Leserbriefe

  • From ali on So hat alles angefangen …

    er war auf harten drogen. er ist frei durch den herrn: www.goforjesus.de

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    2009/01/02 at 6:28 pm
  • From Ein Evangelikaler on Tintenherz

    Tut mir Leid

    Ganz schlechter Aufhänger für einen Mittelmäßigen Artikel… In soetwas ein so wundervolles Buch wie Tintenherz zu ziehen (das zu meinen absoluten Lieblingen gehört) tut mir schon weh!
    Ich empfehle – vorher recherchieren und Nachdenken! 🙂

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    2009/01/06 at 9:52 pm
  • From ali on Tintenherz

    der evangelikale gott ist ein beliebiger gott. mit dem gott der bibel hat der evangelikale leider wenig zu tun.
    ali

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    2009/01/06 at 10:15 pm
  • From Vergin, Hansdieter on Sylvi - den echten Wert gefunden

    Gott gibt es nicht.

    Gerade die Menschen welche stark religiös erzogen wurden, und nicht dumm sind, beginnen irgendwann an den schönen Märchen vom Jesuskindlein und dem lieben Gott zu zweifeln.
    Dann beginnt die Suche.
    Die meisten Menschen verzweifeln an dieser Frage und geben auf.
    Ich bin davon überzeugt nach einem halben Jahrhundert des Nachdenkens eine Sicht der Dinge entwickelt zu haben, mit der sich alles erklären lässt.

    Gruß, Didi.

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    2009/01/10 at 6:18 pm
  • From ali on Sylvi - den echten Wert gefunden

    hier meine antwort:
    windkind. | photocase.de

    „Historiker bestätigen, dass Jesus gelebt hat.“

    Die Ereignisse um Jesus würden heute zweifellos bis ins Detail historisch dokumentiert werden. Doch welche Bedeutung hatte für griechische und römische Historiker ein Wanderprediger in Palästina? Warum sollte jemand über den Tod eines Juden berichten, wenn die Römer Tausende von ihnen kreuzigten?

    Erst Jahre später erwähnen Historiker die Ereignisse um Jesus, weil die Christen sich immer stärker im römischen Reich ausbreiteten, sodass man sie zur Kenntnis nehmen musste.

    Cornelius Tacitus (geb. ca. 52-54 n. Chr.) schreibt beispielsweise: „Christus war unter des Tiberius Führung vom Procurator Pontius Pilatus hingerichtet worden” (Cornelius Tacitus, Annalen, Phaidon Verlag, Wien 1935, S 740; XV. 44).

    Der jüdische Feldherr und Geschichtsschreiber Flavius Josephus (geb. 37 n. Chr.) stellt fest, dass Jesus von Pilatus zum Kreuzestod verurteilt worden ist (Flavius Josephus, Jüdische Altertümer, Fourier-Verlag, Wiesbaden 1985 Bd. 1 515 f; XVIII.3.3).

    Im Britischen Museum befindet sich das Manuskript eines Briefes, der etwa 73 n. Chr. von einem Syrer namens Mara Bar-Serapion verfasst worden ist. Er erwähnt die Hinrichtung von Sokrates, Pythagoras und Christus und zeigt, dass die Verfolgung von weisen Männern nur Unglück bringt (F. F. Bruce, Die Glaubwürdigkeit der Schriften des Neuen Testaments, Verlag der Liebenzeller Mission, 1976, S. 122).

    Lucian, ein Satiriker des 2. Jh. n. Chr. bezeichnete Jesus als „den in Palästina gekreuzigten Menschen” (Lucian, Über das Lebensende des Peregrinus, in Lucian Bd. 2, S. 9, Griechische und römische Klassiker, Langenscheidt Verlag, Berlin 1855-1920, Bd. 36).

    Der römische Historiker Sueton, Annalist des kaiserlichen Hauses, schreibt 120 n. Chr.: „Da die Juden unter ihrem Anführer Chrestos (d. h. Christus) beständig Unruhe anstifteten, vertrieb er (d. h. Claudius) sie aus Rom” (Gaius Suetonius Tranquillus, Leben der Caesaren, Claudius, Artemis-Verlag, Zürich 1955, S. 296; § 25).

    Um 150 n. Chr. schickte Justin der Märtyrer eine Verteidigungsschrift des Christentums an Kaiser Antonius Pius und verwies ihn – nach Schilderung der Kreuzigung Jesu – an den Bericht des Pilatus, der in den kaiserlichen Archiven aufbewahrt wurde: „Dass dies so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen” (Justin der Märtyrer, Apologien, Kösel Verlag, München 1913, S 48 f. u. 61; I.35).

    Auch jüdische Schriften erwähnen Jesus mehrfach. So lesen wir im Babylonischen Talmut, dass Jesus am Vorabend des Pesachfestes (Anmerkung: ans Kreuz) gehängt worden sei (Babylonischer Talmut, Sanhedrin 43; Der Talmut, Goldmann-Verlag, München 1981; weitere Erwähnungen Jesu im Talmut, siehe: Joseph Klausner, Jesus von Nazareth, The Jewish Publishing House, Jerusalem 1952). Wäre Jesus keine historische Person gewesen und sein Kreuzestod nur eine christliche Legende, hätten die jüdischen Schriften dies mit Sicherheit richtig gestellt.

    Wichtiger aber als historische Angaben über Jesus sind die Erfahrungen, die wir heute mit ihm machen können. Wenn wir erleben, wie er unser Leben radikal umgestaltet, wird wir uns klar, dass er keine Legendengestalt ist, sondern von den Toten auferstanden ist und lebt

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    2009/01/10 at 9:53 pm
  • From Anja on Schaut mal wer da läuft

    Hallelujah! Ich bin so glücklich, dass es ihm besser geht! Gott ist gut, amen!!! Alles Gute für euch…

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    2009/01/12 at 10:40 pm
  • From Gabriel peter on Sylvi - den echten Wert gefunden

    Schade

    Ich finde es immer wieder schade, die Arroganz die die Menschen besitzen zu behaupten zu wissen was ist und was nicht. Es gibt wohl keine Gläubigen, nur Wisser. Traurig auch die Intoleranz gegenüber Andersdenkende. Ich kann nicht behaupten gottesgläubig nach “Bibelart” zu sein und ein materialistisches Leben führen. Das ist ein Widerspruch.

