Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Einstein

Kinder in Deutschland sind so unglücklich wie nie zuvor. Und nicht nur das:

Generationenforscher Rüdiger Maas sagt, dass immer mehr Kinder unselbstständig sind und mit Frustration kaum klarkommen…..Kinder und Jugendliche sind unglücklicher als je zuvor – seit es Aufzeichnungen gibt. Also ungefähr seit den sechziger Jahren. Studien von Unicef und dem Deutschen Kinderhilfswerk aus dem Jahr 2020 zeigen, dass jedes vierte Kind in Deutschland unglücklich ist. Jedes vierte Kind hat Schwierigkeiten, Freunde zu finden. Jedes vierte Kind berichtet inzwischen von depressiven Symptomen. Während der Corona-Pandemie wurde die Misere noch einmal verschärft….Ungefähr ein Drittel der Kinder sind von Auffälligkeiten betroffen. Was die Langzeitfolgen sind, das kann gegenwärtig nur schwer abgesehen werden…..Es gibt fünf Faktoren, die miteinander interagieren: Die Eltern, die Gesellschaft, die Digitalisierung, die Übersättigung und der Wohlstand. Corona kommt gerade noch als Beschleuniger hinzu.” Focus.de

Die Kinder wissen doch gar nicht mehr was echte Eltern sind. Erst kommt der Krippenplatz dann die Kita und später der Kindergarten. Die Eltern arbeiten beide und sind vom Beruf her total ausgelastet, sind genervt und haben keine Zeit und Kraft mehr für die Kinder. Gerade die ersten drei Jahre sind für Kinder enorm wichtig. Da lernt man das Urvertrauen, fühlt und lernt Geborgenheit. Das fehlt den Kindern meist. Deswegen unterhalten sich die Kinder dann lieber über Messenger, weil das eben ohne echte Gefühle geht. Mit Gefühlen kommen die nicht klar, da sie keine “Vertrauensperson” hatte oder mehr haben. Kindergrippe und Kita können die Eltern niemals ersetzen. Das Personal wird dort dauernd gewechselt wegen Urlaub, Kündigung oder Krankheit. Die Mutter war früher immer da, auch wenn sie mal krank war.

Dazu noch eine Geschichte aus alter Zeit, die uns das Problem des sozialen Isolation drastisch klar machen kann:

“Staufenkaiser Friedrich II. lebte um 1250 in Palermo. Er wollte die Ur-Sprache der Menschen herausfinden. In einem Waisenhaus ließ er Findelkinder unterbringen und von Kinderpflegerinnen versorgen. Sie sollten die Säuglinge mit Nahrung und Fürsorge bestens hegen und pflegen. Nur eines wurde den Pflegerinnen strengstens verboten mit den Kindern ein Wort zu sprechen.Wenn die Kinder nie ein Wort in einer bestimmten Sprache hören, so dachte der Kaiser, würden sie eines Tages in der Ursprache der Menschen anfangen zu reden. Das Experiment brachte nicht die Ursprache der Menschen, wohl aber die Urbedürfnisse des Menschen an den Tag. Denn die Kinder verkümmerten und starben schließlich trotz der guten Pflege und Ernährung. Daran wird deutlich, was wir Menschen im Letzten zum Leben brauchen. Neben aller sächlichen Versorgung brauchen Menschen, um sich entfalten, aufblühen und leben zu können, Worte der Liebe. Wenn man zu den Menschenkindern nicht Worte der Liebe spricht, dann gehen sie zugrunde, und wenn sie noch so viel zu essen haben.”

“Kinder besaßen im Altertum einen höchst niedrigen sozialen Status. Und es konnte noch schlimmer kommen: Falls Familien verarmten und Schulden anhäuften, konnten sie sogar tatsächlich in die Sklaverei verpfändet oder verkauft werden. Kinder gehörten damit zu den schwächsten und am wenigsten geschützten Mitgliedern der Gesellschaft.

Auch die griechisch-römische Kultur verbindet mit dem Kindsein überhaupt wenig Romantisches. Ihre Überlebenschancen hingen auch davon ab, ob sie von den Vätern als Nachkommen legitimiert wurden. Geschah dies nicht, konnten Neugeborene auch ausgesetzt werden.

