Der weltverändernde Einfluß einer Mutter.

John Newton ist der Autor eines der beliebtesten Lieder des christlichen Glaubens – Amazing Grace. Er wurde am 24. Juli 1725 in London als Sohn einer frommen christlichen Frau und des Kommandeurs eines Handelsschiffes geboren, das durch den gesamten Mittelmeerraum segelte. Im Juli 1732, dreizehn Tage vor seinem 7. Geburtstag, nahm ihm der Tod seine fromme Mutter, die ihm seit seinem dritten Geburtstag Lehrerin und Freund gewesen war. Er blieb allein mit der Erinnerung an eine gottesfürchtige Mutter und ihre christliche Lehre zurück. Als er 11 Jahre alt war ging John zur See und es dauerte nicht lange bis er vollkommen in die gottlosen Gewohnheiten der Seeleute verwickelt war. Wie ein Autor es ausdrückte wurde er „ein zügelloser Seemann”. Er blieb viele Jahre auf diesem gottlosen Weg doch schließlich brachte die Erinnerung an seine Mutter ihn zu sich. Er erinnerte sich an ihre christliche Lehre und ihr gottesfürchtiges Leben und betrachtete seinen gottlosen Lebensstil und sein erbärmliches Leben. Die Erinnerung an seine Mutter bewegte ihn dazu, Christus erneut zu suchen. Er durchsuchte das Sklavenschiff nach einer Bibel oder irgendeinem anderen Buch über Christus und fand Imitations of Christ von Thomas à Kempis. Dieses Buch säte die Samen seiner Bekehrung. Am 10. Mai 1748, nachdem das Schiff nahezu in einem tosenden Sturm untergegangen wäre, vertraute er sich Christus als seinem persönlichen Erlöser an. Als Ergebnis des Einflusses seiner Mutter floss ein Strom grenzenlosen Einflusses in die Welt hinaus.   John Newton wurde ein Prediger des Evangeliums. Einer der Menschen, die er zu Christus führte, war Claudius Birchman. Birchman ging als Missionar nach Indien. Zweifellos hat niemand je von Claudius Birchman gehört. Doch Gott gebrauchte auf großartige Weise ein Buch, das dieser Engländer schrieb, “The Star in the East”, um einen Amerikaner dazu zu bewegen, der Pionier der amerikanischen Auslandsmission zu werden. Der Mann, den dieses Buch motivierte, war Adoniram Judson, der Missionar in Burma wurde. Judson war der erste Auslandsmissionar Amerikas.  Newton führte auch Thomas Scott zu Christus. Scott wurde ein Prediger und Autor des berühmten Scott’s Commentary on the Bible. Reverend Scott wies den Anwalt und Harfenspieler William Cowper auf den Christus der Bibel hin und durch das Lesen von Römer 3:25 wurde Cowper errettet. Er sagt: „Ich sah das Ausreichen des Sühneopfers, das Er gebracht hatte, meine Vergebung versiegelt in Seinem Blut und alle Fülle und Vollkommenheit Seiner Rechtfertigung.“ Nicht lange nach seiner Bekehrung schrieb er eines der größten Lieder des Glaubens: There Is A Fountain Filled With Blood. William Cowper wurde vom Herrn gebraucht, um viele großartige christliche Hymnen zu schreiben, doch er schrieb auch andere Poesie einschließlich The Negro’s Complaint, ein Werk gegen die Sklaverei, welches einen mächtigen Einfluss einen kleinen und kränklichen Engländer namens William Wilberforce hatte. Er wurde zu einem mächtigen englischen Staatsmann und durch seine Bemühungen wurde die Sklaverei in England letztendlich abgeschafft. Wilberforce war auch ein hingegebener Christ. Er schrieb  A Practical View of The Prevailing Religious System of Professed Christians…Contrasted With Real Christianity. Dieses Buch war das Instrument, durch das Legh Richmond zu Christus geführt wurde. Reverend Legh Richmond ist Autor des einst populären christlichen Kinderbuchs  The Dairyman’s Daughter. Zwischen 1813 und 1820 wurden von diesem Buch in Amerika 22 Auflagen gedruckt. Das Buch wurde vom Herrn gebraucht um die Errettung Tausender zu bewirken. Grundlage dieser Kettenreaktion von Ereignissen war der Einfluss von John Newtons gottesfürchtiger Mutter. (eaec-de)
There Is A Fountain Filled With Blood.:  https://www.youtube.com/watch?v=cXXgZ2sbiiI

Arabien ist nicht befriedbar

Wenn jemand den Literaturnobelpreis bekommt, lohnt es sich gewöhnlich, diesen Schriftsteller auch einmal zu lesen. Mario Vargas Llosa ist Peruaner und empfing letztes Jahr diese Ehre. Ich ließ es mir nicht nehmen, sein “Diario de Irak” zu lesen, ein Werk, dass es glaube ich nur auf Spanisch gibt und hier wenig Wellen schlug. Übersetzt heißt es Irak-Tagebuch und ist ein Bestseller in der spanischsprachigen Welt.

