In dekadenten Gesellschaften gehen letztendlich alle unter.

Es sieht so aus, als ob der Kampf „Jeder gegen Jeden“ bereits in vollem Gang ist. Ohne gegenseitiges Vertrauen auf gemachte Zusagen radikalisiert  sich der einzelne Mensch, verkommen ganze Gesellschaften, zwischen Staaten kommt es zu Krieg, Verschleppungen, Vertreibungen, Entführungen, Enthauptungen. Auch und gerade jetzt  im 21. Jahrhundert,  wo man doch glaubte, das Mittelalter überwunden zu haben. Ohne Gott, ohne die Anerkennung einer übergeordneten Instanz, ist sich eben der Mensch selbst oberste Instanz. Bleiben wir wachsam. In dekadenten Gesellschaften gehen letztendlich alle unter….
 
„Sei dir jedoch darüber im Klaren, dass die Zeit vor dem Ende eine schlimme Zeit sein wird. Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, großtuerisch und arrogant. Sie werden ihre Mitmenschen beleidigen, ihren Eltern nicht gehorchen, undankbar sein und weder Ehrfurcht noch Mitgefühl kennen. Sie werden unversöhnlich sein, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, voll Hass auf alles Gute und zu jedem Verrat bereit. Sie werden vor nichts zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen, und werden von Hochmut verblendet sein. Ihr ganzes Interesse gilt dem Vergnügen, während Gott ihnen gleichgültig ist. Sie geben sich zwar einen frommen Anschein , aber von der Kraft Gottes, die sie so verändern könnte, dass sie wirklich ein frommes Leben führen würden, wollen sie nichts wissen. Von solchen Menschen halte dich fern!“
(2. Timotheus 3:1-5 NGU2011)

Hoffentlich helfen uns die mahnenden Worte des Schriftstellers Heinrich Böll.
Er schrieb mal: „Wie sähe wohl unsere Welt aus, wenn sich die nackte Walze einer Geschichte ohne Christus über sie hinweg geschoben hätte?  Ich überlasse es jedem Einzelnen,  sich den Albtraum einer heidnischen Welt vorzustellen oder eine Welt,  in der Gottlosigkeit konsequent praktiziert würde: Den Menschen in die Hände des Menschen fallen zu lassen. Selbst die allerschlechteste christliche Welt würde ich der besten heidnischen vorziehen, weil es in der christlichen Welt Raum gibt für die,  denen keine heidnische Welt je Raum gab: für Krüppel und Kranke, Alte und Schwache. Und mehr noch als Raum gab es für sie: Liebe für die,  die der heidnischen wie der gottlosen Welt nutzlos erscheinen. Ich empfehle es der Nachdenklichkeit und der Vorstellungskraft der Zeitgenossen,  sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte.  Ich glaube, dass eine Welt ohne Christus selbst die Atheisten zu Warteten auf Christus machen würde.“

(Aus dem Buch: „Was halten Sie vom Christentum? „) (gott-in-berlin)

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