Selbst wenn das Kind in der Familie leben durfte, galt dieser Anfang des sozialen Lebens nicht als besonders harmonisch. So schreibt auch Plinius der Ältere im 1. Jahrhundert sehr drastisch, was schon das Neugeborene erwartet, das man als Wickelkind in Tücher und Bänder gepresst hat – eine durchaus symbolisch gemeinte Beschreibung des Zustands eines jungen Menschen:

„Allein den Menschen ‚setzt [die Natur] am Tage seiner Geburt nackt und auf der bloßen Erde sogleich dem Wimmern und Weinen aus, und kein anderes von so vielen Lebewesen den Tränen, und zwar bereits beim Eintritt in das Leben; das Lächeln aber […] ist keinem vor dem vierzigsten Tage vergönnt. Von diesem ersten Eintritt ins Licht an erwarten Bande und Fesseln an allen Gliedern, wie sie nicht einmal die Tiere, die unter uns geboren sind, umschnüren, und so liegt das glücklich geborene Kind da mit gebundenen Händen und Füßen, weinend, als Geschöpf, das später die übrigen beherrschen soll, und mit Pein beginnt sein Leben.“ (Deutschlandfunkkultur)

Jetzt kommt Jesus in Spiel. Er zeit uns einen krassen Gegensatz zu damals und heute: „Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr auf dem Weg gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen, wer der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“ (Mk 9,33-37)

„Da brachte man Kinder zu ihm, damit er sie berühre. Die Jünger aber wiesen die Leute zurecht. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.“ (Mk 10,13-16)

Kükenschreddern verboten. Embryos abtreiben erlaubt. US-Präsident hält Abtreibung für Menschenrecht.

“US-Präsident Joe Biden sprach sich vor wenigen Tagen gegenüber der Presse für ein Menschenrecht auf Abtreibung aus, wie LifeNews berichtet. „Ich glaube daran, dass ich die Rechte, die ich habe, nicht deswegen habe, weil die Regierung sie mir zugesteht, sondern einfach weil ich ein Kind Gottes bin, weil ich existiere“, erklärte der Staatschef, der als Katholik immer wieder über seine Position zu diesem Thema befragt wird. Biden wetterte auch, dass der organisierte Lebensschutz eine der schlimmsten Sachen in Amerika sei. Der einflussreiche Pastor Franklin Graham nahm Anstoß an diesen blasphemischen Bemerkungen und nannte Abtreibung eine Sünde, einen Mord.” (mk)

Er kann von Glück sagen, dass seine Mutter nicht schon so dachte.

Dabei schwört er hier heuchlerisch auf die Bibel.

Die Hellseherin Baba Wanga sagte den Krieg voraus, wie auch die Weltherrschaft Putins.

Sie hat auch schon Tod von Putin vorher gesagt. Aber wir Christen glauben keinem der vielen Wahrsagern dieser Welt – wir glauben nur den Prophetien der Bibel, die sich schon massenhaft erfüllt haben.

Mit dem Kriegsbeginn am 24. Feb. 2022 hat sich in Europa alles verändert und eine Zeitenwende wurde eingeläutet… Die Analysen der Politiker und Militärexperten klingen für unsere Generation bedrohlich und schüre Zukunftsängste. Was kommt auf uns zu?

Gerade jetzt ist es für uns wichtig, auf Gottes Wort zu hören. Gott hat am Ende des 1. Jahrhunderts seine Sicht der Weltgeschichte und sein Ziel öffentlich gemacht. Jesus Christus gibt seinem Jünger Johannes eine Schau zukünftiger Ereignisse. Er offenbart die Ereignisse, die mit seiner machtvollen Wiederkunft auf diese Erde in Verbindung stehen werden. Jesus Christus stellt seine Gemeinde in diese Ereignisse hinein., die “in Kürze” (Offenb. 1,1) geschehen sollen. Jede Generation von Christen muss diese Geschichtsschau Gottes vor Augen haben, um in den Spannungen des Glaubens leben zu können. Das Fortschrittsdenken in der Welt hat leider auch viel zu sehr unseren Glauben geprägt und bei uns die Vorstellung geweckt, dass die Welt immer besser wird und wir unser Leben als Christen entspannt leben können.

Was wir gegenwärtig erleben, ist eine notwendige Korrektur des Denkens. In den vergangenen Wochen haben mit Geschwister in der Ukraine immer wieder gesagt:” Warum wundern wir uns über diesen Krieg? In der Bibel lesen wir doch davon!”Jesus spricht von Kriegen, Terror, und Hungerkatastrophen. Er spricht davon, dass ein Viertel der Weltbevölkerung innerhalb kurzer Zeit sterben wird (Offenb. 6). Er spricht von Christenverfolgungen und davon, dass der Hass der Welt gegen das Volk Gottes entladen wird. Jesus offenbart den Zorn Gottes über die Menschen in dieser Welt.. Ja, er selbst das Lamm Gottes ist der kommende Weltenrichter. Durch kosmische Katastrophen wird ein Drittel der Welt verbrennen und Milliarden von Menschen werden umkommen. (Offenb. 8)

Es werden Ereignisse kommen, durch die ein großer Teil der Menschheit eine unvorstellbare Qual erleben wird (Offenb. 9). Es wird alles noch schlimmer werden! Das sagen nicht irgendwelche Endzeitpropheten, sondern das beschreibt die Bibel, das Wort Gottes, bis in alle Einzelheiten hinein. Was ist mit uns geschehen, dass wir noch glauben, dass es uns nicht betreffen wird? Viele Kriege und Katastrophen in der Geschichte der Menschheit sind Vorboten dieser Ereignisse, wenn Gott vom Thron her seinen Zorn über die Sündhaftigkeit der Menschen entbrennen lassen wird. (Friedemann Wunderlich/ MSOE)

Bono feiert heute seinen 62. Geburtstag.