Llosa ist überzeugter Demokrat, eher Links als Rechts, und war von Anfang an gegen den Krieg im Irak. Das sagt er auch so ganz unverhohlen, er gehe in dieser Einstellung dorthin, um den Krieg zu sehen, um Verbrechen zu fassen und Leid in Worte zu kleiden. Doch sein Buch ist evolutiv, er entwickelt sich und seine Meinung, und deswegen wird er geschätzt und er ändert seine Meinung über Krieg. Er wird ehrlich.

Er berichtet von den unglaublichen Folteranlagen, die er gesehen hat. Er sieht, wie Mütter ihre Mädchen von den Schulen abholen, weil sie Angst haben, sie werden vergewaltigt. Ein Mädchen, das vergewaltigt wurde in der arabischen Welt, gilt der Familie als Schande, und so werden sie oftmals noch nachträglich getötet, gefoltert oder weggesperrt, um die Ehre der Familie zu retten. Als sei dies nicht genug, fand man Massengräber und es waren mehr als Millionen, die dort ihr Ende fanden. Er schreibt:

“Der Vizepräsident der Vereinigung, Abdul Fattah al-Idrissi, versichert mir, die Zahl der Ermordeten und Verschwundenen seit dem ersten Staatsstreich der Baath-Partei und dem unaufhaltsamen Aufstieg Saddam Husseins im Jahre 1963 betrage zwischen fünf und sechseinhalb Millionen, so unglaublich dies auch klinge. Das wären rund zwanzig Prozent der irakischen Bevölkerung. «Nicht einmal Hitler ist so weit gegangen», sagt er. Erschüttert über die unfassbaren Zahlen, die ich überall aus dem Mund von Irakern höre, verschweige ich, dass sie mir unwahrscheinlich scheinen. Aber dies spielt keine Rolle, denn die Übertreibungen sagen mehr als die wirklichen Daten, die man ohnehin niemals kennen wird. Sie bezeugen die Verzweiflung eines Volkes, das von schwindelerregendem Grauen erfasst wurde. Die Unterdrückung traf alle Bereiche, Ethnien, Klassen und Religionen, vor allem aber die Kurden und Schiiten. Bevorzugte Opfer waren die Intellektuellen, Professoren, Schriftsteller und Künstler, gegenüber denen Saddam Hussein – ein Kulturverächter trotz seiner spärlichen Jusstudien, die er im Exil in Kairo betrieben hatte – besonderes Misstrauen hegte. Der Vizepräsident der Vereinigung freier Häftlinge sagt, das Regime habe «alle gebildeten Personen des Landes auslöschen wollen. Der Prozentsatz an Leuten mit höherer Bildung unter den Ermordeten und Verschwundenen ist gewaltig.» Ganze Dörfer, Quartiere, Clans und Familien fielen Vernichtungsaktionen zum Opfer, die oft keinen erkennbaren Grund hatten. Es war, sagt Abdul Fattah al-Idrissi, als ob der Tyrann in einem plötzlichen Anfall mörderischer Paranoia Massaker befahl, Präventivstrafen aufgrund eines Vorgefühls oder eines makabren Alptraumes.”

und weiter:

“Die häufigsten Martern waren Elektroschocks, das Ausreissen von Augen und Nägeln, das Aufhängen bis zur völligen Verrenkung, das Verätzen durch Säuren; manchen Opfern wurden benzingetränkte Stofflappen an den Körper gebunden, um sie als lebende Fackeln in Flammen aufgehen zu lassen. Wenn die Angehörigen vom Tod eines Verwandten erfuhren, was selten vorkam, erhielten sie ein Dokument, in dem das Ableben jeweils einer Meningitis zugeschrieben wurde.”

aus “El diario de Irak”

Genau weil er diese Verbrechen sah an der Menschheit und am eigenen Volk, das Saddam Hussein geknechtet hatte, sieht er die Amerikaner heute anders und die Iraker taten das ebenso. Sie freuten sich über ihre Ankunft, sie jubelten auf den Straßen, sie weinten über ihre gewonnene Freiheit. Und dann führt Llosa weiter aus: “Hätten die Amerikaner nicht gesagt, sie beginnen den Krieg wegen Massenvernichtungswaffen, sondern für den Kampf um die Menschenrechte, dann wäre dieser Krieg gerechtfertigt gewesen. Doch das taten sie nicht.”

