Leserbriefe

  • From mensch on Queen – The show must go on!

    aha

    jetzt habt ihr wohl auch noch was gegen schwule! ihr seid so intollerant! GOTT IST NICHT INTOLLERANT! und nur so nebenbei, freddy schaut auch auf euch herab!

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    2005/03/09 at 12:32 am
  • From ali on Queen – The show must go on!

    wir haben doch nichts gegen homosexuelle, im gegeteil wir haben was für sie: ein neues und frohes leben mit jesus.

    Bei Jesus gibt es Rettung
    Sollte jemand direkt davon betroffen sein, dann lass dich nicht Blenden vom Zeitgeist der alles Toleriert.
    Bete zu Gott, er kann dich befreien.
    Solange ein Mensch in diesem Zustand verharrt, ist er laut der Bibel vor Gott nicht in Ordnung und lebt in Sünde.

    Es geht bei allem überhaupt nicht um ein Diskriminierung der homosexuellen oder Lesben.
    Sie verdienen das Gebet aller Christen. Jesus liebt alle Menschen.
    Jesus ist für alle Menschen gekommen und gestorben.

    Er hat am Kreuz von Golgatha den grössten Sieg der Geschichte vollbracht.
    Er wird auch den Sieg in deinem Leben bringen, nicht nur über die Homosexualität, sondern über jedes Problem in deinem Leben.
    Wenn du Jesus um Befreiung bittest, dann glaube daran. Er wird es wohl machen.

    Siehe ich mache alles neu! (Offenbarung 21,5)

    http://www.ojc.de/rubrik47.html

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    2005/03/09 at 1:04 am
  • From . on ist der mensch gut?

    und der mensch kann die grammatik vergewaltigen, wie er will. oh man -.-

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    2005/03/09 at 1:01 pm
  • From Dom on Gemeindeklo

    Toi Toi wars!
    Denn Dixi war bei mir und hat somit ein Alibi 😉

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    2005/03/09 at 1:36 pm
  • From _ on Chatten gefährdet Psyche

    Bloß keine Geld verschwenden?

    An Ali,
    NAtürlich ist es besser das Seminar zu besuchen wenn man rein zufällig 3500 Euro für 3 Tage übrig hat… ODer würdest du denn Chat dann etwa doch vorziehen;)

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    2005/03/09 at 6:30 pm
  • From alin on Chatten gefährdet Psyche

    Wieso nicht einfach zu Dem gehen, der den Menschen und damit auch dessen Beziehungsfähigkeit erschaffen hat? Er kann einen zu einem wirklich liebesfähigen Menschen machen und verlangt keinen Cent dafür, sondern nur dein Herz.

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    2005/03/09 at 7:04 pm
  • From LittleJon on So teilt sich das Meer – Was hat Mose mit dir zu tun?

    “sag ich doch die ganze Zeit”

    Wow, ist ja mal krass, das die Bild Zeitung die Bibel bestätigt. Ich meine vilee Leute glauben wohl net an so “wundergeschichten” da finde ich Artikel wie diese sehr gut!

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    2005/03/09 at 10:34 pm
  • From ali on So teilt sich das Meer – Was hat Mose mit dir zu tun?

    die bibel ist ein einziges wunder:

    Die Bibel ist das am weitesten verbreitete und in viele Sprachen übersetzte Buch der Menschheit. Die Bibel bzw. Teile der Bibel gibt es in 2355 Sprachen. Kultur und Geschichte vieler Völker wurden durch die biblische Botschaft im Laufe der Jahrhunderte beeinflusst und geprägt.

    DIE BIBEL
    Die Bibel – ein verstaubtes Buch der Antike?
    Geschrieben von religiösen Träumern, die meinten,
    Gott habe sich ihnen offenbart?
    Ein Buch voll historischer und wissenschaftlicher Fehler?
    Langweiliger als die Schriften anderer Religionen?
    Überholt von den Problemen und Ereignissen unserer Zeit?
    M. Montiero-Williams, Professor für Sanskrit, sagte einmal über die orientalischen Schriften: “Stapeln Sie diese Bücher, wenn Sie wollen, auf der linken Seite Ihres Schreibtisches; aber legen Sie Ihre Bibel auf die rechte Seite ganz für sich allein und mit einem weiten Abstand von den anderen. Es ist eine Kluft zwischen ihr und den so genannten heiligen Büchern des Ostens – ein wahrer Abgrund, den keine Religionswissenschaft überbrücken kann.”

    Tatsächlich ist die Bibel das am besten überlieferte Buch der Weltgeschichte. Ihre historischen Angaben wurden immer wieder von Archäologen bestätigt. Ihre Aussagen haben das Leben von Millionen von Menschen verändert. Kriminelle und Terroristen, Prostituierte und Süchtige, Verzweifelte und vom Leben Enttäuschte – sie alle haben neuen Lebenssinn gefunden, als sie in der Bibel lasen, dass Gott sie liebt und ihnen Hoffnung für die Zukunft schenkt. Kein Buch hat so viel Positives bewirkt wie die Bibel. Trotzdem kennen nur wenige ihren Inhalt.
    Die Bibel ist das am weitesten verbreitete und in viele Sprachen übersetzte Buch der Menschheit. Kultur und Geschichte vieler Völker wurden durch die biblische Botschaft im Laufe der Jahrhunderte beeinflusst und geprägt. Dies gilt besonders für unseren europäischen Kontinent. Generationen von Menschen haben anhand der Bibel lesen und denken gelernt.

    Die Bibel hat durch ihre Erzählungen und in ihren Bildern das Denken und die Sprache, die kulturellen Symbole und sozialen Werte unserer Gesellschaft entscheidend mitgeprägt. Als “geistiges Weltkulturerbe” findet sie Beachtung, Anerkennung und öffentliche Aufmerksamkeit. Der Fortschritt der Wissenschaften, große soziale Bewegungen und hervorragende Bildungseinrichtungen wurden auch durch den Einfluss der biblischen Botschaft erst möglich.

    Die Bibel ist in unserer Gesellschaft vielfach gegenwärtig, ohne dass dies immer unmittelbar wahrgenommen wird. Immer noch leben wir mit den Geschichten und Bildern der Bibel: die Erzählungen von Adam und Eva, die babylonische Sprachverwirrung, der Tanz ums goldene Kalb, das Umschmieden von Schwertern zu Pflugscharen.

    Die Gestalt Jesu, seine Botschaft von Gottes Reich und sein menschenfreundliches Handeln faszinieren ebenso wie sein Leiden und sein Kreuzestod Menschen bis heute erschüttern. Die kraftvolle Botschaft von der Auferstehung Jesu hat die Kunst Michelangelos und die Kantaten Johannes Sebastian Bachs inspiriert. Große literarische Werke von Goethe bis Brecht genauso wie die moderne Musik sind von biblischen Motiven und Themen durchzogen. Die Bibel hat auch die Grundrechte im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stark geprägt.

    Das Jahr der Bibel will allen, Christen wie Nichtchristen, dabei helfen, den verborgenen Schatz der Bibel neu zu heben. Wer sie heute in die Hand nimmt, braucht Verständnis und Einsicht in ihre lange Entstehungsgeschichte und Sprachwelt. Ihre Spannweite reicht von den uralten Geschichtserzählungen des Volkes Israel über die Lyrik der Psalmen und die ergreifenden Berichte der Evangelien über Leben, Sterben und Auferstehung Jesu, bis hin zum theologischen Tiefgang des Apostels Paulus. Man kann nur staunen über den Reichtum der biblischen Texte.

    Dieses Buch steckt voller Weisheiten und Wunder, voller Poesie und Dramatik. Das ganze Leben mit allen Höhen und Tiefen spiegelt sich in ihm. Uralte, scheinbar nichts mehr neues enthaltende biblische Geschichten offenbaren immer wieder überraschende Einsichten in unser Leben. Die beeindruckenden Gleichnisse in den Evangelien hat noch niemand zu Ende gedeutet.

    Viele Menschen in unserer Gesellschaft suchen nach Halt und Trost. Sie fragen nach etwas, das selbst in leidvollen persönlichen Erschütterungen trägt und auch an den unfassbaren Katastrophen, mit denen wir heute konfrontiert sind, nicht zerbricht. Gerade in den Augenblicken stummen Entsetzens über die Gewalt, zu der Menschen fähig sind, zeigt sich die Kraft der biblischen Botschaft. Das bohrende Fragen nach dem Warum, die stille oder laute Klage und die verzweifelte Fassungslosigkeit suchen nach Sprache und Bildern, die die Wucht des Kummers auszusprechen und Trost anzubieten vermögen.

    Die für die Christen Heilige Schrift – die Bibel – vermag Menschen in der Überzeugung zu stärken, dass sie nicht einfach ins Dasein geworfen sind, sondern dass sie leben, weil Gott es will. Das schenkt dem menschlichen Leben eine unüberbietbare Würde. Die Bibel will den Glauben an den dreieinigen Gott wecken und damit unter anderem auch Nächstenliebe und Solidarität, Zivilcourage und Friedens-bereitschaft stärken. Christen erkennen in der Bibel Gottes Wort, das ihnen Klarheit zu verschaffen vermag in den wichtigen existentiellen Fragen der Menschen, dem Sinn ihres eigenen Lebens. Das biblische Zeugnis von der Auferstehung des Jesus von Nazaret begründet eine verlässliche und tragfähige Hoffnung, durch die der Mensch sich auch seine eigene Schuld und sein Versagen eingestehen, Vergebung und Versöhnung erbitten und die Botschaft eines Lebens über den Tod hinaus hören kann.

    Wer Orientierung im Leben und Hoffnung im Sterben sucht, der greife zur BIBEL.

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    2005/03/09 at 11:06 pm
  • From melva on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    ein wenig off topic

    Angesichts dieser schockierenden Brutalität und Grausamkeit, sollte man sich auch mal klarmachen, dass Jesus damals, wie ein ganz normaler Verbrecher verurteilt wurde. Und ganz normale Verbrecher gab es sehr, sehr viele! Millionen von Menschen wurden also auf diese oder ähnlich brutale Weise hingerichtet.
    Erschreckend wie erfindungsreich wir schon immer waren, wenn es daurum ging unsere Mitmenschen zu quälen.

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    2005/03/11 at 5:52 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    leider erfüllt sich die aussage jesu:”wegen des überhandnehmens der gesetzlosigkeit wird die liebe in vielen erkalten. wir sehen, je gottloser unsere welt wird, desto gewalttätiger und kälter wird das soziale klima.
    ali

    Schockiert und ungläubig hören wir von Gräueltaten wie jener an der Columbine High School oder im deutschen Erfurt. Zusätzlich zu solch schrecklichen Massakern werden Lehrer bedroht, Ausländer zusammengedroschen, Kameraden eiskalt umgebracht. Die Medien berichten von Übergriffen, die sich an Brutalität und Kaltblütigkeit übertreffen. Solch grauenhafte Extremfälle dürfen aber nicht über die Alltäglichkeit von Gewalt hinwegtäuschen, mit der Kinder und Jugendliche täglich konfrontiert sind. In der Familie, in der Schule, im Strassenverkehr, beim Sport – Gewalt ist überall anzutreffen.
    Was bringt Schüler dazu, von ihren Kameraden Geld zu erpressen, Fahrräder zu beschädigen, den Schulhausabwart spitalreif zu schlagen? Die Ursachen sind vielfältig, ein Schema X gibt es nicht. Eines jedoch steht fest: Die Kinder wachsen in einem gesellschaftlichen Klima auf, das wir Erwachsene prägen, für das wir verantwortlich sind. Wollen wir Gewalt vorbeugen und die Kinder schützen, müssen wir deshalb nicht nur bei ihnen ansetzen. Wagen wir es, uns auch selbst zu hinterfragen!
    Die folgende Auflistung von möglichen Ursachen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind Aspekte, die im Zusammenhang mit Jugendgewalt immer wieder genannt werden und auf die Erwachsene einen Einfluss haben.

