Über Typen wie Campino sang der legendäre Joe Strummer von The Clash: … turning rebellion into money … Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Joe Strummer ebenfalls als Millionär gestorben ist. Es gibt sie eben, die Gutmenschen, die uns in allen Medien ihre Gratismoral verkaufen. Das ist ihre Aufwertung der eigenen Person durch Eintreten für „das Gute“, wobei jede tatsächliche Leistung zum Erreichen dieses Guten stets von Anderen erbracht oder finanziert werden soll. Eben von den Fans, denen sie ihre Konzerte, CDs und Fanartikel verkaufen.
Früher ist er den Linken hinterhergerannt, ohne nachzudenken. Wahrscheinlich hat er auch gebrüllt „Soldaten sind Mörder“. Und heute will er Schutz von denen, die er früher politisch bekämpft hat. Wie heißt es so schön: „Wer als Jugendlicher nicht links war, hatte kein Herz. Wer es als Erwachsener immer noch ist, hat keinen Verstand.“ Bei Campino, dem saturierte Pseudo-Punk, hat es etwas lange gedauert zum Wendehals zu werden. Dennoch alles Gute zum Geburtstag.
Auf die Frage nach dem Dienst an der Waffe: „Ich persönlich habe den Kriegsdienst 1983 verweigert. Das würde ich heute, unter diesen Umständen, wenn ich jetzt meine Einberufung bekäme, wahrscheinlich nicht mehr tun“, sagte der Frontmann der Band Die Toten Hosen im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Wendehälsig geht auch mit dem Thema Glauben um. In einer von der Schülerzeitung “Spiesser” beobachteten Religionsstunde mit dem “Hosen” sagte Campino:
“Seit vielen, vielen Jahren beschäftige ich mich schon mit Religion. Mein Vater war Presbyter in der Kirche und ich saß sonntags immer hinten auf der Holzbank und wollte einfach nur, dass es vorüber geht. Trotzdem hat mich das Thema nie losgelassen. Immer wieder in meinem Leben habe ich mich mit Glauben beschäftigt. Die Auseinandersetzung damit sollte meiner Meinung nach niemals enden. Man kann zum Beispiel nicht einfach sagen Ich bin Katholik und das dann zeitlebens nie wieder ernsthaft hinterfragen. Außerdem ist es nie zu spät, ein- oder auszusteigen in die Religionsdiskussion. Die Option, Glaube als Kraftquelle zu nutzen da würde ich jedem raten, nicht so schnell die Tür davor zuzumachen.”
Wir wünschen dem Geburtstagskind, dass er sich nicht nur mit dem Glauben als Kaftquelle beschäftigt, sondern, dass er eine klare Entscheidung für Jesus fällt. Sonst bleibt er ein Wendehals, der seine Fahne in den Wind hängt. Lieber Campino, weniger punken – mehr ehrlich beten. Bitte Gott um Gnade. Im Himmel gibt es keine Punker – im Himmel gibt es nur gerettete und geheiligte Menschen.
Jesus sagt es deutlich: “Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.”
Gabriel war am 10. Juni von einer Steintreppe gestürzt. Jetzt starb er an den Folgen des Unfalls. „Auf einen diagnostizierten dreifachen Bruch des ersten Halswirbels folgten in den vergangenen Tagen drei Operationen in einem Hannoveraner Krankenhaus“, so die Agentur des Sängers. „Heute Vormittag hat das Herz eines großen Musikers aufgehört zu schlagen.“ (bild.de)
„Mit seinem Album „Sohn aus dem Volk“ beeindruckte Gabriel plötzlich sogar das seriöse Feuilleton. Er sei in seinem Leben so oft gescheitert, inzwischen seien seine Lieder wahr, so der Tenor. 2014 spielte er im Altonaer Theater in einer musikalischen Revue sich selbst: „Ich, Gunter Gabriel“. 2016 zog er ins RTL-“Dschungelcamp“, verließ es aber nach fünf Tagen aus gesundheitlichen Gründen wieder.
Vor fünf Jahren zog Gunter Gabriel in einem Interview Bilanz. Angst vor dem Tod habe er nicht: „Ich sag’ dir auch warum: weil ich einen Haufen Zeugs gut gemacht habe in meinem Leben. Nicht Kinder zeugen. Das kann jeder. Und als Vater war ich schließlich ein Totalversager. Viermal verheiratet, da hab’ ich mich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Aber ich hab’ ein paar geile Songs geschrieben. Und ich habe ein superinteressantes Leben gelebt mit allen Amplituden.“. Spiegel.de
Christus hat seinen Jüngern nicht finanziellen Wohlstand oder Popularität versprochen, sondern Verfolgung: „Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen. Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln“ (Matthäus 5,11-12). „Wehe, wenn alle Menschen wohl von euch reden; denn desgleichen taten ihre Väter den falschen Propheten.“ (Lukas 6,26). „Wenn die Welt euch hasst, so wisset, dass sie mich vor euch gehasst hat…. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen…“ (Johannes 15,18-21). Wirft das Ausbleiben der von Christus versprochenen Verfolgungen nicht ernste Fragen bezüglich des heutigen Christentums in unserem Land auf?
