Vor 50 Jahren: Tod des Komikers Oliver Hardy.

“Als der 1892 als Sohn eines Hotelbesitzers in Atlanta geborene Oliver Hardy mit 25 Jahren dem Briten Stan Laurel begegnet, hat er bereits eine Solokarriere mit unzähligen Filmen hinter sich. Mit seiner körperlichen Fülle ist das komische Naturtalent ein viel gefragter Charakter- und Schurkendarsteller in der aufblühenden amerikanischen Filmindustrie. In den Studios von Hal Roach treten Laurel und Hardy in einigen Filmen zusammen auf. Doch erst der Regisseur Leo McCarey erkennt, welches Potential in den beiden so unterschiedlichen Schauspieler als Komik-Duo steckt. Mit “The Musicbox ” (“Der zermürbende Klaviertransport”) gewinnt schon 1932 eines der ersten Filmduette von  Laurel und Hardy den Oscar für die beste Kurzkomödie.

In kürzester Zeit erobern Laurel und Hardy das Publikum rund um den Globus. Noch vor allen anderen Filmkomikern erkennen sie die Möglichkeiten des revolutionären Tonfilms und überleben so den Untergang der Stummfilm-Ära. Ein Vierteljahrhundert lang funktioniert die Arbeitsteilung zwischen dem kindlichen Trottel Stan und dem aufgeblasenen Elefanten im Porzellanladen namens Ollie – auf der Leinwand wie im Leben. Während der Intellektuelle Laurel als Arbeitstier des Duos die Gags schreibt und Regie führt, genießt Bonvivant Hardy das Leben am liebsten auf dem Golfplatz. Unter Filmexperten gilt Oliver Hardy allerdings noch heute als der weit bessere Schauspieler von beiden.Mitte der 50er Jahre will das US-Fernsehen den welkenden Ruhm des großen Komiker-Duos wiederbeleben. Doch wenige Tage vor Drehbeginn erleidet Oliver Hardy den ersten einer Serie von Schlaganfällen. Mit 65 Jahren stirbt er am 7. August 1957 in Hollywood. Acht Jahre später folgt ihm sein Partner. Zwei wie Stan und Ollie hat es seither nicht mehr gegeben.” Wdr.de

Dazu diese Clown-Geschichte:

In die Praxis des Psychiaters kommt ein Mann. Bevor er das Sprechzimmer des Arztes betritt, werden von der Sprechstundenhilfe seine Personalien aufgenommen. Seinen Namen gibt er mit Wettach an, Adrian Wettach. Dem Arzt, der ihn gründlich untersucht, klagt er seine Beschwerden: Ich werde immer wieder von großer Traurigkeit und Zukunftsängsten heimgesucht. Die Diagnose des Arztes lautet: „Sie leiden an einer akuten Neurasthenie (nervöser Erschöpfungszustand) und an Depressionen. Sie müssen sich etwas ausruhen und ein wenig zerstreuen. Ihre Gedanken müssen einmal in eine andere Richtung gelenkt werden.“

Und dann gibt der Arzt seine Ratschläge: „Ich würde Ihnen raten, nehmen Sie sich zwei Wochen Urlaub und fahren Sie an die See. Oder sehen Sie sich leichte Theaterstücke an. Gehen Sie zum Beispiel ins Varieté, dort tritt ein herrlich komischer Clown auf, haben Sie ihn schon gesehen?“

Der Patient schweigt ihn traurig an.

„Also dann gehen Sie mal hin, Sie werden so lachen, dass Sie davon schon halb gesund werden. Das alte Sprichwort stimmt nämlich: Lachen ist gesund!“

Auf diesen Vorschlag hin schüttelte der Patient den Kopf: „Lieber Herr Professor, ich danke Ihnen ehrlich für Ihren Rat, aber leider kann ich ihn mir nicht ansehen. Warum nicht fragt der Psychiater. Ich bin der Clown.“

Kleiner Archie (12) gestorben. Maschinen abgestellt.

