Was uns die Wasserpumpe lehrt.

Was uns die Wasserpumpe lehrt

In einem Bergdorf des Lubéron in Frankreich entdecke ich eine alte Wasserpumpe. Sofort möchte ich sie ausprobieren. Trotz eifrigem Ziehen am schweren Pumpenschwengel kann ich ihr nur wenige Tropfen entlocken. Die einheimischen Männer, die auf dem Dorfplatz sitzen und miteinander plaudern, schauen mir zu. Einer ruft: «Sie müssen zuerst einen Eimer Wasser hineinleeren. Erst wenn das System voll ist, funktioniert die Pumpe.» Da kommt mir die alte Geschichte der Wasserpumpe in den Sinn:

Ein Mann klagte seinem Pastor: «Ich empfange so wenig Liebe von den anderen Glaubenden.» Dieser riet ihm: «Denk an die Wasserpumpe! Wenn du am Morgen als Erster zum Brunnen gehst, musst du Wasser hineinschütten, damit dir die Pumpe Wasser spendet. Mach es mit der Liebe ebenso. Fang an, den anderen Liebe zu erweisen und du wirst sehen, was passiert.»

Wer soll denn beginnen, die anderen zu lieben? Woher kommt die erste Liebe? Gott hat den ersten Schritt getan! Der Herr Jesus sagt: «Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt; bleibt in meiner Liebe» (Johannes 15,9). Wahre Liebe kommt von Gott. Er hat sie durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen (Römer 5,5). Doch sie fliesst nicht automatisch von uns zu den anderen. Wir müssen uns aktiv dazu entschliessen, diese Liebe, die wir so reich empfangen haben, weiterfliessen zu lassen. beroea.ch

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