Sollen sich die Kirchen wiedervereinigen?

Die Kirchen können sich gar nicht vereinigen weil: die katholische Kirche an ihren Prinzipien vor der Reformation festhalten und große Teile der evangelischen Kirche, mit Billigung der geistlichen Obrigkeit, dem Zeitgeist Türen und Tore geöffnet haben! Wie soll man sich mit einer Kirche vereinigen, die eher grün als christlich ist. In der Sonntagsausgabe der Berliner Morgenpost, ganzseitiges Interview mit dem EKD-Ratsvorsitzenden. Balkenüberschrift: „Wir brauchen den Kohleausstieg“. Man fasst es nicht! Am Vorabend von 500-Jahre-Luther-Thesen: Wir brauchen den Kohleausstieg. Er wurde gefragt, was ihm wichtig wäre, wenn er mit am Jamaika-Verhandlungstisch säße: „Der Klimawandel!“ Unfassbar! Nicht Abtreibung, Sterbehilfe, der Antisemitismus der jungen Muslime, das politisch tief gespaltene Deutschland, die leeren Kirchen etc., nein: Klimawandel und Kohleausstieg. Zu ergänzen wäre noch: Es kann und darf keine Einheit geben zwischen ev. und kath. Kirche ohne die gemeinsame Grundlage des unverfälschten, gesamten Wortes Gottes, die Bibel. Es gibt die biblische Einheit längst, jedoch außerhalb von Institutionen. Quer durch die Denominationen sind längst alle wiedergeborenen Christen eine Einheit. Die Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland anerkennen und die durch seinen Kreuzestod sich ihres Heils gewiss sind. Die katholische Kirche verflucht aber diese Heilsgewissheit, wenn sie im Konzil von Trient 1547 beschließt: Wer sich seines Heils gewiss ist, der sei verflucht. Dann bin ich laut kath. Kirche verflucht. Weil ich mich an Römer 8,38-39 halte: “Denn ich bin gewiss, dass nichts uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.” Diese Gewissheit macht mich frei und froh – und verflucht mich nicht.

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