Ich hatte im Gartenhaus aus Versehen ein halb volles Honigglas stehen lassen. Am anderen Morgen bot sich mir ein unschönes Bild: Durch den Honigduft angelockt, waren unzählige Fliegen, Wespen und andere Insekten herbeigeflogen und hatten ihr «Gelüste» mit dem Leben bezahlt. Sie waren im Honig erstickt.Noch während ich hinzukam, flogen weitere Insekten herbei, die sich durch das Schicksal ihrer Genossen nicht abhalten liessen. Zitternd vor Naschlust hingen sie am Rand des Glases, bogen ihre Leiber, um dann in die Tiefe zu taumeln. Bald klebten ihre Füsse an der süssen Masse. Sie kamen nicht mehr los und verendeten jämmerlich.Wie viele Menschen gleichen doch diesen Insekten! Ein wenig Neugierde zunächst, ein wenig Naschlust, bald aber überwindet die Begierde jede hemmende Schranke. Der Schritt von der Lust zur Sucht ist dann nur noch klein. Bevor der Mensch sich dessen bewusst wird, ist er gefesselt – in Sünden und Gebundenheiten verstrickt. So harmlos die Versuchungen zunächst auch aussehen, sie locken den Menschen an und stürzen ihn wie die Insekten ins Verderben.Befreiung und Vergebung sind möglich – durch Jesus Christus, den Sohn Gottes. Er ruft uns zu sich: Mit all unseren Lasten und Bindungen der Sünde dürfen wir zu Ihm kommen. Er will uns Freiheit und Frieden schenken.«Wenn nun der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein» (Johannes 8,36). (Näher zu Dir)
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17.9.2022 Berlin: MARSCH FÜR DAS LEBEN

Ein kluger Rat eines Gynäkologen:
Eine besorgte Frau ging zu ihrem Frauenarzt und sagte:
„Doktor, ich habe ein ernstes Problem und brauche dringend Ihre Hilfe! Mein Baby ist noch nicht einmal 1 Jahr alt und ich bin wieder schwanger. Ich will nicht, dass Kinder so nah beieinander sind.’
Also sagte der Arzt: “Ok und was soll ich tun?”
Sie sagte: “Ich möchte, dass Sie meine Schwangerschaft beenden, und ich zähle auf Ihre Hilfe dabei.”
Der Arzt dachte ein wenig nach und sagte nach einigem Schweigen zu der Dame: „Ich glaube, ich habe eine bessere Lösung für Ihr Problem. Es ist auch weniger gefährlich für dich. ‘
Sie lächelte und dachte, dass der Arzt ihre Bitte annehmen würde.
Dann fuhr er fort: „Sehen Sie, damit Sie nicht gleichzeitig auf zwei Babys aufpassen müssen, lassen Sie uns das in Ihren Armen töten. Auf diese Weise können Sie etwas ausruhen, bevor das andere geboren wird. Wenn wir eines von ihnen töten wollen, spielt es keine Rolle, welches es ist. Es würde kein Risiko für Ihren Körper geben, wenn Sie das in Ihren Armen wählen würden. ‘
Die Dame war entsetzt und sagte: „Nein Doktor! Wie schrecklich! Es ist ein Verbrechen, ein Kind zu töten! ‘
“Ich stimme zu”, antwortete der Arzt. “Aber Sie schienen damit einverstanden zu sein, also dachte ich, das wäre vielleicht die beste Lösung.”
Der Arzt lächelte und bemerkte, dass er seinen Standpunkt klar gemacht hatte.
Er überzeugte die Mutter, dass es keinen Unterschied ist, ein bereits geborenes oder ein noch im Mutterleib befindliches Kind zu töten. Das Verbrechen ist das gleiche!
Wenn Sie einverstanden sind, teile es bitte.
Gemeinsam können wir helfen, kostbare Leben zu retten!
Die Liebe sagt: “Ich opfere mich für das Wohl der anderen Person.”
Abtreibung sagt: “Ich opfere die andere Person für mein eigenes Wohl.”
Wer jetzt für die gestorbene Königin betet ist zu spät dran.
