Die Nationalmannschaft wollte mit einer T-Shirt-Aktion auf die Menschenrechtslage im WM-Austragungsort Katar aufmerksam machen.

Die “Mannschaft” siegte gegen Island und demonstrierte davor für “Human Rights”. Jetzt spielt die “Mannschaft” schon für die Menschenrechte. Ob die vom System gekauften Kicker wissen was sie tun? Es war eh nur ein Zeitgeist-Symbol ohne Konsequenzen. Wer soll sowas ernst nehmen, wenn gleichzeitig die Hälfte der Mannschaft von Qatar Airways bezahlt wird? Sind bezahlte Kicker nicht wandelnde Litfaßsäulen, die morgen auch das Gegenteil auf dem Shirt spazieren tragen würden? Es käme nur auf die Kohle an. Der Profifußball ist zwar sehr emotional besetzt, funktioniert aber ebenso rational wie andere Wirtschaftszweige. Money makes the world go round, not fair play.

Ausnahme: Der niederländische Rasenproduzent “Hendriks Gras” lässt WM-Deal mit Katar wegen 6500 toter Bauarbeiter platzen. Nicht alle verschließen die Augen.
Chapeau!

Die WM hätte nie nach Katar gegeben werden dürfen. Das Land hat keine Fußballtradition, keine Vereine, keine Stadien und das Wetter ist ungeeignet. Dass es dazu kam, ist offenkundig der Geldgier der FIFA-Funktionäre und Bestechung geschuldet. Die Stadien werden jetzt in die Wüste geklotzt. Der Tod der Arbeiter wird dafür in Kauf genommen. Die Stadien werden unter massivem Energieverbrauch gekühlt werden müssen, damit dort überhaupt gespielt werden kann. Eine Nutzung nach der WM wird kaum erfolgen, weil die Stadien um Größenordnungen zu groß sind, für das dortige Liga-Geschäft. Dass die WM in Katar stattfindet, dient allein dem Image der autokratischen Herrscher. Es gibt quasi nichts, was an dieser WM positiv, natürlich oder folgerichtig ist. (O.Twist)

“Die Liebe zum Geld ist die Wurzel allen Übels.” Die Bibel

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