Vor ein paar Tagen hat er ein Überraschungskonzert in Kiew gegeben. Ob das was hilft? Fraglich! Beten für Frieden wäre besser gewesen.

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Musik-Legende Nick Cave trauert um seinen nächsten Sohn.

“Der australische Rockstar Cave gab am Montag bekannt: „Mit großer Traurigkeit kann ich bestätigen, dass mein Sohn Jethro verstorben ist.“
Über die Umstände des Todes sind bislang keine Details bekannt. Laut der britischen „Sun“ kam Jethro Lazenby erst vor zwei Tagen aus der Haft frei. Ein Richter soll eine Drogen-Therapie angeordnet und Jethro den Kontakt zu seiner Mutter für zwei Jahre verboten haben.
Es ist der nächste schwere Schicksalsschlag für die Familie!”

Nick Cave und seine Familie sollte da Evangelium und den größten Retter und Tröster kennen lernen. Die Botschaft kennt er ja:

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Was bestimmt die Zukunft Deutschlands, Weizenanbau oder die Hanf-Freigabe?

Statt sich um die bevorstehende Nahrungsmittelverteuerung und -verknappung zu kümmern, widmete sich die Bundesregierung bei ihrer Klausur in Merseberg so wichtigen Projekten wie der Legalisierung von Cannabis. Die Preise für Essen stiegen um 56,8 Prozent. In den nächsten drei Wochen wird eine Preissteigerung um weitere 78,6 Prozent erwartet. Aldi (Süd) hat Sonnenblumenöl. Der Discounter verkauft es für 4,99 €, aktuell aber zum Angebotspreis von 4,19 € / Liter. Das sind Preissteigerungen per Jahresfrist von mehr als 400 %. Nudeln, die vor 2 Jahren noch 39 Cent kosteten, sind jetzt für 0,89 zu haben : 250 % . Wenn das so weitergeht, werden ab Herbst Rationierungen eingeführt werden müssen, ansonsten drohen soziale Unruhen. Auf den Tweet von Bundesjustizminister Marco Buschmann: „Die Legalisierung von #Cannabis kommt. In Merseberg habe ich mit Cem Özdemir und Karl Lauterbach dazu beraten. Der Bundesdrogenbeauftragte plant nun bereits eine umfassende Vorbereitung der Freigabe und Karl Lauterbach hat einen ersten Gesetzentwurf noch für 2022 angekündigt“, antwortete der Landwirtschaftsprofi aus Stuttgart auf seine reiche Erfahrung als Betreiber einer Terrassenplantage anspielend gutgelaunt: „We legalize! Und danach lade ich die beiden Kollegen auf meine Terrasse ein.“ TE

Die Legalisierung von Cannabis ist allerdings in dieser Situation keine gute Idee, soll es doch Hungergefühle steigern. Opium für das Volk wäre da schon besser geeignet, denn das wirkt nicht nur appetithemmend, sondern versetzt bekanntlich auch in einen apathischen Zustand, der jede Aufmüpfigkeit verhindert. Deutschland schießt sich mit brutaler Konsequenz selbst ins Abseits und viele Bürger finden das (noch) ganz ganz toll. Selbst, wenn der politische Wille da wäre (er ist es nicht), das Rad sofort herumzureißen, wäre der Aufprall heftig. Jetzt steht zu befürchten, daß wir am Boden zerschellen werden. Wir werden unsere Zukunft nur noch bekifft ertragen können. Wir legalisieren unseren Untergang. Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht.

Für Christen gilt:

Wir warten nicht auf Katastrophen und Kriege. Wir warten auch nicht auf die Russen, die Amerikaner, die Deutschen oder die Chinesen. Wir erwarten die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!Wir kennen die Pläne Gottes nicht.Es ist momentan alles noch zu frisch und viel zu viel ist noch in Bewegung. Aber wir …

Diese Argumentation grenzt an Wahnsinn.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „WELT- -Chefreporterin WELT-ChefreporterinAnna rterin Schneider Quelle: Martin U.K. Lengemann/WELT WeLT+ ANNASCHNEDER Warum ich keine Mutter sein will Die Wahrheit ist: Kinder sind Freiheitskiller. Aber das muss jede Frau für sich entscheiden. Ausgerechnet in den USA wollen konservative Richter das bundesweite Recht auf Abtreibung kippen. Dass Linke dagegen protestieren, steht im Widerspruch zu ihrer Corona- allerdings Politik.“
Anna Schneider schreibt: “Der Wert des Ungeborenen kann niemals den Wert der Geborenen übertrumpfen.” Nein. In Wahrheit wird hier die “Freiheit” des geborenen Lebens über das Leben des ungeborenen Lebens gestellt. Für die persönliche Freiheit muss das Kind im Mutterleib sterben. Was für eine manipulative und menschenverachtende Argumentation. Markus Till