“Archie hatte im April – das jedenfalls glaubt seine Mutter – bei einer verhängnisvollen Internet-Challenge mitgemacht: Bei dieser würgen sich vor allem Kinder und Teenager selbst- Ziel: das Bewusstsein verlieren. Das herzzerreißende Koma-Drama um den Jungen (12) aus England hat ein Ende gefunden. Um kurz nach 15 Uhr deutscher Zeit meldetet die Nachrichtenagentur dpa: Die lebenserhaltenden Maßnahmen im Royal London Hospital wurden abgestellt.” Bild.de

Der Tod ist ein natürliches Ereignis. Manchmal lässt Gott zu, dass eine Person lange vor seinem Tod leiden muss; bei anderen ist das Leiden sehr kurz. Keiner genießt es zu leiden, aber das gibt uns nicht das Recht zu entscheiden, dass eine Person sterben sollte. Oft wird Gottes Sinn erst durch Leiden erkannt. „Am guten Tage sei guter Dinge, und am bösen Tag bedenke: Diesen hat Gott geschaffen wie jenen, damit der Mensch nicht wissen soll, was künftig ist“ (Prediger 7,14). Römer 5,3 lehrt uns, dass Bedrängnis Geduld bringt. Gott kümmert sich um die, die sich den Tod wünschen, um ihr Leiden zu beenden. Gott gibt dem Leben bis ganz zum Schluss einen Sinn. Nur Gott weiß, was das Beste ist; in seinem Timing, wenn es um unseren Tod geht, ist Gott perfekt.

Wir dürfen nie frühzeitig das Ende des Lebens herbeiführen, aber wir müssen auch nicht um jeden Preis das Leben erhalten. Den Tod zu beschleunigen ist falsch; passiv eine Behandlung zurückzuhalten kann auch falsch sein; aber Jemandem, der unheilbar krank ist, auf natürlichem Weg sterben zu lassen, ist nicht unbedingt falsch. Jeder, der mit diesem Thema konfrontiert wird, sollte um Gottes Weisheit beten (Jakobus 1,5). An dieser Stelle dürfen wir uns auch an die Worte des früheren Chirurgen General C. Everett Koop erinnern, der davor gewarnt hat, dass die Ausübung der Medizin nicht beides sein kann, unser Heiler und unser Mörder („practise of medicine cannot be both, our healer and our killer“ aus KOOP, The Memoirs of America’s Family Doctor von C. Everett Koop, M.D., Random House, 1991). gotquestion.org

