Hollywood-Schönheit, Super-Star, Femme fatale, Sexsymbol, die meistfotografierte Frau der Welt

– wäre am  01.06. wäre die „Legende“ Marilyn Monroe 89 Jahre alt geworden.

Manche behaupten, dass dieser kometenhafte Aufstieg nur einer Verkettung glücklicher Zufälle zu verdanken ist. Die Vorzeichen waren nämlich alles andere als günstig. Sie war das „ungeplante“ Kind der Gladys Pearl Baker; ihr biologischer Vater bekannte sich nie zu Marilyn. Gladys war psychisch labil und finanziell nicht in der Lage die junge Norma Jeane zu versorgen. Sie gab ihre Tochter in die Obhut von frommen Pflegeeltern. Später wurde sie mal in Waisenanstalten, mal von Pflegeeltern betreut. Über ihre Kindheit bekannte Marilyn später: „I was brought up differently than the average American child because the average child is brought up expecting to be happy.“ („Ich wuchs ganz anders als das amerikanische Durchschnittskind auf. Ein Durchschnittskind wächst glücklich auf.“). Kindlich sehnte sie sich danach einen Vater ihr „eigen“ nennen zu können. Als 16-jährige heiratete sie den älteren James Dougherty, vermutlich nur, um nicht erneut in ein Waisenhaus zu müssen.

Zum Ende des 2. Weltkriegs ließ sie sich zum Fotomodell und Mannequin ausbilden. Nur Monate später wurde sie vom Filmstudio „20th Century Fox“ entdeckt und unter Vertrag genommen. Durch ihre Rollen in „Versuchung auf 809“ (1952), „Niagara“ (1953), „Blondinen bevorzugt“ (1953), „Wie angelt man sich einen Millionär?“ (1953) oder „Das verflixte 7. Jahr“ (1955) wurde sie innerhalb kürzester Zeit zum “Everybody’s Darling” und ein gefeierter Leinwand-Star. Dabei verkörperte sie oft attraktive, aber naive und eher laszive Blondinen – ein Image das sie zeitlebens nicht loswerden konnte.

Dabei stand sie gar nicht gerne im Rampenlicht: „What good is it being Marilyn Monroe? Why can’t I just be an ordinary woman? If I’m a star, then the people made me a star. I never wanted to be Marilyn – it just happened. Marilyn’s like a veil I wear over Norma Jeane.” (“Was bringt es mir Marilyn Monroe zu sein? Warum kann ich nicht einfach nur eine gewöhnliche Frau sein? Wenn ich ein „Star“ sein soll, dann haben die Leute mich dazu gekürt. Ich wollte nie Marilyn sein – es hat sich nur ergeben. Marilyn ist wie ein Schleier, den ich über Norma Jeane trage.”)

Sehr bald sollte sie feststellen: „Hollywood is a place where they’ll pay you a thousand dollars for a kiss and fifty cents for your soul.“ (“In Hollywood zahlen sie 1.000 Dollar für einen Kuss und 50 Cent für die Seele.”)

Obwohl sie aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit eine begehrte Frau war, wünschte sie sich einfach geliebt zu werden: „I am just a small girl in a big world trying to find someone to love“. Dies blieb ihr offensichtlich verwehrt: „Sometimes I feel my whole life has been one big rejection.“

Sie erkannte die Wichtigkeit der Zweisamkeit: „A woman can’t be alone. She needs a man. A man and a woman support and strengthen each other. She just can’t do it by herself… Naturally, there are times when every woman likes to be flattered… to feel she is the most important thing in someone’s world. Only a man can paint this picture.“ („Eine Frau kann unmöglich allein bleiben. Sie braucht einen Mann. Ein Mann und eine Frau unterstützen und ermutigen sich gegenseitig. Sie schafft es nicht alleine … Natürlich gibt es Zeiten, wenn jede Frau gern geschmeichelt werden will … sie will spüren, dass sie für Jemanden das Wichtigste ist: nur ein Mann kann ihr dieses Gefühl vermitteln.“)

Trotzdem scheiterten ihre drei Ehen. Zahlreiche Affären wurden ihr nachgesagt, darunter auch ein Verhältnis zu beiden Kennedy-Brüdern. Auch ihr sehnlicher Kinderwunsch blieb unerfüllt. “Someday I want to have children and give them all the love I never had.” (“Eines Tages möchte ich Kinder haben und ihnen die Liebe geben, die mir verwehrt wurde.”).

In ihren letzten Lebensjahren kämpfte sie mit seelischen Problemen. “Ich wünschte, ich wüsste, weshalb ich so gequält bin.” Sie war zutiefst verletzt und einsam. Immer mehr rutschte sie in die Tablettenabhängigkeit. “Das Schönste für mich ist der Schlaf, dann zumindest ich kann träumen.”

Billy Graham, der bekannte Prediger suchte sie im Jahr 1962 Offstage auf und erzählte ihr von der großen Liebe Gottes, Sein Angebot ihre Schuld zu vergeben und sie zu einem Kind Gottes zu machen. Sie entgegnete: “Ich brauch Ihren Jesus nicht.” Traurigerweise wurde sie nur Tage danach tot aufgefunden. Die genaue Ursache ihres Todes ist bis heute ungeklärt.
Eine quälende Frage bleibt: Wo verbringt sie die Ewigkeit?

Und Du mein Freund? Wo wirst Du die Ewigkeit verbringen?
Kennst Du Jesus? Er ist der Einzige, der Dich vor dem ewigen Tod erretten kann. Er ist das “Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt”. Hast Du Ihm Deine Schuld bekannt? Ist Er bereits Dein Herr geworden?

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