Gedanken zu „Terminator 3“

Hast du nicht schon mal davon geträumt, etwas wirklich wichtiges zu vollbringen? Etwas, das diesen Planeten prägt? Wahrscheinlich hast du, aber den Traum auch gleich wieder aufgegeben – ich kann nix, bin nix und werd auch nix, denkst du dir. Wozu du lebst, darüber denkst du schon gar nicht mehr nach. Du hast ja auch gute Betäubungsmittel, um die Sinnlosigkeit deines Daseins nicht wahrnehmen zu müssen … Hin und wieder gehst du ins Kino, um dir Streifen wie Terminator 3 reinzuziehen: Da gibt es noch einen Kampf, eine Bestimmung, etwas wofür es sich zu leben und zu sterben lohnt. Zwei Stunden lang kannst du mit John Connor, der eigentlich auch nur ein Loser ist, und seinem altersschwachen Terminator-Freund mitfiebern, die coolen Sprüche nachahmen und dich dem ultimativen Endzeit-Desperado-Feeling hingeben. Natürlich denkst du dir: ist doch nur ein Film. So was passiert hier nicht. Hier läuft alles wie gehabt. Von wegen Tag des jüngsten Gerichts. Diese Welt hat kein Ziel. Ein kleiner Planet, am Rande der Galaxie. Eine Menschheit, die sich viel zu wichtig nimmt. Und ich mittendrin. Was mach’ ich hier eigentlich?

Mordserie in den USA – Albtraumfabrik Hollywood

Schon wieder ist die Albtraumfabrik Hollywood von der Realität eingeholt worden. Ein Thriller, der die Bluttaten eines Heckenschützen zeigt, muss wegen der erschreckenden Mordserie in den USA seinen Filmstart verschieben. Der Film Phone Booth, der einen verwirrten Killer zeigt, der aus dem Hinterhalt Leute abknallt, erinnert die Leute zu sehr an die augenblickliche Tragödie.