Ist das Christentum zu einem flüchtigen Spiel namens „Kirche“ geworden, das wir am Sonntagmorgen spielen und dann ist unsere Pflicht getan? …
Christus nachzufolgen ist kein Probeabo, sondern eine Verpflichtung für die Ewigkeit. Jüngerschaft hat nichts damit zu tun, einer Gemeinde beizutreten, sondern alles damit, Christus zu kennen, zu lieben und ihm zu folgen…….
Christus hat nicht gesagt: „Folgt jemandem oder einer Kirche, die behauptet, mich zu vertreten“. Er sagte: „Folge mir nach…. Lernet von mir“ (Johannes 1,43; Matthäus 11,29). Wir gehen zu seinem Wort, um etwas von Ihm zu lernen. Von jedem von uns wird erwartet, dass er es gründlich kennt. Doch viele, die sich für Christen halten, studieren die Bibel kaum ernsthaft und erwarten, dass der Pastor und die Bibellehrer das für sie tun. Verbunden mit Christi „Folge mir nach“ war Sein Versprechen „und ich werde euch zu Menschenfischern machen“ (Matthäus 4,19). Doch viele, die sich Christen nennen, kümmern sich wenig darum, die Verlorenen für Christus zu gewinnen, sondern lassen Tage und sogar Wochen verstreichen, ohne einem anderen Menschen von Christus und der Erlösung zu erzählen, die er auf Golgatha erwirkt hat und allen anbietet. D. Hunt
Soldat mit Davidstern, Schweinenase und Mossad Schriftzug. Sowas mitten in unserem Land bei der weltbekannten Ausstellung (documenta).
“So unterzeichneten mehrere Vertreter aus dem indonesischen Künstlerkollektiv „Ruangrupa“ erst im vergangenen Jahr einen „Letter Against Apartheid“ (Brief gegen Apartheid). Darin werden der „Kolonialmacht“ Israel neben „ethnischer Säuberung“ auch „Massaker“ in Gaza vorgeworfen. „Ruangrupa“ ist nicht irgendein Kollektiv auf der Documenta, sondern die Gruppe, die die Ausstellung in diesem Jahr kuratiert. Ein anderes Beispiel betrifft den palästinensischen Künstler Yazan Khalili vom Kollektiv „The Question of Funding“. Khalili hatte 2014 in einem Interview Israel als „weiß-kolonial-europäisches Projekt“ bezeichnet. Die Boykottbewegung müsse Israel so lange boykottieren, „bis es sich selbst als jüdischen Staat auflöst“. Zuletzt kam noch die Aufregung über die Bildserie des Palästinensers Mohammed Al Hawajiri hinzu. Diese trägt den Titel „Guernica Gaza“ und kombiniert welthistorische Gemälde, etwa von Picasso, mit Aktuellem aus Israel und den Palästinensergebieten. Heraus kommt dabei, dem Titel entsprechend, unter anderem ein Vergleich zwischen Guernica, einer spanischen Stadt, die 1937 von deutschen und italienischen Angreifern in Schutt und Asche gelegt wurde, und Gaza – und somit eine Gleichsetzung von Wehrmacht und israelischen Streitkräften.” TE
Es ist bekanntlich nicht der erste Vorfall, der eigentlich auch dem letzten Zweifler klar machen sollte, das Antisemitismus ein strukturelles Problem in unserem Land geworden ist. Der so offenkundige Zusammenhang von zunehmender Islamisierung und anschwellendem Judenhass von links wird auch von vielen Menschen einfach nicht erkannt und schon gar nicht thematisiert. Entsetzlich, wie weit es hier wieder gekommen ist. Mit Kunst und Kultur hat das in meinen Augen nichts mehr zu tun. Das ist politische Agitation auf dem Rücken der Kunst.
In einer Ladenstraße geht ein Fensterputzer seiner Arbeit nach. Die großen Schaufenster müssen sauber sein, weil sie sonst den beworbenen Auslagen die Schau stehlen. Eine Stelle macht dem Fensterputzer große Probleme. Mit seinen Putzmittelchen bekommt er auf der Scheibe den Fleck nicht weg. Daneben steht ein kleiner Junge. Der schaut dem Mann bei der Arbeit zu und lacht. „Was lachst du da“, fragt der Fensterputzer verärgert. Meint der Junge: „Der Fleck ist innen.“
Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein. Mk 7,14
Gott hätte die Welt nicht geschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.
Gott ist der letzte Grund der Dinge, die Erkenntnis von ihm daher ebso das Prinzip aller Wissenschaft, wie seine Wesenheit und sein Wille die Prinzipien der Dinge sind.