Es bringt absolut nichts, für die Toten zu beten……
Ein Kirchenbesucher fragte den Pastor: “Darf ich um Gebet bitten? “
“Klar, wofür willst du beten? “
“Mein Cousin ist letzte Woche gestorben. Betet, dass Gott ihn im Jenseits führt. “
Der Pastor fragte: “Angenommen, du machst eine Prüfung. Soll man vor der Prüfung oder danach beten? “
„Offensichtlich vor der Prüfung. “
„Richtig. Wenn du nach der Prüfung betest, ist es so, als würdest du Gott bitten, die Noten zu ändern. Das ist nicht möglich, weil Gott treu ist. Er kann das Ergebnis nicht ändern. Auch wenn wir sterben, ist die Prüfung vorbei. Wir können unser Schicksal nicht länger ändern. Hebräer 9:27 sagt, dass wir einmal sterben und dann dem Gericht ausgesetzt sind. Das bedeutet keine zweite Chance. Es tut mir leid für deinen Verwandten. Es kann nicht mehr für ihn gebetet werden. Deshalb müssen die Menschen das Evangelium verstehen, solange sie noch leben. Sie mussten Jesus als Herrn und Erlöser annehmen, bevor alles vorbei war. “
Sünder, die glauben, dass sie nach dem Tod gerettet werden können, werden den größten Schock ihres Lebens bekommen. Bringe ihnen die Wahrheit bei, denn das ist das einzige, was Menschen frei machen kann. (Johannes 8:32)
Preacher’s corner, gefunden beim Günter
Durch archäologische Forschungen fallen immer mehr Bausteine der kritischen Bibelauslegung in sich zusammen.
Die antike Stadt Sichem, das heutige Nablus, ist eine der ältesten biblischen Stätten des Heiligen Landes. Hier, an der uralten Orakeleiche, opferte schon Abraham gegen 1830 v.Chr. seinem Gott, den er mit dem kanaanitischen „El Berith“ (Herr des Bundes) identifizierte, der in Sichem verehrt wurde. Welch große Bedeutung die Stadt bei den biblischen Urvätern hatte, erkennt man daran, dass auch der Patriarch Joseph, dessen Leichnam von den Israeliten beim Exodus aus Ägypten ins Heilige Land überführt wurde, seine letzte Ruhestätte in Sichem fand. Zudem lesen wir im Buch Deuteronomoum, dass Moses den Israeliten auftrug, auf den Bergen Ebal und Garizim, die Sichem überragen, steinerne Altäre zu erreichten, um Gott zu opfern (5 Mos 27, 4-6). Laut dem Buch Josua folgte der Heerführer der Israeliten dieser Weisung des Moses dann auch. Ganz Israel war dabei versammelt. Seine Ältesten und Richter standen zu beiden Seiten der Bundeslade neben ihren Trägern und den levitischen Priestern, dazu Fremde und Einheimische: Die einen zum Berg Garizim hingewandt, die anderen zum Berg Ebal, so wie es Moses für die Segnung des Volkes Israel und der Verfluchung seiner Gegner angeordnet hatte (siehe Jos 8,30-35). Hier wurde sein Bund mit Gott erneuert. Doch trotz ihrer großen Bedeutung galt die Stätte lange als verschollen.
Umso sensationeller war die Entdeckung eines typisch israelitischen Steinaltares auf dem Berg Ebal im Jahre 1980 durch den israelischen Archäologen Adam Zertal, der diesen in die frühe Eisenzeit (um 1200 v.Chr.) datierte. Zu ihm hinauf führte eine zwei Meter hohe Rampe, die von zwei Vertiefungen flankiert wurde, in denen Tonscherben gefunden wurden. Erst eine genauere Untersuchung ergab, dass er über einem noch älteren, runden Altar errichtet wurde, der wohl aus der Späten Bronzezeit (um 1400 v.Chr.) stammt. Unter ihm entdeckte der Archäologe zwei ägyptische Skarabäen, von denen einer die Kartusche (Namensinschrift) Thutmosis III. (1479-1425 v.Chr.) trug, und ein kleines Gefäß aus Vulkanstein für Weihrauchopfer. Zudem stieß Zertal im Zentrum des älteren Altars auf eine Vertiefung, in der sich noch Asche und verkohlte Tierknochen befanden. Leider wurde die Stätte im Januar 2021 zum Ziel eines palästinensischen Terroraktes, wohl um jüdischen Ansprüchen auf die Westbank eine klare Absage zu erteilen.