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    2009/01/15 at 2:36 pm
  • From ali on Sylvi - den echten Wert gefunden

    Als Bischof Augustinus an seinem Werk über Gott schrieb, hat er folgendes erlebt: Er ging am Strand des Mittelmeeres entlang und sah einen Jungen, wie er Wasser aus dem Meer in ein Sandloch löffelte. Als er den Jungen fragte, was er da mache, antwortete dieser, daß er das Meer austrocknen wolle. Als Augustinus antwortete, daß dies unmöglich sei, entgegnete der Junge: “Genauso wird es Dir nicht gelingen, den unbegreiflichen Gott mit Deinen Gedanken zu fassen!”  
    Doch wieviel Prozent von dem, was es an universeller Wahrheit gibt, können wir Menschen erfassen?  0,001%, 1%, 10%, 50%? Manche Gläubige erwecken den Eindruck, sie wüßten 100%. Auch ich bin manchmal in der Gefahr, mein Wissen zu überschätzen und zu meinen, ich hätte bestimmte Dinge vollständig erfaßt.
    Mathematisch gesehen wissen wir von der Gesamtwahrheit exakt 0%. Unser Wissen ist nämlich endlich, die gesamte Wahrheit ist unendlich. Wenn man aber einen endlichen Wert durch unendlich teilt, erhält man exakt Null.Ohne Glauben weiss man, dass man nichts weiss.
    ali

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    2009/01/15 at 5:18 pm
  • From christophil on In Israel steht die Mauer der Schande

    @hanni81

    hallo hanni81,

    recht so und nicht vergessen: das wichtigste gebot besteht aus zwei teilen! hier der erste. mt 22, 37 u. 38 (mit bezug zu 5 mos 6, 5): du sollst den herrn, deinen gott, lieben mit deinem ganzen herzen, mit deiner ganzen seele und mit deinem ganzen verstand. das ist das größte und erste gebot.

    der zweite teil (mt 22, 39 u. 40 mit bezug zu 3 mos 19, 18) wäre wertlos ohne den ersten. er ist seine zwangsläufige folge. jesus stellt wie so oft den bezug zum “gesetz und den propheten” her, welche an diesen geboten hängen. das heißt aber, dass die gebote des alten testaments nicht unter oder neben dem liebesgebot des neuen stehen, sondern durch dieses erst den richtigen sinn bekommen.

    das zeigt mir auch, wie eng seit jeher christentum und judentum verbunden sind, und zwar in person des juden jesus christus. und da auch die heutige welt angesichts des aktuell aufgeflammten nahostkonflikts die juden und ihren staat israel, der seit anbeginn seiner existenz vor 60 jahren um sein überleben kämpfen muss, ebenso sehr hasst, verrät und im Stich lässt wie seit jahrtausenden, hasst, verrät und lässt sie letztlich im Stich: gott selbst und seinen eingeborenen sohn, der für uns geopfert wurde.

    der sohn aber, als er gekreuzigt wurde, bat seinen vater: herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun (lk 23, 34). diese haltung des herrn ist es, die die mauern einreißt.

    grüße christophil

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    2009/01/17 at 9:03 pm
  • From sofa on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    ich ritze auch

    ich ritze schon seit über 5 jahren obwoh ich erst 15 bin ich will das auch nicht aber in dem moment denkt man nicht drüber nach bei mir ist es sogar soweit gegangen das ich mit 100 stichen genäht werden musste und rasierklingen verschluckt habe und das alles bloß um mich runter zu bringen und es sollte keiner mitbekommen also ich wollte keine aufmerksamkeit damit erreichen doch es brachte nichts ich lag auf der rettungsstelle und mir musste geholfen werden ich war fast ein jahr in der klapse aber gebracht hat mir das gar nichts ich weiß auch nicht warum alle sagen man will nur aufmerksamkeit das ich definitiv FALSCH an alle die das denken es hat damit nichts zu tun sondern man möchte nur nicht das man an dem inneren schmerz kaputt geht also tut man es so es ist in dem moment ein sehr angenehmes gefühl und es ist besser als anderen weh zu tun also ich glaube das ist so ein bisschen wie ne sucht zu vergleichen ich sag der schmerz sitzt tiefer als du je schneiden kannst und warum soll ich damit aufhören was für mich lebenswichtig ist hört ihr denn auf zu atmen??????
    und jede wunde hat seine eigene bedeutung bei mir ist das zumindestens so

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    2009/01/19 at 8:20 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    Selbstverletzung…

    …Das Gefühl haben nicht geliebt zu sein, das Gefühl haben nicht gewollt zu sein, das habe ich oft. Viel Stress, dauerhafen Ärger zu hause, Schule läuft schlecht, alles fresse ich in mich hinein, weil mich ja sowieso niemand versteht…
    Schlimm, wenn Probleme einen Menschen so weit bringen, dass sie sich selbst verletzten. Bei dieser Person kommt sicher ziemlich viel auf einman. Das muss gar nicht immer so sein. Viele Jugendliche haben sich schon absichtlich Schaden zugefügt indem sie sich zum Beispiel geritzt haben. Eine Studie an der Ulmer Uniklinik, an der 605 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 freiwillig teilnahmen bestätigt das. 9 % der Teilnehmer bestätigten, dies nicht nur einmal getan zu haben. Mädchen sind doppelt so oft betroffen wie Jungen.
    Schlimm wenn Menschen als einzigen Ausweg Selbstverleztungen sehen. Ritzen und andere Dinge sind ja keine Lösung für Probleme, im Gegenteil, sie bringen eher noch mehr Probleme mit sich.
    Jesus hat sich selbst angeboten zu ihm zu kommen wenn es uns nicht so gut geht (übrigens auch wenn es uns gut geht).
    Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken, Matthäus 11, 28.
    Jesus meint das so. Das ist nicht nur ein alter Trost aus der Bibel, sondern Realität. Jesus ist ja bekanntlich an Ostern auferstanden,lebt und Menschen können mit Jesus Befreiung von Problemen aller Art erfahren, können mit Jesus Probleme durchstehen.
    In dieser Bibelstelle sagt Jesus weiter: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
    Dieses Joch aufnehmen ist oft missbraucht worden und bedeutet nicht das alles demütig zu ertragen und als gegeben hinzunehmen. Nein, Jesus meint damit, das wir seine Leitung auf uns nehmen sollen. Er möchte unser Leben in Ordnung bringen. Mit ihm finden wir Ruhe und Befreiung von all dem Druck und was es auch immer ist, was uns zwingt solche Dinge zu tun.
    Jesus möchte dir helfen mit deinem Leben klar zu kommen. Vertrau dich ihm an. Rede mit ihm im Gebet, wie wenn du zu einem Freund oder einer Freundin reden würdest und sag ihm, dass du ihm sein Leben anvertrauen möchtest damit er dir Hilft dein Leben in den Griff zu bekommen.
    Er will dir wirklich helfen. Gut ist es auch, einen Ansprechpartner zu haben, mit dem man im Vertrauen darüber reden kann. Wir bieten uns immer dafür an.http://www.freeway.stond.de

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    2009/01/19 at 9:19 pm
  • From schafi8D on Wie manipuliert uns Musik?

    aber

    aber es gibt doch auch christliche rockmusik . . .. die führt ja dann eher richtung himmel oder? also ist rockmusik ja nicht grundsätzlich schlecht . . . .entscheidend ist was der mensch daraus macht.
    lg

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    2009/01/20 at 4:45 pm
  • From ali on Wie manipuliert uns Musik?