    Grenzelosigkeit
    “Mir hat niemand etwas zu sagen!” Jugendliche, die gewalttätige Übergriffe verüben, kommen vielfach aus einem Umfeld, das ihnen keine klaren Regeln auferlegt. Es liegt in der Natur des Menschen, seine Grenzen auszuloten. Letztlich wartet er darauf, “gebremst” zu werden, Konsequenzen zu erfahren.
    RATSCHLAG FÜR ELTERN UND ERZIEHER: Kinder brauchen Orientierung und Ordnung. Sie müssen lernen, Regeln einzuhalten. Eltern dürfen sich nicht vor dem Durchsetzen drücken.
    PERSÖNLICHER IMPULS: Wie respektiere ich die mir gegebenen Autoritäten (Staat, Polizei, Gesetze)?

    Konfliktunfähigkeit
    “Zu Gewalt wird gegriffen, wenn keine besseren Konfliktlösungsstrategien vorhanden sind”, sagt Ron Halbright, Sozialarbeiter und Experte für Schulgewalt aus Zürich.
    Ist es Ihr Ziel, mit Ihrem Kind Strategien zur Konfliktlösung zu erarbeiten und einzuüben?
    Bin ich konfliktfähig? Kann ich Sache und Person voneinander trennen? Spreche ich Probleme an und bin gewillt, eine Lösung zu suchen und dabei auch Kompromisse einzugehen?

    Isolierung
    Kinder werden heute oft allein gelassen und sind auf sich selbst gestellt. Sie haben niemanden, mit dem sie ihre Fragen besprechen und verbindliche Beziehungen pflegen können. Darunter leidet auch das Einfühlungsvermögen und die Empfindsamkeit anderen gegenüber.
    Erlebt Ihr Kind Nähe, Ordnung, Geborgenheit, Interesse, Zeit, Gespräche etc. in der Familie?
    Wie wichtig sind mir die familiären Beziehungen? Was unternehme ich aktiv zu ihrer Pflege?

    Langeweile
    Langeweile befällt nicht nur Jugendliche, die keine Arbeit haben. Viele stehen zwar in der Ausbildung, wissen aber nicht, was sie mit ihrer Freizeit anfangen sollen. Manche Ideen zu Ausschreitungen kämen nie zustande, wären die Teens mit sinnvollen Aktivitäten beschäftigt.
    Motivieren Sie Ihre Kinder, ihre Fähigkeiten in Kreativität, Sport, sozialem Engagement zu entwickeln?
    Bin ich ein Vorbild in der Gestaltung meiner Freizeit?

    Keine eindeutigen Werte
    “Ich habe das Recht, so zu reagieren, schliesslich nervt mich seine Frisur.” Eine Welt, wo alles und nichts gilt und jeder für sich entscheiden darf, was richtig ist, bildet einen gefährlichen Nährboden für Gewalt.
    Hat Ihr Kind verinnerlicht, was die Bibel gut und böse nennt? Gottes Wort als verbindlichen Massstab zu nehmen, bedeutet ein geschärftes Gewissen und echten Gerechtigkeitssinn.
    Kann man in meinem Leben beobachten, dass ich Gott liebe und sein Wort ernst nehme?

    Gruppendruck
    Der Gruppendruck ist bei Teenagern besonders gross. Manuel weiss zwar, dass es falsch ist, wenn seine Clique regelmässig die Übergewichtigen der Klasse beschimpft. Doch er wagt es nicht, für sie Stellung zu beziehen. Und weil er damit bei den anderen gut ankommt, zieht auch er kräftig über sie her.
    Ist es das Ziel Ihrer Erziehung, dass Ihr Kind ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt und auch “nein” sagen kann, selbst wenn es dadurch zum Aussenseiter wird?
    Habe ich einen klaren, fundierten Standpunkt, was meine Haltung zu einem Thema anbelangt, oder schwatze ich andern nur nach?

    Ohnmacht
    Was man nicht beeinflussen, respektive zu kontrollieren vermag, wird als bedrohlich empfunden. Durch die weltweite Vernetzung sind Teenies mit vielen Informationen, aber auch mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, auf die sie nicht direkt einwirken können. Praktisch alle Nachrichten berichten über Umweltzerstörung, Katastrophen, Kriege, etc. Für manche ist Gewalt gegen diese bedrohlichen und beängstigenden Tatsachen ein Ventil, mit dem sie ihre inneren Spannungen abbauen.
    Weiss Ihr Kind, dass es alle seine Nöte und Ängste zu Jesus Christus bringen kann? Eine lebendige Beziehung zu ihm lähmt nicht, sondern ermutigt, an dem Ort, wo man lebt, seine Möglichkeiten wahrzunehmen, um Missständen entgegenzuwirken.
    In welcher Weise engagiere ich mich konkret für die Gesellschaft, die Natur, die Mitmenschen? Bin ich bereit, einzugreifen, wenn ich Zeuge von Unrecht werde?

    Umgang mit Frust und Stress
    Neben Konsum- (Naschen, Einkaufen) und Fluchtverhalten (Alkohol, Fernsehen) ist Gewalt ein weiteres Mittel, mit dem versucht wird, Frust und Stress abzubauen.
    Hat Ihr Kind gelernt, seine Gefühle auszudrücken und Wege gefunden, wie es negative Gefühle aktiv verarbeiten kann (Probleme erkennen, das Gespräch suchen, vergeben)?
    Was habe ich für “Verarbeitungs”-Strategien, wenn ich niedergeschlagen, empört, verärgert bin?

    Fehlende Selbstbeherrschung
    “Er hat mich eben aufgeregt!”, rechtfertigt Martin seine jähe Ohrfeige an seinem kleinen Bruder.
    Bereits in jungen Jahren muss ein Kind lernen, zu verzichten, Spannungen zu ertragen, sich selber im Zaum zu halten.
    In welchen Situationen bin ich versucht, übereilt und damit ungerecht zu handeln?

    Achtung vor dem Leben
    “Gewalt gegen Menschen ist immer verbunden mit einer Missachtung des anderen und einer fehlenden Achtung vor dem Leben überhaupt”, schreibt Dieter Velten in seinen Ausführungen zum Thema.
    Leiten Sie Ihr Kind an, fürsorglich und bewahrend mit Mensch, aber auch mit Tier und Natur umzugehen?
    Wie bringe ich die Achtung vor jedem Lebewesen, das der Schöpfer gemacht hat, zum Ausdruck?

    Fremdenhass
    Auch die Andersartigkeit fremder Kulturen und Lebensweisen kann als Bedrohung empfunden werden. Im Gegenzug dazu tun sich Ausländer zusammen, denen die Integration in das neue Land schwer fällt. Wird das gegenseitige Verständnis und der Dialog nicht gesucht, brechen zwischen diesen Gruppen nicht selten offene Aggressionen aus.
    Unterstützen Sie Ihr Kind aktiv, auch Ausländer kennen zu lernen, sie einzuladen, ihre Andersartigkeit als Bereicherung schätzen zu lernen?
    Wie denke ich über Ausländer und Randgruppen? Meide ich sie oder mache ich gar abwertende Bemerkungen?

    Ichbezogenheit
    “Nur wer für sich selbst schaut, kommt weiter.” Dieser Leitsatz kann darin gipfeln, andere wenn nötig mit Gewalt aus dem Weg zu räumen, wenn sie die eigenen Wünsche und Ziele behindern.
    Lehren Sie Ihr Kind, an andere zu denken, ihnen eine Freude zu bereiten, ihnen zu helfen? Erfährt es regelmässig, welchen Segen man erfährt, wenn man selbstlos an andere denkt?
    Auf welchem Gebiet muss ich in dieser Hinsicht lernen und üben?

    Medienkonsum
    Es ist naiv zu glauben, dass die Vielzahl an menschenverachtenden, gewaltverherrlichenden, brutalen Inhalten in Fernsehen, Computerspielen usw. keinen prägenden Einfluss auf die Einstellung von Kindern und Jugendlichen Gewalt gegenüber ausübt.
    Motivieren Sie Ihr Kind, möglichst viele Erfahrungen in der Realität zu sammeln und die gewalttätigen Lösungsstrategien ihrer Fernsehhelden zu durchschauen.
    Wie ist mein Umgang mit den Medien? Hinterfrage ich immer wieder kritisch die offensichtlichen, aber auch die unterschwelligen Botschaften?

    Das Thema Gewalt ist in diesem Beitrag bei weitem nicht ausgelotet. Über Fragen wie: Wie sollen Kinder reagieren, wenn sie Opfer von Mobbing und Gewalt werden? Was könnte und müsste in Schule und Politik verbessert werden? Wie hilft man Jugendlichen, die bereits Täter sind?, muss in diesem Zusammenhang unbedingt auch nachgedacht werden.
    Wichtig ist es, für das schwelende Problem sensibilisiert zu sein und bereits kleine Anzeichen von Gewalt im Keim zu ersticken. Auslachen, Hänseln, Blossstellen, Ausschluss aus einer Gruppe usw. gehören zur alltäglichen Erfahrung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sie bieten regelmässig Gelegenheit, solche verletzenden und gemeinschaftszerstörenden Böswilligkeiten zu thematisieren und anzugehen.
    Menschen, die entschlossen sind, Jesus Christus nachzufolgen und die Bibel ernst nehmen, werden ihr Möglichstes tun, um in ihrem Umfeld für Liebe, Gerechtigkeit und Frieden einzustehen. “Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse mit Gutem!”, ruft Paulus die Gläubigen in Römer 12,21 auf. Wer Jesus vertraut, darf mit seiner Hilfe, Kraft und Weisheit rechnen. Scheint uns die Aufgabe, das Problem der Gewalt in den Griff zu kriegen, zu gross, so lasst uns im Kleinen beginnen … Übungsfelder gibt es genug!•

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    2005/03/11 at 6:09 pm
  • From Wolfram Hüttermann on was kommt auf uns zu?

    Dem Pfarrer gebe ich vollkommen Recht. Was Toleranz mit Muslimen angeht, so sage ich, dass sich Christen in Saudi-Arabien *nirgendwo* eine Kirche bauen dürfen. Das sollte man als erstes ankreiden.

    Grüße,

    Wolfram

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    2005/03/12 at 12:29 pm
  • From poison.ivy on Ein falscher Jesus

    Ok, es ist toll, dass ihr euch für Jesus einsetzt. Solche Menschen mag ich. Aber Jesus hat seinen Jüngern gesagt, dass wenn die Leute sie abweisen, dass sie den Staub von ihren Füßen schütteln sollen und weiter gehen sollen. Mir kommt es so vor, als ob ihr einigen ziemlich auf den Keks geht und die nur noch ein schlechteres Bild von Jesus bekommen. Ihr könnt niemanden bekehren. Wenn sie nein sagen, dann habt ihr so viel getan, wie ihr konntet.
    Ein Arzt kann keinem Krebspatienten die Behandlung aufzwingen. Wenn der Patient sich weigert, darf der Arzt nichts machen.
    meine persönliche Meinung…
    liebe grüße,
    moni

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    2005/03/12 at 6:51 pm
  • From Alin on Ein falscher Jesus

    Liebe Moni,

    du hast Recht, man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.
    Wie steht es denn mit dir? Würdest du dich von Jesus Christus behandeln lassen?