5. August 1945 wurde unser Freund und Bruder Franz Huber geboren. Vom Todesjunkie zum Diener Gottes.

»Acta probat exitus« lese ich auf einem Grabstein des Friedhofs am Perlacher Forst, als wir Franz Hubers Leib von der Aussegnungshalle zum Grab geleiten – »Der Prüfstein für unsere Taten ist unser Ausgang«. Nach diesem »Ausgang« dieser Beerdigung mit über 300 Trauergästen (der größten, die ich je erlebt habe) zu urteilen, muss Franz ein ganz Großer gewesen sein, der in seinem äußerst bedeutenden Leben gewaltige Taten vollbracht hat. Ein ganzseitiger Artikel in Deutschlands größter Tageszeitung auf Seite 3 (2 cm hohe Schlagzeile: »Ein Junkie im Dienste Jesu Christi«, Untertitel: »Franz Huber: von der Gosse zu Gott«) zu seinem Tod – vielen »großen« Politikern, Medienstars und Wirtschaftsbossen widmet die Presse bei ihrem Ableben nicht mehr als eine Randnotiz.
Unmittelbar nach dem Krieg im zerbombten München erblickte Franz »das Dunkel der WeIt«, wie er selbst immer sagte. Die Geburtsurkunde spricht Bände: »Die Fabrikarbeiterin Elisabeth Maurer, … verwitwet, … hat
am 5. August 1945 zu München einen Knaben geboren … Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Vorstandschaft des Mütterheimes, München, Taxisstraße 3«.
Franz bekommt den Namen des Großvaters, wächst als »Schlüsselkind« auf, kommt auf eine Sonderschule, beginnt eine Metzgerlehre, aus der er mit 16 – es ist 1961, das Jahr des Berliner Mauerbaus – in die Rauschwelt der Drogen flüchtet, die ihn 20 Jahre lang versklaven und ruinieren: Haschisch zunächst, dann Amphetamine, LSD und Kokain, schließlich der absolute Absturz in die Heroinsucht. 20 Jahre Leben unter Gelegenheitsdieben und Prostituierten, Zuhältern und Einbrechern und anderen Kriminellen und Gescheiterten, das Ganze notdürftig glorifiziert mit markigen Sprüchen wie »Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll« und »Live fast, love hard, die young!«
Franz pendelt zwischen München und Amsterdam, oft auf der Flucht vor der Polizei und dem Sicherungshaftbefehl. Doch gerade als Franz am Tiefpunkt und scheinbar unausweichlichen Schlusspunkt seines Lebens angelangt ist, da erreicht ihn die rettende Liebe Jesu: über einen Freund kommt er in Holland zu einer christlichen Gemeinschaft, der »Stiftung Jezus Kinderen« in Kloosterburen, wo er eine gründliche Entziehungskur macht, deren furchtbare Qualen er aber nur durch die Kraft des
Evangeliums durchstehen kann, das er hier konkret als »Gottes Kraft zum Heil (und zur Heilung) für jeden auf Jesus Vertrauenden« erfährt. Ein Jahr arbeitet er dort, bleibt »clean«. Am 6. 10. 1981 wird vom Landgericht
München der Sicherungshaftbefehl aufgehoben, denn »es bestehen derzeit keine hinreichenden Gründe mehr für die Annahme, dass die bedingte Aussetzung widerrufen werden wird. Der Verurteilte hat nunmehr wieder Kontakt zu seinem Bewährungshelfer. Er befindet sich derzeit in Holland seit 10. 10. 1980 in einem Heim, das bestätigt hat, dass der Verurteilte absolut drogenfrei ist und sich im Übrigen gut führt«.
Franz kommt zurück nach München, wo wir ihn kennen lernen, zieht
mit in unsere Wohngemeinschaft im »Haus Laim«, wo er sofort anfängt, sein Leben weiter in Ordnung zu bringen. Trotz »Weichteildefekten an den Fußsohlen als Folge einer chronischen Durchblutungsstörung, die ihm
keine längere mechanische Belastung der Füße erlauben«, so das
Attest seiner Ärztin, beginnt er zu arbeiten, als Schneeräumer bei der Stadt,
als Pizzabäcker, als Tellerwäscher in einem Schwabinger Steak-Haus, als Palmenbauer, schließlich als zertifizierter »Auskunftsassistent/
Werkschutzmann«, wo er bei einem Veranstaltungsdienst
Kontroll-, Ordnungs- und Wachaufgaben wahrnimmt.
Kaum jemand kann ermessen, was regelmäßige, ehrliche Arbeit bei einem ehemaligen Junkie bedeutet: Vielleicht mehr als alles andere ist das der unwiderlegbare Beweis, dass sich in seinem Leben ein unbegreifliches, allen Erfahrungen und natürlichen Erklärungen widersprechendes Wunder vollzogen hat (Franz selbst sagte: »Arbeit und Religion – das waren
die absoluten Brechmittel für einen süchtigen 68er«).
Das verdiente Geld aber nutzt Franz zum großen Teil zur Wiedergutmachung. »Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, auf dass er dem Dürftigen mitzuteilen habe.« Im Leben von Franz wird auch dieses Bibelwort Fleisch, wird von ihm konsequent praktiziert. Aktiv sucht er, wo alte Schulden und Forderungen da sind aus Sachbeschädigungen, Mietrückständen, Apothekeneinbrüchen und Diebstählen. In oft kleinen Raten, aber konsequent und über Jahre hinweg zahlt Franz zurück, bis er schließlich sagen kann: »Schuldenfrei!« Manchmal erlebt Franz sein verändertes Leben in Momenten augenfälliger göttlicher Ironie: etwa wenn er 1988 bei der Beerdigung von Franz Josef Strauß als Ordner in Uniform eingesetzt
wird und Polizisten, seine ehemaligen Erzfeinde, ihn als »Herr Kollege« ansprechen und zur gemeinsamen Brotzeit einladen, wie er mir im Anschluss begeistert erzählt.
Oder wenn er, der ehemalige Apothekeneinbrecher, 1990 bei einer Pharma-Messe als Wachmann hochwertige Psychopharmaka bewachen muss!
Dabei ist Franz aber stets voll in die Gemeinde integriert, ist begeistert vom Wort Gottes und von Jesus, dem er alles verdankt, das weiß er nur zu gut, wahrscheinlich besser als wir alle. Und Franz vergisst nicht seine alten
Freunde und Bekannten, ob innerhalb oder außerhalb der Drogenszene, ob obdachlos oder künstlerisch arriviert und wirtschaftlich gut situiert. Mit unglaublicher Treue geht er ihnen nach; besucht sie, telefoniert, schreibt Postkarten (ein ehemaliger Junkie sagte uns, er hätte von Franz in zwei Jahren an die 50 [!] Karten erhalten). Er will ihnen bedingungslos Freund sein, weil sein großer Freund – Jesus, der Freund der Sünder – auch der
Freund seiner Freunde werden soll.
Wir messen Größe oft nach Schädelumfang, aber Franz’Größe lag nicht in seinem Kopf – dafür hatten ihm 20 Jahre Drogensucht zu viele Gehirnzellen durchgebrannt – seine eigentliche Größe, glaube ich, lag in seinem großen und heißen Herzen: ein Herz brennend für Jesus, deswegen ein Herz voll von Jesus, und daher ein Herz, überfließend von der Liebe Jesu, für andere. Dieses brennende Herz war auch die Triebfeder, der Motor für seinen bis zur Selbstentäußerung gehenden Einsatz für das Reich Gottes, besonders für die Kaputten und Ausgestoßenen und Hoffnungslosen. »Jesus liebt die Schwachen, darum lieb ich Ihn« stand mit Filzstift an der Wand seines Badezimmers. Das große Herz voll von der Liebe Jesu gab diesem schwachen ausgemergelten Körper mit seinen kaputten Füßen, seiner Hepatitis C und Dutzenden anderen Krankheiten die unglaubliche Energie, bis zum letzten Atemzug durchzuhalten, ohne je zu jammern, hinzugehen an die Wege und Zäune unserer Gesellschaft mit praktischer Hilfe für den
Leib, mit freundschaftlichem Trost und Verständnis für die Seele, vor allem aber mit der Botschaft von der glühenden Retterliebe Jesu, die Franz verkörpert hat wie kaum ein anderer.
Ein wahrhaft Großer ist heimgegangen zu seinem Herrn und der Himmel salutiert. Möge dieser Nachruf ein Aufruf an uns sein: »Den Ausgang seines Wandels anschauend, ahmt seinen Glauben nach« – denn »acta probat exitus«.
Alois Wagner