    Tue den Lärm deiner Lieder hinweg (Amos 5, 23)
    Die Liedtexte sind geistlich schwach.
    Die Musik ist durch und durch fleischlich.
    Der Charakter ist entschieden weltlich.
    Religiöse Klischees ersetzen die Lehre.
    Menschliche Empfindung verdrängt die Ermahnung.
    Musik spielt unter Christen eine wichtige Rolle. Das war immer schon so, wird auch so bleiben und sollte so sein. Eph. 5, 18 und 19 zeigt, dass Musik hilfreich ist, weil sie geisterfülltes Leben erkennbar macht. Kol. 3,16 erweitert diese entscheidende Tatsache, indem sie die Art und Weise hervorhebt, in der Musik das geistliche Leben jedes Gläubigen bereichern
    sollte.
    Heute gibt es abseits von diesem biblischen Standard unter christlichen Jugendlichen eine musikalische Bewegung, Rock’n Roll genannt. Unsere jungen Leute sind mit dieser Rockmusik aufgewachsen und sehen nun keine Notwendigkeit, darauf zu verzichten. Zunehmend wird auch von älteren Gläubigen der Gedanke akzeptiert, dass die Rockmusik ein geeignetes biblisches Werkzeug zur Evangelisation der Verlorenen und zur Erziehung der Gläubigen sei. Ehemals widerstanden reifere Gläubige dem Eindringen der Welt in die Gemeinde. Nun aber verlangen viele gleichfalls die Musik, die ihre Söhne und Töchter wünschen – Rock. Jugendleiter und Pfarrer sehen sich wachsendem Druck ausgesetzt, Rock’n Roll in ihr Programm für junge Leute aufzunehmen, weil, so argumentiert man, doch damit “mehr Jugendliche erreicht werden könnten”. Unter dieser Bewegung und mit dieser Zustimmung und Popularität entstand die zeitgenössische christliche Rock-Musik.
    Für die geistliche Verfassung des gesamten Leibes des Herrn Jesu ist es
    wesentlich, dass Christen aller Altersgruppen moderne christliche Rock-Musik im Lichte des Wortes Gottes sorgfältig prüfen und dem Heiligen Geist gestatten, unser Denken über Musik und die Rolle, die sie in unserem Leben spielt, in Übereinstimmung mit dem Willen des Herrn zu bringen.
    Moderne christliche Rock-Musik ist eine spezifische und leicht zu
    identifizierende Art der Musik. Das Klangbild dieser sogenannte ‘geistlichen Rock-Musik’ (Holy Rock) reicht vom sanften Poprock bis harten Rhythmus des Rock’n-Roll und zum lächerlichen und wütenden Punk. Sie wendet sich an Zuhörer zwischen 18 und 35 und stellt den Versuch dar, eine christliche Erfahrungswelt zu schaffen, die sich an der modernen Rockkultur orientiert.
    Billy Ray Hearn, der Besitzer der Sparrow Records und der Schöpfer von
    ABC’s Myrrh Label umschreibt moderne christliche Rockmusik folgendermassen:
    “Wir greifen die Musik der Strasse auf und fügen christliche Texte hinzu.”
    Wenn man zwei Bereiche betrachtet, die durch die oben erwähnten Bibelworte angedeutet werden, so kann man sagen, daß religiöse Rockmusik eine Bedrohung für die Lebenskraft des Leibes Christi darstellt. Die christliche Jugend wird mit biblisch unzureichendem, oberflächlichem, religiösem Emotionalismus gefüttert, und die älteren Gläubigen werden zur Preisgabe schriftgemässer Werte gezwungen, die die Grundlage für den Aufbau starker christlicher Persönlichkeiten bilden.
    Und weil es nur ein einziges Evangelium gibt, das imstande ist, den Sünder
    zu retten, und von dem der Christ gehalten wird, so übernehmen die Verlorenen,
    die von christlicher Rockmusik beeinflusst sind, nichts als religiöse
    Fußangeln. Moderne christliche Rockmusik ist weder evangelistisch noch
    erbaulich. Darum muss man etwas dagegen unternehmen! Sind Sie aber willens, im Vertrauen auf den Herrn etwas zu tun ?
    Das Wort Gottes sagt:
    “Und berauscht euch nicht mit Wein, was eine Liederlichkeit ist, sondern
        werdet voll Geistes – und redet miteinander in Psalmen und Lobgesängen
        (Hymnen) und geistlichen Liedern und singet und
        spielet dem Herrn in eurem Herzen . . .” Eph. 5,18 und 19.
        “Seid auch dankbar! Das Wort Christi wohne reichlich unter euch;      lehret und ermahnet euch selbst mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern; singet Gott lieblich in euren Herzen . . . Kol 3, 16.
    Diese beiden Textstellen zeigen die in Betracht kommenden Bereiche:
        1. die NATUR DER MUSIK und 2. die WIRKUNG DER MUSIK.
        Wenn man ihre Natur untersuchen will, ist es wichtig, sich mit der Lyrik
        (den Liedtexten), der musikalischen Gestalt und dem Charakter zu beschäftigen.
        Und will man die Wirkung der Musik auf ihre Hörer recht einschätzen,
        so sollte man die lehrhafte Seite und den persönlichen Eindruck den sie
        hinterlässt miteinbeziehen.

        Eph. 5,19 spielt an auf die drei Komponenten der Musik, die Ihre Natur
        ausmachen, nämlich wenn wir ermahnt werden, miteinander in “Psalmen,
        Lobgesängen (Hymnen) und geistlichen Liedern” zu reden.
        Gewiss geschieht die Vermittlung von Gedanken, Gefühlen und Werten durch die
        Lyrik am offenkundigsten. Dieser besondere Bestandteil geistlicher Musik wird
        gekennzeichnet mit dem Ausdruck “Lieder”. Unabhängig von der geistlichen
        Form und dem Charakter der Musik sollte der Text geistlich orientiert sein,
        und zwar hinreichend klar, damit eine geistliche Wahrheit schlicht vermittelt wird, und in Übereinstimmung mit der biblischen Offenbarung.Obschon in dieser Hinsicht nicht alle moderne christliche Musik schwach ist,muss doch das meiste davon aus Mangel an wahrem geistlichem Gehalt abgelehntwerden.

