Weil sie den Streit um die islamische Kopfbedeckung aufgreift, wird der Frankfurter Professorin Susanne Schröter im Internet „antimuslimischer Rassismus“ und Diskriminierung vorgeworfen. Sie spricht von Rufmord. Sie will sich nicht einschüchtern lassen – auch wenn Susanne Schröter sich derzeit einer Hetzkampagne im Internet ausgesetzt sieht. Unter dem Namen „Uni gegen AMR – Kein Platz für Anti-Muslimischen Rassismus“ fordert eine Gruppe auf der Internetplattform Instagram, die Ethnologin ihres Professoren-Amtes zu entheben. Außerdem wollen Sympathisanten der Gruppe erreichen, dass die für den 8. Mai am Forschungszentrum Globaler Islam geplante Konferenz „Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?“ abgesagt wird. FAZ
Das moslemische Kopftuch ist eine Markierung der Frau, die darauf abzielt, die Frau auf ihr Geschlecht zu reduzieren. Weil sie eine Frau ist, hat sie sich zu verbergen. Eigentlich ist es ein Konzept, das nicht nur frauenfeindlich ist, sondern auch männerfeindlich, weil man damit suggeriert, dass die Männer sehr einfach zu verführen sind, keine vernunftbegabten Wesen, sondern nur triebgesteuert sind, und deshalb muss die Frau quasi den Preis dafür zahlen und sich unsichtbar machen.
Manche christliche Frauen oder Ordensfrauen tragen auch Kopfbedeckung beim Beten oder als Ordenstracht. Diese Frauen wurden nicht dazu gezwungen, sondern haben sich freiwillig dazu entschlossen. Darum bitte den Unterschied beachten.