Die Menschen, die jetzt den arabischen Frühling erlebten, sehen sich einer bitteren Zukunft entgegen: einer Radikalisierung, einem bitteren Herbst der Sharia. Während Saddam und Assad mehr kulturell als ideologisch mit dem Islam in Verbindung zu bringen sind (sie bekämpften sogar islamistische Revolutionen), sieht sich der Norden Afrikas nun dem radikalen Islam der Muslimbruderschaft (auch vorher verbotene Untergrundgesellschaft in Ägypten) gegenüber. Und genau das versucht Llosa auch für seine Leser zu transportieren: Das Grundübel wird nicht erkannt, und das ist der Islam. Dort, wo er die Kulturen prägte (das tat er auch in Irak und Syrien), ist heute Unterdrückung und Elend. Die Menschen dort kann man nicht befrieden, so lange sie dem Islam dienen. Mohammad war ein General und ist das Urvorbild für jeden Muslim und damit auch Benzin auf das Feuer eines Diktators. Der Islam kettet die Menschen, er ist Instrument ihrer Knechtschaft.

Vargas Llosa sagt das unverhohlen, obwohl man so etwas hier nicht sagen darf. Der Westen verbietet etwas gegen den Islam zu sagen, doch letztlich gilt das Gesetz, das die Welt prägt: Wo der Islam ist, ist Wüste. Die Hoffnung auf Frieden in Tunesien, Ägypten, Marokko, Lybien, Syrien usw. gibt es nicht und gab es nie. Sie werden radikaler und muslimisch geprägt werden, das steht fest. Wir haben die Chance verpasst und letztlich muss man sich sogar eingestehen, dass es nie eine Chance gab. Die Bewegungen dort waren nichts als eine schnell verwelkende Blume, die jetzt hässlich als dürrer Spross in der Wüste dahinvegetiert. So wird es auch bleiben. Die veränderte Denkweise hin zu einer Demokratie oder die Früchte, die wir aus der lutherischen Reformation ernten, werden sie nie genießen dürfen.

Gott sagt: Friede auf dieser Erde wird es nicht geben. Der Mensch ist unfähig, Friede zu schaffen, weil er nicht gerecht sein kann. So wie wir mit der arabischen Welt umgingen, Unrecht auch so lange ertrugen, verdienen wir auch nicht den Frieden. Der Mensch ist so verseucht von Ungerechtigkeit und Lüge, von Vorteilnahme und Erbarmungslosigkeit, dass Friedensbemühungen einem Boxer gleichen, der in die Luft schlägt. Friede gibt es dann, wenn Gott ihn schafft durch seinen Sohn, so sagt es sein Wort. Er ist auch der Einzige, der das kann. Jeder, der sich zu ihm wendet, kann schon in Ausschnitten bemerken, was dieser Friede bedeutet. Es ist ein Friede, der das Herz füllt und dich sicher stehen lässt. Eine feste Burg ist unser Gott, das ist die Vorhersage auf sein Reich, die du jetzt schon spüren kannst. Viele haben Angst in Bezug auf die Zukunft. Sehnsucht herrscht vor Hoffnung, denn die ist geschwunden. Doch diese Sehnsucht verrät uns: Es gibt mehr als diese Ungerechtigkeit. Irgendwo gibt es sie, die Gerechtigkeit. Doch sie ist noch nicht da. Sie kommt, wenn Jesus kommt. Für dein Herz kannst du deine Sehnsucht jetzt schon erfüllen, für die Welt ist die Hoffnung schon dahin.

In seinen Tagen wird der Gerechte blühen, und Fülle von Heil wird sein, bis der Mond nicht mehr ist.
Und er möge herrschen von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde.
Vor ihm sollen sich beugen die Bewohner der Wüste, und seine Feinde sollen den Staub lecken.

Psalm 72 über Jesus Christus

Ich weiß, das sind harte Verse, die aber genau den Nerv unsrer verweichlichten Kultur treffen. Wir spielen in Videospielen Krieg und haben als größte Sorge unser Sparkonto. Doch die Pazifisten unseres Landes, die die Freiheit offenbar nicht genug schätzen um sie zu verteidigen, leben an der Wirklichkeit der Welt vorbei. Die ganze Welt seufzt mittlerweile unter Ungerechtigkeit. Ob es Südamerika (Drogenkriege), Asien (Arm-Reich-Gefälle und Diktatoren) oder Afrika (Diktatoren, Bürgerkriege, Hungersnöte) ist, alle diese Menschen leben im Angesicht des Todes. Wir ruhen uns dermaßen auf unserer Freiheit aus, dass andere daran zu Grunde gehen. Gott wird dem irgendwann ein Ende setzen, wenn er Jesus als König über uns setzt. Auf diese Zeit darf sich der freuen, der seine eigene Ungerechtigkeit eingesteht und sich vergeben lässt. Sei dabei, wenn Gott seine Gerechtigkeit aufrichtet. Es wird eine unglaublich schöne Zeit werden und das ist die einzige Hoffnung, die du haben kannst.

Hier noch ein Video von einem befreundeten Entwicklungshelfer in Afghanistan, der versuchte, diese Sehnsucht in den Gesichtern der Menschen einzufangen, fern von Krieg. Wir hoffen, sie finden Jesus als den, der sie erfüllen kann.

Afghanistan – touch down in flight from Augustin Pictures on Vimeo.