        Man kann mit Worten eine Botschaft von der Reinheit, von der Verzweiflung
        oder vom Nihilismus predigen. Texte christlicher Musik sollten geistlich
        sein, nicht bloss religiös. John Styll, ein Veranstalter christlicher
        Rockkonzerte, erkennt zwar die klischeehaften und simplifizierenden Texte,
        die diese Musik charakterisieren. Aber sein Heilmittel dagegen heisst:
        Man muss eben “schärfere und wahrhaftigere Aussagen über den menschlichen
        Zustand machen”. Der zentrale Ausgangspunkt eines geistlichen Liedes sollte
        jedoch der Herr Jesus Christus selber sein. Er ist unser Leben, wenn anders
        wir mit ihm auferstanden sind (Kol. 3, 1-4). Unsere Herzen, Häupter und
        Hände sollten zum Himmel erhoben sein – und das nicht nur im Bekenntnis
        allein, sondern auch in unserer Lebensweise.

        Die Musik, der wir lauschen, sollte uns bei unserer himmlischen Neigung
        stärken. Und die Worte eines Liedes sollten die praktische Unterwerfung
        unter Gottes Gebote in all unseren persönlichen Angelegenheiten fördern.
        Bei ihren familiären Beziehungen (Kol. 3, 18-21), in ihren Beziehungen bei
        der Arbeit (Kol. 3, 22-24), bei all ihren zwischenmenschlichen Beziehungen
        (Eph. 5, 21 ) müssen die Heiligen für den Heiligen Geist empfänglich und
        bereit sein, den Willen des Herrn zu tun. Es sollte in unserem Leben
        wahrhaftig zu erkennen sein, wenn wir Jesus Christus als persönlichen
        Heiland haben.

        Nur allzu häufig ist das nicht die Haltung, die durch moderne christliche
        Musik begünstigt wird.
        Typisch für die oberflächliche Ansicht vom neuen Leben in Christus und
        charakteristisch für die christIiche Rockmusik ist “What a Difference You’ve
        Made” von Archie Jordan, gesungen von Amy Grant. Die “Difference”
        (der Unterschied), die Christus hier zustandebringt, ist: “He is my sunshine
        day and night” (Er ist mein Sonnenschein Tag und Nacht) und “He replaced all
        the broken parts (in my heart)” (Er ersetzte alle zerbrochenen Teile meines
        Herzens). Diese Karikatur christlichen Lebens ist jämmerlich geringwertig
        gegenüber den herrlichen praktischen “Differences” die der Christus der
        Bibel seinen Kindern gebracht hat.

        Vielleicht stimmt es, dass Musik eine Kunstform ist. Doch im selben Mass wie
        christliche Musiker nach und nach “artistischer” werden, wird auch die
        Textgestalt moderner christlicher Musik mehr und mehr verdunkelt, bis sie
        schliesslich keinen eigentlichen substantiellen Wert mehr aufweist. Texte
        werden dann so allegorisch, dass eine wahre geistliche Lehre kaum noch zu
        erkennen ist. Diese Unbestimmtheit öffnet vielen ungenauen Deutungen eines
        Liedes Tür und Tor, was das Übernehmen unbiblischer und sogar antibiblischer
        Lehren begünstigt.

        “Fairytale” von Brown Bannister stellt das Leben ohne Christus verschwommen
        als Peter-Pan-Phantasie dar, was die biblische Lehre von der realen Tatsache
        entwertet, dass wir stets unter dem Zorn Gottes leben. Wenn die Erlösung
        verglichen wird mit dem Kuss eines Prinzen, den er einer schlafenden Schönheit
        gibt, so entsteht Raum für jegliches “christliche” Konzept von der
        Wiedergeburt. Die Korinther wurden ermahnt, schlicht zu reden, damit die
        Gemeinde erbaut würde (1. Kor. 14, 6-12). Und jene Mahnung ist heute noch so
        beherzigenswert wie vor 1900 Jahren. Der Text christlicher Musik muss auch
        übereinstimmen mit der biblischen Wahrheit. Ein christlicher Musiker darf
        für sich keine künstlerische Freiheit beanspruchen, wenn er Gottes Wort und
        die darin geoffenbarten Wahrheiten verwendet. Don Franciscos “Too Small a
        Price” paraphrasiert das Gespräch der Verbrecher, die zusammen mit dem Herrn
        Jesus gekreuzigt wurden, recht frei (Luk. 23), was zu substantiellen
        Änderungen des biblischen Berichtes führt. Der zuverlässige und wahrhaftige
        Bericht, den Gott uns hinterlassen hat, mag in der Tat wenig geeignet zum
        Besingen oder vielleicht kaum marktgängig sein in unserer modernen
        Rock-Kultur. Trotzdem muss ein christlicher Musiker der beansprucht, für den
        Herrn zu singen, äusserst sorgfältig jeden Anschein von Konflikt zwischen
        seiner LP und dem göttlichen Bericht vermeiden. Aus dem Text im Epheserbrief
        ergibt sich die zweite Komponente, die ein Christ beachten sollte, wenn er
        Musik auswählt – die musikaIische Gestalt. Das Arrangement der musikalischen
        Noten ist kein untergeordneter Bestandteil geistlicher Musik. Studien
        haben zu dem Schluss geführt, dass die musikalische Gestalt den Hörer physisch,
        emotional und geistlich packt. Das gleiche Prinzip lasst sich in der Schrift
        in 1. Sam. 16, 14-23 sehen. David spielte ergreifend vor Saul, und dieser
        erfuhr physische, emotionale und geistliche Erneuerung (V. 23). Die
        Arrangements, die den Softrock charakterisieren, verursachen emotionale und
        seelische Reaktionen, die vom Hörer unter Umständen nicht wahrgenommen werden.
        Die lauten, peitschenden Synkopen des harten Rock’n Roll führen zu
        unfreiwilligen physischen Reaktionen, über die der Hörer keine Kontrolle hat.
        Geradeso wie der natürliche Mensch beruhigt werden kann (wie z.B. Saul),
        so können die natürlichen Seiten des Menschen auch bombardiert und manipuliert
        werden, bis antigeistliche Wirkungen hervorgebracht werden. Zwar ist es nicht
        so, dass christlicher Rock zur Verübung von Selbstmord oder Massenmord
        beigetragen hatte, wie das bei einer weltlichen Rockmusik der Fall ist,
        doch wurde das geistliche Leben zerfressen und Fleischlichkeit propagiert.
        Sobald sich der Christ seiner fleischlichen Natur nähert, d.h. dem
        natürlichen Menschen, wird wahres geistliches Leben abgeschreckt.
        Statt sein Gemüt auf die göttlichen Dinge auszurichten, wird der Gläubige
        geistlich sabotiert. Das Arrangement der musikalischen Noten sollte nicht
        die Botschaft überschatten, die der Text vermittelt, sondern diese
        unterstreichen. Wird aber der Stil benutzt, der für den weltlichen Pop
        und Softrock charakteristisch ist, so nimmt der Emotionalismus überhand und
        verdrängt im wesentlichen das was wahrhaft geistlich ist.

