Mein Name ist Nicki Cruz. Ich wurde in eine Familie geboren, die in einen magischen Hexenkult verstrickt war. Mein Vater war ein Satanspriester, meine Mutter war eine Hexe. MeineEltern waren tief in Schamanismus und schwarze Magie gefangen. Schon als kleines Kind wurde ich dem und dem Satan geweiht. Dazu wurde ich an meinem Kopf mit Blut gesalbt. So stand mein Leben von Anfang an unter einem Fluch. Meine Mutter brachte mit keinerlei Liebe entgegen. Ich wollte sterben, als meine Mutter zu mir sagte, sie liebt mich nicht. Von ihr kam keinerlei Zuneigung. Bis zu meinem achten Lebensjahr wurde ich oft auf brutalste Weise verprügelt. Oft lag ich sogar bewusstlos in meinem Blut am Boden. Ich war als Kind so verzweifelt, dass ist bereits mit vier Jahren Selbstmord machen wollte. Jeder kann sich vorstellen, dass wenn deine Mutter dich “Freak” oder “Bastard” nennt, es tief in deinem Herzen sticht. Ich entwickelte einen großen Haß gegen meine Mutter. Ich wollte nicht mehr ihr Sohn sein.
Als sie mich als Achtjährigen das letzte Mal schlug, schwor ich innerlich, dass ich nie mehr jemand in meinem Leben lieben wollte und auch nie mehr weinen wollte. Mit fünfzehn Jahren landete ich in New York in der Mau-Mau-Bande, die sich nach einem blutrünstigen afrikanischen Stamm benannt hatte. Diese Gang hat in meinem Leben dann die Familie ersetzt, die ich nie wirklich hatte. Es war eine Familie von Schlägern, die ihre Kraft benutzen andere zu schädigen und sich gegenseitig zu schützen. Es geht ihnen einfach ums blanke Überleben im Großstadtdschungel. Dabei muss man sich an die Gesetze dieses Dschungels halten. Und die menschlichen Tiere kennen den Unterschied zwischen Gut und Böse nicht. Die Bestie muss töten, um zu überleben. Ich erinnerte immer wieder an die Stimme meiner Mutter, wenn sie mich an meinen Haaren packte und meinen Kopf gegen die Wand schlug.
Und immer wieder hörte ich sie rufen: “Du bist nicht mein Sohn, ich liebe dich nicht. Verschwinde aus meinem Leben, ich will dich nicht sehen! “
In der Gang war mir irgendwie klar, dass ich jung sterben würde, aber innerlich war ich schon gestorben. Mit 16 Jahren habe ich dann selbst diese Bande angeführt. Ich bin in die Tiefen der Hölle gegangen. Auch damals habe ich viel über Selbstmord nachgedacht. Als die Polizei mich dann fest nahm, wurde ich von allen anderen Gefangenen isoliert, weil ich zu gefährlich war. Das Gericht hat mich dann zu einem Psychiater geschickt. Und da traf ich auf Dr. Goodman. Er brachte mich in eines der schlimmsten Krankenhäuser aller Zeiten, ein sehr berühmtes Krankenhaus für verrückte Menschen. Später brachte er mich in eine andere psychiatrische Klinik in Manhattan. Sechs Monate später, als ich mit ihm auf der Straße spazieren ging, sagte er mir direkt: “Du bist kalt. Ich habe versucht, dich zum Besseren zu führen. Aber du bist innerlich tot, du bist sehr gefährlich. ” Und er hat mir auch gesagt, dass er nichts mehr für mich tun kann! Er meinte: “Du gehst direkt ins Gefängnis und dann zum elektrischen Stuhl. Dann zur Hölle. Und es gibt keine Hoffnung für dich. Du bist tot.”
