In Deutschland gibt es fast 30.000 Windräder, die insgesamt drei Prozent der Primärenergie liefern.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Netzzitat UTOPIA Luckmann2008 @luckmann2008 Diese Titanic Titanic-Szene: -Szene: die Reichen speisen in Ruhe zu Ende und werden dann höflichst zu den Rettungsbooten geleitet, die Kammermusik spielt noch, um den Anschein der Normalität zu wahren, während die 3.Klasse Quartiere volllaufen das passiert gerade gesamtgesellschaftlich. 11:40 vorm. 12. Juli 2022 Twitter for iPhone“

Und die “Armen” bezahlen den Wahnsinn mit ihrer Existenz.

Jakobus 5,1-6 Warnung an die Reichen

1 Und nun zu euch Reichen: Weint und klagt wegen all des Unheils, das über euch hereinbrechen wird!
2 ´Der Tag kommt, an dem` euer Reichtum verrottet sein wird; Motten werden eure Kleider zerfressen haben,
3 und euer Gold und Silber wird von Rost überzogen sein. Und dieser Rost wird als Beweis gegen euch dienen und wird euch zugrunde richten, als wäre er ein Feuer, das euer Fleisch verzehrt. Denn ihr habt Reichtümer angehäuft, und das, obwohl wir am Ende der Zeit leben!
4 Schlimmer noch: Den Arbeitern, die eure Felder bestellten, habt ihr den Lohn vorenthalten – ein Unrecht, das zum Himmel schreit! Die Hilferufe derer, die eure Ernte einbrachten, sind dem Herrn, dem allmächtigen Gott, zu Ohren gekommen.
5 Ihr habt hier auf der Erde ein Leben im Luxus geführt und habt euch dem Vergnügen hingegeben; ihr habt euch alles gegönnt, was euer Herz begehrt, und habt euch damit höchstpersönlich für den bevorstehenden Schlachttag gemästet, den Tag des Gerichts.
6 Ihr habt Unschuldige verurteilt und getötet – Menschen, die sich nicht gegen euch zur Wehr setzen konnten. (Jakobus 5,1-6 nach der NGÜ)

Solche Verse sind von einer bestürzenden Aktualität. Ich denke bei solchen Stellen immer an zwei Zitate, die ich nicht wörtlich im Kopf habe, die mir aber immer im Herzen sind. Zum einen an Elisabeth Achtemeier, die in ihrem Kommentar zu den kleinen Propheten schrieb, dass man die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Gott durch seine Propheten kritisierte, in jeder modernen Industrienation findet. Zum anderen, dass das Tafelsilber amerikanischer Christen reichen würde um die Schulden der dritten Welt zu tilgen. Ob das stimmt weiß ich nicht, es zeigt aber mit Sicherheit ein Prinzip: wir stehen nicht besser da als die Adressaten des Jakobusbriefes. Auch wir sammeln Schätze in den letzten Tagen und enthalten sie dem Reich vor und auch wir bauen unseren Reichtum auf Ausbeutung und Unmoral auf. Die Ansage des Jakobus gilt damit auch uns. (Pastor Storch)

In den Eiszeiten war es schöner als bei der Bullenhitze aktuell, gell?

