„An einen Gott glauben heißt sehen, dass es mit den Tatsachen der Welt noch nicht abgetan ist.“ (Wittgenstein)

Die unzähligen Inquisitions- und Djihadargumente finde ich mittlerweile krass ausgelutscht. Wer sich solch dummen Phrasen bedient um gegen Gott zu argumentieren der hat wirklich eine verzerrte Weltsicht. Immer das selbe Eigengehirnwäschekonzept, um die eigene innere Unsicherheit irgendwie zu stabilisieren, die innere Leere irgendwie zu füllen. Es wird ganz platt zum psychologischen Trick mit dem „gebildeten Ahtheisten“ gegriffen und schon hat „die Liebe Seele Ruh vor Gott’“. Aber es nützt nichts, wenn man dicke Atheismus-Vernebelungsvanillesoße in die Hirnwindungen und Seelenlöcher gießt. Manche exhumieren sogar den alten Herrn Nietzsche: Dieser starb in geistiger Umnachtung. Und das tat er ganz ohne Gott. Das haben seine Fans vergessen.
Es gibt nicht den Beweis, dass es Gott gibt und auch nicht den Beweis, dass es ihn nicht gibt. Nur so viel dazu: Die physikalische Beschreibung der Entstehung des Universums erklärt – nichts, was es metaphysisch an Fragen seit Beginn der Menschheit gibt. Jedoch genügt mir mein Leben, um zu wissen, dass Gott da ist. Er hört und erhört mich, wenn ich Momente durchlebe, die ich nicht ändern kann. Er ändert schwierige Situationen für mich so, dass es weitergeht und besser, als ich es zu träumen wagte. Aus diesem Glauben heraus schöpfe ich Hoffnung und Dankbarkeit und lebe nach seinen Geboten. Ich fühle mich glücklich und reich und suche nicht verzweifelt nach dem Sinn des Lebens.
Und ob es Gott ( ein Wesen Allmächtig, Allwissend, usw) gibt ?
Eine Antwort wäre:
1. die Naturwissenschaft lehrt uns, das unsere Existenzwahrscheinlichkeit so 10 hoch Minus 20 oder so beträgt. Also 0,0000000000…..
2.Wieso sind wir dann trotzdem da ?
3. Darauf gibt es wohl nur eine ehrlich denkerische Antwort. Nämlich Gott existiert.
Das Ziel des Lebens ist nicht der Tod, sondern das Leben mit Gott.

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