        Der unter der Bezeichnung “Heavy Metal” bekannte Hardrockstil ist zunächst
        einmal laut.
        “Headbangers” (=Kopftrommler) ist ein überaus passender Spitzname für die
        Heavy-Metal-Band.
        Stryper fasst diese Facette des “religiösen Rocks”, wie sie ihre Musik
        marktgängig bezeichnen, mit dem Ausdruck “Attacke” zusammen.
        Ein weltliches Musikmagazin stellte fest; Stryper sei “vom ersten donnernden
        Gitarren-Griff bis zum letzten heiligen Schrei” eine glaubwürdige Metal-Band.
        Bobby Sweet, der Drummer von Stryper, räumte im Magazin “Rock” ein,
        “Rock’n Roll erzeuge eine machtvolle Musik und berühre das Leben
        der Menschen”. Als diese christlichen Musiker Christus dem Heavy-Metal-Sound
        und – Look unterwarfen, verdrängten sie damit die Noten, das Arrangement und
        die Darbietung der Botschaft der Band. Die letzte und dunkelste Komponente
        in der Natur der Musik ist ihr Charakter. Das ergibt sich aus dem Wort
        “Hymnen” in Eph. 5,19. Es ist schwieriger, den Charakter der Musik zu
        definieren, aber nicht weniger schwierig, ihn zu beurteilen. Ein Hörer
        könnte daraus Unerbietigkeit, Universalismus, oberflächliche Religiosität,
        Neoevangelikalismus oder einen charismatischen Charakter entnehmen.
        Man betrachte darauf hin einmal “SERVANT” eine christliche Rockband, die
        durch nervösen, rhythmisch scharfen Rock und eine aggressive Bühnenshow”
        gekennzeichnet ist. Ihre Show ist nicht nur “erfüllt von der Heilsbotschaft”,
        sondern diese wird erweitert durch Rauchbomben und Lichteffekte. Ihre 83er
        Tournee wurde als die “grösste christliche Rock-Gospel-Show von Amerika”
        angekündigt. Ein derart widersprüchliches Zeugnis ruft sofort Ironie hervor.
        Die Heilsbotschaft wird unterstrichen durch Rauchbomben und präsentiert
        a la P. T. Barnum. Diese Frivolität einer “Show” beeinträchtigt den Ernst
        des Evangeliums ungeheuer. Weil der Charakter der Musik dem Hörer nicht
        immer leicht durchschaubar ist, hat er den heimtückischen Effekt auf den
        Gläubigen. Das fortwährende Unterwerfen unter die unzureichende
        Geisteshaltung der Musik kann langsam zur Toleranz und Hinnahme falscher
        Lehre führen. Da der Gläubige nach und nach durch einen Stil oder
        einen spezifischen Musikcharakter geistlich narkotisiert wird, wird es
        leichter, ihn von der Autorität des Wortes Gottes abzubringen und ihm statt
        dessen die Autorität einer Bewegung oder einer Gesellschaft oder Kultur zu
        predigen.

        Barry Mc Guire hat einen Song über seine Bekehrung und sein neues Leben in
        Christus auf Platte aufgenommen. “Cosmic Cowboy” stellt mitnichten den Weg
        der Erlösung dar und erniedrigt die Person des Sohnes Gottes und sein Werk,
        das er für uns vollbracht hat. Christliche Jugendliche werden geplagt vom
        “Cosmic Cowboy-Syndrom”, wenn sie einmal zu einem echten Verständnis
        darüber gelangen, wer Jesus Christus wirklich ist und was er vollbracht hat.
        Der Charakter und die Philosophie eines christlichen Musikers wird leicht
        von seinen Zuhörern übernommen und wird sie vom festen Fundament des Wortes
        abbringen.

        Die Wirkung die Musik auf ihre Zuhörer ausübt, stammt offensichtlich von der
        Natur der Musik.
        Während Eph. 5, 19 drei Aspekte aufzeigt die die Natur der Musik umreissen,
        greift Kol. 3, 16 die Wirkungen auf, die Musik auf ihre Hörer haben sollte:

        Das Wort Christi wohne reichlich unter euch; lehret und ermahnet euch selbst
        mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern . . .

        Wenn wir singen, oder wenn der Gläubige unter dem Dienst des Singens steht
        so ist es das Wort Gottes, das unter uns gesprochen werden und reichlich
        unter uns wohnen soll.

        Zwei Bereiche werden durch die Worte “Lehret und ermahnet” angedeutet.
        Zum ersten wird die biblische Forderung, dass christliche Musik ein Kanal für
        die korrekte Lehre sein soll, durch das Wort “lehret” dargelegt. Geistliche
        Musik wird den Gläubigen immer mehr in die Weisheit und die Erkenntnis Gottes
        und des Heilandes hineinführen. Bringt der Gesang eine geistliche Weisheit
        aus Gottes Wort und erklärt und durchleuchtet sie sodann? – Unvorsichtige
        Christen werden Stunde für Stunde vielen falschen Lehren unterworfen,
        wenn sie zwischen ihren Kopfhörern sitzen. Wenn man Texte, Musik und
        Charakter moderner christlicher Musik aufnimmt, achtet man dabei kaum auf
        die korrekten Lehren der Musik.
        Amy Grants “Walking in the Light” illustriert einen verbreiteten, aber
        fatalen lehrmässigen Irrtum:

        Die Sonne weckte mich recht früh auf,
        es ist ein wunderschöner Morgen.
        Weil ich hinuntergehe zum Fluss,
        dass ich wiedergeboren werde.
        Jesus und ich hatten nun in der vergangenen Nacht
        ein gewichtiges Gespräch.
        Deswegen gehe ich hinunter,
        um untergetaucht zu werden und
        heraufzukommen im Lichte wandelnd.

