Der 3. März ist auch “Internationaler Tag des freien Sonntags”.

Am 3. März 321 legte Konstantin der Grosse (270?-337 n. Chr.)  fest: «Alle Richter, Stadtbewohner und Gewerbetreibende sollen am ehrwürdigen Tag der Sonne ruhen!»

Die Kirchen und besorgte Christen weisen immer wieder darauf hin, dass der Sonntag kein Auslaufmodell sei. Im Gegenteil, mit Slogans wie «Ohne Sonntag gibt’s nur noch Werktage» und «Gott sei Dank, es ist Sonntag» unterstreichen Christen immer wieder die Bedeutung eines gemeinsamen freien Tages. Dieser kommt allerdings zu seiner vollen Entfaltung, wenn er sich nicht nur um Freizeit und Erholung dreht, sondern Gott selbst Raum bietet – das wäre «im Sinne des Erfinders».
 
Es folgen einige Argumente der Evangelischen Kirche in Deutschland für arbeitsfreie Sonntage. Nicht zum automatischen Ja-Sagen, sondern zum darüber Nachdenken:
 
Der Sonntag ist Ruhetag. Neben Zeiten der Arbeit brauchen wir auch Ruhepausen ohne Arbeit.
Der Sonntag gibt der Woche – dem ganzen Leben – einen Rhythmus. Solche wiederkehrenden Abläufe sind hilfreich für uns.
Der Sonntag ist Feiertag. Wir leben nicht nur für die Arbeit und brauchen Zeit zum Feiern, Zeit zur Begegnung mit Gott.
Der Sonntag ist ein Tag zum Nachdenken. Wir haben selbst eine Geschichte, genauso steht auch unser Glaube in der Tradition biblischer und nachbiblischer Vorbilder.
Der Sonntag ist ein freier Tag für alle. Wir haben auch frei, wenn wir keine Christen sind.
Der Sonntag stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Wir sind herausgenommen aus dem normalen Arbeitstakt. Dieser Tag ist für uns da – und nicht wir für ihn.
Der Sonntag rückt Werte ins rechte Licht. Wir müssen nicht immer alles sofort kaufen. Er bietet die Gelegenheit, uns auf das zu besinnen, was zählt.
Der Sonntag ist Familientag. Wir leben mit steigender Arbeitsbelastung und immer grösserer Flexibilität – da tut ein gemeinsamer freier Tag gut.
Der Sonntag gibt Kraft für die neue Woche. Wir tanken auf – ob durch den Gottesdienst, eine Wanderung, gemeinsames Spielen oder Zeit für ein Buch.
Der Sonntag ist auch nach 1’700 Jahren noch lebendig. Und dieses Kulturgut sollten wir nicht kurzsichtig opfern. (Jesus.ch)

 

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