Papst reist nach Kuba und in die USA .

Es gibt viel Gründe für seinen Besuch: der achte katholische Weltfamilientag in Philadelphia, seine Reden vor der UN-Vollversammlung und dem US-Kongress sowie die Treffen mit Präsident Barack Obama und Kubas Präsident Raul Castro.

„Ist Papst Franziskus der Rockstar unserer Zeit? „The Times They Are A-Changin’“ hieß die Titelgeschichte des US-amerikanischen ROLLING STONE, in Anlehnung an den Bob-Dylan-Song, mit dem der Sänger eine Revolution herbeisehnte. Auf dem Cover der Ausgabe ist Papst Franziskus zu sehen, der freundlich, aber zielstrebig in die Kamera lächelt.
Als erster Geistlicher schaffte es das Oberhaupt der katholischen Kirche auf ein ROLLING-STONE-Titelbild. In der von Mark Binelli geschriebenen Geschichte geht es um die Hintergründe für die steigende Popularität des Pontifex, und welche Art Revolution er für seine Glaubensgemeinschaft anstrebt. Eine „sanfte“ Revolution sei es, mit der Franziskus sich bemühe, den ökonomisch Benachteiligten zu helfen.“ (Rolling Stone.de)
Lob und derartige Erwähnung in weltlichen Medien ist für Christen, egal welcher Denomination, immer etwas bedenklich. Die Medien überschlagen sich geradezu von Lob über Franziskus, und dieses ist kein gutes Zeichen. Im „Time Magazine“ heißt es, in nur neun Monaten im Amt habe sich der neue Papst «ins Zentrum der wichtigsten Debatten unserer Zeit» gesetzt: um «Wohlstand und Armut, Fairness und Gerechtigkeit, Transparenz, Modernität, Globalisierung, die Rolle von Frauen, die Natur der Ehe und die Versuchungen der Macht».
Aber bitte bedenken, „Mann des Jahres“ ist in erster Linie keine richtige Ehrung, sondern soll nur eine besonders prägende Person in den Vordergrund stellen. Hitler war leider auch mal „Mann des Jahres“, genau wie Stalin, Chruschtschow oder Khomeini. 1998 waren es Bill Clinton und Kenneth Starr, die Protagonisten in der Aufarbeitung der schlüpfrigen Monica-Lewinsky-Affäre. Damit ist also kein moralisches Urteil verbunden. Übrigens war auch Johannes Paul II. schonmal „Mann des Jahres“, nämlich 1994. Also wieder mal so eine zweifelhafte Ehrung wie inzwischen der Nobelpreis.
Wie gut, dass es für Christen nur einen „Mann“ gibt, den sie zum „Mann ihres ganzen Lebens“ erkohren haben. Wir sollen nur einen ehren, nämlich Jesus Christus.
Ein Vergleich zwischen dem Papst und Jesus
Der Papst
So siehe an dieses Bildnis recht! Vergleich Jesus mit Papst als Knecht!
Jesus auf einem armen Tier, der Papst mit höchster Pracht und Zier.
Jesus war arm auf dieser Welt, der Papst hat gross´ Gewalt und Geld.
Jesus trug die Dornenkron, der Papst ein dreifach gülden Kron.
Jesus hat nichts, der er sein Haupt hinlegt, den Papst man auf den Achseln trägt.
Jesus litt hier viel Schand und Spott, der Papst sich ehren lässt als Gott.
Jesus heißt die Gebote halten, der Papst wagt´s sie umzugestalten.
Drum merk aus diesem Beispiel eben, ob sich vergleichen lässt ihr Leben.
Du siehst draus wohl sehr geschwind, wie sehr verschieden die beiden sind.
Nun wisse, und sag es ohne Scheu, dass der Papst niemals Vertreter Christi sei!
Jesus Christus spricht: Hütet euch vor den „Schriftgelernten“, die es lieben, in langen Gewändern einherzugehen, und lassen sich gerne grüßen auf dem Markt und sitzen gerne obenan in den Synagogen und bei Tisch; sie fressen die Häuser der Witwen und verrichten zum Schein lange Gebete. Solche werden ein umso härteres Urteil empfangen!
Lukas 20, 46-47
Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus. Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.
Matthäus 23, 8-12

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