„Bild“ meldet: Papst will Vaterunser ändern.

Papst Franziskus (80) gefällt die Vaterunser-Bitte „führe uns nicht in Versuchung“ nicht. Dies sei „keine gute Übersetzung“, sagte er im italienischen TV. Er lobte die französische Kirche, die zum 1. Advent (Beginn des Kirchenjahres) den Gebetstext verbindlich umformuliert hat: „Und lass uns nicht in Versuchung geraten“, heißt es jetzt (ins Deutsche übersetzt) in jeder französischsprachigen Messe weltweit.(Bild.de)…Das Vaterunser stammt aus der Bibel. Im Matthäusevangelium ist es es als ein Gebet genau aufgeschrieben, das Jesus selbst formuliert hat.Auch im Lukas-Evangelium gibt es eine Fassung, die sehr ähnlich ist. Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Oberhaupt der kath. Kirche am Wort Gottes vergreift. Niemand hat das Recht das wichtigste Gebet der Welt zu verändern. Es will uns verändern. Lass dich auf dieses Gebet ein.

Ich kann nicht Vater sagen, wenn ich diese Beziehung zu Gott nicht lebe.

Ich kann nicht unser sagen, wenn mir die anderen Christen gleichgültig sind.

Ich kann nicht im Himmel sagen, wenn mein Interesse nur für die Erde gilt.

Ich kann nicht geheiligt werde dein Name sagen, wenn ich im Zorn Gott fluche.

Ich kann nicht dein Reich komme sagen, wenn ich Gott nicht gehorsam bin.

Ich kann nicht dein Wille geschehe sagen, wenn ich Gottes Wille für mein Leben nicht annehme.

Ich kann nicht wie im Himmel so auf Erden sagen, wenn ich die Wahrheit über Gott nicht weitersage.

Ich kann nicht unser tägliches Brot gib uns heute sagen, wenn ich den Notleidenden nicht helfe.

Ich kann nicht und vergib uns unsere Schuld sagen, wenn ich mein Unrecht nicht zugebe.

Ich kann nicht wie auch wir vergeben unseren Schuldigern sagen, wenn ich gegen jemanden einen Groll habe.

Ich kann nicht und führe uns nicht in Versuchung sagen, wenn ich in der Versuchung bleiben will.

Ich kann nicht sondern erlöse uns von dem Bösen sagen, wenn ich die Sünde liebe.

Ich kann nicht denn dein ist das Reich sagen, wenn ich am Eigentum hänge.

Ich kann nicht und die Kraft sagen, wenn ich Angst vor den Menschen habe.

Ich kann nicht und die Herrlichkeit sagen, wenn ich meine Ehre suche.

Ich kann nicht in Ewigkeit sagen, wenn ich an ein Leben nach dem Tod nicht glaube.

Ich kann nicht Amen sagen, wenn das Gebet nicht mein Wunsch ist.

Kommentare

  1. Atreju

    Ich hatte Gestern einen ganz anderen Text geschrieben – scheinbar gibt es Zeichenbegrenzung bei Dir – schade! mal gucken, was jetzt stehen bleibt, also: jüdische und christliche Theologen, auch tiefgläubige Theologen übersetzen den Urtext wie folgt: „und führe uns IN der Versuchung“, – nicht „führe und nicht in Versuchung“… weil Gott selbst uns nicht in Versuchung führen kann – er ist kein Duales Wesen wie der Mensch, in dem es Gut UND Böse gibt. Selbst Hiob wurde NICHT von Gott versucht, sondern vom Teufel – Gott hat es zugelassen – aber nicht selbst getan – und Hiob für seine Treue reichlich entlohnt. Ein Dualer Gott in dem Gut und Böse ist, würde unser Gottvertrauen ad absurdum führen und „unberechenbar“, willkürlich etc. sein.

  2. Atreju

    Dieser Vers ist leider tatsächlich falsch übersetzt:
    Es heißt selbst im Originaltext nicht: „Führe uns nicht in Versuchung“,
    denn Gott führt uns nicht in Versuchung, selbst Hiob wurde nicht von Gott versucht, sondern vom Teufel. In Gott ist keine Dualität von Licht und Schatten, kein >Gut und Böserichtige ÜbersetzungRICHTIGEFühre uns IN der Versuchung<…
    In diesem Sinne: Alles Gute!

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