    Liebe Grüße,

    Alin

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    2005/03/12 at 7:18 pm
  • From Fateshifter on So hat alles angefangen …

    gedankenblitz zum “do not click”

    hallo ali,

    ich habe grade, einfach nur so aus interesse, mal den button “do not click” betätigt. mir war mehr oder minder klar, was danach kommen würde, aber man kann ja nie wissen 😉 . so, nun kam mir aber ein gedanke auf, als ich las, dass der mensch durch den sündenfall auf ewig von gott getrennt würde, nämlich: ich habe die sache mit der dreifaltigkeit so verstanden, dass der vater, der sohn und der heilige geist eins sind, absolut dasselbe wesen. wie aber können wir uns vom vater entfremden, ohne gleichermaßen die verbindung zum sohn oder zum heiligen geiste zu verlieren? ich meine, wenn es so wäre (konjunktiv! nur so zur info.. ) dann wäre doch die göttlichkeit der bibel hinfällig? vom heiligen geist beseelt können die autoren dann ja wohl nicht gewesen sein. oder ist das “entfremden” anders gemeint? mag sein, dass ich das falsch interpretiert habe. über eine antwort würde ich mich freuen.

    by the way: an alle mit-freunde des metal und mit-skeptiker am christentum:
    unter der vorraussetzung, dass ihr das hier lest, möchte ich euch hiermit zu etwas niveau aufrufen. mit derart halb-idiotischen kommentaren, wie sie hier vielfach abgegeben wurden, nehmt ihr euch selbst den wind aus den segeln.

    lesen —> denken —> schreiben (wenn ihr was intelligentes zu sagen habt)

    in diesem sinne,
    bis denne,
    Fateshifter

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    2005/03/12 at 8:21 pm
  • From ali on So hat alles angefangen …

    hier mnal was fundmentales über dreieinheit gottes:
      
    Die Dreieinigkeit Gottes

    Die Dreieinigkeit Gottes ist ein Thema, welches schon immer zu viel Verwirrung und vielen Irrlehren Anlaß gegeben hat. Umso wichtiger ist es, an diesem Punkt Klarheit darüber zu haben, was eigentlich genau Inhalt der Bibel ist.

    INHALT:
         1.) Allgemein: Was ist Dreieinigkeit Gottes?
         2.) Die Bibelstelle Johannes 1,1
         3.) Dreieinigkeit Gottes auch schon im Alten Testament
         4.) Jesus Christus – Vollständiger Gott
         5.) Jesus Christus – Vollständiger Mensch
         6.) Die Gottheit des Heiligen Geistes
         7.) Was haben die Urchristen geglaubt?

    1.) Allgemein: Was ist Dreieinigkeit Gottes?

    Begriffe wie “Trinität/Dreieinigkeit” oder “drei Personen Gottes” kommen in der Bibel natürlich nicht vor. Dennoch haben sich diese Begriffe als nützlich erwiesen, auf ein Wort reduziert das auszudrücken, was die Bibel über Gott sagt.
    Die Aussage der Bibel über dieses Thema erschließt sich nicht so leicht, wie mancher wohl meinen möchte. In der Bibel findet man keine für sich stehenden Erörterungen über die Natur Gottes, sondern man kann sich nur aus Andeutungen ein Bild formen, welches erst in der Summe deutlich ist. Menschliche Überlegungen und Religionen hingegen halten sich immer besonders gern mit solchen dogmatischen Dingen auf – typisch, daß die Bibel hier ganz anders ist.

    Die Schwierigkeiten, die Natur Gottes zu erfassen, beruhen insofern gerade auf der Bibel, die etwas nur andeutet, was der Mensch zudem schwer begreifen kann – was jedoch deswegen nicht etwa weniger wahr ist: Unser Verstand und seine Verständnismöglichkeiten sind nämlich nicht der Maßstab, an dem sich die Realität Gottes zu orientierten hätte.

    Die klassische Dreieinigkeitslehre besagt:

         a) es gibt nur EINEN Gott
         b) Vater, Sohn und Heiliger Geist sind gemeinsam dieser Gott
         c) Der Vater ist nicht der Sohn. Der Sohn ist nicht der Heilige Geist. Der Heilige Geist ist nicht der
             Vater. Aber alle drei sind derselbe Gott.

    Um es mit einem einfachen Bild zu erklären: Das Molekül H2O (Wasser) tritt uns in drei völlig unterschiedlichen Erscheinungsformen gegenüber: nämlich als Eis, flüssiges Wasser und Wasserdampf. Alle drei sind dasselbe Element – und doch sind sie untereinander nicht identisch: Eis und Wasserdampf sind nicht identisch, obwohl beide H2O sind. Ebenso sind auch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist drei Erscheinungsformen desselben Gottes. Alle drei sind Gott – aber trotzdem sind sie weie Eis und Wasserdampf untereinander nicht austauschbar oder identisch.

    Die Aussage der Bibel über Gott Vater und Jesus Christus ist – wie z.B. auch Martin Luther feststellte – ein klares “sowohl als auch”:

    Jesus ist vollständig Gott UND vollständig Mensch.

    Dies ist für uns schwer nachzuvollziehen und deshalb häufiger Ansatzpunkt für seltsame Lehren. Während säkularisierte Namenschristen über das Verhältnis Jesu zum Vater oft nur nebulöse Vorstellungen haben und die Dreieinigkeit als unverständliches Kirchendogma empfinden, ist die Dreieinigkeit für Gruppen wie Islam und Zeugen Jehovas ein zentraler Ansatzpunkt beim Angriff auf den christlichen Glauben im allgemeinen und die Einzigartigkeit Jesu im besonderen. Besonders die beiden genannten Gruppen betonen in ihrer Lehre die Ablehnung der Dreieinigkeit. So gesteht der Islam Jesus nur die Rolle eines “Propheten” zu, während die Zeugen Jehovas in Jesus als “anderen Gott” ansehen. Genauso, wie es den frommen Juden ein Ärgernis war, daß Jesus sich Gott gleich machte (vgl. Johannes 10,30-33), so ist auch den modernen Religiösen nichts mehr zuwider als der Anspruch Jesu, mit dem Vater eins zu sein. Die Welt hat sich nicht geändert. Und damals wie heute ist menschliche Religiosität unfähig, den wahren Gott zu erkennen.

    Sofern bei der Ablehnung der Dreieinigkeit mit der Bibel argumentiert wird (vor allem Zeugen Jehovas und Christadelphians, eine andere pseudo-christliche Sekte), wird in der Regel die menschliche Seite Jesu überbetont und alles relativiert oder umgedeutet, was darauf hindeutet, daß in Jesus Gott Mensch wurde.
    Derartige Versuche beruhen aber nicht darauf, daß der Inhalt der Bibel dies nahelegen würde. Ursache ist vielmehr das Bedürfnis, die schwer verständliche Natur Jesu – so wie sie die Bibel beschreibt – dem menschlichen Geist anzupassen und in die eine oder andere Richtung zu vereinfachen. Das oft als “Dogma” verunglimpfte Athanasische Glaubensbekenntnis (“Wir MÜSSEN glauben und bekennen, daß unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und Mensch ist, vollkommener Gott und voll- kommener Mensch…”) das Evangelikale, Katholiken und liberale Protestanten teilen, ist da weitaus demütiger und bekennt, daß wir glauben “müssen” – müssen deshalb, weil es die Schrift so sagt:

    Die einzige Auslegung der Bibel, die alle Bibelstellen nach natürlichem Verständnis gleichermaßen ernstnimmt und gewichtet, ist eben dieses “trinitarische” Eingeständnis, daß Jesus BEIDES ist: Mensch und Gott.

    Ob das für uns “logisch” oder verständlich ist oder nicht, ist dabei kein relevantes Argument. Die oft gestellten rhetorischen Fragen “Wie kann ein Gott aus drei Personen bestehen ? Wie kann Gott einen Sohn haben ? Wie kann er ohne Form sein und doch von einer Substanz ? Wie kann der Sohn, Jesus Christus, von Ewigkeit her bestehen und doch von Gott gezeugt und von Maria geboren sein ?” gehen von der verstandesmäßigen menschlichen Logik als dem einzigen Maßstab aus und kalkulieren damit von vornherein nicht ein, daß die Natur Gottes nach dem Verständnis des menschlichen Geistes auch nicht “logisch” sein könnte.
    Aber Gott sagt von sich in Jesaja 55,8-9: “Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.”

    Ich denke, daß unsere Unfähigkeit, Gott mit unserer Logik zu fassen, ein wesentlicher Grund dafür ist, daß Jesus über sein Verhältnis zum Vater Aussagen macht, die in Bildern sprechen und nicht so eindeutig sind, wie wir es wohl manchmal gern hätten:
    Das bekannteste dieser Bilder ist die Bezeichnung Jesu als Sohn Gottes. Damit ist nicht gemeint, daß Jesus in demselben biologisch-physischen Sinne der Sohn des Vaters sei, wie wir Söhne unserer menschlichen Väter sind. Diesem Mißverständnis unterliegt aber vor allem der Islam und stellt sich die Sohnschaft Jesu so vor, daß Gott nach Aussage des Christentums Geschlechtsverkehr mit Maria gehabt habe. Dies ist natürlich falsch und beruht auf plumpen Fehlvorstellungen Mohammeds über den Inhalt des christlichen Glaubens. Daß Jesus der Sohn Gottes ist, meint nämlich, daß Jesus vom Vater her kommt und mit Ihm von der gleichen Art ist. Es geht bei diesem Begriff nicht um biologische Abstammung, sondern um eine Zugehörigkeit und Identität des Wesens: Jesus ist Gottes Sohn,
    weil Er Seinen Ursprung in Gott hat und in Ihm Gott Mensch geworden ist.

      
    2.) Die Bibelstelle Johannes 1,1

    Es ist nicht erst das Neue Testament, das gleichzeitig die Einheit und die Mehrzahl Gottes betont. Vielmehr handelt es sich dabei um einen Roten Faden, der sich von 1.Mose 1 an durch die ganze Bibel zieht und schließlich in Johannes 1,1 gipfelt:

    “Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott”

    Das Wort – ein Ausdruck für Jesus Christus, vgl. Johannes 1,14 – war schon “im Anfang” da. Damit ist gemeint, daß das Wort nicht von Gott geschaffen wurde. Außer Gott, dem Schöpfer, wurde jedoch alles geschaffen (vgl. 1.Mose 1,1), so daß Jesus schon deshalb zu Gott selbst gehören muß. Die beiden weiteren Teilsätze verdeutlichen so klar wie es nur möglich ist die Gleichzeitigkeit der vollständigen Trennung zwischen Wort und Gott und der vollständigen Identität von beiden:

    1.) Im Anfang war das Wort…Das Wort ist ungeschaffen und ewig und hat daher Eigenschaften, die nur Gott hat.
    2.) …und das Wort war bei Gott…Es besteht also ein Unterschied zwischen Gott und dem Wort, denn sonst könnte das Wort nicht “bei” Gott sein. Dies gerade in auffälliger Abgrenzung zum dritten Teilsatz!
    3.) ….und das Wort war Gott.   Das Wort und Gott sind offenbar zugleich auch identisch.