Doch dann, am 24. März 2022, machte der „Josua-Altar“ vom Berg Ebal weltweit Schlagzeilen durch einen Fund, der auf eindrucksvollste Weise die Bibel bestätigte. Wir verdanken ihn dem Amerikaner Dr. Scott Stripling, der bereits im Auftrag der „Associates for Biblical Research“ in Khirbet el-Maqatir und Schilo gegraben hat. Seit 2019 untersucht Striplings Team das Erdreich, das Zertals Helfer bei der Freilegung des „Josua-Altars“ aufgehäuft hatten, mit einer Methode, die man in der Archäologie als „wet-sifting“ (Nass-Siebung, im Deutschen auch Flotation genannt) bezeichnet. Dabei legt man getrockneten Boden auf ein Sieb aus Maschendrahtgewebe, um ihn dann vorsichtig mit Wasser zu besprühen lassen. Während die Erde weggeschwemmt wird, bleiben Knochen-, Metall- und Keramikfragmente auf dem Netz liegen, die bei der Ausgrabung selbst übersehen worden waren. Neben unzähligen Keramikfragmenten, die in die Späte Bronzezeit und die Frühe Eisenzeit datiert werden konnten, stieß Striplings Team auf ein gerade einmal 2,5 Zentimeter breites Bleistück. Erst bei näherer Betrachtung erwies es sich als gefaltete, hauchdünne Bleitafel, die von Einkerbungen übersäht war. Eine Analyse des Metalls durch die Metallurgin Prof. Naama Yahalom-Mack von der Hebräischen Universität Jerusalem ergab die erste Sensation: Das Blei stammte aus Griechenland, aus dem Bergbaurevier von Laurion im Südosten der Halbinsel Attika, wo seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. Blei abgebaut wurde, mit dem kretische und mykenische Händler zwischen 1500 und 1200 v.Chr. den ganzen östlichen Mittelmeerraum belieferten. Doch noch faszinierender war das Ergebnis eines schichtweisen tomographischen Scans der Innenseite der Bleitafel. Denn bei genauerer Betrachtung erwiesen sich die „Einkerbungen“ als Schrift, die sich als Nachfolgerin des „Protosinaitischen“ und Vorläufer des Frühhebräischen entpuppte – womit sie, passend zur ältesten Keramik, in die Späte Bronzezeit, auf zwischen 1400 und 1200 v.Chr. datiert werden konnte. Schon das Buch Ijob, eines der Ältesten der Bibel, erwähnt, dass „meine Worte geschrieben würden, in einer Inschrift eingegraben, mit eisernem Griffel und mit Blei“ (Ijob 19,23-24) Jetzt aber waren die Epigraphieexperten gefragt: Einem internationalen Team, bestehend aus Gershon Galil von der Universität Haifa, Peter van der Veen von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und vier Experten der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, gelang es, die aus 40 Buchstaben bestehende geheimnisvolle Inschrift zu entziffern. Sie erwies sich als „chiastischer Parallelismus“, wie er etwa typisch für die biblischen Psalmen ist:
„Verflucht, verflucht, verflucht – verflucht durch den Gott JHW.
Du wirst verflucht sterben.
Verflucht wirst du sicher sterben.
