Wer wird meine Tränen trocknen?

„Wer wird meine Tränen trocknen?“ ist der Titel eines Taschenbuchs, das ich kürzlich gelesen habe. Es geht dabei um Prostitution in Amsterdam; halt, stimmt gar nicht, es geht gar nicht um Prostitution, es geht vielmehr um zwei Frauen, die uns ihre Geschichten erzählen, weil sie andere Frauen warnen möchten. Das Milieu, in das die beiden hineingeraten waren, war und ist grausam und voller Verlierer. Aber Gott hat ihr Leben verändert, darum sind einst trostlose Geschichten so wichtig für unsere Zeit, weil es nämlich Hoffnung gibt für solche Frauen.

Heuchelei

Auf jeder todbringenden Glimmstängelpackung wird vor gesundheitlichen Gefahren gewarnt. Noch lächerlicher, oder? Die Bildzeitung regt sich unheimlich über Sexualstraftäter auf. Welches Schmierblatt bringt mehr nackte Haut, um sich zu verkaufen und die Leute noch sexgieriger zu machen? Schlimm, denn die Bildzeitungsleser sind so abgestumpft, dass sie diese Heuchelei nicht bemerken.

Jeannot – der Hooligan

Die Erfüllung meines Lebens war, kaputt zu machen, was andere aufgebaut haben. Ich fühlte ich mich stark zu den Skinheads hingezogen. Da war es egal, wer du warst, Hauptsache Randale. Ich wurde ein Hooligan. Mit 17 landete ich wegen einem Straßenraub im Knast. 20 Monate war ich weg vom Fenster. In dieser Situation hatte ich Zeit zum Nachdenken. Ich wollte nach meiner Entlassung ein neues Leben beginnen. Kaum in Freiheit, holte mich meine Vergangenheit ein, und ich war wieder der Alte. Falsch – ich war noch schlimmer!

Ich weiß nicht, was du denkst …

Vielleicht wagst du keinen weiteren Schritt aus Angst in eine Sekte zu geraten; oder weil du denkst, man kann nur dann Christ sein, wenn man ein frommes Leben führt. Und wer will schon ein Leben führen, in dem man sich nicht betrinken darf, keine harte Musik hört, keinen Sex vor der Ehe … Wir hoffen, dass wir durch diese Webseite nicht ein falsches Bild vermitteln. Unser Wunsch ist es, anderen Menschen davon zu erzählen, wie wir durch die Bibel zu einer persönlichen Beziehung zu Gott gefunden haben.

Margit – Selbstmord oder neues Leben?

Mit der Zeit dachte ich mir: „Das hat doch alles keinen Sinn: Nur von Wochenende zu Wochenende leben und dahinzuvegetieren.“ Ich bekam schwere Depressionen und wollte nicht mehr leben. Ich sprang aus dem sechsten Stock eines Hochhauses. Trotz schwerer Verletzungen überlebte ich wie durch ein Wunder. Nach fünf Monaten war ich dann wieder fit, bis die nächste Depression kam. Als sich meine Gedanken nur noch um Selbstmord drehten, ging ich freiwillig in die Psychiatrie, aber die Ärzte und Therapeuten konnten mir nicht helfen.

Oktoberfest („Wiesn“) – Festival di Birra

Wir Menschen haben uns so daran gewöhnt im Laufe unseres Lebens dauerhaft belogen zu werden. Wer merkt schon, dass es sich bei der Theresienwiese um einen betonierten Platz handelt, dass die beschworene Gemütlichkeit im Bierdunst untergegangen ist und dass die Seele nach unten geht, wenn der Maßkrug nach oben geht? Ja, ein Prost ist ein schwacher Trost, ein Rausch ist ein schwacher Trost und eine Träne wird nicht süßer, wenn sie in einen Maßkrug fällt.

Christian – ein Evolutionist denkt um

Schnell haben mich Lehrer und Medien überzeugt, dass die Welt durch Urknall entstanden ist. Ich war bekennender Atheist und vehementer Verfechter der Evolutionstheorie. Die Religionen waren für mich Erfindungen naiver Menschen. Als Freunde von Gott und der Bibel erzählten, kamen sie mir mit diesem Quatsch gerade recht. Trotzdem habe ich die intellektuelle Herausforderung angenommen und mich einigen wesentlichen Fragen gestellt, insbesondere, weil ich sie nicht für so naiv halten wollte: Was spricht für oder gegen die Evolutionstheorie bzw. Schöpfung durch einen Gott?

Natascha – ein ganz normales Leben?

Ich habe mir ab und zu die Birne voll gesoffen, Joints ausprobiert und Jungs gehabt. Hat alles riesig Spaß gemacht – und doch hatte es keinen Sinn. Ich tat es, weil es alle taten! Eines Tages erzählte mir meine beste Freundin, dass sie und ihr Bruder zusammen in der Bibel lesen und fragte mich, ob ich Lust hätte mitzumachen. Ich glaubte immer schon an Gott, obwohl meine Eltern nie was mit Gott zu tun hatten. Da kam das Bibellesen ganz gut.

Veli – wie man Hoffnung finden kann

Arbeitslosigkeit, weltweite Seuchen, Ozonloch – andauernd wurde darüber diskutiert, ob wir in 40 Jahren überhaupt noch eine Rente bekommen würden; dazu kam, dass sich meine besten Freunde so sehr hängen ließen, dass sie nur noch Drogen nahmen. Ich hatte keine Perspektive. Schule war für mich nur noch die elend-langweilige Unterbrechung zwischen zwei Wochenenden, an denen ich mich so richtig besaufen könnte. Oder wir kifften den ganzen Tag, was aber noch viel unangenehmer war, da meine Prallheit mich noch mehr zum Überlegen über (und zur Angst vor!) der Zukunft brachte.

Zum 25. Todestag des „King of Rock’n’Roll“

Sein Leben endete tragisch und jung. Er starb am 16. August 1977. Seine geschäftstüchtigen Leichenfledderer machen ihn zur meistverdienenden Leiche der Erde. Denkende Mitbewohner unseres Planeten halten ein und erinnern sich an folgende Aussage der Bibel: „[…] Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und an seiner Seele Schaden leidet?“