Auf die Bibel kannst du dich verlassen. Sie ist wahr.

Diese Anschuldigung, das die Bibel nicht gut überliefert ist, wird nicht nur durch die Manuskripte selbst entkräftet, sondern durch die Zitate, die wir in anderen Schriften aus dem späten ersten und frühen zweiten Jahrhundert über das gesamte Neue Testament haben. Beweise finden sich sogar in den Schriften der Feinde des Christentums. Celsus zum Beispiel, ein bitterer Gegner des Christentums, der im frühen zweiten Jahrhundert geboren wurde, bezog sich auf die vier Evangelien als Teil der heiligen Bücher der Christen, die in seinen Tagen bereits wohlbekannt waren. Schon dieser eine Beweis entkräftet die Behauptung, das Neue Testament sei erst Jahrhunderte später geschrieben worden! Zudem gibt es mehr als hinreichende Beweise innerhalb des Neuen Testamentes selbst, dass es, wie seine Verfasser behaupten, durch Zeitgenossen Jesus geschrieben wurde.
Die Verfasser der Petrus und Johannesbriefe bezeugen, Christus persönlich gekannt zu haben und Augenzeugen von allem gewesen zu sein, was Er während Seines Dienstes sagte und tat. Petrus schreibt: „Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen“ (2 Petrus 1,16). Johannes spricht für sich und die anderen Apostel und bezeugt eine intime Beziehung zu Christus: „Was… wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir angeschaut und was unsere Hände betastet haben…“ (1 Johannes 1,1)
Wenn das Neue Testament, zu dem solche beeideten Zeugnisse gehören, nicht durch die Apostel selbst geschrieben wurde, sondern wenn es Jahrhunderte (oder auch nur Jahrzehnte) später von anderen fabriziert worden ist, ist die ganze Sache ein Betrug! Wer immer solche Geschichten schrieb, der log und machte das bewusst in der Absicht, eine unbeschreibliche Vielzahl in allen kommenden Jahrhunderten zu täuschen. Und leider, wenn dies der Fall wäre, hätten Hunderte Millionen die Täuschung seither geglaubt. Gerade dieses Szenario enthält jedoch zahlreiche unüberbrückbare Probleme.
Zunächst gibt es eine interne Konsistenz in den 66 Büchern der Bibel, obgleich sie über eine Periode von etwa 1.500 Jahren von mehr als 40 Leuten geschrieben wurden. Die meisten von ihnen hatten einander nie getroffen. Sie lebten in unterschiedlichen historischen Epochen und sich stark unterscheidenden Regionen und Kulturen. Das einzige, was diese Verfasser der Schrift gemeinsam hatten, war der Anspruch, dass das, was sie schrieben, vom einen, wahren Gott inspiriert worden sei. Das komplizierte Muster der Wahrheit, das sich ohne Widerspruch durch die gesamte Bibel von 1 Mose bis zur Offenbarung hindurchzieht, bezeugt die Gültigkeit dieses Anspruchs, der nicht anders erklärt werden kann. Wir werden uns noch mit den scheinbaren Widersprüchen befassen.
Diese Stetigkeit und Übereinstimmung überall in der Bibel ist eines der stärksten Argumente, das sich im Wort Gottes befindet. Um zu zeigen, wie bemerkenswert dieses Argument ist, erzählt Josh McDowell diese wahre Geschichte:
Ein Vertreter von Great Books of the Western World kam zu mir ins Haus, um Verkäufer für die Serie zu rekrutieren…. Ich forderte ihn heraus, bloß 10 dieser Autoren zu nehmen, alle aus derselben sozialen Schicht, Generation, Ort, Zeit, Gemütslage, Kontinent, Sprache, mit bloß einem kontroversen Thema (die Bibel spricht von Hunderten in Harmonie und Übereinstimmung).
Dann fragte ich ihn: „Würden sie (die Autoren) übereinstimmen?“
Er zögerte, und antwortete dann, „Nein“.
Offensichtlich hätte jeder betrügerische Verfasser (zum Beispiel vom Leben und Werk Christi) die gesamte Bibel aufs engste kennen und in der Lage sein müssen, ihre übernatürliche, interne Widerspruchsfreiheit beizubehalten. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass ein absichtlicher Lügner die Motivation oder die Fähigkeit dafür gehabt hätte.
Es gibt ein weiteres Problem. Wenn man das Neue Testament sorgfältig studiert, zeigt sich eine Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit, die man beinahe unmöglich vortäuschen könnte. Überdies hat die Bibel eine übernatürliche Macht gezeigt, Menschen vor Sünde und Verfall zu retten und allen, die ihre Botschaft glauben, Freiheit, Freude, Liebe und Verwandlung des Lebens zu bringen. Es ist absurd anzunehmen, ein vorsätzlicher Betrug könnte so viel Gutes bewirken. Es bräuchte mehr Glauben, dieses Szenario zu glauben, als den Anspruch der Bibel auf göttliche Inspiration zu akzeptieren!
Weitere Beweise anderer Art sind im Überfluss vorhanden. Wir kennen archäologische Entdeckungen von Zitaten in anderen Schriften, wonach das Neue Testament in seiner Gesamtheit zumindest zum Ende des ersten Jahrhunderts im Umlauf war. Viele Leute lebten damals noch, die die Apostel gekannt hatten und für die ihre schriftlichen Werke den Tatsachen entsprechend glaubhaft klangen. Es hätte einen wütenden Aufschrei gegeben, hätten die Epistel nicht die Wahrheit erzählt – doch wir haben keinen solchen Hinweis. Die jüdischen Rabbis wären unfraglich auf die kleinste Lüge oder Übertreibung gesprungen und hätten sie verwendet, um diese „neue Religion“, wie sie sie ansahen, zu diskreditieren, die ihre Führerschaft unterminierte und in Bekehrungen Tausender aus dem Judentum resultierte. Über irgendeinen Angriff aus diesen Gründen aus dieser Gegend gibt es keinen Bericht.