    Was gilt denn nun hier? War das Wort nun “bei” Gott oder war es Gott selbst? Die Zeugen Jehovas vermeiden hier den Konflikt, indem sie die Stelle falsch übersetzen: Da wird dann im dritten Teilsatz der Neuen-Welt-Übersetzung (NWÜ) einfach das Wort “ein” eingefügt, so daß er folgendermaßen lautet: “…und das Wort war EIN Gott.”
    Dies ist menschlich verständlich, da die Lehre der Zeugen Jehovas eben zufällig besagt, daß Jesus Christus (=das Wort) zwar “ein” Gott sei, jedoch nicht derselbe wie Jahweh. Betrüblich für die Zeugen Jehovas ist nur, daß sich das Wort “ein” nicht im Originaltext befindet. Dies wird übrigens in den antrainierten Diskussionsstrategien der Zeugen Jehovas mit der – völlig abwegigen – Behauptung gerechtfertigt, es gäbe im Griechischen keinen unbestimmten Artikel. Hier wurde also der Bibeltext der Lehre angepaßt statt umgekehrt. Meines Erachtens ist es besser, den Tatsachen ins Auge zu sehen: Johannes 1,1 konstatiert lapidar beides nebeneinander:
              
    1. Zwischen Jesus Christus und Gott besteht ein Unterschied
    2. Jesus Christus und Gott sind zugleich derselbe.

    Wie immer kann man nicht das eine gegen das andere ausspielen, sondern beides gilt. Jesus ist vollkommener Mensch (dies ist der Unterschied) und gleichzeitig vollkommener Gott (daher identisch).

    Gegen die klassische Übersetzung von Johannes 1,1 wird gern angeführt, daß das Wort “theos” im dritten Halbsatz adjektivisch zu verstehen sei, da es ohne Artikel stünde. Es müsse also im dritten Halbsatz heißen: “…und das Wort war göttlich”.
    Selbst wenn man dies für richtig halten will, würde sich dadurch jedoch am Sinngehalt nichts ändern, da sich dieses Adjektiv natürlich nur auf den EINEN Gott bezieht. Es gibt nur einen wahren Gott – das Adjektiv wäre daher im Sinne zu verstehen: “von der Art Gottes”. Einen Unterschied in der Bedeutung würde das in meinen Augen nicht machen.

      
    3.) Dreieinigkeit Gottes auch schon im Alten Testament

    Die Gleichzeitigkeit der Einheit und der Mehrzahl Gottes findet sich – für viele sicher überraschend – auch schon im Alten Testament. Schon im Schöpfungsbericht und an vielen anderen Stellen im AT wird Gott im hebräischen Originaltext mit “Elohim” bezeichnet. Bei dem Wort “Elohim” handelt es sich jedoch interessanterweise um den Plural von “El” (= Gott). Das Wort Elohim steht dabei zudem stets zusammen mit Singular-Artikel und Singular-Verben, die für “El” passen würden, nicht jedoch für “Elohim”. Wortwörtlich übersetzt heißen diese Stellen also z.B. “Der Götter sprach: …”

    Beim brennenden Dornbusch war es zum Beispiel Elohim (“Götter”) der zu Mose sprach und dabei nicht etwa sagte: “wir sind, die wir sind” sondern “ich bin, der ich bin” (2.Mose 3,14). Also wiederum dasselbe wie in Johannes 1,1: Gott ist im Alten Testament gleichzeitig Singular und Plural.

    Natürlich betont das Alte Testament vorwiegend die Einheit Gottes. Einige bekannte Kernstellen dafür sind: 2.Mose 20,3;  5.Mose 4,35; 5.Mose 6,4; 5.Mose 32,39; Jesaja 45,14; Jesaja 45,22; Jesaja 46,9.
    Diese Stellen werden gern als Argument dafür angeführt, daß die Dreieinigkeit im Alten Testament angeblich noch nicht enthalten sei. Alle diese Stellen legen aber nur den Schwerpunkt darauf, daß der Gott Israels der EINZIGE Gott ist. Dies ist natürlich kein Widerspruch zur Dreieinigkeit eben dieses einzigen Gottes.
    Übrigens findet sich die Gleichzeitigkeit von Singular und Plural Gottes sogar in der oben genannten Stelle 5.Mose 6,4, dem berühmten Kernsatz des jüdischen Glaubens, dem “Schma”. Diese lautet wortwörtlich übersetzt: “Höre, Israel: Der Jahweh ist unser Elohim (“Götter”), der Jahweh allein.”

    Gott benutzt im Alten Testament – wie es bei einem dreieinigen Gott zu erwarten ist – in auffälliger Weise Mehrzahlwörter, wenn er zu sich selbst spricht. Das ist gerade so, als ob hier jeweils die Personen Gottes untereinander einen gemeinsam gefaßten Entschluß bekräftigen würden. Vgl. dazu bitte: 1.Mose 1,26;  1.Mose 3,22; 1.Mose 11,7; Jesaja 6,8.  
    Die Zeugen Jehovas versuchen, diese Stellen damit zu entkräften, es handele sich lediglich um einen Majestätsplural. Ein solcher Majestätsplural Gottes wäre jedoch vor allem dort angebracht, wo Gott gegenüber den Menschen spricht. An solchen Stellen finden sich jedoch keine solchen Pluralformen. Sie sind ausschließlich auf Stellen beschränkt, wo Gott zu sich selbst spricht. Aber wäre es nicht unsinnig, wenn Gott durch Gebrauch von Pluralformen nur gegenüber sich selber seine Majestät betonen würde, nicht aber gegenüber den Menschen? Die Theorie des Majestätsplurals bietet daher meines Erachtens keine befriedigende Erklärung für den Gebrauch des Plurals.

    Am deutlichsten wird die Dreieinigkeit Gottes im Alten Testament in 1.Mose 18,1 ff., wo Gott dem Abraham in Gestalt von drei Männern erscheint:
    1.Mose 18,1-3: “Und der JHWH (= Jahweh) erschien ihm bei den Terebinthen von Mamre, als er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß. Und er erhob seine Augen und sah: und siehe drei Männer standen vor ihm; sobald er sie sah, lief er ihnen entgegen und verneigte sich zur Erde und sagte: Herr, wenn ich denn Gunst gefunden habe in deinen Augen, so geh doch nicht an deinem Knecht vorüber.”                      
    Fassen wir also nochmal zusammen: Es ist unzweifelhaft Gott, der hier erscheint, denn 1.Mose 18,1 sagt dies ausdrücklich. Im Original steht an dieser Stelle der Gottesname JHWH, den die Revidierte Elberfelder Übersetzung üblicherweise mit HERR (statt Herr) wiedergibt. Doch vor Abraham stehen drei Männer…
    Und schließlich spricht Abraham diese drei Männer auch noch im Singular an (“Herr, …” statt Herren). Aus der Anrede Abrahams an die drei Männer wird deutlich, daß Abraham diese drei Männer als eine Erscheinung des einen Gottes ansieht. Und wiederum das gleiche: Gott ist gleichzeitig Singular und Plural. Oder genauer gesagt: Gott ist gleichzeitig einer und drei.

    Ein schöner Beleg der Dreieinigkeit im Alten Testament findet sich auch in Jesaja 48,12-16, wo es heißt:
    “Höre auf mich, Jakob und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte: Ja, meine Hand hat die Grundmauern der Erde gelegt und meine Rechte die Himmel ausgespannt; (…) Ich, ich selbst habe geredet (…) Tretet her zu mir, hört dies! Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es geschah, bin ich da. Und nun hat der Herr JHWH mich gesandt und seinen Geist.”
    Der, der hier durch den Propheten Jesaja spricht, spricht von sich selbst als dem Ersten und dem Letzten und dem Einen, der alle Dinge erschaffen hat. Der Sprecher ist daher Gott. Aber im selben Abschnitt spricht er davon, daß JHWH ihn und seinen Geist gesandt habe. Das Neue Testament erklärt diesen Abschnitt, für den das Judentum keine Erklärung bietet: “…daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt” (1.Johannes 4,14)

    Wußtest Du, daß Jesus gegenüber den Pharisäern seine eigene Gottheit mit einer Stelle aus dem Alten Testament belegt (Matthäus 22,41-46)? Lies mal Psalm 110. Es handelt sich dabei um einen prophetischen Psalm, der sich auf Jesus Christus bezieht. Dies folgt zwangsläufig z.B. aus dem Vergleich von Psalm 110,4 mit Hebräer 5,5-6. Sieh Dir nun die Formulierung von Psalm 110,1 an: ”Spruch des JHWH für meinen Herrn: Setze Dich zu meiner Rechten bis ich Deine Feinde gemacht habe zum Schemel Deiner Füße.”
    Der Messias, auf den sich der Psalm bezieht, ist also der Herr Davids. Wer aber außer Gott selbst könnte der Herr Davids sein? Genau darauf weist Jesus die Pharisäer in Matthäus 22,41-46 hin: Nämlich auf die Tatsache, daß der Christus schon der Herr Davids war! Die Schlußfolgerung war den Pharisäern so erschreckend klar, daß sie nicht mehr wagten, ihn zu befragen (Vgl. Matthäus 22,46).

    Genannt sei noch eine andere Stelle, die ich mit einer Frage verbinden will: Welcher König ist es, der in Psalm 45,7-8 zunächst als Gott angeredet und dann selbst von Gott gesalbt wird? Kleiner Tip: Christus heißt Gesalbter!

    Weitere deutliche Hinweise auf die Mehrzahl der Personen Gottes im Alten Testament sind:
    1. Der Herr wird vom Herrn unterschieden in 1.Mose 19,24; Hosea 1,7
    2. Der Erlöser wird vom Herrn in Jesaja 59,20 unterschieden. Gleichzeitig machen viele Stellen aber deutlich, daß nur Gott dieser Erlöser ist – vgl. zum Beispiel  Jesaja 44,6; Jesaja 49,26; Jesaja 63,16;  Jeremia 50,23; Hiob 19,25; Psalm 19,15; Psalm 78,35.

      
    4.) Jesus Christus: Vollständiger Gott

    Gerne werden die vielen Bibelstellen übersehen, die unmißverständlich deutlich machen, daß Jesus Christus Gott ist. Es ist ja keineswegs so, daß man von irgendeinem Satz allein Jesu Gottsein ableiten müßte. Sondern man wird schier erschlagen von der Masse der Belege, die ich im Rahmen dieses Artikels nicht einmal alle aufführen kann, weil ich in meiner Bibellese immer noch ständig auf neue, gewichtige Argumente stoße. Daß Jesus Gott ist, wird zum Beispiel ausdrücklich gesagt in Römer 9,5; Titus 2,13; 1.Johannes 5,20.
    Selbst die Zeugen Jehovas müssen anerkennen, daß Jesus “ein Gott” ist – wenn auch angeblich nicht derselbe Gott wie der Vater. Dies ist natürlich schon fast ein verkappter Polytheismus. Durch diese bibelwidrige Idee haben die Zeugen Jehovas dementsprechend Probleme mit den Bibelstellen, die deutlich machen, daß es nur einen wahren Gott gibt. Zum Beispiel Jesaja 44,6 oder noch besser: Jesaja 45,22: “Denn ich bin Gott und keiner sonst.” Wenn man diese Stelle liest und dann fragt, ob nach der Lehre der Zeugen Jehovas Jesus nun ein wahrer oder ein falscher Gott ist, geraten die meisten Zeugen etwas ins Schwierigkeiten…..
    Die Bibel sagt deshalb auch eindeutig, daß Jesus nicht nur “ein” Gott, sondern derselbe Gott ist: z.B. in Johannes 1,1; Johannes 5,18; Johannes 10,30; Römer 9,5; Philipper 2,6; Hebräer 1,8; 1.Timotheus 3,16; Titus 2,13; 1.Johannes 5,20.

