Fragwürdiger Test: Schrei in die Fußgängerzohne hinein: Hey Schlampe – und schau zu, wie viele Mädchen sich umdrehen.

Das Nacktsein in (begrenzter) Öffentlichkeit war schon zu Kaisers Zeiten teilweise angesagt. Die Prostituierung der Nacktheit war besonders in der DDR schon sehr früh verbreitet, übrigens eine Fortsetzung der üblen Nacktheitspropaganda der Nazis. Ach ja, auch schon der uralte Platon fand Nacktturnen gut. Vermutlich, weil die Götter auf dem Olymp auch alle nackt waren. Wir hier bei uns kennen das inzwischen langweilige Nacktbaden im Englischen Garten.
Die Hamburger berichten beim Schanzenfest in der Sternschanze von Gewaltogien der Nackt-Randalierer. Heute wird in fast allen Medien von nackten Sportlerinnen, von nackten A-B oder C– Promis berichtet. An den Pirelli-Kalender und die „Nackten Bäuerinen“ hat sich ja jeder schon längst gewöhnt. Wir haben dazu noch barbusige Demonstrantinnen aus Rußland zu bieten, die gegen alles mögliche Randale machen. 1800 Schamlose entkleideten sich neulich hier vor der Bayerische Staatsoper und ließen sich vom amerikanischen Fotografen Spencer Tunick herum kommandieren und abfilmen. „Junges Fleisch enthüllt sich für Geld“ spielten Studentinen der Humboldt-Universität und verhielten sich wie zweitklassige Prostituierte, um ihr Studium zu finanzieren. Alles nach dem Motto: „Studenten ziehen für ihre Uni blank!“ Und nach Prinz Harrys ausschweifender Strip-Billard-Nacht in Las Vegas schlugen die Nackt-Fotos des königlichen Mitglieds große Wellen in den Medien. Auf Facebook soll es schon eine Gruppe geben, die sich „Unterstütze Prinz Harry mit einem nackten Salut!“ nennt.

„Interessanterweise kommen die Worte nackt oder Nacktheit fast einhundertmal in der Bibel vor, sie sind verbreitet vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung. Es ist ein sehr lebendiges und emotional geladenes Wort, das mit starker Wirkung figurativ (bildlich) benutzt wird. Manchmal wird es in einem positiven Sinn gebraucht, um sexuelle Intimität, Realismus oder Transparenz auszudrücken (3Mo 18,16; Heb 4,3). Es wird auch im negativen Sinn gebraucht, um die Vorstellungen von Armut, Schutzlosigkeit, Alleinsein, Niederlage oder Beschämung herüberzubringen. Nahum prophezeit gegen Ninive: „Siehe, ich will an dich, spricht der Herr der Heerscharen. Ich werde deine Kleidersäume aufdecken bis über dein Gesicht, und werde die Nationen deine Nacktheit sehen lassen und die Königreiche deine Schande“ (Nah 3,5)…Vielleicht hast du einmal die Geschichte „Des Kaisers neue Kleider“ von dem dänischen Erzähler Andersen (1837) gehört. Zwei Schwindler kamen in eine Stadt, webten dort unsichtbare Stoffe und verkauften dann dem Kaiser einen prächtigen unsichtbaren Anzug. Jeder wusste, dass nur die „Dummen“ das unsichtbare Material nicht sehen konnten. Der Kaiser hatte zwar seine Zweifel, aber er wollte bloß niemanden wissen lassen, dass er dumm war. Die Schwindler halfen ihm, die unsichtbaren Kleider anzuziehen, und dann zeigte er sich seinem Volk. Alle brachten ihre Bewunderung für solche feinen Farben und solch ein hübsches Muster zum Ausdruck. Keiner war ja dumm. Schließlich rief ein Kind laut: „Aber er hat ja gar nichts an!“ Da wurden den meisten die Augen geöffnet! — Diese Geschichte lässt uns an Gläubige in Gemeinden wie in Laodizea denken. Da war es kein Kind, sondern Christus selbst, der ausrief: „Du bist … nackt!“ (Off 3,14-16). Die Gläubigen in Laodizea hatten sich gegenseitig die Überzeugung vermittelt, dass sie ganz o.k. waren.“ www.soundwords.de/artikel.asp?id=1753

„Der Verlust von Scham ist das erste Zeichen des Schwachsinns.“ (Freud)
Jean-Paul Sartre soll gesagt haben: „Wer mit Pornographie anfängt, endet bei Auschwitz.“ Die linke Politikerin Franziska Brychcy (27) sagte:
„Anerziehung von Schamgefühlen ist extreme Menschenrechtsverletzung“. Wir müssen uns fragen, Leben wir schon in einer Art Diktatur der sexuellen Verwilderung, der Perversion, der Pornografie und Prostitution?
Jesus hat die göttliche Kraft uns aus Sünde und Gebundenheit zu befreien.

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