6. August 1945 – Die USA wirft über der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe ab.

“Vor dem ersten Atombombenflug am 5. August 1945 beteten die Christen des US-Militärs auf Tinian, dass nicht etwa ein Fehlstart die ganze Insel in die Luft sprengt. Die Bomberbesatzung für Hiroshima wurde von einem Seelsorger mit folgenden Worten auf den Weg geschickt:

Allmächtiger Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf bis zu unseren Feinden vortragen […] Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen; denn wir wissen, dass wir jetzt und für alle Ewigkeit unter Deinem Schutz stehen. Amen.

Später wird Helmut Gollwitzer zu diesem Gebet sagen, es verdiene, “als Dokument christlicher Gotteslästerung, vor der die Lästerungen des professionellen Atheismus im Osten zur Harmlosigkeit verblassen, in die Kirchengeschichte einzugehen.”….. Peter Bürger/ Heise.de

„Mehr als 70.000 Menschen waren sofort tot. Die Bombe tötete 90 Prozent der Bevölkerung in einem Radius von 500 Metern um den Ground Zero. Die meisten Menschen verdampften oder verglühten. Innerhalb einer Sekunde zerstörte die Druckwelle 80 Prozent der Innenstadt. Ein Feuersturm vernichtete elf Quadratkilometer der Großstadt und trieb den für Atombomben charakteristischen Atompilz bis in 13 Kilometer Höhe, der zwanzig Minuten später als hochkontaminierter radioaktiver Fallout auf die Umgebung niederging.

