In Pjöngjang, im heutigen Nord-Korea wurden keine Thesen, sondern das Neue Testment angeschlagen. Und die Folgen?

R.J. Thomas, ein China-Missionar, hatte von Gott die Berufung, das Evangelium nach Korea zu bringen. 1865 fuhr Thomas mit einem Handelsschiff bis nach Pjöngjang, der heutigen Hauptstadt Nordkoreas. Als das Schiff auf einer Sandbank strandete, versuchte Thomas an Land zu waten. Doch bevor er das Ufer erreichte, wurde er von einem Koreaner erschlagen. Anschließend entdeckte sein Mörder, dass Thomas viele Bücher (Evangelien) bei sich trug. Er nahm einige der durchnässten Stücke an sich, sah das schöne Druckbild der Seiten und tapezierte damit sein Haus. Da er nicht lesen konnte, war er wenig später überrascht, dass sein Haus von Gelehrten umlagert war, die eifrig die sonderbare Tapete studierten. Einer dieser Gelehrten wurde Christ, nachdem er das Evangelium gelesen hatte. Eine Generation später war der Neffe des Gelehrten an der Übersetzung des Neuen Testamentes in die koreanische Sprache beteiligt.
Heute ist Südkorea das Land mit dem prozentual höchsten Anteil an Christen. Und Nordkorea ist der Teil Koreas, in dem Christen weltweit am härtesten verfolgt werden. Dennoch bringen Mitarbeiter von Open Doors unter Einsatz ihres Lebens den Christen Nordkoreas jährlich mehr als 50.000 Bibeln, und die Gemeinde wächst. Keines der um des Wortes Gottes Willen verlorenen Leben und keine Lagerhaft und Folter waren und sind umsonst, um dieses kostbare, lebensrettende Wort in alle Welt und zu den Christen in die «verschlossenen Länder» zu bringen

Autor unbekannt (Teismann)

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