        Entgegen der biblischen Lehre über die Erlösung vom Gericht und von der
        Macht der Sünde lehrt “Walking in the Light” dass die Taufe für das Heil
        ebenso wesentlich sei wie die persönliche Heiligung.

        Geistliche christliche Musik sollte den Gläubigen nicht nur lehren, sondern
        auch ermahnen.
        Ermahnung ist in Erinnerung gerufene Warnung. Tag für Tag muss man das Kind
        Gottes daran erinnern, in dem zu bleiben, was es aus dem Wort Gottes gelehrt
        worden ist. Nur schriftgemässe Ermahnung hat auf den geistlichen Menschen die
        Wirkung, die der Heilige Geist beabsichtigt. Für Gefühlsseligkeit ist kein
        Raum im Herzen des Gläubigen, da er nach Gottes Wort leben will. Wenn
        man eine Bindung an biblische Prinzipien auf menschliche Gefühle Gründen
        möchte, wird sie fehlschlagen und keinen Bestand haben. Das Wort des
        lebendigen Gottes bleibt ewig bestehen und bringt durch das Wirken des
        Heiligen Geistes eine aufrichtige Überführung im Herzen des Christen
        zuwege. Nur eine geistgewirkte Überführung wird zu einer dauerhaften
        Wandlung im Leben eines Heiligen führen.

        Moderne christliche Musik ist in ihrer Art oberflächlich, sobald man sie im
        Lichte des heiligen Wortes Gottes betrachtet. Sie gründet auf der verkehrten
        Annahme, man könne nicht “Hymnen vor jemand schmettern, der nur Rockmusik
        versteht”.
        Die Bibel macht klar, dass die Bekehrung des Sünders in die Erschaffung einer
        neuen Natur durch Gott einmündet. Dieser neugeborene Säugling in Christo muss
        erzogen werden, damit er zunimmt.
        Sorgt man für den Appetit und die Gewohnheiten des alten Menschen, so
        bedeutet das, dass man die Macht des Heiligen Geistes und die Wirkung und den
        Wert des Wortes Gottes verneint.

        Die philosophische Dürftigkeit wird durch die ebenso dürftige Haltung
        verstärkt, mit der christlicher Rock angeboten oder vermarktet wird. Sheila
        Walsh preist man an als das christliche Gegenstück zum “sexy (wirkenden),
        weltlichen Rock’n Roll Grammy-Gewinner” Pat Benatar und der einzige
        Unterschied zwischen den beiden besteht im Text ihrer Lieder. Amy Grant
        vergleicht man mit den weltlichen Soft-Pop-Stars Carole King und der späten
        Karen Carpenter. Und wieder liegt der einzige Unterschied zwischen ihnen im
        Bereich des Textes ihrer Lieder. Sogar ihre eigenen Hardrocker haben
        die Christen, wie z. B. Steve Taylor, Rez und Petra, um nur wenige zu nennen.

        Die in moderner christlicher Musik so sehr vorherrschende Haltung – wir
        seien genauso wie alle anderen – ist der Urquell dafür, dass der religiöse
        Rock versagt hat, wahrhaft geistlich zu sein. Der Christ wird aus der Welt
        herausgerufen; und obschon er noch in dieser Welt lebt, ist er doch
        ebensowenig von dieser Welt wie unser Herr Jesus Christus. Diese
        Grundwahrheit wird von den Gläubigen aufgegeben, da immer mehr “Christen
        ihre alten Befürchtungen vor dem dämonischen Beat fallen lassen und zu der
        Auffassung kommen, Rock sei ein akzeptables und wirkungsvolles Medium”
        für die Evangelisation und die Erbauung.

        Christlicher Rock hat einen fleischlichen Meltau hinterlassen, der nun durch
        die unaufhörlichen Sperrfeuer flacher Texte und weltlicher Musik, dargeboten
        im Charakter weltlicher Rockkultur, über der jüngeren Generation der
        Gläubigen liegt. Aus Mangel an gesunder schriftgemaesser Lehre und
        geistesmächtiger Ermahnung wird dieser Zustand einzementiert.

        Das alles hat sich seinen Weg in die Kirchen dort gebahnt, wo früher die
        älteren und geistlich gereiften Heiligen seinem Eindringen widerstanden hatten.
        Die Ergebnisse dieses Kompromisses sind entartet.
        Immer mehr Leute kommen in die Gemeinden, die keine Vorstellung von
        biblischer Erlösung haben.
        Christlicher Rock ermuntert die Sünder vielmehr: “Gebt (Jesus) all eure Liebe.”
        Die Bibel aber sagt, dass “Christus für unsere Sünden starb nach der
        Schrift … und am dritten Tag auferstand nach der Schrift” (1. Kor 15, 3
        und 4).
        Die Verlorenen müssen diesem Zeugnis glauben und Jesus als Heiland
        annehmen.

        Christliche Rockmusik macht Gläubige ohnmächtig im Kriegsdienst dieses
        Zeitalters. Wenn Christen die Art dieser Welt übernehmen, kommt es
        unvermeidlich zu einem traurigen Missverständnis von der Person und dem Werk
        Jesu Christi sowie von dem, was möglich und verantwortbar ist im christlichen
        Leben. Es ist allerhöchste Zeit für die Heiligen, endlich Stellung zu nehmen
        gegen diesen Angriff aus der Welt, wie er im Gewand der modernen
        christlichen Musik erfolgt, weil sie sonst bei Seinem Kommen beschämt sein
        werden.
        —————————————————————————–
        Aus “Foundation”, A Magazine of Biblical Foundamentalism, Vol. VI,
        Ausgabe 2. Seite 16. Mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers übersetzt
        von Roland Jungling.
        —————————————————————————–

        Anmerkung der Redaktion

        Zu dem Aufsatz von Ric Llewellyn schrieb uns u. a. Herr Dietrich Georg, der
        Verfasser der anschliessenden Abhandlung, dass der Grundtext des Neuen
        Testaments bekanntlich keine Satzzeichen enthält und somit der Sinn von
        Kol. 3, 16 bei Umstellung der Satzzeichen (nach Nestle-Aland) besser
        folgendermassen wiedergegeben wird: “Lasst das Wort des Christus reichlich in
        euch wohnen; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig; mit
        Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in
        Gnade.” Die Frage ist nämlich, so Herr Georg, ob wir, wie es die älteren
        Übersetzungen ausdrücken, durch Musik wirklich lehren und ermahnen sollen.
        Durch diese bessere Zeichensetzung wird die Stellung der Musik eindeutig an
        ihren Platz gewiesen. Die Lehre und die Ermahnunq geschehen durch die
        Wortverkündung.  Die Musik ist eine “Begleitmusik”, nicht während der
        Verkündigung, sondern neben ihr. Wir singen unserem Gott in (mit)
        unseren Herzen in (von der) Gnade.