Verflucht durch JHW – verflucht, verflucht, verflucht.“
Geradezu spektakulär ist die Inschrift schon deshalb, weil sie die früheste Erwähnung des Gottesnamens Jahwe im Heiligen Land enthält. Zudem belegt sie die Präsenz der Israeliten, des von Jahwe auserwählten Volkes, im Gelobten Land bereits zur Späten Bronzezeit, was einer Spätdatierung des Exodus den Todesstoß versetzt. Doch auch der Text selbst passt zu den Ereignissen, von denen die Bibel berichtet, wenn es im Buch Josua heißt: Nachdem er den Altar auf dem Berg Ebal errichtet hatte, „verlas Josua das Gesetz im vollen Wortlaut, Segen und Fluch, genauso, wie es im Buch des Gesetzes aufgezeichnet ist.“ (Jos 8,34) Damit erfüllte er das Gebot des Moses: „… dann sollst du auf dem Berg Garizim den Segen und auf dem Berg Ebal den Fluch verkünden.“ (5 Mos 11,29)
Dass sie offenbar von diesem Ereignis im ersten Jahr der Landnahme zeugt, macht die Bleitafel zumindest laut Gershon Galil zur „absolut wichtigsten Inschrift, die je in Israel gefunden wurde.“ Zudem belegt sie, dass die Israeliten schon auf der Wüstenwanderung des Schreibens kundig waren. Oder, mit Galils Worten: “Der Schreiber, der diese Tafel beschriftete, hätte auch jedes Kapitel der Bibel schreiben können. Jetzt kann niemand mehr behaupten, sie müsse aus späterer Zeit stammen… (die Israeliten) verfassten also schon sehr, sehr früh alphabetische Texte.“
Damit aber hat die Entdeckung immense Konsequenzen auch für die Diskussion um die Historizität der Heiligen Schrift. Bislang war man davon ausgegangen, dass die fünf dem Moses zugeschriebenen Bücher jahrhundertelang mündlich überliefert und frühestens zur Zeit der biblischen Könige, vielleicht aber auch erst während der babylonischen Gefangenschaft niedergeschrieben wurden. Schließlich glaubte man, dass sich die hebräische Schrift erst ab dem 10. Jh. v.Chr. aus der (für älter gehaltenen) phönizischen Schrift entwickelte. Der Fund vom Berg Ebal dagegen belegt, dass die Israeliten schon zur Zeit des Josua, also um 1400 v.Chr., schreiben konnten – und, zumindest theoretisch, auch das Gesetz des Moses oder die Geschichte ihres Volkes schriftlich festgehalten haben könnten. Dass die hebräische Schrift offensichtlich älter ist, als das phönizische Alphabet und sich direkt von den Inschriften kanaanitischer (oder israelitischer) Sklaven in den Türkisminen auf dem Sinai, der sog. „protosinatischen“ Schrift, ableitet, ist geradezu ein Paradigmenwechsel. Es scheint also, als ob die Bibel doch recht hätte und die Forschung und Exegese ein Jahrhundert lang falsch lagen.
Foto: Der 1980 von Adam Zertal entdeckte „Josua-Altar“ auf dem Berg Ebal; Rekonstruktion
Michael Hesemann, Historiker und Autor
Queen Elizabeth II. ist tot.
Christen sterben nicht, die Schrift lehrt, dass der körperliche Tod nicht der Verlust unseres immateriellen Bewusstseins ist (Off. 6;9-11), er ist lediglich die Trennung von Körper und Geist (Jak. 2;26). Die Seelen der Erlösten gehen sofort in die Gegenwart Jesu (Lk 23;43/2.Kor.5;8/Phil 1;23). Die Bibel lehrt, dass die Seelen der Verlorenen (Gottlosen) beim Tod unter Strafe aufbewahrt werden (Hölle/Lk 16;19-26/Off. 20;13-15). Sie werden dann vor dem Großen Weißen Thron zum Gericht erscheinen (Off.20;11-15) und werden in den Feuersee (Mt 25;41-46) geworfen zur ewigen Strafe (Dan.12;2/2.Th.1;7-9) vom Leben Gottes für immer abgeschnitten. M. Schad
Eilmeldung: Ärzte in Sorge um die Queen (96)!
Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, betet für die Königin. Auf Twitter hat er geschrieben: „Meine Gebete und die Gebete der Menschen in der Church of England und der Nation gehen heute an Ihre Majestät die Königin. Möge die Anwesenheit Gottes Ihrer Majestät, ihrer Familie und denen, die sich um sie kümmern auf Balmoral, Kraft und Trost sein.“
Der letzte Umzug steht ihr bevor. Jeder stirbt, aber nicht jeder lebt.
