
Tiefste Betroffenheit und tiefste Anteilnahme. An Opfer und Familien, Magdeburg und letztlich ganz Deutschland. Unfassbar traurig. Was muss dieses Land alles tragen. In jeder Hinsicht so viel Schwieriges. Das tut mir leid. In diesem Fall gibt es nur Fassungslosigkeit. Die ach so “autonomen”, liberalen Länder Europas, die durch das Christentum zu hoher Blüte gekommen waren, sind seit ihrem Abfall von Gott “so “frei”, dass nicht einmal mehr ein Weihnachtsmarkt ohne Lebensgefahr besucht werden kann.
Die Fakten zu dem genauso fürchterlichen wie mysteriösen Terror-Anschlag auf den Magedeburger Weihnachtsmarkt, so wie sie bis jetzt bekannt sind. Der Täter aus Saudi-Arabien scheint auf den ersten Blick ein Islamkritiker zu sein, der aber auch Kontakte zu einem IS-Terroristen gehabt haben soll, Solidarität für die Hamas zeigte und in IS-Manier Kriegserklärungen an Deutschland verfasste.
Von der nun veröffentlichten Erzählung passt ja einfach gar nichts zusammen. Warum sollte ein Ex-Muslim, der vor Islamismus warnt, ein Attentat wie ein Islamist begehen? Das ist so absurd sinnlos, dass mich da ganz große Zweifel beschleichen. Den Täter jetzt im Nachhinein der AfD zuzuordnen, ist einfach lächerlich. Alles, was er GESAGT hat, ist mit dieser TAT hinfällig. Jeder Mensch glaubt immer nur, was er TUT. Reden kann man viel, wie zum Beispiel die Grünen vom Frieden. Im Allgemeinen ist der Mensch als vernünftiges Lebewesen so angelegt, dass er zumindest innerhalb seines beschränkten, einseitigen oder gar der Wirklichkeit völlig widersprechendem Weltbildes einigermaßen logisch denkt, selbst wenn dieses aller Vernunft und Erfahrung hohn spricht. Wenn nun aber ein “Ex-Moslem” und “Islam-Kritiker”, der der deutschen Regierung quasi vorwirft Europa willentlich zu islamisieren, seine Aggression nicht an Personen oder Einrichtungen dieser befedeten Religion und dieses gehassten Staates auslässt, sondern an einem Weihnachtsmarkt und an Menschen die nichts mit seinem Feindbild zu schaffen haben, dann muss man zumindest ‘leicht’ entweder an den intellektuellen Fähigkeiten – immerhin eines Arztes – oder dessen “vorgeschobenen” Feindbildern und Motiven zweifeln.
Nur eines scheint sicher zu sein: Hass macht blind und dieser Hass ist die Ausgeburt der Hölle. Die schlimmste Situation ist die einer Person, die das Bekennen von Religion vorgibt, aber in Feindschaft mit seinem Bruder lebt. Die Heilige Schrift sagt, dass solch eine Person ein Lügner ist (1. Johannes 4,20), und sie zwar Menschen täuschen kann, aber nicht Gott. Wie viele Gläubige täuschen jahrelang vor, das alles in bester Ordnung sei und eine Fassade aufbauen, um später als unzulänglich befunden zu werden, weil sie Feindseligkeit (Hass) gegenüber einem Mitgläubigen gehegt haben?
Hass ist ein Gift, das von innen zerstört, er produziert Bitterkeit, die sich in unsere Herzen und in den Verstand frisst. Daher fordert uns die Heilige Schrift auf, „keine bittere Wurzel” in unserem Herz aufwachsen zu lassen (Hebräer 12,15). Hass zerstört auch das persönliche Zeugnis eines Christen, weil es ihn aus der Gemeinschaft mit Gott und anderen Gläubigen entfernt. Wir sollten darauf achten, den Rat des Herrn zu befolgen und keine lange Aufrechnung zu betreiben, egal wie groß das Problem ist; und der Herr wird vergeben, wie er versprochen hat (1. Johannes 1,9; 2,1).