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

17. Juni 1953 – Historischer Tag für Deutschland. Volksaufstand in der DDR.

An den ursprünglichen 17. Juni 1953, dem Tag des Volksaufstandes in der DDR, erinnere ich mich noch. Er wurde damals, wie in solchen Fällen üblich, gewaltsam niedergeschlagen und das System übte grausame Rache an den „Rädelsführern“ bzw, denjenigen, die man dafür hielt.
In der Schule wurde die offizielle DDR-Geschichtsschreibung gelehrt, wonach dieser Aufstand von den „Imperialisten, Kapitalisten, Volksfeinden etc. pp. aus dem Westen“ angezettelt worden war.
Bei der mündlichen Prüfung in Gegenwartskunde, am Ende der Schulzeit, gab ich, nach dem 17. Juni gefragt, dann auch diese, für mich bekömmliche Version zum Besten, wohl wissend, dass diese, was jeder wusste, absoluter Unsinn war.
Aber es geht mir um etwas anderes, nämlich um die Freiheit von Gefangenschaft und Unterdrückung aller Art, nach der sich die Menschen schon immer sehnten. Und deshalb ist auch im Wort Gottes immer wieder von Freiheit die Rede und davon dass der Glaube an Jesus Christus Freiheit bedeutet.
Ja aber, sind wir denn unfrei?
Äußerlich gesehen sind wir das nicht. Wir leben in einer großen und relativen Freiheit. Relativ deshalb, weil wir sehr schnell die Grenzen der Freiheit erfahren würden, wenn wir beispielsweise öffentlichkeitswirksam gegen die indirekt vorgeschriebene Meinung des „politisch Korrekten“ opponieren würden, und das könnte schon dann der Fall sein, wenn wir uns dafür einsetzten, dass die Gebote Gottes beachtet werden.
Es gibt demnach noch eine weitergehende Freiheit, die von Menschenfurcht und unguten Bindungen freimacht. Gedacht ist dabei an unsere natürliche Sünden-Bindung, welche die Trennung von Gott und damit den ewigen Tod bedeutet. Von Sklaven der Sünden sollen wir zu freien Kindern Gottes werden.
Das ist die eigentliche Freiheit, zu welcher der Glaube verhelfen soll. Diese Freiheit besteht auch in der Fähigkeit, die Wahrheit auch dann noch zu bezeugen, wenn es eng wird. Das ist die innere Freiheit, die auch dann noch trägt, wenn es keine äußerliche Freiheit mehr gibt.
Noch ist es Tag, noch bringt es, außer Unannehmlichkeiten, keine existenziellen Probleme, wenn man für die Wahrheit eintritt. Deshalb wollen wir uns darin üben, solange dazu noch Zeit ist.
Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
2. Korinther 3, Vers 17

www.auftanken.de/bl_andachten/2012-06-17/

Landauf, landab wird über den Ballermann-Hit „Layla“ diskutiert

“Worum’s genau geht: Im Lied besingt das schwäbische Musikduo DJ Robin & Schürze die „Puffmutter Layla“, die „schöner, jünger, geiler“ ist und noch dazu ein „Luder“. Anfangs lief der Hit vornehmlich in Mallorca auf und ab – mittlerweile kommt kein Bierzelt, kein Musikclub und keine Feier mehr ohne die „La, la, la, la, la, la, la, Layla“-Rufe aus. Als erster Ballermann-Hit überhaupt schaffte es „Layla“ auf Rang eins der Charts. „Das Lied ist kalkuliert hochgradig sexistisch“, sagte Musikwissenschaftler Markus Henrik dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Und seit die Stadt Würzburg ihre Empfehlung rausgegeben hat, streitet nun das ganze Land, ob man das nun spielen darf oder nicht. In den Kommentarspalten reichen die Meinungen von „Solche Tabubrüche darf es nicht mehr geben“ (taz) bis „Lasst die Kirche im Dorf – und ,Layla‘ im Bierzelt“ (Neue Zürcher Zeitung).” Merkur.de

Man fragt sich zurecht: Was soll das aufgeregte Gegacker um irgendeinen hirnlosen Proll- und Saufschlager? Was ist mit dem alten Hit von Rudi Carell “Wann wird es endlich wieder Sommer…” soll das auch verboten werden? Grund wäre: Verharmlosung des Klimawandels. “Ein bisschen Frieden” von Nicole sollte auch verboten werden, denn es widerspricht doch in eklatanter Weise dem Kriegsziel der Grünen. Sie fordern den totalen Sieg über Russland und ist damit nicht mehr zeitgemäß. Und was ist dann mit Rammstein “Dicke Ti….”? Oder mit Frank Zappas “Boby Brown”?

Wir finden den Song auch extrem primitiv und niveaulos, aber verbieten ist der völlig falsche Weg, denn gegen Blödheit und Charakterlosigkeit ist eben kein weltliches Kraut gewachsen. Der Song ist sogar noch schlechter als die anderen billigen 0815 Ballerman-Sauf-Fasching-Songs und bildet einen neuen Bodensatz an schlechter Sauf-Musik. Und um den Inhalt bewerten zu können, muss man auch das Musikvideo gesehen haben. Die Puffmutter, Layla, ist eine männliche Drag Queen. Die Kritik an dem Layla Song ist somit auch noch homo-und transphob. 

Für Christen ist das Problem gleich gelöst. Christen wollen solche Lieder nicht. Christen singen und hören das nicht. Es muss ihnen nicht verboten werden, denn sie wollen das von selber nicht.

Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen über sexuelle (Un-)Reinheit:
„Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen Stücke: euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei“ (Apg 15,28.29).

„Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.“ (Mt 5,28)

„Fliehet die Hurerei!“ (1.Kor 6,18).

„Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht werde nicht einmal unter euch genannt, gleichwie es Heiligen geziemt“ (Eph 5,3).

„Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Hurerei, Unreinigkeit, Leidenschaft, böse Lust und Habsucht, welche Götzendienst ist, um welcher Dinge willen der Zorn Gottes kommt über die Söhne des Ungehorsams“ (Kol 3,5.6).

Straßenpredigt am Christopher Street Day.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Joe Biden trifft die saudische Führung um Thronfolger Muhammad Bin Salman. „Ich werde immer für unsere Werte eintreten.“

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „Eine Zivilisation die mehr Geld für Kriege ausgibt als für Bildung und Frieden ...ist alles andere als zivilisiert!“

„Ich werde immer für unsere Werte eintreten.“ Sagt der US Präsident Joe Biden und macht einen Bückling vor dem saudischen Prinzen. Wie Herr Bundesminister Robert Habeck vor ihm.

Es ist in der Tat für den Westen ein erhebliches Dilemma: Die arabischen Staaten sind wie Russland und China autokratische, diktatorische Staaten, die westliche Werte, wie Menschenrechte, Demokratie ablehnen. Von daher stehen sie wie Russland und China in der Allianz der antidemokratischen Staaten. Andererseits ist der Westen auf Öl und Rohstoffe angewiesen, über die er nicht hinreichend verfügt. Da bleibt es dann eben nur bei Protesten gegen Menschenrechtsverstößen.

Bin Salman hat bestimmt gefragt, ob er es nächstes Mal mit einem Journalisten so machen soll wie die USA und GB mit Assange. Das Ganze ist Heuchelei an der Schmerzgrenze.

Jesus hat damals die religiösen Leiter des Volkes deutlich ins Licht gestellt:

Mt 23, 27-32

In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet den Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmäler der Gerechten und sagt dabei: Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt hätten, wären wir nicht wie sie am Tod der Propheten schuldig geworden. Damit bestätigt ihr selbst, daß ihr die Söhne der Prophetenmörder seid. Macht nur das Maß eurer Väter voll!

 

Lewandowski wird heute nicht mehr zur Team-Präsentation in der Arena antreten. Die Bayern-Fans werden ihn also nicht mehr zu sehen bekommen.

Vor einiger Zeit war er hier vor unserem Haus gestanden und hat den Bibelvers darauf photographiert. Der Herr möge ihm begegnen.

Geboren wurde Lewandowski am 21. August in der polnischen Hauptstadt. Schon früh wurde er mit Sport konfrontiert. Sein Vater betrieb professionell Judo, seine Mutter spielte Volleyball – beide arbeiteten nach ihrer aktiven Karriere als Sportlehrer. Seine ältere Schwester Milena ist aktive Volleyballerin. Mit dem Fußballspielen begann Lewandowski mit acht Jahren. (AZ)

Robert Lewandowski hat alles erreicht hat, wovon viele träumen: ein Leben als Profisportler in der Fussball Bundesliga, in der Champions League und seiner Nationalmannschaft. Und doch ist es der Glaube, der dem Fussballspieler wirklich wichtig ist:

«Aktuell geht in der Welt alles sehr schnell, gelegentlich vergessen wir unsere Werte und das, was wirklich wichtig ist. Der Glaube hilft mir nicht nur im Bereich des Fussballs, sondern auch ausserhalb, dass ich ein guter Mensch sein möchte und so wenig Fehler wie möglich begehe.» «Der Glaube hilft mir», so sagt es Robert Lewandowski. Jesus.ch

Todestag von Heinrich Böll

Heinrich Böll und das Christentum

Zitat aus dem Clemens-Brief in der Zeit des ausgehenden Römischen Reiches, der beschrieb, was die Christen ausmache: “Sie töten nicht ihre Kinder, sie verstoßen nicht ihre Frauen, und sie kümmern sich um die Armen.”
Sogar Heinrich Böll, hat behauptet, jede noch so verlotterte christliche Welt sei ihm lieber als jede andere, weil darin Platz für Kranke, Arme, Alte und Schwache sei.