Überdies gibt es reichliche und unstrittige Beweise innerhalb des Neuen Testamentes selbst, dass es von Augenzeugen geschrieben wurde. Lukas zum Beispiel schrieb über die anderen Verfasser des Evangeliums, sie seien „von Anfang an Augenzeugen“ gewesen und bekräftigte, die Tatsachen, die sie aufgezeichnet hatten „sind unter uns völlig erwiesen“. Er war nicht irgendein leichtgläubiger Trottel, der jede Fabel glaubte, die daher kommt, sondern erhob selbst den Anspruch „der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin“ (Lukas 1,1-3). Er erklärte, er habe es unternommen, die Geschichte Jesus für seinen Freund Theophilus niederzuschreiben, „damit du die Gewissheit der Dinge erkennst“ (Lukas 1,4).
Moderne, archäologische Entdeckungen haben die Richtigkeit vom Zeugnis des Lukas bestätigt, sowie die Tatsache, dass er in der Tat ein Zeitgenosse der Apostel war und somit in der Lage, die Tatsachen zu kennen und zu berichten. In Kapitel 2 bezieht sich Lukas darauf, „dass ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, dass der ganze Erdkreis sich erfassen lassen sollte“ und versichert, dies sei geschehen, „als Kyrenius Statthalter in Syrien war“ (Verse 1-2). Einige Kritiker erklären weiterhin dogmatisch, Kyrenius (auch als Qurinius bekannt) sei erst im Jahre 6 Statthalter geworden, zu spät für die Geburt Christi. Sie ignorieren neuere Erkenntnisse, die zeigen, dass Kyrenius zweimal Statthalter über Syrien war. das erste Mal vielleicht so früh wie 7 vor Christus bis 1. Lukas bezog sich offensichtlich auf seine erste Regierungszeit, nicht die zweite.
Im Kapitel 3 liefert Lukas eine ganze Liste mit Detailinformationen über Namen, Orte, Ämter und Daten, die einer, der auch nur Jahrzehnte (geschweige denn Jahrhunderte) später schrieb, nicht gewusst haben konnte:
Aber im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Vierfürst von Galiläa, sein Bruder Philippus aber Vierfürst von Ituräa und dem Gebiet von Trachonitis, und Lysanias Vierfürst von Abilene, unter den Hohenpriestern Hannas und Kajaphas…. (Lukas 3,1-2)
Beachten sie, dass Lukas sich nicht auf irgendeinen Kaiser bezieht, sondern Tiberius. Sogar die Zeit der Anordnung ist gegeben: „im fünfzehnten Jahr“ seiner Regierung“. Diese Tatsachen sind von modernen Historikern überprüft worden und jemand, der Jahrhunderte später schrieb, wie die Skeptiker behaupten, hätte das nicht wissen können. Die spezifischen Titel der Ämter, welche die Benannten innehatten, werden angegeben – Statthalter, Vierfürst, Hoherpriester – zusammen mit den jeweiligen Gebieten. Jede vorgestellte Tatsache ist in jüngeren Jahren mit aufwendigen Ausgrabungen und Forschungen verifiziert worden. Es wäre unmöglich gewesen, solche präzisen Angaben auch nur 50 Jahre nach dem Geschehen zu machen. Deshalb haben wir allen Grund zu glauben, dass Lukas, wie er behauptet, da war, als diese berichteten Ereignisse geschahen.
Ja aber was ist mit Pilatus, der laut Lukas zu dieser Zeit Statthalter von Judäa war? Die Skeptiker bestritten viele Jahre seine Existenz, weil man keine Spur von ihm finden konnte Josephus erwähnte Pilatus in seinen Antiquitates Judaicaem aber man hegte den Verdacht, das sei später hinzugefügt worden, weil jemand den Text fälschte. Und dann eines Tages entdeckte man den Beweis bei einer archäologischen Ausgrabung: Einen großen, herausgebrochenen Stein, etwa 13 cm dick, in den durcheinander gebrachten Ruinen eines antiken römischen Theaters in Caesarea.
Es stellte sich heraus, dass Caesar, weil er von Pilatus beleidigt worden war, verfügt hat, alle Hinweise auf seine Existenz zu vernichten. Dieser spezielle Stein jedoch wurde bewahrt, weil er die richtige Größe hatte, um als Sitz im Theater verwendet zu werden. Natürlich war die Seite mit der Inschrift über Pilatus nach unten gekehrt, damit man sie nicht sah – bis zu ihrer Entdeckung in den Ruinen. Der Stein steht heute in Caesarea im heutigen Israel als weitere Bekundung der Verlässlichkeit des biblischen Berichts (neben vielen anderen).
Heute sind die angesammelten Beweise zur Authentifizierung der Bibel in jeder Hinsicht überwältigend. Jeder Kritiker, der weiterhin die fadenscheinigen Vorwürfe nachplappert, die früher gegen die Bibel gerichtet wurden, tut das trotz der Tatsachen, nicht aufgrund von ihnen. Sogar Bischof Robinson, der mit „Gott ist tot“ bekannt wurde, vor einigen Jahren noch ein tonangebender Verfechter für ein Jahrhunderte späteres Datum für die Niederschrift der Bibel, erkannte später die Historizität der neutestamentlichen Dokumente an und dass sie früh im ersten Jahrhundert von Augenzeugen geschrieben wurden. D.H.