        Die älteren Übersetzungen haben allerdings in ihrer Zeichensetzung auch eine
        Bedeutung. Im Griechischen beginnt ein Satz in der Regel nicht mit einer so
        langen Adverbialkonstruktion “mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern”.
        In der deutschen Sprache ist die Stellung eines Ausdrucks im Satz variabel und
        regelt die Betonung bzw. teilweise auch die Bedeutung. Diese Variabilität mit
        semantischer Folgerung macht die deutsche Sprache so schwierig.

        Wie dem auch sei: Die geistliche Musik in ihrer Aussage nach Text und Ton
        muss in jedem Fall nach der Heiligen Schrift ausgerichtet sein. Von hierher
        gesehen, behält der Aufsatz von Llewellyn seine volle Bedeutunq, was auch
        Herr Georg bestätigt hat. Wir möchten hoffen, dass diese Abhandlung recht
        beachtet wird, und dass die echten Jünger des Herrn ihre Konsequenzen daraus
        ziehen, nämlich die völlige Absage an diese das Glaubensleben nicht
        fordernde Musik. Das nachfolgende Zeugnis von Dietrich Georg, der der Leiter
        des “Jugend-für-Christus-Chores” war, dient ebenfalls zur Warnung und
        zur Absage an diese Art von Musik. Dem Herrn Jesus sei Dank, dass Er immer
        noch klare Posaunentöne schenkt, damit die Seinen vom Schlaf erwachen.

        —————————————————————————–

        WENN GOTT UMKEHR WIRKT . . .

        Ehemaliger Leiter des “Jugend für Christus”-Chores denkt neu über
        Rock- und Popmusik

        Das Missionswerk “Jugend für Christus in Deutschland e.V.” ist Teil der
        internationalen “Youth for Christ”-Bewegung. Nach Kriegsende entstand in
        verschiedenen Ländern eine Initiative für Jugendevangelisation, die sich
        später unter diesem Namen einte, wobei in den einzelnen Ländern
        autonom gearbeitet wird.

        Der Slogan lautet etwa: ‘altes Evangelium – neue Methoden’. Man macht sich
        Gedanken und Mühe in der Frage des “Wie” der Weitergabe der Botschaft, um
        möglichst viele Jugendliche “abzuholen”. Im Laufe der Jahre haben sich in
        Deutschland verschiedene Arbeitszweige entwickelt wie Evangelisationen,
        Campaigns (Grossaktionen mit Hilfe europäischer Jugendlicher), Tee-Mobile
        (als Teestuben umgebaute Busse), Teestuben, Filmevangelisationen,
        Schulungsarbeit (z.B. Kurzbibelschule) und auch Musikevangelisation (Chor,
        Teen-Teams). Nicht alle Formen sind gezielt auf Jugendliche zugeschnitten; so
        möchte das Martin-Homann-Team in seinen Evangelisationen
        verschiedenste Altersgruppen erreichen.
        Die Zeit meiner (nebenberuflichen) Mitarbeit in diesem Werk brachte viele
        geistliche Impulse wertvolle persönliche Begegnungen und manche Anregung zur
        Weitergabe des Evangeliums verbunden mit einer vertieften Sicht von der
        Notwendigkeit der Mission.
        Warum ich aber auf musikalischem Gebiet vieles nicht mehr so machen würde
        wie damals, erklärt nicht nur der Abstand, den ich seit 1980 von der
        christlichen Musikszene gewonnen habe, sondern fusst auf dem Wirken des Herrn
        Jesus Christus in meinem Leben, das mich zum Neudenken brachte.

        Von 1975 bis 1980 leitete ich den “Jugend-für-Christus-Chor”. Das musikalische Material des Chores entwickelte sich seit 1970 (damals begann
        ich meine Mitarbeit als Klavierbegleiter) grob umrissen von Klassik,
        Evangeliumsliedern und Spirituals über neuere Gospelsongs hin zu immer
        beherrschender werdenden Anteilen an Pop und Rock. Letzteres galt vorwiegend
        für Jugendveranstaltungen, während für Gottesdienste auch Klassik und
        ruhigere Lieder beibehalten wurden. Entscheidend für die musikalische
        Weiterentwicklung waren in der Hauptsache Vorbilder aus dem Bereich
        englischer christlicher Rockmusik.

        Schon bald gab es neben Beifallskundgebungen auch Kritik. Über das Problem
        der  grossen Lautstärke wurden wir nämlich nicht in befriedigender Weise Herr.
        Nach und nach erkannte ich, dass der Musikstil selbst, die eingesetzten
        Instrumente samt entsprechendem Arrangement, Ursache vieler Schwierigkeiten
        war. Der beinahe zwanghafte Druck die technische Anlage permanent zu
        vergrössern, lief parallel zu dieser Entwicklung. In vielen Konzert-
        vorbereitungen gab es Ansatzpunkte zu Auseinandersetzungen, Unfrieden und
        Hektik.
        Meine Motivation fusste auf dem ehrlichen Wunsch, im Zuge der “ersten Liebe”,
        nach Bekehrung und Wiedergeburt dem Herrn Jesus zu dienen. Mir leuchtete auch   der Gedanke ein, dass die Botschaft in der Musiksprache der Jugend vermittelt werden sollte. Leider versäumte ich es, dieses Argument für christliche
        Rockmusik anhand der Bibel zu prüfen. Vielmehr übernahm ich es recht
        unkritisch, weil es ja so  gut in unser Konzept passte. Daraus ergab sich,
        dass ich Lieder und Methoden der internationalen christlichen Musikszene
        verwendete, und auch meinen eigenen Stil davon stark beeinflussen liess.

        Ausgerechnet beim eigentlichen Anliegen. dem Rettungsangebot für verlorene
        Menschen durch den Kreuzestod Jesu, stiess ich an Grenzen. “Passt das überhaupt  zur Konzeratmosphäre, stimmt die rockige Musik damit überein?”
        Wie erschrocken und abgestossen ich gewesen war, als ich zum ersten Mal eine
        Beatles-Platte gehört hatte, dieser Eindruck war im Laufe der Zeit verblasst.
        Dass ich mich an den Sound ähnlicher Musik gewohnt hatte, dass mir gar etwas
        fehlte, wenn ich sie nicht hörte, dass sie mich körperlich und gefühlsmässig
        gepackt hatte, erschien mir falls überhaupt als Suchterscheinung bemerkt
        harmlos; denn es handelte sich ja fast durchweg um christliche Texte.
        Allerdings, ich habe den Inhalt nicht in jedem Fall gründlich untersucht und
        ich konsumierte auch einiges an weltlichem Rock. Von diesen
        Einflüssen habe ich mich kraft des Blutes Jesu Christi, des Auferstandenen
        gelöst und Freiheit gefunden. Der Klang knackiger Baesse vibrierender Felle
        und glitzernder Höhen springt mich nicht mehr an.

