixon Edwards versuchte die Ewigkeit auf folgende Weise darzustellen: „An Bord eines Ozeandampfers nehmen wir einen Fingerhut, lassen ihn an einem Faden ins Meer herab und ziehen ihn dann, gefüllt mit Salzwasser, aus dem Ozean wieder herauf. Dies ist ein Bild von der Zeit, die aus dem Meer der Ewigkeit herausgenommen ist.“