Beate Uhse verstarb am 16. Juli 2001.

Die Pionierin der Sex-Industrie in Deutschland, Beate Rotermund-Uhse, ist am 16. Juli 2001 im Alter von 81 Jahren gestorben. Was hat uns die Unternehmerin hinterlassen? Nach einer Umfrage war die exponierte Verfechterin ihrer Produkte 98 Prozent der deutschen Bevölkerung bekannt. In Geld gemessen soll der Jahresumsatz des inzwischen an der Börse notierten Unternehmens über 400 Millionen Mark betragen. Sogar die Kirche scheint ihren Frieden mit der Porno-Produzentin geschlossen zu haben: Vor zwei Jahren wurde eine Gedenktafel für Beate Uhse an einem evangelischen Pfarrhaus in Flensburg angebracht. Dem Mut und der Energie dieser Frau muß man in der Tat Respekt zollen. Die Tochter einer Ärztin war früh vom Fliegen fasziniert. Im Zweiten Weltkrieg überführte sie als Luftwaffenpilotin Jagdmaschinen an die Front. Aus dem brennenden Berlin floh sie mit einem Kleinflugzeug. Ihr erster Ehemann fiel im Krieg, später starb ihr Sohn an Krebs, sie selbst mußte sich einer Magenkrebsoperation unterziehen. Ihren Lebensunterhalt erarbeitete sie sich zunächst in der Landwirtschaft und verkaufte nebenher Spielzeug mit einem Wandergewerbeschein. Die Gespräche, die sie mit jungen Bäuerinnen über die Schwangerschaftsregelung führte – ein damals wie heute unverzichtbares Thema – dienten wohl als Einstieg in ihre spätere Tätigkeit. Aber ihr Vertrieb von Produkten zur ”Ehehygiene” geriet mit Fotos, Büchern, Präparaten, Reizmitteln und Kondomen bald an harte Grenzen. So handelte sie sich über 2.000 Anzeigen wegen ”Beihilfe zur Unzucht” ein. Ihr Ursprungsgedanke, Paaren im Intimbereich hilfreiche Wegweisung zu geben – was bei hunderttausenden Abtreibungen jährlich bis heute ein Problem geblieben ist – geriet bald in den Hintergrund. Wichtiger war: Mit offener und freizügiger Sexualität konnte man Geld machen. Sexuelle Spielereien und überdimensionale Darstellungen wurden gesellschaftsfähig.

In den sechziger Jahren begann die Sexwelle zu rollen. Es kam Beate Uhse zustatten, daß in den fünfziger und sechziger Jahren der Begriff der ”Neuen Moral” entstand und die ”Freie Liebe” propagiert wurde. Dadurch ging die Faszination liebevoller Partnerschaft verloren. Der schnelle Partnerwechsel wurde akzeptabel.

Die sogenannte ”Sexuelle Revolution” hatte Beate Uhse und dem Sexberater Oswalt Kolle den Weg bereitet. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die Antibabypille, die der sexuellen Freizügigkeit Tor und Tür öffnete. Die Sexwelle rollte; die Enthemmung nahm ihren Lauf. Aus jungen Kehlen tönte: ”Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.” … Bald zeigten sich die Folgen: mehr zerbrechende Beziehungen, anonyme Schnellbegegnungen, abnehmende Bereitschaft zur Gründung einer Ehe und Familie, hoher Anstieg der Ehescheidungen. Beate Uhse erfuhr es im eigenen Leben: Scheidung der zweiten Ehe, Mißerfolge bei weiteren Partnerversuchen.

In ihrem erfolgreichen Geschäftsgeschehen hielt die Unternehmerin längst nicht mehr alles selbst in der Hand. Ohne Gewissensskrupel nutzte der Konzern die Verkäuflichkeit der Ware Sex. Im Westen und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mit zusätzlichem Schwung im Osten Deutschlands bot man den Reiz des Neuen, des bisher Untersagten, Verhüllten. Das Unternehmen verkaufte nun alles: vom elektrischen Stimulierungsgerät, der Sexpuppe, dem Videofilm bis hin zur Peepshow, Sex-Kontakten und Telefonnummern. Allen Abweichungen waren die Gleise durch Uhse-Kolle gelegt worden.