    Daß Jesus derselbe ist, der schon die Propheten des Alten Testaments gesandt hat, um Israel zur Buße zu rufen, ist den Worten Jesu in Matthäus 23,37 deutlich zu entnehmen: “Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!”

    Oder vergleiche einfach mal Offenbarung 1,8 mit Offenbarung 22,13. Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabeths. Diesen Titel gebraucht in Offenbarung 1,8 “der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige”. In Offenbarung 22,13 wird aber genau der gleiche Titel von Jesus gebraucht, vgl. im selben Kontext Offenbarung 22,16: “Ich, Jesus, habe….”

    Dasselbe sagt auch Offenbarung 1,17-18: “Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.” Der Titel “der erste und der letzte” ist ein Titel Gottes, vgl. Jesaja 48,12; Jesaja 44,6. Doch wer ist es denn, der hier spricht und von sich sagt: “und ich war tot” ? Ist es Gott, der Vater ? Nein, es ist Jesus und er führt den Titel Gottes.

    Lies bitte Apg. 16,6-7: Es wird hier ganz selbstverständlich einmal vom Geist Gottes und das andere mal vom Geist Jesu gesprochen. Für die Apostel ist das offenbar dasselbe. Vergleiche dazu auch Galater 4,6.

    Der Vater redet seinen Sohn in Hebräer 1,8 selbst als “Gott” an! Wenn der Vater hier selbst seinen Sohn als Gott anerkennt, werden meines Erachtens auch wir nicht umhin kommen, dies ebenso zu tun. Wenn wir das tun, müssen wir aber an Jesaja 45,22 denken:”Denn ich bin Gott und keiner sonst”.
    Wenn Jesus Gott ist, es jedoch gleichzeitig nur einen Gott gibt, dann ist Jesus offensichtlich derselbe Gott!

    Für den Vater ist Jesus in Hebräer 1,8 ebenso der Gott wie für Jesus der Vater in Matthäus 27,46. Diese Stellen sind die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Selbstverständlich ist es daher auch keine Götzenverehrung, Jesus anzubeten. Vielmehr fordert Jahweh in Hebräer 1,6 unmittelbar seine Engel auf, Jesus anzubeten. Wer meint denn, Gott würde seine Engel zur Götzenverehrung auffordern?
    Wenn schon die Engel Jesus anbeten sollen, um wieviel mehr die Menschen!

    In Johannes 20,28 läßt sich Jesus von dem Juden Thomas ohne Gegenrede als “Gott” bezeichnen. Vergleiche diese Stelle bitte mit Offenbarung 22,8-9: Johannes fällt hier nieder, um einen Engel anzubeten. Im Gegensatz zu Jesus verbittet es sich der Engel jedoch, angebetet zu werden. Wenn Jesus tatsächlich nicht selbst Gott wäre, hätte er in Johannes 20,28 Götzenverehrung zugelassen. Vgl. in diesem Zusammenhang auch Apg. 10,25-26.

    Weitere Stellen, wo Menschen in der Bibel unmittelbar Jesus anbeten sind übrigens Apg. 7,59-60; Apg. 22,7-10; Lukas 24,52; Offenbarung 1,5-6; Offenbarung 5,13; Offenbarung 7,10; Offenbarung 22,20.

    Johannes hält es dementsprechend in 1.Johannes 5,13-14 offenbar für selbstverständlich, daß der Sohn Gottes Gebete erhört. In Philipper 2,9-11 sollen alle ihre Knie vor Jesus beugen, was jedenfalls göttliche Verehrung bedeutet. Paulus bezeichnet die Christen als schlicht diejenigen, die “den Namen Jesu anrufen” (1.Korinther 1,2). Danach sind überhaupt nur diejenigen Christen, die Jesus anbeten    (= “den Namen Jesu anrufen”). In diesem Sinne ist wohl auch 1.Johannes 2,23 zu verstehen.
    Die typisch katholische Dialektik, daß ein Unterschied zwischen “anbeten” und “anrufen” bestünde, dient in meinen Augen lediglich der wortspalterischen Verschleierung der Tatsache, daß viele Katholiken Maria und die Heiligen als Götter verehren und kann sicher nicht auf 1.Korinther 1,2 übertragen werden, da Paulus solche Differenzierungen nicht kannte.

    Jesus besitzt Eigenschaften, die offensichtlich nur Gott hat:

    1. Ewige Existenz: Es gibt hunderte von Bibelstellen, die die ewige Existenz Jesu in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft belegen: z.B. Johannes 1,1; Offenbarung 1,17-18 – es ist offensichtlich, daß es Jesus ist, der hier spricht, da der Vater nicht tot war. Jesus bezeichnet sich hier ausdrücklich als “der erste und der letzte”. Wer außer Gott könnte sich so nennen ? Darüberhinaus sagt Jesus auch von sich selbst, seit Ewigkeit zu existieren: Johannes 8,58; Johannes 17,5, Offenbarung 1,18, Offenbarung 22,13.

    2. Allgegenwart: Die Briefe des Neuen Testaments gehen in vielfältigen Formulierungen von Jesu Allgegenwart aus. Jesus sagt aber auch von sich selbst, allgegenwärtig zu sein: Matthäus 18,20; Matthäus 28,20.

    3. Allwissenheit: Jesus wußte offensichtlich Dinge, die nur eine allwissende Person weiß: Matthäus 16,21; Matthäus 24,2 ff.; Lukas 6,8; Lukas 11,17; Johannes 4,29 u.a. Eine Besonderheit ist in diesem Zusammenhang nur Matthäus 24,36 / Markus 13,32 auf die ich nachher noch eingehen werde.

    4. Allmacht: Jesus behauptete, allmächtig zu sein und bewies dies auch (z.B. Matthäus 28,18; Markus 5,11-15; Johannes 11,38-44). In Hebräer 13,8 wird Jesus überdies auch die göttliche Eigenschaft der Unveränderlichkeit zugesprochen.

    Weiterhin vollbringt Jesus Dinge, die offensichtlich nur Gott tun kann:

    1. Sünden vergeben: Jesus vergibt an vielen Stellen Sünden, als Beispiel für viele bekannte Stellen: Markus 2,1-12.

    2. Leben geben: Jesus verheißt, daß er ebenso wie der Vater Tote auferweckt, wie er will (Johannes 5,21) und daß er sogar selbst das Leben IST (Johannes 14,6). Welcher Mensch könnte das von sich behaupten?

    3. Schöpfung: Gott Jahweh ist der Schöpfer (1.Mose 1,1), doch der dreieinige Gott Jahweh hat alles durch Jesus geschaffen: (Johannes 1,3; Römer 11,36; 1.Korinther 8,6; Kolosser 1,16-17; Hebräer 1,2; Offenbarung 4,11). Jesus kann schon deshalb nicht seinerseits vom Vater geschaffen worden sein, denn sonst wäre nicht alles durch ihn geworden, was geschaffen wurde (Johannes 1,3).

    4. Gericht: Jesus sagt, daß er die Menschen richten werde (für viele Stellen z.B. Johannes 5,22-27)

    Jesus ist der Sohn Gottes. (z.B. Johannes 1,34.49; 5,25; 9,35; 20,31; Matthäus 4,3; 8,29; 14,33; 16,16; 26,63; Lukas 1,35 – Vgl. dazu auch 2.Johannes 3; Johannes 3,35; 5,19-26; 6,27.37.44; 8,16.28; 10,15.17.30.36.38; 12,50; 13,1.3; 14,8-9; 17,1.5.11.21-25; Lukas 2,49; 22,29; 24,49). Schon im Alten Testament wird übrigens der Messias ausdrücklich als der Sohn Gottes bezeichnet: Vgl. Psalm 2,7-12. Als Sohn Gottes hat sich Jesus auch selbst bezeichnet (z.B. Johannes 10,36).

    Obwohl der Zusatz “Sohn” auch Nachkomme heißen kann, so trägt er auch stets die Bedeutung “von der gleichen Art wie” in sich. Die Bezeichnung “Sohn Gottes” bedeutet bei Jesus, daß er von demselben Stand oder derselben Art wie Gott ist, was einen eindeutigen Anspruch auf Göttlichkeit darstellt. Wenn Jesus von sich selbst sagte “Ich bin der Sohn Gottes” (Johannes 10,36), so ver- standen seine Zeitgenossen sehr wohl, daß er sich dadurch mit Gott gleichstellte – voll und ganz auf derselben Stufe wie der Vater. Dies erkennt man auch aus dem Verhör vor dem Hohen Rat, wo die Bestätigung Jesu, er sei der Sohn Gottes als Gotteslästerung gewertet wurde: Lukas 22,70; Matthäus 26,63-65. Es ist übrigens in diesem Zusammenhang auffällig, daß Jesus sich gleichzeitig als Sohn Gottes und als Menschensohn bezeichnet: Er drückt damit selbst aus, daß er “gleicher Mensch und gleicher Gott” ist.

    Ein eindeutiger Anspruch Jesu auf Göttlichkeit findet sich auch in Johannes 10,30, wo Jesus lapidar erklärt, daß er und der Vater eins sind. Mit einigem Aufwand verrenken sich Zeugen Jehovas und manch andere hier, um diese Stelle in ihr System zu pressen. Sie berufen sich dabei auf Johannes 17,21-23. Ich denke, daß diese Stellen so nicht miteinander in Verbindung zu setzen sind. Das Einssein in Johannes 17,21-23 ist offensichtlich nur als ein geistiges Einssein zu verstehen. Würde man die Beziehung Jesu zum Vater auf dieses geistige Einssein reduzieren, würde de facto aus Johannes 17,21-23 folgen, daß jeder gläubige Christ im selben Verhältnis zum Vater wie Jesus Christus stünde. Dann könnten wir uns alle als “Sohn Gottes” bezeichnen und jeder von uns könnte von sich behaupten: “Der Vater und ich sind eins”. Jeder von uns könnte sagen: “Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen” (Johannes 14,9) Jesus hätte uns in seinem Verhältnis zum Vater nichts voraus. Das kann es doch wohl nicht sein? Im übrigen möchte ich auf zwei Dinge hinweisen, die bei der fragwürdigen Auslegung von Johannes 10,30 gern übersehen werden: Die Zeitgenossen Jesu haben sehr wohl verstanden, was Jesus mit seinem Ausspruch meinte: daß er sich “selbst zu Gott machte”. Lies dazu bitte mal im Zusammenhang Johannes 10,30-33. Auch in Philipper 2,6 wird ausdrücklich gesagt, daß Jesus sich Gott gleich machte.

    Jesus Christus ist Gott “geoffenbart im Fleisch” (1.Timotheus 3,16, vgl. mit Johannes 1,14). Er war “in Gestalt Gottes und hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein.” (Philipper 2,6) Jesus “nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden” (Philipper 2,7). Aber Jesus ist “Gott, gepriesen in Ewigkeit” (Römer 9,5).