Von einem König wird erzählt, dass er sich nach der Sitte seiner Zeit einen Hofnarren hielt, dem er zugestand, immer die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie bitter war. Eines Tages schenkte der König dem Narren einen silbernen Narrenstab als Zeichen der Wertschätzung. Diesen sollte er niemals abgeben, außer er fände einen Menschen, der noch närrischer sei als er. Nach Jahren lag der König im Sterben. Der Narr trat in sein Krankenzimmer und sagte: „König, ich höre, du willst eine große Reise antreten.“ „Ich will nicht, ich muss!“, war die Antwort. „Gibt es jemanden, der dich dazu zwingen kann? Aber du wirst doch bald zurückkommen?“ „Nein“, schluchzte der König, „von dem Land kehrt keiner mehr zurück.“ „Aber dann wirst du dich sicher gut darauf vorbereitet haben und königlich empfangen werden.“ „Nein, ich hatte nie Zeit, mich darauf vorzubereiten.“ Der Narr meinte: „Dann hast du sicher nicht gewusst, dass du einmal diese Reise antreten musst.“ „Gewusst schon, aber ich fand nie Zeit, mich darum zu kümmern.“ Da legte der Narr seinen Stab auf das Bett des Königs: „Nimm diesen Stab. Du hast gewusst, dass du in ein Land musst, aus dem du nicht zurückkommst. Und doch hast du nicht dafür gesorgt, dass du dort empfangen wirst und willkommen bist. Du bist der größte Narr!“
Diese Geschichte illustriert, wie viele Menschen mit dem Thema Tod umgehen. Bloß nicht dran denken, so lange das letzte Stündlein noch nicht geschlagen hat. Die Bibel gibt uns einen anderen Rat:
„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Die Bibel, Psalm 90,12)
Klug werden, nicht nur um unsere Lebenszeit recht zu nutzen, sondern auch klug werden, um sich auf den letzten Umzug vorzubereiten. Doch hier genau beginnt die große Unsicherheit. Wer weiß schon, was kommt? Und nicht wenige fragen „Kommt da überhaupt etwas?“
Die Bibel lässt ihre Leser nicht im Unklaren. Es heißt dort:
„Sterben müssen alle Menschen; aber sie sterben nur einmal, und darauf folgt das Gericht.“ (Die Bibel, Hebräer 9,27)
Es ist eben nicht nur das Sterben an sich, was uns unsicher macht, sondern das tiefe Wissen in uns, dass wir einmal unser Leben vor Gott verantworten müssen. Und wer nur halbwegs ehrlich zu sich selber ist, wird sich eingestehen müssen, dass es unmöglich ist vor Gott zu bestehen.
Gibt es dann überhaupt noch eine Chance, in die Nähe Gottes zu kommen? Oder ist es sogar denkbar, dort willkommen zu sein? Ohne Zweifel: Ja! Und dafür gibt es nur einen Grund: Jesus Christus ist der von Gott gesandte Retter, der sich selbst in den Tod gab, um sich dem Gericht auszusetzen, das auf uns wartet. Er trug die Verfehlungen, die Sünden, die uns belasten; die Schuld, die wir auch nach dem Sterben – wie auch immer – nicht abtragen können. Für Gott gibt es nur einen Weg, mit der Schuld unseres Lebens fertig zu werden. Das ist Vergebung. Vergebung, die er selbst durch Jesus Christus zustande bringt, als er an unserer Stelle das Gericht, die Strafe Gottes trug. Und weil das so ist, gibt es auch für uns nur einen Weg, damit fertig zu werden, indem wir das persönlich dankbar annehmen.
Dann ist dem letzten Umzug der Schrecken genommen. Mehr noch, der letzte Umzug bekommt eine helle Seite. Jesus hat es so gesagt:
„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen, und ich gehe jetzt hin, um dort einen Platz für euch bereitzumachen.“ (Die Bibel, Johannes 14,2)
Bei diesem Umzug in den Himmel lassen wir das Alte hinter uns. Jeder der an Jesus Christus glaubt, kann sich sicher sein: Das Beste kommt noch. Es ist zu vergleichen mit folgendem Bild:
Auf einen Steg an einem großen See steht eine mit Wasser gefüllte Vase. Ein Goldfisch springt in hohem Bogen aus dieser Vase in den großen See. Ähnlich wie dieser Fisch in der Vase leben wir auf dieser Erde. Aber es gibt weit mehr, eben den See mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten.
Manche denken bei dem Umzug in den Himmel eher an den Verlust von Vertrautem, doch in Wirklichkeit geht es um den Gewinn von etwas äußerst Erstaunlichem. Der Mensch lebt quasi in einem relativ kleinen Glasbehälter mit einem sehr begrenzten Horizont. Er nennt das Leben, und das ist es auch. Aber es ist eben nicht alles. Er ist zwar hier in seinem Element, doch in Zukunft erst recht. Mit Jesus hält Gott auch dir die Tür zu dieser Zukunft offen. https://heukelbach.org/
Vor 500 Jahren erschien im September 1522 das Neue Testament in der Übersetzung von Martin Luther und hat die Welt verändert.
