In der Bibel gibt es keine einzige Stelle, die vom Papst spricht.

In der Bibel gibt es keine einzige Stelle, die vom Papst spricht. Denn das Papsttum entwickelte sich erst im 4. Jahrhundert nach Christus, als die römische Kirche zunehmend an Einfluss gewann. In der Bibel gibt es nicht nur keine einzige Stelle, die das Papsttum unterstützt, es gibt sogar klare Aussagen, die dagegen sprechen: Der Papst wird von der Kirche auch “Heiliger Vater” genannt. Der Herr Jesus sagt aber: “Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.” Matthäus 23, 9

Die Kirche sieht den Papst als den “Stellvertreter Christi auf Erden”. In der Bibel lesen wir aber: “Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.” 1. Timotheus 2, 5 und “So sind wir nun Botschafter für Chris­tus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!” 2. Korinther 5, 20
Es gibt also keinen weiteren Mittler zwischen Gott und den Menschen außer Jesus. Auch werden alle Christen als Botschafter Christi bezeichnet, die stellvertretend für Jesus zur Versöhnung aufrufen. Es gibt also nicht den einen Stellvertreter auf Erden, der sich Papst nennt.

Katholiken behaupten oft, dass Petrus der erste Papst gewesen sei. Doch das ist weder biblisch noch historisch haltbar. Zwar hatte Petrus unter den Aposteln eine besondere Rolle und war in der frühen Gemeinde eine führende Gestalt mit Autorität. Aber in der Bibel gibt es keinerlei Hinweis darauf, dass er eine übergeordnete Stellung über alle anderen Gemeinden hatte, schon gar nicht in der Form eines Papstamts, wie es später entstanden ist. Die Apostel handelten gemeinsam und trafen Entscheidungen zusammen. Petrus wurde nie als „oberster Hirte“ der weltweiten Kirche dargestellt. Die Vorstellung, er sei der erste Papst gewesen, ist eine spätere kirchliche Konstruktion, die sich nicht auf die Heilige Schrift stützt.

Das Papsttum hat also keine biblische Grundlage, sondern entstand erst viel später aus politischen und machtbezogenen Gründen. Diese Vorstellung eines sichtbaren Leiters der weltweiten Kirche ist ganz klar fern von der Lehre der Bibel, denn das einzige wahre Haupt der Gemeinde ist der Herr Jesus Christus.

Kommentar

  1. Martin Koch

    Wiewohl es in der katholischen, wie auch orthodoxen Kirche einige echte Chisten geben mag, so sind diese Kirchen allerdings nie auf dem Boden des Evangeliums gegründet worden. Allein viele ihrer Dogmen, wie auch die Glaubenspraxis lassen diesen Schluss zu. Obwohl ich ausgetreten bin, war ich am Karsamstag in der Osternacht in der Liebfrauenkirche (!) zugegen. Anbetung von “Heiligen”, sowie Maria, diese alle als Fürsprecher vor Gott. Eigentlich das Gegenteil dessen, was in der Bibel steht. Wie kam es eigentlich dazu? Nun, im damaligen römischen Reich wurden die Christen bitterst verfolgt. Der Kaiserkult war oberstes “Gebot”, und wer sich diesem widersetzte wurde schlichtweg mit Folter und Tod bestraft. Gerade in dieser Situation verbreitete sich das Evangelium vehement und rasch. Da änderte Satan seine Strategie. Statt Verfolgung Verführung. Unter Kaiser Konstantin , der das Kreuzzeichen auf seine Schilder malte (Talisman- und Bilderglaube) gelang ihm ein “wunderbarer” Sieg. Die christliche “Religion” war geboren. Aber versteckt sind diese römisch- heidnischen Elemente bis heute noch zugegen. Nur die Namen der “Götter” wurden verändert. Man entlehnte sie aus der Bibel, und formte auch einen Kult daraus. An die Stelle des Kaisers trat der Bischof von Konstantinopel, (später von Rom), an die Stelle hochrangiger , gefallener Soldaten, die Helden, traten die Heiligen, an die Stelle der römischen Fruchtbarkeitsgöttin Juno die “Muttergottes” Maria. Vieles Abergläubische hat seine Wurzeln von dort. Die wahre Gemeinde Jesu Christi aber blieb weiterhin (z.B. in den Katakomben) verborgen und wurde auch weiterhin, wenn auch nicht mehr offiziell, verfolgt. Als das römische Reich 600 Jahre später in die Nationen zerfiel, was eine riesige Völkerwanderung auslöste, spaltete sich die “christliche” Religion in die sogenannte West- und Ostkirche (Orthodoxie). Wiewohl die Ostkirche tiefer und spiritueller in die Seele der dort ansässigen Völker einwirken konnte, und sich auch von der sogenannten “Mutterkirche” loslöste, ist sie bis heute unreformiert und hält viele ihrer, vom Katholizismus übernommenen Dogmen, wie z.B. die Heiligenverehrung, wie auch den Weg zur Errettung (z.B. die Kindertaufe, anstatt des Glaubens an das Sühneopfer Christi) bis heute fest. Wer in diesen Kirchen, u. a. hofft, wie ich es lange Zeit getan habe, geistlich voran, sprich dem HERRN Jesus näherzukommen, wird über kurz oder lang bemerken, dass dies dort absolut nicht möglich ist. Wenn wer die heilige Schrift aufmerksam liest, wird es bald bemerken. Und das Wichtigste!…Der HERR ist ein eifersüchtiger Gott. Nur IHM allein gebührt die Ehre. !

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