Gianluigi Buffon ist für ein Spiel der Serie A gesperrt worden. Der Grund: Gotteslästerung.

Kicker meldet:

“Das ursprüngliche Urteil wurde damit in zweiter Instanz verschärft. Zunächst war Buffon nur zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hatte Buffon Einspruch eingelegt. Am Dienstag korrigierte das Berufungsgericht des nationalen Verbandes FIGC nun aber sogar nach oben.
Der Vorwurf gegen Buffon war bereits im vergangenen Dezember erhoben worden. Der Verband hatte die Ermittlungen nach dem 4:0-Sieg über Parma aufgenommen, bei dem Buffon die entsprechende Äußerung in der 80. Minute gegenüber seinem Mitspieler Manolo Portanova getätigt haben soll. Der Vorfall spielte sich abseits der Fernsehkameras ab, als Beweismittel diente eine Tonaufnahme.” Kicker.de

Frage: “Was ist Blasphemie? Was bedeutet Gotteslästerung?”

Antwort: 
Gotteslästerung bedeutet, über Gott mit Verachtung bzw. Missachtung zu sprechen oder respektlos zu sein. Blasphemie ist ein verbaler oder geschriebener Tadel über Gottes Namen, Charakter, Werk oder Attribute.

Blasphemie ist eine ernstzunehmende kriminelle Handlung im Gesetz Gottes, das er Moses gab. Die Israeliten mussten Gott anbeten und ihm gehorchen. In 3. Mose 24,10-16 lästerte ein Mann über Gott. Für die Hebräer war der Name Gottes nicht einfach ein gewöhnliches Wort. Er stand symbolisch für den Charakter der Person Gottes. Der Mann in 3. Mose wurde aufgrund seiner Gotteslästerung zu Tode gesteinigt.

Jesaja 36 erzählt von der Geschichte über Sanherib, König von Assyrien, und seinem Versuch Jerusalem zu demoralisieren bevor er angriff. Nachdem er auf die vielen Siege von Assyrien hinwies, sagte er: „Welcher unter allen Göttern dieser Länder hat sein Land errettet aus meiner Hand, dass der HERR Jerusalem erretten sollte aus meiner Hand?“ (Jesaja 36,20). Sanherib beging Gotteslästerung, indem er annahm, dass Israels Gott gleichwertig mit den falschen Göttern der umliegenden Nationen sei.

Der König von Juda, Hesekiel, verweist auf diese Blasphemie in seinem Gebet an Gott, indem er Gott bittet sie zu retten, damit Gottes Ehre verteidigt werde (Jesaja 37,4 & 17). Und genau das tat Gott auch. Jesaja 37,36-37 erklärt: „Da fuhr aus der Engel des HERRN und schlug im Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend Mann. Und als man sich früh am Morgen aufmachte, siehe, da lag alles voller Leichen. Und Sanherib, der König von Assyrien, brach auf, zog ab, kehrte zurück und blieb zu Ninive.” Später wurde Sanherib im Tempel seines Gottes Nisroch ermordet (Jesaja 37,38).

Nachfolger von Gott sind auch dafür verantwortlich sich so zu verhalten, dass sie niemanden anderen zur Blasphemie animieren. In Römer 2,17-24 schimpfen die, die behaupten durch das Gesetz gerettet zu sein, aber dennoch in Sünde leben. Paulus nutzt Jesaja 52,5 und sagt ihnen: „Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Völkern«, wie geschrieben steht.“ (Vers 24). In 1. Timotheus 1,20 erklärt Paulus, dass er zwei falsche Lehrer Satan überlies, damit sie lernen „nicht mehr [zu] lästern“; damit ist die Verbreitung falscher Lehren und Gottes Volk in die Irre zu leiten ebenso eine Art der Blasphemie.

Jesus sprach von einer besonderen Art der Blasphemie – Blasphemie gegen den Heiligen Geist – die religiöse Anführer seiner Zeit begingen. Die Situation war folgender Maßen: die Pharisäer waren Augenzeugen bei Jesus Wundern, aber sie schrieben das Werk des Heiligen Geistes der Anwesenheit eines Dämons zu (Markus 3,22-30). Sie stellten mit Absicht das Heilige als dämonisch dar, die beleidigende Ablehnung von Gott war unverzeihlich.

Die signifikanteste Blasphemie-Anschuldigung stellte sich als völlig falsch heraus. Es war die Blasphemie für die Jesus durch die Priester und Pharisäer beschuldigt wurde (Matthäus 26,65). Sie verstanden, dass Jesus behauptete Gott zu sein. Das wäre tatsächlich vollkommen gegen Gottes Charakter – wenn es nicht stimmen würde. Wenn Jesus nur ein Mann gewesen wäre, der behauptet Gott zu sein, dann wäre er ein Gotteslästerer gewesen. Jedoch als zweite Person der Dreieinigkeit, konnte Jesus wahrheitsgemäß die Gottheit für sich beanspruchen (Philipper 2,6).

Jedes Mal wenn wir etwas sagen oder tun, dass anderen einen falschen Eindruck über die Herrlichkeit, Heiligkeit, Autorität und den Charakter von Gott gibt, begehen wir tatsächlich Blasphemie. Jedes Mal, wenn wir unsere Position als Kinder Gottes fehlinterpretieren, schaden wir seinem Ruf. Zum Glück vergibt Jesus jede Sünde, sogar die Blasphemie. Petrus attackierte den Zweck von Jesus (Matthäus 16,22), Paulus versuchte andere zur Blasphemie zu animieren (Apostelgeschichte 26,9-18) und Jesus eigener Bruder dachte er wäre verrückt (Markus 3,21). Alle bereuten und allen wurde vergeben. gotqustions.org

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