    In 1.Johannes 1,2 wird von Christus als dem geoffenbarten ewigen Leben, welches bei dem Vater war, gesprochen (Vgl. Johannes 14,6). Kapitel 4 und 5 des 1. Johannesbriefs zeigen Christus als “im Fleisch gekommen” (1.Johannes 4,2-3, vgl. mit Johannes 1,14), als den eingeborenen Sohn, der “in die Welt gesandt” (1.Johannes 4,9 vgl. mit 1.Johannes 3,5-8), als Heiland der Welt (1.Johannes 4,14), Jesus, den Sohn Gottes (1. Johannes 4,15), als den Christus (1. Johannes 5,1) als den, der gekommen ist durch Wasser und Blut (1. Johannes 5,6) und schließlich als den, der “der wahrhaftige Gott und das ewige Leben ist” (1.Johannes 5,20). Spätestens wenn man 1.Johannes 5,20 mit 1.Johannes 1,2 vergleicht, wird klar, daß das ewige Leben “bei dem Vater” und gleichzeitig “der wahrhaftige Gott selbst” ist. Es handelt sich dabei um die gleiche Art von Gleichzeitigkeit wie in Johannes 1,1 (siehe oben).

    Markus 10,18 ist nach allgemeiner Auffassung so zu verstehen, daß Jesus hier sinngemäß fragt: “Wenn du glaubst, daß ich nur ein menschlicher Lehrer bin, warum nennst du mich dann gut?” Jesus will also gerade darauf hinweisen, daß er eben kein normaler menschlicher Lehrer, sondern Gott selbst ist.

    Jesus ist der Abglanz der Herrlichkeit Gottes – wer ihn sieht, hat den Vater gesehen:

    Johannes 14,7: “Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen, und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen.”

    Johannes 14,9: “Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.”

    Johannes 14,10:”Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.”

    Johannes 12,45:”Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.”

    Wer aufmerksam liest, wird merken, welcher Anspruch hinter diesen Bibelstellen steht. Jesus ist viel mehr als ein “Prophet”, sondern er ist der fleischgewordene Gott (1.Johannes 4,2-3; Johannes 1,1; 1,14) und als solcher Gottes Ebenbild (2.Korinther 4,4). Die Eigenschaft Jesu als Abglanz der Herrlichkeit Gottes (Hebräer 1,3) bedeutet nicht, daß er ein anderer als der Vater wäre, sondern vielmehr steckt dahinter, daß jede fleischliche Manifestation Gottes immer nur “Abbild” der vollständigen Herrlichkeit Gottes sein KANN. Wer meint denn, daß der allgegenwärtige und unendliche Gott durch einen begrenzten und nur an einem Platz befindlichen menschlichen Körper vollständig repräsentiert werden könnte ? Doch wohl kaum. Jede Manifestation Gottes in Menschengestalt muß daher bloßer Abglanz bleiben ! Dennoch ist es derselbe Gott, der sich hier manifestiert. Nur weil er wirklich derselbe Gott ist, kann Jesus Aussagen wie Johannes 12,45 und Johannes 14,9 machen. Da Jesus durch seine menschliche Gestalt den Vater nicht vollständig repräsentieren kann, ist der Vater auch größer als er (Johannes 14,28). Das ist nur logisch: Der allgegenwärtige und unbegrenzte Gott ist größer als seine Manifestation in Menschengestalt.

    Dennoch ist Jesus SEINE Manifestation und nicht ein anderer – schon gar nicht ist Jesus ein bloßer Mensch.

    Der Unterschied zwischen Gott dem Vater und Jesus Christus (vgl. Johannes 1,1) besteht unter anderem darin, daß Jesus eben “nur” Gott in Menschengestalt ist. Ein weiterer Unterschied zwischen Jesus und dem Vater tritt in Markus 13,32 / Matthäus 24,36 hervor. Ich will gerne zugestehen, daß das eine seltsame Stelle ist, über die man sich wirklich den Kopf zerbrechen kann, weil sie so gar nicht zur sonst in Erscheinung tretenden göttlichen Allwissenheit Jesu zu passen scheint. Ich denke, daß wir Menschen dies einfach so hinnehmen müssen, weil wir es nicht ergründen können und weil unsere Erkenntnis bis zum Wiederkommen Jesu immer nur Stückwerk ist (Vgl. 1.Korinther 13,8-12).
    Jedenfalls möchte ich noch einmal vorsorglich daran erinnern, daß Unterschiede zwischen dem Vater und dem Sohn kein Widerspruch zur Dreieinigkeit Gottes sind, da Dreieinigkeit keinbloße Gleichsetzung ist:
    Schon aus Johannes 1,1 geht die Gleichzeitigkeit von Unterschieden zwischen Gott und dem Wort sowie der Identität von beiden deutlich hervor: Jesus ist gleicher Gott und trotzdem bestehen Unterschiede. Daß zwischen Jesus Christus in seiner Menschengestalt und dem unbegrenzten Vater im Himmel keine Unterschiede bestünden, wird wohl niemand vernünftigerweise annehmen können. Dennoch sind sie gleichzeitig (Johannes 1,1) auch derselbe Gott!

    Ohne die Göttlichkeit Jesu gäbe es keine Erlösung durch den Kreuzestod!

    Kein bloßer Mensch könnte durch seinen Tod für irgendjemandes Schuld bezahlen, weil er mit seinem Tod nur seine eigene Schuld bezahlen würde (Römer 6,23 – Vgl. dazu Hebräer 7,26-27). Für alle Menschen (inklusive Mose, Maria und Mutter Theresa) gilt nämlich ausnahmslos Römer 3,10-28 – eine der wichtigsten Kernstellen des Evangeliums. Auch Maria war nur eine Sünderin, die die Gnade Gottes brauchte (vgl. Lukas 1,30). Die katholischen Lehren von der Sündlosigkeit und unbefleckten Empfängnis Marias sind unbiblisch. Die Bibel sagt davon kein Wort. Aber die Bibel sagt, daß Jesus Christus, das Lamm Gottes ist als einziger sündlos ist (vgl. z.B. 2.Korinther 5,21; 1.Petrus 1,19; 2,22; 1.Johannes 3,5; Hebräer 4,15; 7,26-27).

    Nur Gott allein ist gut (vgl. Markus 10,18). Wenn aber niemand außer Gott gut ist – und gleichzeitig nur Jesus sündlos (d.h. gut) ist, was folgt daraus dann zwingend?

    Hinzu kommt aber noch ein weiterer Punkt: Wäre Jesus nur ein Mensch gewesen, wäre sein Tod am Kreuz bedeutungslos. Denn unsere Erlösung wird nicht dadurch bewirkt, daß hier jemand am Kreuz stirbt (auch viele andere sind gekreuzigt worden!), sondern entscheidend ist, WER hier stirbt! Nur ein genügend großes Opfer könnte die Erlösung für Milliarden von Menschen bringen! Ein Opfer ist ein Gegenwert: an unserer Stelle stirbt jemand anders. Doch nur ein unendlich großes Opfer könnte für unendlich viele Menschen die Möglichkeit zur Erlösung geben. Ein bloßer Mensch hätte niemals dieses Gewicht – selbst wenn er als einziger sündlos wäre. Nein, Gott selbst ist der einzige, der ein unendlich großes Opfer darstellen würde. Allein deshalb schon muß Jesus Gott selbst sein. Wäre Jesus nur ein Mensch gewesen, wären wir nicht einmal erlöst.

    Es ist mir übrigens klar, daß von den heutigen Irrlehrern (den historisch-kritischen Theologen) ohne jedes biblische Argument wie alles übrige auch die Sündlosigkeit Jesu bezweifelt wird. Damit beweisen diese Leute aber nur ihren Unverstand und ihre Unkenntnis der biblischen Zusammenhänge.

    Erfüllung der Prophetien des AT über Gott in der Person Jesu

    Die Gottheit Jesu wird auch in vielen Stellen des Alten Testaments deutlich, die ich zum Teil bereits genannt habe. Viele deutliche Belege der Identität Jesu mit dem Gott des Alten Testaments ergeben sich jedoch auch aus dem Vergleich von prophetischen Stellen des Alten Testaments mit den Erfüllungen dieseeer Prophetien im Neuen Testament:

    a) Vergleiche Johannes 19,34-37 mit Sacharja 12,10: Wer ist es, der in Sacharja 12,10 durch den Propheten spricht und den sie durchbohrt haben?

    b) Vergleiche Römer 10,8-13 mit der Prophetie Joel 2,32 bzw. Joel 3,5 (Zählung der Kapitel in Joel ist verschieden).
    Römer 10,13 bezieht sich offensichtlich auf Jesus (vgl. Römer 10,9), in Joel 2,32 ist steht jedoch: “Jeder, der den Namen des JHWH anruft, wird errettet werden.” Vgl. dazu Matthäus 28,19, wo von EINEM Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes die Rede ist: Jesus und der Vater haben ein und denselben Namen, weil sie ein und derselbe Gott sind.

    c) Vergleiche Apostelgeschichte 2,24-28 mit Psalm 16,8-11: Im Psalm bezieht sich der Ausspruch Davids auf Jahweh, in der Apostelgeschichte wird derselbe Ausspruch auf Jesus angewandt. Wiederum: Die einzig mögliche Erklärung ist, daß Jesus und Jahweh derselbe sind.

    d) Vergleiche Matthäus 26,15 mit Sacharja 11,12-13: Wer ist es, für den dem Judas die dreißig Silberlinge bezahlt wurden? Und wieso sagt dann in Sacharja 11,13 der Gott Jahweh über diesen Geldbetrag: “den herrlichen Wert, den ich ihnen wert bin” Einzig mögliche Lösung: Jesus und Jahweh sind derselbe.

    e) Vergleiche Markus 1,2-3 und Lukas 1,76 mit Maleachi 3,1: Der Bote ist offensichtlich Johannes der Täufer. Dieser ging vor dem Angesicht des Herrn her und bereitete dessen Weg. Wessen Weg war es?

    f) Vergleiche Philipper 2,10-11 mit Jesaja 45,23: Wer spricht durch den Propheten Jesaja und vor wem wird sich jedes Knie beugen?

    g) Vergleiche 1.Thessalonicher 3,13 mit Sacharja 14,5: Wer wird mit den Heiligen zusammen kommen? Vgl. dazu Kolosser 3,4 und Offenbarung 19,13-14.

    h) Vergleiche Apostelgeschichte 1,9-12 mit Sacharja 14,4: Wer wird “an jenem Tag” auf dem Ölberg stehen? Lies dazu bitte Offenbarung 1,7-8.

    i) Vergleiche 1.Petrus 3,15 mit Jesaja 8,13: Wen sollen wir heilig halten?

    j) Vergleiche 1.Petrus 2,8 mit Jesaja 8,14: (Vgl. auch 1.Mose 49,24-25) Wer ist der Stein des Anstoßes?

    k) Vergleiche Offenbarung 2,23 mit Jeremia 11,20 und Jeremia 17,10: Wer ist es, der in Offenbarung 2 zu den Gemeinden spricht? Vgl. dazu Offenbarung 1,17-18: “Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit….” Und wer ist es, von dem in Jeremia die Rede ist?

    l) Vergleiche Johannes 12,38 mit Jesaja 53,1: Jahwehs Arm ist Jesus Christus.