Es trat eine Verschiebung ein vom Liebesempfinden zu reinen Triebinstinkten, die ein Eiterherd für manch eine Ehe und Partnerschaft werden sollte. Pornographie macht Sex zur Droge Hinzu kam, daß 1975 das Porno-Verbot für Erwachsene aufgehoben wurde. Der Beate-Uhse-Konzern nutzte die Freigabe und vermarktete alles – bis zu der gesetzlich vorgegebenen Grenze.

Aber Pornographie stört die individuelle vertrauende Beziehung und führt zu einer Entpersönlichung des Intimen und zur Degradierung der Frau – inzwischen auch des Mannes – durch die Käuflichkeit und Verzerrung der Sexualität. Pornographie macht Sex zur Droge. Die starke Abhängigkeit der regelmäßigen Pornokäufer und auch kriminelle Phänomene belegen dies. Der Mensch, der ohne jeden begrenzenden Maßstab lebt, verkümmert und zerbröselt seelisch. Man kann sicher sein, daß das Beate-Uhse-Unternehmen diese Zusammenhänge kannte und dennoch geschäftstüchtig weiterarbeitete.

Selbsthilfegruppen und einzelne Seelsorger versuchen inzwischen, Pornosüchtige aufzufangen. Für Christen ist der Leib ”Tempel des Heiligen Geistes” Bemerkenswerterweise war es die Feministin Alice Schwarzer, die platte Pornographie mit der Erniedrigung und Entmenschlichung der Frau gleichsetzte und Beate Uhse mit ihren Machwerken brandmarkte. Hingegen sprach sich ausgerechnet die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften gegen weitergehende gesetzliche Regelungen aus mit der Begründung: ”Wir gestatten mündigen Bürgern, sich zu Krüppeln zu rauchen, zu saufen und zu fahren. Warum sollten sie nicht auch Pornographie bis zum Exzeß genießen?” Aber wie kann man dann jungen Menschen verantwortungsbewußte Wegweisung geben? Inzwischen verschiebt sich die Grenze des Video- und Filmmaterials zunehmend in Richtung eines sadomasochistischen Verhaltens und obszöner Widerlichkeit.

Eine brutale Sexualisierung des Alltags, die etwa auch durch die Beate-Uhse-Werbung im Fernsehen betrieben wird, hinterläßt innere Konflikte und psychische Blockierungen. Ein Christ lebt nicht vom Lustprinzip her.

Zwar kennt er die Freuden der Körperlichkeit, aber er weiß auch, daß die Sexualität einer Disziplinierung und Kultivierung bedarf. Der hohe Anspruch ist ihm bekannt, daß der Leib ”Tempel des Geistes Gottes” ist. Mit ihm kann man nicht alles machen. Davon aber wissen die Manipulatoren der Vergnügungsindustrie nichts.

(Der Autor, Pfarrer Gerhard Naujokat (Kassel), ist Jugend, Ehe- und Familienberater sowie Sachbuchautor)

Johnny Thunders traf am Ende seines Lebens die “Toten Hosen”. Heute hätte er Geburtag gehabt.

“Unsere heutige Geschichte beginnt im New Yorker Stadtbezirk Queens, wo John Anthony Genzale am 15. Juli 1952 zur Welt kommt. Seine ersten Jahre verbringt er im Stadtteil East Elmhurst, später siedelt die Familie nach Jackson Heights um. Schon mit 15 steht er zum ersten Mal auf einer Bühne, wenig später legt er sich seinen ersten Künstlernamen Johnny Volume zu. Als er tiefer und tiefer in die New Yorker Musikszene eintaucht, verpasst ihm seine Schwester Mariann die passende Optik dazu und stylt ihren Bruder wie Keith Richards von den Rolling Stones. Im November 1969 besucht der junge Johnny dann auch noch ein Konzert seiner großen Vorbilder und beschließt endgültig, dass er Musiker werden möchte. Die letzten Jahre seines Lebens verbringt Thunders mit einer Band namens The Oddballs, spielt akustische Shows und nimmt hier und dort Songs mit anderen Gruppen auf. Doch seine Drogensucht steht ihm im Weg. Methadon, Kokain: Thunders betreibt Ende der Achtziger Raubbau an seinem Körper und genau das wird ihm am 23. April 1991 zum Verhängnis, zumindest laut einiger Quellen.