“Luthers Anliegen war es, dass jeder die Heilige Schrift lesen und verstehen sollte. Er wollte das Evangelium seinen Landsleuten nahebringen. Und das gelang auch. Einer der erbittertsten Gegner Luthers urteilte: „Luthers Neues Testament wurde … in so großer Anzahl ausgesprengt, also dass auch Schneider und Schuster, ja auch Weiber und andere einfältige Idioten, … wenn sie auch nur ein wenig Deutsch auf einem Pfefferkuchen lesen gelernt hatten, dieselbe gleich als einen Bronnen aller Wahrheit mit höchster Begierde lasen. Etliche trugen dasselbe mit sich im Busen herum und lernten es auswendig.“
Luthers Übersetzungsprinzip lautete: „Man muss nicht die Buchstaben in lateinischer Sprache fragen, wie man soll deutsch reden, sondern man muss die Mutter im Hause, … den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und danach dolmetschen, so verstehen sie es denn.“
Bekannt wurde dieses Übersetzungsprogramm vor allem durch seine Worte: „Man muss dem Volk aufs Maul schauen“, so in seinem „Sendbrief vom Dolmetschen“ von 1530. Luther griff allerdings durchaus auf gehobene Sprache zurück: Er wählte die sächsische Kanzleisprache. Das war die damalige „Diplomatensprache“, die unter anderem an den Fürstenhöfen gesprochen wurde.
In seinen Tischreden sagt er: „Ich red nach der Sächsischen Cantzeley / welcher nachfolgen alle Fürsten vn Könige im Teutschlande / alle Reichßstätte / Füstenhöve / schreiben nach der Sächsischen vnd vnsers Fürsten Cantzley / Darumb ists auch die gemeineste Teutsche Sprach …“ Im Sendbrief von Dolmetschen urteilte Luther 1530 selbst über seine Übersetzung: „Ich habe das Neue Testament verdeutscht, auf mein bestes Vermögen und auf mein Gewissen. Ich habe damit niemanden gezwungen, dass er es lese, sondern ich habe es frei gelassen und allein zu Dienst getan denen, die es nicht besser machen können …“
Gleich nachdem das Septembertestament 1522 veröffentlich war, druckten andere es nach. Bereits im Dezember erschienen Nachdrucke – genauer gesagt: Raubdrucke – des Neuen Testaments in Basel und Straßburg. 1523 waren es bereits sechzehn Nachdrucke. In den 23 Jahren von 1522 bis 1546 (Tod Luthers) zählt man 445 Auflagen. Eine unglaubliche Menge an Bibeln in deutscher Sprache!
Längst war da der Wunsch des Gelehrten Erasmus in Erfüllung gegangen, den er 1516 geäußert hatte. Er wollte ja, dass die heiligen Schriften in die Volkssprache übertragen und auch von Laien gelesen werden. Nachdem Luther dem Volk aufs Maul geschaut hatte, war Erasmus’ Ziel in greifbare Nähe gerückt: „Ich würde wünschen, dass alle Dienstmädchen das Evangelium lesen, dass sie die paulinischen Briefe lesen.“ Alexander Schick, (www.bibelausstellung.de)
Am 9. Sept. 1828 ist Leo Tolstoi geboren.
“Vom König, der Gott sehen wollte.” Nach Leo N. Tolstoi
In einem fernen Land lebte einmal ein König. Der König wurde alt und sehr traurig.
Er wollte gar nichts mehr tun. „Seht“, sagte er, „in meinem Leben habe ich alles erlebt, was man erleben kann. Ich viel gesehen, gehört und erfahren. Nur eins habe ich nicht gesehen in meinem ganzen Leben: Gott habe ich nicht gesehen. Ihn möchte ich noch sehen, bevor ich sterbe.“
Deshalb befahl der König allen mächtigen Leuten, den Weisen und Priestern: „Zeigt mir Gott! Ihr habt dafür drei Tage Zeit. Wenn ihr es nicht schafft, werdet ihr schwer bestraft!“
Alle Bewohner des königlichen Palastes waren sehr traurig. Sie warteten auf ihren Tod. Genau nach drei Tagen rief der König alle vor sich. Aber keiner öffnete den Mund. Der König war sehr zornig. Er wollte das Todesurteil aussprechen.