    Jesus trägt die Namen Gottes:

    Die Bibel bezeichnet Jesus immer wieder mit dem Namen Gottes: In 2.Mose 3,14-15 offenbart sich Gott in seiner göttlichen Selbstexistenz und sagt zu Mose:
    “‚Ich bin, der ich bin’ Dann sprach er: So sollst Du zu den Söhnen Israels sagen: ‚Ich bin’ (griechisch ‚ego eimi’) hat mich zu euch gesandt. Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst Du zu den Söhnen Israel sagen: Jahweh, der Gott Eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit und das ist meine Benennung von Generation zu Generation.”
    Merke den Unterschied, der hier zwischen dem Namen und der Benennung Jahwe gemacht wird! Bezeichnend ist nun, daß Jesus Christus im Neuen Testament diesen Namen “ich bin” annimmt. Als die Häscher in Johannes 18,3-8 kamen, um Jesus gefangenzunehmen, da sprach er “Ich bin” (griechisch nur “ego eimi” – das “es” im deutschen Text ist ergänzt!) und sofort fielen die Häscher zu Boden. Warum fielen sie zu Boden? Hast Du Dir das schon mal überlegt? Weil hier Jahweh, der ewige “ich bin” vor ihnen stand. Für einen kurzen Augenblick enthüllte der Sohn des Menschen seine göttliche Autorität und schon fielen seine Feinde zu Boden. Lesen wir auch noch Johannes 8,58: “Ehe Abraham ward, ich bin” (grichisch nur “ego eimi”). Manche deutschen Übersetzungen übersetzen hier “war ich”, aber im Urtext steht eigentlich: “bin ich”.
    Normalerweise würde man ja nach dem Komma erwarten “war ich” oder “bin ich gewesen” – doch es steht “ego eimi”, obwohl dies grammatisch gar nicht paßt. Ebenso Johannes 8,28, wo Jesus wortwörtlich sagt: “Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, daß ich bin” (“ego eimi”) Das “es” zwischen “ich” und “bin” ist in der deutschen Übersetzung ergänzt!
    Merke, welch grammatische Auffälligkeiten hier im Originaltext benutzt werden, um deutlich auf die göttliche Bezeichnung “ich bin” (“ego eimi”) hinzuweisen. Selbst die Bezeichnung Jesu als “den Herrn”, die in den Briefen des NT geradezu allgegenwärtig ist, ist im Alten Testament stets eine Bezeichnung Gottes. Wer meint denn, daß dies den Schreibern des NT, die bis auf Lukas alles Juden waren und offensichtlich das Alte Testament kannten, nicht bewußt gewesen wäre?

    Schlußwort zu diesem Abschnitt:

    Man mag sich zwar bemühen, einzelne dieser vielen Stellen wegzuerklären, doch wenn man sich unvoreingenommen allein die Menge der hier aufgeführten Belege ansieht, muß man erkennen, daß die Bibel, so wie wir sie in den Händen halten, klar die Göttlichkeit Jesu bestätigt. Jedem einzelnen bleibt es überlassen, sich zu entscheiden, ob er dem Wort Gottes oder der menschlichen Logik glauben möchte.

    Zu guter Letzt möchte ich noch Hebräer 13,8 zitieren: “Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit” Und dieser soll nur ein Mensch sein? Wer ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit als nur Gott allein? (Vgl. Psalm 102,26-29; Jesaja 41,4; Jesaja 46,4; Jesaja 48,12).

      
    5.) Jesus Christus: Vollständiger Mensch

    Daß Jesus in der Zeit seines Wirkens auf dieser Welt vollständiger Mensch war, brauche ich eigentlich nicht zu belegen, da dies ja normalerweise nicht bezweifelt wird. Deshalb werde ich mich hier kürzer als im vorigen Abschnitt fassen – beide Naturen Jesu stehen jedoch gleichgewichtig nebeneinander.

    Ich möchte nur noch einmal darauf hinweisen, daß die Dreieinigkeitslehre mit dem vollständigen Menschsein Jesu keinerlei Probleme hat. Manche versuchen zwar zu widerlegen, daß Jesus Gott ist, indem sie anhand von Bibelstellen beweisen, daß Jesus ein Mensch war. Offenbar liegt die Annahme nahe, daß ein vollständiges Menschsein Jesu die Göttlichkeit Jesu ausschließen würde. Dies ist allerdings ein Irrtum. Immer wenn die Bibel Jesus ausdrücklich als Menschen bezeichnet (z.B. in Römer 5,15; 1.Timotheus 2,5; Hebräer 5,1; Apg 17,31) so schließt dies eben gerade nicht aus, daß Jesus gleichzeitig Gott ist – auch wenn dies unserer einfältigen, menschlichen Logik zu spotten scheint: In Jesus wurde Gott Mensch. Ob es uns gefällt oder nicht – beides steht nebeneinander: Menschensohn und Gottes Sohn, Identität zwischen Gott und dem Wort und der Unterschied zwischen beiden (am prägnantesten in Johannes 1,1). Man kann nicht das eine gegen das andere ausspielen.

    Die Stellen, die Jesus als Mensch bezeichnen, sprechen nur aus, was auch sonst Inhalt der Bibel ist. Neben seinen göttlichen Eigenschaften (s.o.) hat Jesus ja auch menschliche Eigenschaften. Christi Empfängnis war zwar übernatürlich, doch wurde er mit einem Menschenleib geboren, der wuchs und sich entwickelte (Lukas 2,52). Jesus bezeichnet sich jedenfalls im griechischen Urtext – teilweise ist das in der dt. Übersetzung nicht so deutlich – in Johannes 8,40 auch selbst als Mensch. Jesus verspürte Hunger (Matthäus 4,2). Er war durstig  (Johannes 19,28) und wurde auch müde (Johannes 4,6). Jesus weinte (Johannes 11,35), wurde versucht (Hebräer 4,15) und starb unseren Tod am Kreuz: Kein Zweifel, daß Jesus Mensch war. Um das zu erkennen, würde es Stellen wie 1.Timotheus 2,5 gar nicht bedürfen. Kein Wunder auch, daß Jesus sagt, daß der Vater größer als er sei (Johannes 14,28). Nur (ich wiederhole mich) war Jesus eben nicht NUR Mensch, sondern auch unmittelbare Manifestation des einen Gottes in Menschengestalt.
    “Das Wort (welches identisch mit Gott ist, Joh. 1,1) wurde Fleisch und wohnte unter uns…” (Johannes 1,14)
    Eben gerade nicht Kopie, nicht ein anderer; sondern Manifestation desselben Gottes – daher gleicher Gott, gleich mächtig, gleich ewig – und doch als Manifestation im Fleische kleiner als der unendliche Vater!

      
    6.) Die Gottheit des Heiligen Geistes

    Der Heilige Geist ist der Bibel zufolge eine Person des einen Gottes – keinesfalls eine bloße unpersönliche Kraft.

    Es wird in der Bibel vom Heiligen Geist stets als von einer Person gesprochen. Hier eine Auswahl solcher Stellen ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Der Heilige Geist wird “anderer Beistand” genannt (Johannes 14,16; 14,26; 16,7) so wie Christus Beistand war und ist (Johannes 14,16 und 1.Johannes 2,1).
    Im Originaltext wird in allen diesen Stellen jeweils dasselbe Wort benutzt, dessen Bedeutung in deutschen Übersetzungen als “Tröster”, “Beistand”, “Anwalt”, “Sachwalter”, “Fürsprecher” etc. ausgedrückt wird.
    Der Heilige Geist kann lehren (Johannes 14,26), an etwas erinnern (Johannes 14,26), Zeugnis ablegen (Johannes 15,26), die Welt überführen (Johannes 16,8) in die ganze Wahrheit leiten (Johannes 16,13) hören (Johannes 16,13), reden (Johannes 16,13) und verkündigen (Johannes 16,13-15). Der Heilige Geist kann belogen (Apg 5,3), versucht (Apg 5,9), und betrübt (Epheser 4,30), werden. Er kann etwas verhindern (Apg 16,6), etwas nicht erlauben (Apg 16,7), klar verständliche Worte sprechen (Apg 8,29; 10,19; 11,12; 13,2; 21,4; 21,11, 1.Timotheus 4,1), etwas erforschen (1.Korinther 2,10), mit Seufzern bei Gott für uns eintreten (Römer 8,26), etwas bezeugen (Apg 20,23), Aufseher bestimmen (Apg 20,28).
    In der Bibel wird ausnahmslos mit persönlichen Fürwörtern auf den Heiligen Geist Bezug genommen. Zum Beispiel Johannes 14,16: “und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit.”
    Jesus benutzt hier das persönliche Fürwort “er” sowohl für den Vater als auch für den Geist. Im gleichen Abschnitt geht es weiter: Johannes 14,17: “Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.” Lies in diesem Zusammenhang z.B. auch Johannes 16,7-14 – der ganze Abschnitt ist mit persönlichen Fürwörtern für den Heiligen Geist nur so gespickt.

    Die Stellen, wo der Geist Gottes eigenständig handelt, sind auch nicht etwa bildlich zu verstehen: Als Beispiel sei herausgegriffen Apg 8,29. Der Geist spricht hier zu Philippus einen klar formulierten Satz. In der gesamten Textumgebung findet sich jedoch keine einzige Stelle, die man als mehr oder weniger bildlich verstehen könnte. Das persönliche Handeln des Geistes ist deshalb für jeden unvoreinge- nommenen Leser Teil eines realen Geschehens. Die Aufforderung durch den Geist ist übrigens nicht nur Teil, sondern sogar die Ursache des späteren Geschehens, da Philippus erst aufgrund der Aufforderung durch den Heiligen Geist mit dem Kämmerer in Kontakt tritt! Man wird nirgendwo eine Bibelstelle finden, in der eine tote Sache “handelt” und dies im historischen Geschehen eine Wirkung hat!
    Genauso haben auch viele andere persönliche Handlungen des Geistes Einfluß auf das objektive Geschehen (als Beispiel Apg 2,4; 10,19; 13,2; 16,6-7).

    Selbst wenn man mir hier nicht so recht folgen möchte – die Gottheit des Heiligen Geistes wird ja nicht nur in seinen Handlungen deutlich. Vgl. allein 2.Korinther 3,17-18:
    “Der Herr aber ist der Geist, wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.”

    Die Gottheit des Heiligen Geistes wird auch anhand derjenigen Stellen deutlich, wo der Heilige Geist mit dem Vater und dem Sohn auf eine Stufe gestellt wird. (Vgl. 2.Korinther 13,13; Matthäus 28,19; Epheser 2,20-22; Epheser 4,4-6; 1.Petrus 1,2; Judas 20,21) Man stelle sich z.B. vor: “Im Namen von Peter, Paul und der Kraft des Peter”. Klingt ein bißchen doof, nicht wahr ? Es wäre sinnlos, ja in meinen Augen geradezu Gotteslästerung, die bloße unpersönliche Kraft Gottes mit dem lebendigen Gott selbst auf eine Stufe zu stellen.

    Lies bitte Apg 5,3-4: Hananias und Saphira haben den Heiligen Geist belogen (eine Kraft belügen?). Einen Satz später konstatiert Petrus: “Nicht Menschen habt ihr belogen, sondern Gott.” Da gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Indem Jesus verspricht, “einen anderen Beistand” – gemeint ist der Heilige Geist – zu senden (Johannes 14,16), verwendet er für “anderer” im Originaltext ein griechisches Wort, welches wortwörtlich übersetzt “von der gleichen Art” bedeutet. Ist Jesus Gott, ist es deshalb auch der Heilige Geist.
    Der Heilige Geist hat ebenso wie Jesus die Eigenschaften Gottes: Allwissenheit (z.B. 1.Korinther 2,9-12) Allgegenwart (wird im NT überall vorausgesetzt, vgl. aber auch Psalm 139,7) und Allmacht, gesehen in seinem das Leben gebenden Schöpfungswerk (Hiob 33,4; Psalm 104,30, Johannes 6,63) und Ewigkeit (wird im NT überall vorausgesetzt, ausdrücklich in Hebräer 9,14). Daß der Heilige Geist mehr als eine bloße Kraft ist, ergibt sich auch aus Matthäus 12,32. Lästerung des Geistes ist sogar noch schwerwiegender als Gotteslästerung!