An jenem Tag wird der Musiker tot in einem Hotelzimmer in New Orleans aufgefunden. Die Ursache bleibt bis heute nicht völlig geklärt, doch die Zeitung Orlando Sentinel berichtet nach seinem Tod davon, dass in Thunders Blut eine Überdosis Methadon und Kokain festgestellt worden sei. Dee Dee Ramone glaubt in seiner Biografie eher an einen Überfall mit anschließendem Mord.
Wie auch immer Thunders genau gestorben ist: Sein Tod kommt viel zu früh. Es lässt sich kaum überschätzen, welchen Einfluss der New Yorker zu Lebzeiten auf die Entwicklung des Punk nimmt und wie sehr er der Bewegung ein Gesicht gibt. Auch seine Rolle als Gitarrist sollte nicht abgetan werden, wie Dolls-Bassist Arthur „Killer“ Kane später beschreibt, als er von seinem ersten Treffen mit Thunders erzählt: „Ich habe gehört, wie jemand ein Gitarrenriff gespielt hat und wusste nicht, wie er das macht. Es war dreckig, böse, rau, roh und ungezügelt. Das hat mich wirklich inspiriert.“ 36 Stunden vor seinem Tod steht Thunders übrigens noch mit einer Düsseldorfer Band namens Die Toten Hosen im Studio.” udiscover-music

Der Lohn der Sünde:

Römer 6,23 sagt: “Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.” Im Kern ist Sünde die Rebellion gegen Gott. Unsere Sünde trennt uns von Gott, dem Schöpfer und Erhalter des Lebens. Jesus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6). Gott ist bekannt als der große “Ich bin”. Das Leben ist in Gott. Wenn wir also sündigen und von Gott getrennt werden, werden wir vom wahren Leben getrennt. Daher erleben wir unweigerlich den Tod. Drei Punkte der Klarstellung sind hier erforderlich:

Erstens, Sünde resultiert nicht automatisch sofort im physischen Tod. Römer 6 sagt uns nicht, dass wenn wir sündigen, wir körperlich sterben werden. Es bezieht sich viel mehr auf den spirituellen Tod.

Zweitens, wenn wir in Christus gerettet/erlöst wurden, dann wurden wir vom ultimativen spirituellen Tod gerettet und wurden in das ultimative spirituelle Leben gebracht. Paulus sagte den Römern: „die Gnadengabe [das Geschenk] Gottes [ist] aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Römer 6,23).

Drittens, sogar die Sünden von Gläubigen werden zu einer Art spirituellen „Tod“ führen. Wir sind zwar von der ultimativen Strafe für Sünden gerettet worden (ewige Trennung von Gott), aber sind nicht von den natürlichen Konsequenzen einer gebrochenen Beziehung mit dem Vater befreit. Wenn wir sündigen, erfahren wir die Symptome eines spirituellen Todes. Wir mögen uns schuldig, leer, verwirrt oder von Gott abgekapselt fühlen. Wir handeln wie der Ungerechte statt wie der Gerechte. Unsere Sünde, auch die der Gläubigen, verletzt das Herz von Gott und sein Geist ist darüber traurig (Epheser 4,30). Auch wenn unsere Sünde die Beziehung mit Gott nicht zerstört, baut sie eine Barriere zwischen ihm und uns auf.

Stelle dir ein Kind und seine Eltern vor. Wenn ein Kind nicht gehorcht, ist die Beziehung zu seinen Eltern gestört. Die Eltern lieben das Kind und haben nur das Beste für das Kind im Sinn. Das Kind gehört immer zu den Eltern. Jedoch mag das Kind Konsequenzen zu spüren bekommen: Vertrauensverlust, Disziplin, Schuldgefühle usw. Die Beziehung wird ultimativ wiederhergestellt, aber in der Regel kommen erst schmerzliche Erfahrungen.

So ist es mit Gott und uns. Wenn wir in unserm Leben gegen Gottes Regeln verstoßen, dann rebellieren wir gegen das Leben selbst und erfahren den „Tod“ (eine Gebrochenheit, die im Scherz endet). Wenn wir zu Gott zurückkehren, wird unser spirituelles Leben auch wiederhergestellt – Gesellschaft mit Gott, ein Sinn im Leben, Gerechtigkeit, Freiheit usw. Im Gleichnis des verlorenen Sohns ist die Freude des Vaters ein gutes Beispiel: „Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden“ (Lukas 15,24). gotquestion.org