Tote: 282.000. Davon 50 % am Tag des Bombenabwurfes, 35% in den folgenden drei Monaten, 15% seit November 1945. (Die Zahlen variieren. Aber auch wenn die niedrigste Variante, 170.000 Opfer, unterstellt wird, bleibt sich im Prinzip alles gleich.) Krankheiten der Überlebenden (u.a.): Blutkrankheiten (Perniziöse Anämie, Leukämie), durch Verbrennungen verursachte Hautwucherungen (Keloide), Lebererkrankungen, Katarakte, Posttraumatische Belastungsstörungen. Bis heute sterben Menschen an durch den Bombenabwurf verursachten Krebserkrankungen.

Drei Tage später, am 9. August um 11 Uhr 02, zündeten die USA eine weitere Atombombe – sie trug den Namen „Fat Man“ – über der im Südwesten Japans gelegenen Hafenstadt Nagasaki. Tote: Zwischen 60.000 und 80.000. Verletzte: Um die 75.000.

Monate später schickte das U.S. Strategic Bombing Survey Ärzte in die weitgehend zerstörten und verstrahlten Städte. Ihre Aufgabe war es jedoch nicht, den zahllosen verletzten, hochtraumatisierten Menschen medizinische Hilfestellung zu leisten. Ihr Job war es, die Auswirkungen der radioaktiven Strahlung auf den menschlichen Organismus wissenschaftlich zu erforschen. Bei den Hunderttausenden von Toten und Verletzten der beiden japanischen Städte hatte es sich aus US-amerikanischer Sicht – die ‚Feder‘ sträubt sich dies niederzuschreiben, aber der Zynismus der Fakten muss adäquat auf den Begriff gebracht werden – um „Testopfer“, um „menschliche Versuchskaninchen“ gehandelt. Die später verbreitete Behauptung, die Atombomben seien auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen worden, um Japan zur Kapitulation zu zwingen, war eine brutale Lüge.

Endzeit und Zeitenende

Der 6. August 1945 war nicht ein Tag irgendeiner schrecklichen Katastrophe. Schließlich wimmelt die menschliche Geschichte von Untaten und grausigen Verbrechen. Was dieses Datum zu einer Zäsur – und nicht nur der Menschheitsgeschichte, sondern auch der des gesamten Planeten – macht, ist die Tatsache, dass seit diesem Tage Menschen in der Lage sind, sich selbst als Gattung, möglicherweise gar sämtliches Leben auf diesem Globus zu vernichten. globalbridge.ch

2. Pet 3,10: Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an dem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brand werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.

„Gewiss ist wirkliches Feuer gemeint. Wohl hat der Unglaube darüber gelächelt und sich lustig gemacht, dass die Erde, die zu vier Fünftel von Wasser bedeckt ist, im Feuer aufgelöst werden soll. Die Erfindung der furchtbaren Atombombe hat erneut dem göttlichen Worte Recht geben müssen: auch Wasser verwandelt sich, wenn der Wille des Herrn es mit Seinem Finger berührt, in furchtbare Feuersglut. Der Tag des Herrn beginnt mit Feuer und wird im allgemeinen Brand, in dem Himmel und Erde untergehen und aufgelöst werden, enden. Dann wird Raum für den neuen Himmel und die neue Erde entstehen.“ A.Küpfer

Gestern jährte sich die schwere Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut zum zweiten Mal. Die damals stark beschädigten Getreidesilos stürzten vor wenigen Tagen teilweise ein.

Gott tat ein Wunder: Ein seltsames Gefühl brachte Pastor Said Deeb in Beirut am 4. August dazu, die fast 300 Erwachsenen und Kinder im Gemeindezentrum nach Hause zu schicken.