        Im äusseren Erscheinungsbild passten wir uns als Chor folgerichtig der
        Rock-Kultur an: lockere Kleidung, vielfach lockeres Benehmen und Reden.
        Ich möchte für das schlechte Vorbild um Vergebung bitten! Auch dafür, dass
        mancher Kritiker von mir und uns laut oder im Stillen als “veraltet,
        unverständig”, usw. abgetan wurde wobei es insbesondere am Hören auf den
        Rat Älterer fehlte.

        Durch den Konflikt zwischen älteren und jüngeren bzw. “fortschrittlichen”
        und  “konservativen” Christen hätte ich schon frühzeitig zu ernsthaftem
        Hinterfragen des Musikstils kommen sollen.
        Ebenfalls die Spannung zwischen gesungenem und gesprochenem Wort hätte mir
        als Warnlampe dienen können. Oft waren wir uns im Grunde zu schade, nur
        einen Programmteil des Abends zu gestalten, um den anderen einem Verkündigter
        zu überlassen. Es tut mir aufrichtig leid! Ich habe damals nicht klar
        gesehen, wozu geistliche Musik nach der Bibel eigentlich da ist. Sie richtet
        sich gar nicht an die Adresse des Menschen, sondern an Gott. Ihm soll sie die
        Ehre geben, seine Taten loben, sich betend an ihn wenden – eine grosse Aufgabe!
        Das andere, nämlich direkte Evangelisierung, geschieht durch die Predigt.

        Rückblickend bin ich meinem Herrn sehr dankbar, dass er dafür Sorge trug, mich
        in Sachen Musik zurechtzubringen. Die Bibel ist auch in diesem Punkt
        absolute Autorität. Sie enthält eine Fülle von Aussagen zur Musik, die ich
        ernstnehmen will. Neben der Korrektur durch Gottes Wort führe ich meine
        Neuorientierung auf viel Gebet für mich zurück. Ausserdem bin ich froh über
        die klare Stellungnahme einiger Brüder: Jürgen Neidhart und Martin Heide
        durch ihre Vorträge, Walter Kohli durch sein Buch (“Rockmusik und
        christliche Lebenshaltung”) und Helmut Bauer durch seine seelsorgerliche
        Sicht haben mir weitergeholfen.

        Durch Gottes Gnade darf und möchte ich ihn ehren, was das ganze Leben und
        auch Musik betrifft, und möchte Menschen auf das alleinige Heil in Jesus
        Christus hinweisen. Dazu reichen gute Motive nicht aus, deshalb will ich
        mich an Gottes Wort binden, und erlebe – etwa nach Römer 12, 1 u. 2 – die
        Freude und Frucht der Busse:  “Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, kraft der
        Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringet als ein lebendiges,
        heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst!
        Und passet euch nicht diesem Weltlauf an, sondern verändert euer Wesen
        durch die Erneuerung eures Sinnes, um prüfen zu können, was der Wille Gottes
        sei, der gute und wohlgefällige und vollkommene.”

        Dietrich Georg

        Quelle: ‘Bibel und Gemeinde’

        

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    2009/01/20 at 5:51 pm
  • From Silvanus on Shocking message

    Paul Washer

    Ich liebe diesen Mann und seine Predigten!!

    Auf youtube gibts noch ganz viele andere mit dt. Untertitel (beim user lannopez)

    LG

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    2009/01/21 at 5:01 pm
  • From Silvanus on Gebetskette für den kleinen Nicolas

    Heilung

    Es ist für uns Jünger möglich, im Namen Yahushuas (der richtige Name von Jesus) zu heilen!

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    2009/01/21 at 5:04 pm
  • From ali on Shocking message

    wir auch,
    ali

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    2009/01/21 at 6:08 pm
  • From ali on Gebetskette für den kleinen Nicolas

    wenn der herr es will.
    ali

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    2009/01/21 at 6:21 pm
  • From Staudi_1982 on Alcopops machen krank

    Himmel und Sünde

    Leute ihr solltet vorsichtig sein mit der Aussage “Kein Alki wird in den Himmel kommen” Das stimmt nicht! Jeder der Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser anerkennt wird in den Himmel kommen, dise legt sich lediglich daraus aus das eben manche sozusagen “nackt” vor Gott stehen und eben wiederrum andere nicht, weil sie Sünden wiederstehen konnten! Wenn du Jesus als deinen Herrn und Erlöser anerkennst kommst du trotzdem in den Himmel, auch wenn du während einer Sucht sterben solltest!!! Was jetzt net heissen soll sauft weiter! Gott hat uns die möglichkeit gegeben in seinem Namen so etwas von uns zu sprechen, Suchte, Böse Geister, Depressionen, etc. etc. Und wenn wir Gott lieben, wollen wir auch seinen Weg gehen. Nicht jeder Christ ist dofort von allem Befreit, es dauert manchmal Monate oder Jahre, Altlasten loszuwerden, und Gott nimmt das schlechte und füllt diesen Platz mit gutem! Also ihr Alkis, nicht weitersaufen im Namen des Herrn sondern Gott um Vergebung bitten und um Hilfe bei der Bekämpfung der Sucht!
    Gottes Segen euch allen und denjenigen die das lesen!!

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    2009/01/22 at 11:55 am
  • From Adnan Etci on Fragen an das Christentum

    Die unverfälschte Bibel

    Liebe Brüder und Schwestern,

    nachdem ich Professor Veith aus Capetown kennengelernt habe, weis ich nun, das nicht alle Bibeln richtig im Geist übersetzt sind (Krieg der Bibeln). Können Sie mir bitte eine Bibel besorgen, die ich getrost lesen kann. Ich lebe zur Zeit von Harz IV und habe nicht viel Geld zur Verfügung aber ich bezahle es Ihnen was es Kostet.

    Gnade und Frieden sei mit euch (von dem der da war, der da ist, und der da kommt)

    Adnan Etci aus Berlin-Pankow

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    2009/01/22 at 1:25 pm
  • From ali on Fragen an das Christentum

    bitte schreibe ein mail an meine freude in berlin oder rufe an:
    email: info@the-rock-spandau.de
    Telefon: 030 33096175

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    2009/01/22 at 5:22 pm