Aber durch die Gnade Gottes sind diese Worte nicht wahr geworden! Gott wurde meine letzte Hoffnung dabei habe ich ihn nie gesucht. Ich habe nie eine Sekunde über ihn nachgedacht oder etwas über ihn gelesen. Deshalb war es mir so peinlich, als plötzlich dieser Mann, Pastor Wilkerson, vom Himmel in unsere Nachbarschaft kam. Die Polizei hatte ihn gewarnt: “Sie werden dich töten. Dieser Dschungel ist ein Schlachtfeld. “Alles, was wir tun müssen, ist zu kommen und deinen Körper abzuholen.” Wilkerson antwortete ihnen mit großer Überzeugung: “Gott wird mit mir sein!” Die Polizei sagte: “Wir hoffen, dass er wieder geht, denn wir werden nicht hingehen und ihm helfen!” Dieser Mann wurde von Gott benutzt. Kein Mensch kümmerte sich um mich, aber Gott zweigte großes Interesse an mit. Er legte seine große Liebe in das Herz dieses Mannes, die ihn mit einer Botschaft der Hoffnung nach New Yorks geschickt hat. Gerade zwei Wochen vorher sagte mein Psychiater zu mir: “Nicky, du kommst auf den elektrischen Stuhl und fährst zur Hölle!” Wilkerson sagte was ganz anderes: “Nein, es ist nicht wahr! Es gibt den Himmel, es gibt Gott. Es gibt Jesus Christus, der für deine Sünden gestorben ist, der sein Leben für dich gab. Es gibt einen Gott, der wahrlich der lebendig ist. Und Jesus ist immer da. Er stirbt niemals!” Diese wichtige Nachricht hat David Wilkerson mir gebracht. Ich ging auf ihn zum und begann ihn zu schlagen. Dabei habe ihn und seinen Gott und alles in der Welt verflucht. Wie ein wildes Tier sprang ich auf ihn, packte seine Haare und fing an, seinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. Genau wie es meine Mutter machte. Und dieser Typ, der den Schmerz und das Blut ignorierte, sagte mitten im Lärm auf der Straße in Anwesenheit von dreihundert Zeugen: “Nicky, ich habe keine Angst. Ich bin hierher gekommen, um euch die gute Nachrichte aus dem Himmel zu erzählen. Ich bin gekommen, um dir zu sagen, Nicky, Jesus liebt dich! “Und als er mir das sagte, wich ich von ihm zurück. Ich starrte auch ihn. Und er sagte weiter: “Wenn du willst, kannst du mich töten. Und ich weiß, dass du es kannst. Aber auch wenn du mich tötest und in tausend Stücke schneidest und sie auf der Straße verstreut hast, denke daran: Jedes Stück von mir wird schreien: Nicki, Jesus liebt dich!”Das war mir zu krass. Das hat mich getroffen. Es fühlte sich wie ein Schlag ins Herz an. Zwei Wochen später ging ich, um diesem Mann bei einer Predigt zuzuhören. Ich bin nicht alleine gegangen, ich habe 70 Jungs zur Sicherheit mitgebracht, um auf diesen dünnen Kerl zu hören. Zu meiner großen Überraschung waren schon zweitausend Menschen bei dieser Veranstaltung. Wir sind natürlich nicht unvorbereitet gekommen. Ich hatte eine 22 Kaliber Pistole dabei. An diesem Abend passierte dann nach ca. sieben Minuten etwas. Obwohl ich total unruhig und unsicher und voller Droge war, passierte etwas. Wilkerson hat uns allen erzählt, warum Jesus auf die Erde kam. Was mich dabei total betroffen gemacht hat, war die Geschichte von der Kreuzigung Jesu Christi. Dann sah ich Jesus Christus vor meinen Augen wie gekreuzigt. Ich sah ihn lebendig auferstanden. Irgendwie war ich voll in dieser Kreuzigungsszene drin. Und das hat mich geschockt. Mich trifft die barmherzige Liebe Jesu. Mich traf seine Freundschaft. Er ist der beste Freund, den man haben kann. Er ist kein verlogener Politiker, der viel verspricht, aber es nicht einhält. Er verspricht dir ewiges Leben. Er hat versprochen, für dich zu sterben – und er hat es war gemacht. Und ich fing an diesen Jesus zu bewundern. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich Respekt und Liebe für eine Person empfunden habe. Und diese Ehre ließ mich vor meinem Erlöser Jesus Christus niederknien. Ehre sei Jesus!
Heute reist Nicky Cruz um die ganze Welt, dient Gott und predigt das Evangelium. Das ehemalige unsensible Tier lehrt heute Menschen über Vergebung und Liebe. Er ist der Gründer des “Ministry of Nicki Cruz”, das jungen Menschen hilft, ihr Leben, das voller Verbrechen ist, zu verlassen und sich zu Christus zu wenden. Lies sein Buch, ein Bestseller: “Run, Baby, run.”.