Es ist ein grosses Gebäude, dass die Life Center Church in Beirut besitzt – nur zwei Kilometer vom Hafen entfernt. In vielen Klassenräumen erhalten Flüchtlingsfamilien, überwiegend aus Syrien, Jüngerschafts- und Bibelunterricht, Essen und Lebenshilfe. 34 Mitarbeiter kümmern sich jeden Tag um viele Erwachsene und rund 240 Kinder. Auch am Morgen der verhängnisvollen Explosion.

An diesem Tag hatte Pastor Said Deeb, Leiter der Life Center Church, plötzlich ein seltsames Gefühl. Es war eine undefinierbare «Mischung aus Wut und Trauer» und er spürte ein unmittelbares Drängen, alle Leute nach Hause zu schicken. «Ich kann es nicht erklären, aber ich spürte, dass etwas Schlimmes passieren würde.» Er war in einem Gebetstreffen, aber das innere Drängen und die Unruhe gingen nicht weg und er beschloss, dem Gefühl nachzugeben und alle nach Hause zu schicken.

«Ich weiss nicht, warum, aber ich war richtig unhöflich und sagte allen: ‘Geht nach Hause, geht nach Hause, schliesst das Zentrum!’» Natürlich stiess er auf Unverständnis. Mitarbeiter und Teilnehmer hatten teilweise lange Anfahrten hinter sich. Das Küchenteam war mitten im Kochprozess, um hinterher Essen an Flüchtlinge und Arme verteilen zu können. Doch Pastor Deeb gab nicht auf. «Ich sagte, dass ich nicht weiss, warum, aber bitte geht nach Hause und kommt Sonntag wieder – und es war erst Dienstagnachmittag» und normalerweise öffnet das Zentrum jeden Tag seine Türen.

Heute weiss der Pastor, dass es der Heilige Geist war, der ihn entgegen aller Logik das Zentrum schliessen liess. «Sie dachten alle, ich sei verrückt geworden, aber sie und ich wussten nicht, dass es der Heilige Geist war, der mich dazu brachte.»

Kurze Zeit später gab es die heftige Explosion, die über 200 Menschen der Stadt das Leben kostete, Tausende verletzte und Hunderttausende obdachlos machte. Aber Pastor Deeb weiss, dass die Todeszahl sich sicherlich verdoppelt hätte, wenn sie das Zentrum nicht dicht gemacht hätten. Die Glasscheiben wurden von einer Seite des Gebäudes auf die andere geschleudert – alles, was sich in den Räumen befand, wurde herumgeschleudert und vielfach zerstört. Zwölf Jahre Aufbauarbeiten waren wie ausgelöscht. «Die Decken stürzten zu Boden, die Lampen, die Bilder, die Türen, Türrahmen, Glastüren…» Wären die fast 300 Menschen im Zentrum geblieben, wären heute vermutlich alle tot.  Jesus.ch

Dem Herrn sei Ehre und Dank.

Wacken-Festival sorgt für Bargeldlos-Chaos.

Das „Wacken Open Air“ galt immer als besonders gut organisiertes Festival. Doch in diesem Jahr sind die Fans zum ersten Mal wütend auf die Veranstalter! Grund für die Wacken-Wut ist das neue Bezahl-System. Statt Bargeld gibt’s einen Plastik-Chip am Bändchen, das jeder Besucher am Handgelenk trägt. Mit dem Chip kann man Bier (5 Euro für 0,4 Liter), Grillspieß (6 Euro) oder Band-Shirt (25 Euro) kontaktlos bezahlen. Quasi eine Mini-Kreditkarte. (Bild.de)

Hier werden die Rockmusik-Schäfchen auf die Technologie, wie sie schon in der Offenbarung beschrieben wird vorbereitet. Ob groß oder klein, reich oder arm gezwungen wird, an der rechten Hand oder der Stirn ein Zeichen zu tragen. Niemand kann etwas einkaufen, wenn er das Zeichen nicht hat. (s. Offenbarung 13,16-18)

Bis jetzt gibt es natürlich für alle zarter Besaiteten nach wie vor den traditionellen Mitgliedsausweis.