    Die Gottheit des Heiligen Geistes läßt sich auch wie bei Jesus daraus schließen, daß das Neue Testament den Heiligen Geist mit dem Jahweh des Alten Testaments gleichsetzt, vor allem bei alttestamentlichen Zitaten, in denen Jahweh spricht und die im NT dem Heiligen Geist zugeschrieben werden: Vgl. z.B.  Apg. 28,25 mit Jesaja 6,1-13. Eine andere derartige Gleichsetzung ist Hebräer 10,15-17 mit Jeremia 31,31-34.

    Zitieren möchte ich auch insbesondere 1.Korinther 2,10-11: “Uns aber hat Gott es geoffenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. […] So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist als nur der Geist Gottes.”
    Nur eine Kraft? Seit wann wird jemand von seiner eigenen Kraft erforscht? Hier wird ersichtlich von dem Geist Gottes als einer eigenständigen Person geredet.

    Ich denke, daß die Gottheit des Heiligen Geistes in der Bibel sicher nicht ganz so überwältigend deutlich wird wie die Gottheit Jesu – hängt doch unsere Erlösung davon (im Gegensatz zur Gottheit Jesu, s.o.) nicht ab. Dennoch denke ich, daß das Ergebnis recht klar ist.

    Ich vermute, daß viele mit der Gottheit des Heiligen Geistes Probleme haben, weil sie im Grunde gar nicht wissen, was das eigentlich ist: “Heiliger Geist”. Sie haben es nie erfahren oder erlebt und letztlich bleibt der Heilige Geist dann “Dogma”.

      
    7.) Was haben die Urchristen geglaubt?

    Ich denke bzgl. des Konzils von Nizäa im Jahre 325, daß Gott auch an diesem Tag die Ereignisse in der Welt gelenkt hat. Die Art und Weise, wie man sich auf den Begriff “Dreieinigkeit” geeinigt hat, ist sicherlich wenig überzeugend. Doch kann Gott auch Konstantin, dessen lebendigen christlichen Glauben man wohl berechtigterweise anzweifeln kann, als Werkzeug benutzt haben. Wie ich schon gesagt habe: Ich kann mir keinen allmächtigen Gott vorstellen, der Ereignisse zuläßt, die für den Glauben so beherrschend sind, daß nach all dem Aufwand, den Gott mit uns getrieben hat, die Christen nicht einmal mehr wissen, wer Gott ist und wer nicht. Sorry – aber ich vertraue da einfach meinem Vater im Himmel.
    Wie dem auch sei: Letztlich wurde auf dem Konzil von Nizäa nur ein Begriff für etwas gefunden, woran die Christen in der überwiegenden Mehrzahl schon immer geglaubt haben. Die neue Bezeichnung hat den Glauben nicht geändert, sondern nur in ein Wort gefaßt.

    In einer der ersten säkularen Berichte über die Christen charakterisiert nämlich Tacitus die “Chrestianoi” um ca. 100 n.Chr. dadurch, daß diese sich auf den gekreuzigten Zimmermann “Chrestos” berufen, den sie als Gott verehren. Tacitus sagt also schlicht und einfach: Die Christen sind diejenigen, die Christus als Gott verehren.
    Genauso zeigen auch die Berichte der apostolischen Väter aus der Zeit von 90 – 150 n.Chr, daß die Urchristen der Bibel gemäß an die Gottheit Jesu geglaubt haben. Diese apostolischen Väter werden nach der Überlieferung als Schüler der Apostel und als die ältesten Kirchenlehrer angesehen. Zu ihnen gehören unter anderem Barnabas (nicht identisch mit dem aus der Apg.), Clemens, Justin der Märtyrer, Romanus, Ignatius, Polycarp, Hermas und der namentlich nicht bekannte Verfasser des Briefes an Diognet und Papias. Vor allem von Ignatius sind viele Lehrbriefe an verschiedene Gemeinden überliefert, die sehr hoch im Ansehen standen. Ignatius mußte in einem seiner Briefe sogar betonen, daß seine Briefe nicht mit denen des Paulus auf einer Stufe stünden und kein Wort Gottes seien, da er kein Apostel sei.
    Ignatius schreibt in seinem Brief an die Epheser sehr oft über Christus als Gott. Zum Beispiel schreibt Ignatius in Kapitel 7: “Dort ist ein Arzt, der sowohl Fleisch als auch Geist besitzt, beides gemacht und nicht gemacht, Gott im Fleische existierend […] Wir haben auch als einen Arzt den Herrn, unseren Gott Jesus Christus, den einziggezeugten Sohn und das Wort, bevor die Zeit begann…”
    In Kapitel 17 heißt es: “Und warum sind wir nicht alle klug, da wir die Erkenntnis Gottes empfangen haben, welche Jesus Christus ist”.
    In Kapitel 18 geht es weiter: “Denn unser Gott Jesus Christus war gemäß der Bestimmung Gottes empfangen im Leib durch Maria, vom Samen Davids, aber durch den Heiligen Geist.”
    In Kapitel 19 schreibt Ignatius: “Gott selbst offenbarte sich in menschlicher Gestalt […] Gott wurde offenbart als Mensch…”
    In seinem Brief an die Magnesier schreibt Ignatius in Kapitel 8, daß ein Gott ist, der sich selbst durch Jesus Christus, seinen Sohn und sein ewiges Wort geoffenbart hat. Im Brief an die Trallier wird Jesus Christus in Kapitel 7 “unser Gott” genannt. Im Brief des Ignatius an die Römer wird Jesus Christus in der Grußformel als Gott bezeichnet, ebenfalls in Kapitel 3.
    Im Brief an die Philadelphier schreibt Ignatius in Kapitel 6 “daß jemand, der Christus nicht als eingeborenen Gott, das Wort Gottes, bekenne, eine Schlange sei”. Auch im Brief des Ignatius an Polycarp schreibt Ignatius in Kapitel 8: “In unserem Gott, Jesus Christus….” Im Brief an die Smyrnaer nennt Ignatius in Kapitel 1 Jesus Christus “Gott, das Wort”.

    Im Brief des Barnabas (ca. 120) wird in Kapitel 5 die Stelle 1.Mose 1,26 zitiert, wo Gott spricht: “Laßt uns Menschen machen”.
    Barnabas argumentiert hier genauso wie ich (eher umgekehrt – mein Argument stammt nämlich letztlich aus dem Barnabasbrief und ist daher fast 1900 Jahre alt) indem er sagt, daß Christus der Herr der ganzen Welt sei, zu dem Gott in dieser Bibelstelle spricht.

    In seiner ersten Apologie (vor dem Jahr 130) widerlegt Justin den heidnischen Vorwurf des Atheismus und verdeutlicht, daß die Christen den Schöpfer des Weltalls, an zweiter Stelle den Sohn und an dritter Stelle den prophetischen Geist anbeten (Kapitel 13). Justin nennt Jesus in Kapitel 63 einen “Engel und Apostel, der auch Gott ist”.
    Im Brief an Diognet (ca. 100), dessen Autor namentlich nicht bekannt ist, steht in Kapitel 7 über Jesus Christus ausdrücklich: “Gott sandte ihn als Gott” In Kapitel 11 steht, daß Jesus von Ewigkeit her sei.

    Der Begriff “Dreieinigkeit” stammt aus dem Jahr 325. Inhaltlich haben die Christen allerdings schon von Beginn an an einen dreieinigen Gott geglaubt – an Jesus, in dem Gott Mensch wurde:

    Johannes 20,28: “Thomas antwortete und sprach zu Ihm (Jesus): Mein Herr und mein Gott!”

    Oh Herr, ich liebe Dich !
    Jesus ich liebe Dich !
    Meine Sonne bist Du, Du allein
    Ich liebe Dich !

    Du mein Stern in der Nacht
    in dunkelster Nacht
    Du hast alles für mich
    wieder gut gemacht !

    Ehre sei dem Namen des Herrn!

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    2005/03/12 at 8:42 pm
  • From seppl on Star Wars – Mythos, Kult oder modernes Märchen?

    Gut!

    Ein echt guter Beitrag!

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    2005/03/13 at 11:12 am
  • From melva on Mach's mit!

    Kondome sind wichtig!

    Wie auch immer man zu dem Thema “Sex vor der Ehe” steht: Es ist gut und wichtig, dass es Kondome gibt!
    Natürlich ist Abstinenz immer der sicherste Schutz und das beste Verhütungsmittel. Aber Menschen haben nunmal Sex und hatten auch schon immer Sex (auch wenn früher nicht so offen und detailreich darüber gesprochen wurde). Nur das es heute eben diesen schrecklichen Virus gibt. Von daher: Wenn dann schon Sex, dann auf jeden Fall mit Kondom!
    Das sollte ganz klar gesagt werden!

    Ps: Ich sehe diesen “Druck” den die Gesellschaft angeblich auf junge Menschen ausübt nicht. Es gibt doch überall jede menge ältere Jungfrauen und deren Einstellung oder Lebensstil wird doch allgemein toleriert. Genauso beim Thema Drogen: Auf meiner Schle gab es früher viele, die Drogen (ich schließe Nikotin da mit ein) genommen haben. Genauso gab es aber auch viele, die keine Drogen genommen haben (ich z.B.) und diese Leute wurden nie ausgeschlossen oder unter Druck gesetzt.
    Vielleicht hatte ich einfach immer viel Glück, aber ich bin für mich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Welt viel toleranter und freundlicher ist, als wir denken.

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    2005/03/14 at 6:21 pm
  • From fabi on Mach's mit!

    Ja, die Welt sieht durch die rosa Brille eben schöner aus.
    “peace on earth” ..

    “Jeder soll leben wie er will – hauptsache, Du wirst glücklich und störst dabei keinen.
    Gott kann auch denken und sagen, was er will, solange er mich damit in Ruhe lässt.
    Da könnt man nochmal eben ein Friedenspfeifchen rauchen, gell?”
    Aber bitte mit Gummi!!

    Ist eigentlich eine nette Idee – wenn sie nur nicht so schlecht umsetzbar wäre, hm?
    das klappt schon auf Erden ziemlich schlecht. Und jetzt hab ich noch ne Hiobsbotschaft:
    im Himmel läuft das erst recht nicht.
    Gott hat Niveau und Anspruch. Wer versucht, die Welt ohne Gott zu erklären, kann auch gleich Auto ohne Motor fahren!
    Check das, was Gott sagt! Schonmal in die Bibel reingeschaut?
    fabi

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    2005/03/14 at 10:31 pm
  • From Krümmel on Junkie-Brunch

    Sucht kommt nicht von selbst

    Der kranke Süchtige war immer ursprünglich “stark”. Letztlich hatte er keinen “Halt” und er letzte Halt ist eben die Gedankenwelt, und wenn diese nicht mehr greifbar ist ….. !  Sucht endet immer im Chaos. Und wie landet das Leben der “Normalos”? Die landen doch auch letzlich allein – im Einzelzimmer, ohne dass sich jemand um sie kümmert?

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    2005/03/15 at 1:29 am
  • From ali on Junkie-Brunch

    hier haben wir jemanden, der aus der drogenhölle entkam:
    www.goforjesus.de
    www.no-hope-in-dope.de

    ali

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    2005/03/15 at 1:33 am