Der Österreichischer Verfassungsgerichtshof hat am Freitag das Verbot von Beihilfe zum Selbstmord aufgehoben. Diese Richter sind eine Schande für Österreich. Dazu diese Andacht von W. Busch.

Es geht ja heim!

Auf einer Landstraße wanderten bei Sturm, Nacht und Regen zwei Männer.- Der eine trottete trostlos dahin, die Hände in den Taschen vergraben. Müde war sein Schritt. Er war ein Landstreicher. Kein Ziel lockte ihn. Keine Heimat rief ihn. So setzte er müde und gleichgültig Schritt vor Schritt..

– Der andre aber wanderte rüstig dahin. Trotz Regen und Sturm pfiff er fröhlich ein Lied. Da vorn blinkten die Lichter des Dorfes. Dort war seine Heimat. Dort war er zu Hause. Dort warteten liebe Menschen auf ihn. Dort war es warm und schön.Tapfer schritt er durch die Pfützen. Was scherte ihn der Regen! Es ging ja heim!.

So gehen die Menschen auf den Straßen des Lebens.- Die einen ohne einen Heiland und darum ohne eine Hoffnung des ewigen Lebens. Ohne eine Hoffnung hinter dem Grabe! Mir sagte einmal ein Mann: „”Wenn ich sterbe, werde ich verbrannt. Und damit ist alles aus!”. Da fiel mir der Vers aus dem alten Volkslied ein:

„ . . . ich kann nicht nach Hause / hab’ keine Heimat mehr!”.

Nietzsche sagt: „Die Krähen schrei’n / und ziehen schwirren Flug’s zur Stadt / bald wird es schnei’n —. / Weh dem, der keine Heimat hat!”.

Ja, „weh dem, der keine Heimat hat”! Wie anders sind die Jünger Jesu dran!. Wer den Herrn Jesus im Glauben angenommen hat, der hat Vergebung der Sünden und damit eine gewisse Hoffnung des ewigen Lebens. Da kann man getrost und fröhlich durch das Elend dieser Welt gehen. Es geht ja nach Hause!.

Da singt man in die Stürme der Zeit hinein: „Ich wandre meine Straße die zu der Heimat führt da mich ohn’ alle Maßemein Vater trösten wird.”.Amen..

~ Wilhelm Busch ~

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