C.G. Jung

Was meint denn der alte Jung?

ali

C. G. Jung – einer der Begründer der Psychoanalyse – sagte einmal: "Wirklichkeit ist das, was wirkt." Er meinte damit sicherlich u.a. die unsichtbaren seelischen Spannungen und Verkrampfungen im Leben von Menschen, die dann in dem sichtbaren körperlichen Leben z.B. Krankheiten bewirken können und damit Wirklichkeiten sind, weil sie eben wirken. Aber man kann diesen Satz auch naturwissenschaftlich betrachten: Der unsichtbare Strom wirkt das sichtbare Licht an der Lampe, die unsichtbare Massenanziehungskraft der Erde wirkt das sichtbare Herunterfallen der Gegenstände, die unsichtbaren Wellen wirken den hörbaren Klang im Radio und das sichtbare Bild auf dem Fernsehschirm, die unsichtbare Energie wirkt die sichtbare Materie etc.

Wir erkennen: Das Unsichtbare muss Wirklichkeit sein, weil es das Sichtbare bewirkt oder zumindest in das Sichtbare hineinwirkt. So kam es, dass ich lernte, an die unsichtbare Wirklichkeit bzw. an die Wirklichkeit des Unsichtbaren zu glauben, und der "berühmte" Satz "Ich glaube nur, was ich sehe!" wird zu einem der dümmsten Glaubensbekenntnisse, die es gibt.

Es gibt naturwissenschaftlich keinen Materialismus mehr als Weltbild und als Weltanschauung, weder den dialektischen des Ostens, noch den kapitalistischen des Westens. Das materialistische Denken auf beiden Seiten ist völlig unwissenschaftlich. Das hat sich in weiten Kreisen nur noch nicht herumgesprochen, obgleich man doch in der sogenannten aufgeklärten Zeit lebt.

Was bleibt ist Energie, Unsichtbares. Und wir Menschen müssen uns ein anderes Fundament suchen, auf das wir unser Leben gründen, ein Fundament im Unsichtbaren. Lies doch bitte einmal im Neuen Testament nach, was Jesus Christus darüber zu sagen hat, und richte Dein Leben darauf ein. Heute werden viele Naturwissenschaftler zu Jüngern Jesu, weil sie hinter die Kulissen der sichtbaren Welt in die Schöpfungslaboratorien Gottes geblickt haben und erstaunt aber auch gleichzeitig erschrocken sind. Das Grauen vor der Möglichkeit einer weltweiten Katastrophe – ausgelöst durch atomare Zertrümmerungsvorgänge, bei denen ungeheure Energiemengen frei werden – sitzt vielen in den Knochen. Es wird Zeit, dass wir erkennen, in was für einer Zeit wir leben
(Maleachi 3, 19-21; Jesaja 24, 19-20; 2.Petrus 3, 7-10) und was wir zu tun haben (Matthäus 6, 19-21; Matthäus 16, 24-27; Johannes 1, 12-13 und 3, 5-7 + 36; Johannes 8, 12; 1.Korinther 3, 11-15; 2.Korinther 4,17-18; Galater 6, 7-8).

Der dialektische Materialismus ist tot.
Der kapitalistische Materialismus ist tot.
Jesus Christus lebt.

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