In Offenbarung 13 wird auch vorhergesagt, dass ein zukünftiger Diktator die Menschen zur Loyalität zwingen wird das Zeichen der Treue zu diesem Diktators an die Hand oder an die Stirn anzunehmen.

Dann wird ein perfekter Überwachungsstaat möglich.

Viele werden durch diese Unterdrückung in ausweglose Situationen kommen. Aber die Offenbarung beschreibt auch, wie Jesus Menschen, die ihm folgen einen Ausweg zeigt.

Bei uns können alle, die den Ausweg suchen ein PDF zum Thema Technologie herunterladen:  https://www.soulsaver.de/assets/dld/0304/4558_studium_offenbarung.pdf

https://www.soulsaver.de/assets/dld/0304/4558_studium_offenbarung.pdf

Am 5. August 2010 werden 33 Bergleute in einer Kupfermine in Chile in etwa 700 Meter Tiefe verschüttet. Es geschah ein Wunder Gottes.

“Gott hat gewonnen.” Mit diesem Zitat des gestern geretteten chilenischen Bergmanns Mario Sepúlveda hat am heutigen Donnerstag die Tageszeitung “Die Welt” ihre Titelgeschichte überschrieben. Der Glaube an Gott nimmt in den Medienberichten über die spektakuläre Rettungsaktion, bei der alle 33 Bergleute gerettet wurden, ungewöhnlich viel Raum ein.
Sepúlveda, der als zweiter mit einer engen Rettungskapsel aus dem unterirdischen Gefängnis befreit wurde, rührte die anwesende Menge und Millionen von Fernsehzuschauern in aller Welt mit seinem Jubelausbruch und seinem Bekenntnis, der Glaube habe ihn die Strapazen aushalten lassen: “Ich war bei Gott, ich war beim Teufel, sie kämpften um mich, Gott hat gewonnen.” 69 Tage in mehr als 600 Metern Tiefe mussten die 33 Bergleute nach dem Grubenunglück in der Kupfer- und Goldmine San José in der chilenischen Atacama-Wüste ausharren.
“Die Welt” beginnt ihren Aufmacher mit den Worten: “Mario Gómez Heredia sinkt auf die Knie und betet. Die ersten Sekunden in Freiheit gehören erst seiner weinenden Frau Liliana und dann Gott. Gómez ist der Älteste der Eingeschlossenen… Der 63-jährige gilt auch als Mentor, seine besonnene Art und seine Erfahrung als Bergmann trugen viel zur Moral der Kumpel bei. Seit seinem zwölften Lebensjahr arbeitet er als Bergmann, jetzt – 51 Jahre später – bringt Gómez mit seinem Gebet das ganze ‘Camp der Hoffnung’ zum Schweigen. Es sind Sekunden voller Demut, Dankbarkeit und Ehrfurcht.”
Auf Basis einer dpa-Meldung berichten die Online-Ausgabe des “Stern”, der “Süddeutschen” und der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” gleichlautend: “Viele Kumpel dankten Gott für ihre Rettung und trugen T-Shirts mit der Worten ‘Gracias Señor, thank you Lord’ (Danke, Herr). Dann folgte ein Auszug aus Psalm 95 der Bibel: ‘In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, sein sind die Gipfel der Berge’ und zum Schluss: ‘Ihm gehören Ehre und Ruhm.’” Die linksalternative “tageszeitung” spricht auf taz.de von dem “Wunder von Chile”, ebenso auch der “Spiegel”, der in seiner Online-Ausgabe den Glauben der Bergleute thematisiert und schreibt: “Manch einer fiel erst mal auf die Knie und betete.”(pro)

Friedrich Engels „Vater des Marxismus“ ist am 5. August 1895 gestorben.

Der Kommunismus ist ein Irrweg. Demokratie, Rechtsstaat, Marktwirtschaft, Wohlstand und soziale Gerechtigkeit sind durch ihre Gedanken nirgendwo entstanden. Sie haben eine Kopfgeburt erschaffen, die den Startschuss für die Katastrophen des 20. Jahrhunderts lieferte. Dabei kam Engels aus einem gläubigen Elternhaus in Wuppertal.