Unsere demografische Entwicklung ist katastrophal: Keiner weiß wirklich, wie die Rentensysteme und die Pflegeversicherung aufgrund des demografischen Wandels überhaupt zukunftsfähig gestaltet werden können. Ehescheidungen und Scheidungswaisen sind nicht nur ganz persönliche Katastrophen, sondern haben negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft: Weil es keine funktionierenden Familien mehr gibt, tun sich die Gesellschaft und der Staat immer schwerer, ihre Aufgaben zu erfüllen: Kaum noch jemand interessiert sich für ein politisches Amt, Feuerwehren und karitative Einrichtungen haben Probleme, Freiwillige zu finden …

Und der Mensch lebt in seinen Lüsten, will Party machen und seine Triebe befriedigen. Von Selbstbeherrschung, die die Voraussetzung für wirkliche Freiheit ist, keine Spur! Weil es Usus ist, seine Sexualität auszuleben, ist die Zahl der Geschlechtskrankheiten gestiegen; Tripper, Schanker und todbringendes Aids lassen grüßen. Leider ist dies kein Zynismus, sondern eine Tatsache. Der beste Schutz vor Aids ist nicht das Kondom, sondern die eheliche Treue zwischen einem Mann und einer Frau.

Gottlosigkeit führt aber immer zu Verfinsterungen der Moral und des menschlichen Denkens. Wer nicht an Gott glaubt, der weiß auch nicht, dass er sich letztendlich vor Ihm verantworten muss. Wer meint, dass nach dem Tod alles aus sei, der versucht, alles aus diesem Leben herauszuholen, was er kann, mögen Andere dabei das Nachsehen haben.
Sicher: Die meisten Atheisten wollen moralisch leben, und auch sie engagieren sich oft sehr für ihre Mitmenschen. Aber wer nicht um Gott weiß, dem fehlt es irgendwann an der Kraft zu helfen. Letztendlich denkt man dann mehr an sich selbst, denn als Menschen sind wir berechnend, und wenn sich unsere Hilfe doch nicht zu lohnen scheint, dann verliert der Mensch die Lust dazu. Markus Kern

Am 8./9. Mai 1976 erhängte sich Ulrike Meinhof, die Linksterroristin der RAF, in ihrer Stuttgarter Zelle.

Gedanken aus dieser fürchterlichen Zeit:
Was mag jemand empfinden, wenn er ein „Bis nachher“ hört, die Person aber nie wieder erleben kann, die dies gesagt hat weil sie auf einmal nicht mehr lebt? Ein unheimlicher Gedanke …

Heute hat die Witwe des 1972 von der RAF ermordeten Hans Eckhardt das erste Mal seit 35 Jahren öffentlich ihre Empfindungen nach dem Mord an ihrem Mann artikuliert. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie davon sprach, dass sie Minuten vor dem Tod ihres Mannes, der Polizist war, von ihm hörte: „Bis nachher.“ Sie sagte im Interview: „Das ist das Schreckliche, dieser plötzliche Schnitt. Wir hatten uns abends verabschiedet, und man sagt: ‚Bis nachher!‘ Aber da ist dann kein Nachher mehr.“

Mancher hat vielleicht „bis nachher“ gesagt und dann vergessen, was er eigentlich versprochen hatte. Andere haben „bis nachher“ gesagt, obwohl sie wussten, dass sie nachher etwas anderes tun wollten. Aber nicht nur Eckhardt erlebte das „nachher“ nicht mehr, weil er „nachher“ nicht mehr lebte. Jedem von uns kann das heute, morgen oder irgendwann passieren. Was dann!

So etwas ist keine Drohung, aber der Erfahrungsbericht aus der Realität. Deshalb, auch deshalb sagt Gott uns Menschen: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtete eure Herzen nicht“ (Hebräer 3,8). Denn das „Heute“ kann heute noch vorbei sein. Und dann?

Manches Mal haben wir hier den Bibelvers aus dem Alten Testament zitiert: „Schicke dich an …, deinem Gott zu begegnen“ (Amos, Kapitel 4, Vers 12). Man mag nicht an Gott glauben. Man mag die Existenz eines höheren Wesens sogar grundsätzlich verneinen. Aber was zählt das alles, wenn man von jetzt auf gleich nicht mehr lebt? Zählt dann noch die heutige Überzeugung?

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