Da kam ein Hirte vom Feld heim. Er hatte den Befehl des Königs gehört und sagte: „Erlaube mir König, deinen Wunsch zu erfüllen!“ „Gut“, sagte der König, „aber denk daran, es geht um deinen Kopf!“
Der Hirte führte den König auf einen freien Platz und zeigte ihm die Sonne. „Sieh in die Sonne“, sagt er. Der König hob seine Augen und wollte hineinsehen. „Ich werde ja ganz geblendet , willst du mich umbringen?“, fragt der König. „Aber König“, sagte der Hirte, „das ist doch nur ein kleines Ding der Schöpfung. Wie ein kleiner Funke eines großen Feuers. Gott ist noch viel größer. Wie willst du mit deinen schwachen Augen Gott sehen? Suche ihn mit anderen Augen!“
Das gefiel dem König. Er fragte den Hirten: „Was war vor Gott?“ Der Hirt dachte nach und sagte dann: „Fang an zu zählen!“ Der König begann: „Eins, zwei, drei….“ „Nein, nein“, unterbrach ihn der Hirte, „nicht so. Fange mit dem an, was vor eins kommt!“ „Wie kann ich das denn? Vor ‚eins’ gibt es doch nichts.“ – „Sehr klug gesprochen“, sagt der Hirte. Auch vor Gott gibt es nichts.“
Diese Antwort gefiel dem König noch besser. „Ich werde dich reich beschenken, wenn du mir noch eine dritte Frage beantworten kannst: Was macht Gott?“
Der Hirte merkte, dass das Herz des Königs weich geworden war. „Gut“, sagte er, „auch darauf will ich dir antworten.“ Nur um eins bitte ich dich: „Lass uns für eine kurze Zeit die Kleider tauschen.“
Der König legte die Zeichen seiner Königswürde ab und kleidete damit den Hirten. Er selber zog dessen kaputte und schmutzige Kleider an und hängte sich die Hirtentasche um. Der Hirt setzte sich auf den Thron, nahm das Zepter und zeigte damit auf die Stufen des Throns. Dort stand der König mit seiner Hirtentasche. „Siehst du, das macht Gott! … In Jesus Christus wurde der große Gott selber ein Mensch. Er stieg von seinem Thron herab und kam als kleines Kind in einem Stall zur Welt. Ja, er nahm für uns sogar den Tod auf sich, den Verbrechertod am Kreuz.“
Der Hirte zog wieder seine eigene Kleidung an. Der König stand lange da und dachte nach. Die letzen Worte des Hirten gingen durch seinen Kopf. Plötzlich aber wurde er froh und sagte: „Jetzt sehe ich Gott.“
Nach Leo N. Tolstoi
Mao Zedong, chinesischer Politiker, Revolutionär und Diktator, starb am 9. Sept. 1976.
Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und gebeten, daß euch ein Mann, der ein Mörder war, geschenkt würde; den Urheber des Lebens aber habt ihr getötet, welchen Gott aus den Toten auferweckt hat, wovon wir Zeugen sind.
(Apostelgeschichte 3,14-15)
Man sprach von ihm als dem “Leuchtturm des Weltgeistes” (Frankreichs Präsident Valéry Giscard d’Estaing), vom “Herz und Motor Chinas” (CSU-Vorsitzender Franz Josef Strauß) oder vom “Titan unserer Zeit” (US-Außenminister Henry Kissinger). Die 68er zitierten seine Verse auf Demonstrationen gegen den Vietnam-Krieg und Andy Warhol trug dazu bei, dass er zur im Westen zur Pop-Ikone wurde.
Die Rede ist von Mao Zedong. Eine neue Biographie die in diesen Tagen erscheint, räumt endgültig auf mit dem Image des großen Staatsmann und Philosophen. Heraus kommt, dass er wohl der größte Schlächter war, den die Geschichte gesehen hat. Man geht davon aus, dass er für den Tod von 70 Millionen Menschen verantwortlich ist. Dahinter verblassen sogar Hitler und Stalin.
Sein Leben ist ein einzigartiges Beispiel dafür, was geschieht, wenn ein Mensch von der Sucht nach Macht besessen wird und sich selbst zum Gott erhebt.
