Familien, die ausgelöscht wurden oder durch den Mord auseinandergerissen. Aufgebahrte Kinder, ein Vater, der allein zurückblieb, eine Mutter, über ihren blutenden, sterbenden Sohn gebeugt, die vom Blut der Ermordeten bespritzte Christusstatue…. Die perfiden islamistischen Selbstmordanschläge vom Ostersonntag gegen unsere Glaubensgeschwister zerreißen das Herz – und ja, sie haben auch meine Osterfreude verwundet und geschwächt.
Die Osteroktav musste weit fortschreiten, bis ich mich an folgender Gewissheit aufrichten konnte: auch dieses Böse kann der Wirklichkeit der Erlösung nichts anhaben. Christus lebt, Er hat den Tod besiegt! „Der zweite Tod tut uns kein Leide an“ heißt es am Ende einer Vertonung des Sonnengesangs des Franziskus: wenn unser Ausgesetzsein, die Gewissheit unserer Sterblichkeit uns bedrängt, durch Krankheit, durch den Tod Nahestehender, durch Verfolgung und Attentate, so sollten wir diese Glaubensgewissheit fest umfassen. Und wenn wir unseren Blick heben, werden wir sehen, dass es das Kreuz ist, an dem wir uns aufrichten: das Kreuz als Zeichen des Todes, der Gewalt, des Leidens, aber auch als Zeichen des Sieges über den Tod, denn ER hat das Tor zum Ewigen Leben aufgestoßen, das Grab ist leer!
Darum ist dies zu bedenken:
Es gibt einen tiefen Vorbehalt der Mainstream-Medien, die Tatsache der Christenverfolgung beim Namen zu nennen. Luzide ist diesbezüglich ein Artikel von Paul Coleman (ADF International), der die „linguistische Gymnastik“ analysiert, die viele Medien vollbringen, um im Zusammenhang der Anschläge von Sri Lanka nicht von „Christen“ sprechen zu müssen und er setzt fort: “This Easter, Sri Lanka has borne witness to some of the most brutal acts of persecution in living memory. Still, Western media and government representatives refrained from recognising it as such. If we do not dare call things by their name, we are failing the victims and survivors. How will we manage to prevent such atrocities from happening again, if we shy away from looking at their root cause? If we do not start speaking about Christian persecution in Asia now, we will be speaking about many more bloody Sundays to come.”
Die Christenverfolgung, die wir erleben, Schändungen von Kirchen, brennende Kirchen, die Ermordung des Priesters Jacques Hamel am Altar, die Messerangriffe und Bombenattentate, die Repressionen gegen Christen, all das sind Signale der Endzeit, in der wir leben – längst hat „Der letzte Kampf“ (vgl. Band 7 der Narnia-Chroniken von C. S. Lewis) begonnen. In diesem letzten Kampf, wo es um das Heil der Seelen geht, stehen wir. ER, Christus, ist der Weg zu unserem ewigen Heil – gehen wir diesen Weg, und stehen wir dazu? Und: Wagen wir, diesen Weg anderen zu zeigen? (nach kath.net)