Hier ein Zitat aus einem guten Artikel:

“Genau hier entdeckten die Christen eine Schwachstelle bei ihrem Gegner. Friedrich Engels (1820-1895), eine der drei Ikonen des Marxismus-Leninismus, wuchs in Barmen (heute Wuppertal) auf, einem Mittelpunkt der pietistischen Erweckung. Die Vollständigen Werke von Friedrich Engels, die es in jeder Bibliothek gab, enthielten Briefe des jungen Engels aus der Zeit seiner inneren geistlichen Kämpfe. Der Band 41 auf Seite 5 enthielt sogar folgende Sentenz:

„In dem Glauben, dass das Hauptideal der Lehre Christi, bei seiner Unerreichbarkeit, unvergänglich ist und ewig auf jene Seelen einwirken wird, die nach Frieden durch innere Verbindung mit der Gottheit suchen: wir können keine einzige Minute bezweifeln, dass diese Lehre ein unauslöschlicher Leuchtturm auf dem gewundenen Weg unseres Fortschritts bleibt .“

Es dauerte nicht lange, bis in den Bücherregalen von Jugendleitern und jungen Predigern der berühmte Engels-Band Nr. 41 einen Ehrenplatz gefunden hat. Dass der Schöpfer des Marxismus-Leninis­mus das Christentum nicht konsequent ablehnte, galt als starkes Argument in jeder Diskussion. Eine Auflehnung gegen Engels war auch riskant. Weitere Argumente für die Verteidigung des Glaubens fand man bei einer ganzen Reihe von berühmten Personen aus Wissenschaft und Kultur, die man in der UdSSR trotz herrschender atheistischer Ideologie nicht mit Stillschweigen übergehen konnte. Obwohl sie nicht zu Trägern von rettendem Glauben gehörten, der zur Bekehrung und Wiedergeburt führt, bekannten sie sich zu Gott oder Theismus. Dazu zählten berühmte Personen aus dem 19. Jahrhundert wie der Chirurg Nikolai Pirogow, der Literaturkritiker Wissarion Belinskij, oder der Komponist Petr Tschajkowskij. Es fehlten nicht prominente Physiker von Galileo Galilei bis Albert Einstein. Besonders beliebt war ein Gedicht des sowjetischen Dichterrebellen Jewgeni A. Jewtuschenko (*1932)1, das seinerzeit in der auflagenstärksten Propagandazeitschrift „Ogonjok“ veröffentlicht wurde.

Die in der sowjetischen Presse äußerst seltene Er­­wäh­nung Gottes und der Aufruf zur Umkehr klingen in einer deutschen Übersetzung2 so:

In Zeitnot geraten, wie in ein Netz,
ist der Mensch, atemlos
hetzt er durch sein Leben
und wischt sich den Schweiß.

Ein Fluch des Jahrhunderts ist diese Eile.
Es wird ganz eilig gezecht
und ganz eilig geliebt,
ganz tief sinkt die Seele dabei.

Man martert ganz eilig,
vernichtet ganz eilig,
ganz eilig sind später
Reue und Buße vorbei.

Du aber wenigstens,
halt inne in deiner Welt,
sei‘s, wenn sie schläft,
sei‘s, wenn sie tobt:

Auf halbem Wege wenigstens bleib stehen,
dem richtenden Himmel vertraue dich an,
denke nach, besinne dich,
wenn nicht über Gott,

so doch wenigstens
ganz einfach über dich selbst!
Halt an, bleib’ doch stehen,
der du wie auf fallendem Laub
über Gesichter stampfst und sie nicht ansiehst.

Halt an, bleib’ doch stehen;
du hast Gott vergessen und
schreitest ja über dich selbst hinweg.
Halt an, bleib’ doch stehen … ! https://bibelbund.de/2014/03/friedrich-engels-jewgeni-jewtuschenko-und-kurt-goedel/