Von 1949 bis 1976 regierte er ganz China und damit gut ein Fünftel der Weltbevölkerung. Fast jede Familie in China hat Opfer zu beklagen, eine ganze Nation stürzte er ins Chaos. Doch damit nicht genug. Er riet Chruschtschow dazu, den Westen herauszufordern. Auch wenn durch einen Atomkrieg ein Großteil der Welt vernichtet würde. Wenigsten sei dann “der Imperialismus ausgelöscht und die ganze Welt sozialistisch.”
Auf dem Weg zur Macht war ihm jedes Mittel recht. 1930 griff er im Auftrag der Sowjetunion die chinesische Stadt Changsha an. Ihm machte es dabei nichts aus, daß sich seine Frau und ihre drei Kinder darin aufhielten. Sie wurde während der Militäraktion von Soldaten erschossen. Genossen, die ihm unbequem waren, ließ er liquidieren. Die finanziellen Mittel kamen zu 40 Prozent aus dem Drogenhandel.
Im Bürgerkrieg gegen Chiang Kai-shek zogen Maos Soldaten mordend durchs Land. Menschen, die als Großgrundbesitzer galten, wurden im besten Fall geschlagen, ansonsten in Salzwasser getränkt, mit heißem Öl überschüttet oder gesteinigt.
Nachdem der Marsch auf Peking geschafft war, lebte er in Luxus und Perversion. Junge Frauen mussten für seine taoistischen Sexualpraktiken herhalten. Im Koreakrieg bediente er sich der “Taktik der Menschenwelle”. Dabei ließ er die feindlichen Truppen so lange gegen seine Armee anrennen, bis denen die Munition ausging. Menschen hatte er ja genug. Ende der fünfziger Jahre startete er die Kampagne “Großer Sprung nach vorn”. Darin wollte er z.B. die Stahlproduktion Großbritanniens “in 15 Jahren einholen und überholen”. Dazu ließ er dann unter anderem Bauern ihre Töpfe und Woks zur Stahlgewinnung abgeben. Der Bezirk Henan mit seinen 900 000 Einwohnern hatte 220 Fälle von Kannibalismus zu verzeichnen, aus lauter Hunger und Verzweiflung. Wer in Verdachrt stand, Getreide zurückzuhalten, der wurde grausamst umgebracht. Einige wickelte man in Ochsenhaut ein, die man vorher mit Blut bestrichen hatte, die sich beim Trocknen zusammenzieht. Wenn man sie Stunden oder Tage auswickelte, zog sich die Haut mit ab.
Ein weiteres Experiment war 1966 die “Große Proletarische Kulturrevolution”. Lehrer wurden öffentlich erniedrigt, in Peking wurde eine 50-jährige Rektorin von ihren Schülerinnen mit kochendem Wasser übergossen und mit Gürteln ausgepeitscht. Die totale Überwachung und das Spitzelwesen zerstörte Familien und Freundschaften. Die Stadt Nanning, die sich ihm widersetzte, ließ er mit Napalm bombardiern.
Die Biographen sind sich einig. Sein entscheidendes Motiv war die Gier nach Macht.
Doch was machen wir Menschen? Wir feiern Massenmörder als große Philosphen! Wir wollen betrogen werden. So wie die gröhlende Menschenmenge am Kreuz nach dem Mörder Barabbas rief und Jesus verwarf, so verhält sich die überwiegende Mehrheit der Menschen auch heute. Man setzt die Hoffnung in die Versprechen machtgieriger Menschen oder man macht sich, wie Mao, selbst zum Gott.
Gäbe es Gott nicht, dann würde Mao ungestraft in die Ewigkeit gehen, doch ich bin davon überzeugt, dass er sich vor Gott verantworten werden muss.
Wem schenkst du das Vertrauen? Den Lügnern und Mördern unserer Welt dem Urherber des Lebens, Jesus Christus? Conrad
Unser Land hat sich verwählt!

Wählt euch heute, wem ihr dienen wollt.
Josua 24:15
Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: Ich habe euch
Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst
und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, 5 Mose 30:19
Eine Entscheidung für ein Leben mit oder ohne Gott hat einen ganz
anderen Stellenwert als unsere irdische Existenz, das Ergebnis dieser Entscheidung für oder gegen Gottes Liebe, ist eine Entscheidung für deine Ewigkeit.
Die Folge deiner Entscheidung ist dann, getrennt sein von Gott, oder in Ewigkeit bei unserem Vater im Himmel zu sein. Heute kannst du dich für Gott entscheiden.
