Kein Buch über Psychologie gewährt uns so tiefe Einsichten in menschliches Verhalten wie die Bibel.

An dieser Stelle beschreibt sie beispielsweise einen Menschen, dessen eigene Narrheit sein Leben ruiniert, doch anstatt die Verantwortung dafür auf sich zu nehmen, beschuldigt er Gott, als ob dieser der Urheber seines Versagens wäre. Wie wahr ist das doch im Leben! Wir kennen Menschen, die sich einmal als Christen bekannt haben, sich dann aber in widerwärtige Formen sexueller Unmoral verwickelten. Dies brachte ihnen Schande, Verachtung und finanziellen Ruin. Aber taten sie Buße? Nein, sie wandten sich gegen Christus, schworen dem Glauben ab und wurden kämpferische Atheisten. Öfter, als wir vielleicht meinen, hat Abfall vom Glauben seine Ursache in moralischem Versagen. A.J. Pollock (1864–1957, englischer Evangelist und Lehrer unter den sogenannten »Brüdern«) erzählt von einem Treffen mit einem jungen Mann, der alle Arten von Zweifeln und gottesleugnerischen Angriffen gegen die Schrift herausschleuderte. Als Pollock ihn fragte: »In welcher Sünde lebst du?«, brach der junge Mann zusammen, und seine düstere Geschichte voller Sünde und Unmoral strömte aus ihm heraus. Die schreiende Ungerechtigkeit liegt in der perversen Art und Weise, wie der Mensch gegen den Herrn wegen der Konsequenzen seiner eigenen Sünden wütet. W.F. Adeney sagte: »Es ist ungeheuerlich, der Vorsehung Gottes die Konsequenzen der Handlungen anzulasten, die Er verboten hat.« Wie wahr ist es, dass »jeder, der Arges tut, das Licht hasst und nicht zu dem Lichte kommt, auf dass seine Werke nicht bloßgestellt werden« ( Johannes 3,20)! Der Apostel Petrus erinnert uns, dass Spötter, »die nach ihren eigenen Lüsten wandeln«, »nach ihrem eigenen Willen« unwissend sind. Pollock kommentiert dazu: »Dies verdeutlicht die äußerst wichtige Wahrheit, dass Unfähigkeit und Unwilligkeit, die Wahrheit Gottes anzunehmen, häufig moralische Gründe hat. Oft will ein Mensch einfach weiterhin in seiner Sünde schwelgen, oder das Fleisch hat eine natürliche Abneigung gegen Gott. Vielleicht rebelliert man auch gegen das Licht, das alles erforscht, oder gegen den Einfluss der Bibel, die das Böse hemmt. Es ist nicht so sehr ein Irren des Kopfes als des Herzens.« (William MacDonald)

»Die Narrheit des Menschen führt ihn in die Irre, aber auf den Herrn ist sein Herz wütend.« Sprüche 19,3

Kommentare

  1. Thomas

    Heinrich das tut doch weh ,ich bekomme schon wieder Kopfschmerzen.

    “Denn mit Atheismus kommt in der Regel auch grosse Achtung vor den Menschenrechten mit sich.”

    Sagt wer Heinrich, Lenin., Marx, Stalin, Mao, , oder du, oder Müller Kuh.

    Heinrich ist Jemand der sagt er ist ein Schwein, dann auch tatsächlich ein Schwein, Heinrich.
    Oder ist Jemand der sagt er ist ein Christ, dann auch tatsächlich ein Christ, wenn er die biblischen
    Gebote ignoriert. Die ganze menschliche Geschichte ist blutig Heinrich, auch mit jeder Menge
    Atheisten, was sind das für unsachlich Pseudoargumente, die du hier bringst.

  2. Andreas Heinrich

    Kämpferische Atheisten *lacht*. Was machen sie, vor der Kirche kopulieren? Denn mit Atheismus kommt in der Regel auch grosse Achtung vor den Menschenrechten mit sich. Was das “kämpferische” folglich in die verbale Spalte verlegt. Auf der anderen Seite wäre da die jahrtausende dauernde blutige Geschichte der Religionen. Und die besonders blutige der… Na? Genau, eures Vereins.

    Und solange ihr am laufenden Bande versucht, die Menschenrechte zu kippen, könnt ihr keinem vernunftbegabten Menschen erzählen, eure wäre eine Religion der Liebe.

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