Kommentare

  1. Celsius

    ein paar anmerkungen zu einem Kommentar:

    “auserwähltes volk, sklavenhaltung”
    “alle menschen sind gleich”
    was ist ein “Sklave”.
    was unterscheidet “Sklave” von “Knecht”.
    was unterscheidet “Knecht” von “Arbeiter”.
    wo steht dass alle Menschen gleich sind?

    “steinigt diesen und jenen”
    “wer ohne sünde ist schmeiße den ersten stein”
    da wird oft und gern von manchen was durchmischt.
    Das Gesetzt schreibt Bestrafung von manchen falschen Handlungen vor.
    Jesus übernimmt die Schuld.

    könig david wird hoch gelobt
    “eher geht ein kamel durch ein nadelöhr…”
    tja, wo das Herz dran hängt…

    Besonders “lustig” finde ich die Meinung, dass Gott “nur” die Sterne gemacht hat um die ‘Götter’ anderer Völker zu diskriminieren 🙂

    aber für mich das schönste ist: Die Bibel hat im Endeffekt immer recht. Und die Bibel verspricht Jesus ist für mich gestorben und wieder auferstanden und hat somit alle meine Schuld und Schlechtigkeit auf sich genommen und mich davon befreit.

    Die Bibel wurde nicht verfälscht wie zahlreiche Quellen aus verschiedenen Zeitepochen bestätigen.
    Biblische Aussagen sind wahrheitsgemäss – auch wenn wir noch nicht alle ergründen können.
    Etwa dass der Hase ein Wiederkäuer ist wurde erst vor ca 150 Jahren wissenschaftlich bestätigt. (nichtsdestotrotz ist es ein immer wieder “gern” genommener “Bibelfehler” bei gewissen Bibelphoben)

    und was ich jetzt ganz aussen vor gelassen habe:
    Jesus kannst du erleben. Persönlich. Dazu braucht es aber Mut 🙂

    gruß
    Ce.

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