Indem Gott rechnet und seinen Gedanken ausführt, entsteht die Welt.Mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung der Leidenschaften und die Herrschaft einer Sinnesart, welche die Welt mit einer Sündflut von Blut überschwemmen wird.
Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände.
Wunder sind mit der allgemeinen Ordnung im Einklang, auch wenn sie gegen untergeordnete Maximen verstoßen.
Er ist der wohl bekannteste Existentialist gewesen und hat einen entscheidenden Einfluss auf das Denken und Handeln, was in unserer heutigen Gesellschaft vorherrscht gehabt. Im Bereich des Rationalen war für ihn alles absurd. Trotzdem sollte der Mensch sich selbst verwirklichen. Die Selbstverwirklichung war jedoch frei von der Vernunft und so konnte man keine moralischen Urteile fällen. Dennoch kam auch Sartre nicht umhin Dinge nach ihrem moralischen Wert zu beurteilen. Er unterzeichnete das algerische Manifest 1960 gegen die Politik der französischen Regierung in Algerien und obwohl er ein entschiedener Linker war wandte er sich gegen die Sowjet-Politik beim Einmarsch in Ungarn 1956.
Er schrieb 40 Bücher und war eine faszinierende Persönlichkeit. Genauso wie Sokrates in Athen als ein Verführer der Jugend verschrieen war hielt man auch Sartre in Frankreich als schädlich für die junge Generation. Es gipfelte in Mordaufrufen der französischen Rechten und in zwei versuchten Bombenanschlägen auf seine Wohnung in Paris.
Ohne Zweifel war er ein Rebell. Er war gegen Anpassung jeglicher Art und forderte, dass man für sein Denken einstehen müsse. Man sollte konsequent leben und das Handeln sollte dem Geredeten entsprechen. Die Frage die sich dabei stellt, ist: Gibt es heute überhaupt noch Menschen, die bereit sind ihren Idealismus auszuleben. Die meisten Menschen begnügen sich damit in der Masse mit zu schwimmen und billige Phrasen der Boulevardpresse oder aus dem Fernsehen nachzuplappern.
Wenn, wie Sartres Denkansatz war, unsere Welt nur Einbildung in unserem Bewusstsein ist, dann sieht es ziemlich schlecht um uns aus. Woher kommen diese Sehnsüchte nach moralischer Gerechtigkeit oder nach Liebe und Angenommenheit. Sartre gehörte zu den skeptischen Philosophen der Nachkriegszeit. Das ungeheuere Potential der Menschen einander Gewalt anzutun muss ihn in dem Gedanken bestärkt haben, dass im Grunde alles nichtig ist. Menschen, die von Gott sprachen und zu ihm beteten brachten sich im Krieg gegenseitig um. Darin ist kein Sinn zu finden, Gott muss nicht existent sein. Doch ist diese Lösung nicht viel zu einfach. Gibt die Sinnlosigkeit und die Selbstverwirklichung ohne Vernunft etwa eine Lösung. Wenn man die Bibel liest, dann sieht man, dass sie kein Geheimnis daraus macht, dass die Gedanken des Menschen auf seinen eigenen Vorteil gerichtet sind und auf Zerstörung des Anderen. (Matthäus 15,19 „Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.“) Gerade weil dies bösen Dinge da sind werden Kriege geführt und Menschen umgebracht und nebenbei reden die Menschen über Gott. Jesus sagt ein paar Verse vorher: „Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.“ (Matthäus 15,8)Wir verstehen viele Dinge in unserem Leben nicht und vielleicht haben wir manchmal alle Hoffnung schon aufgegeben. Die Folge sind entweder bedrückender Pessimismus oder ein Leben, das sich versucht auf die schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren und die wichtigen Fragen zu ignorieren. Aber Jesus Christus war nicht nur ein Philosoph, der über Moral geredet hat. Er hat die totale Liebe gelebt. Als er von den Toten auferstanden ist, hat er den Tod und die Hoffnungslosigkeit besiegt. Er bietet jedem Menschen Vergebung der schrecklichen Schuld an, die auf uns lastet und ein neues Leben in Abhängigkeit von Gott. Es lohnt sich darüber mal Gedanken zu machen, was eigentlich der Gedanke ist, der dein Leben bestimmt und antreibt. Sartre sagte einmal: „Wenn die Literatur nicht alles ist, ist sie nicht der Mühe wert.“ Und so sollten wir uns auch verstärkt mit dem bedeutendsten Werk der Weltliteratur, mit der Bibel beschäftigen.
Egal, ob es um die Gräueltaten von mächtigen Diktatoren, die widersprüchliche Corona-Politik der Bundesregierung oder um gesellschaftliche Trends wie das Gendern der Sprache ging – BILD ließ sich von keiner Autorität der Welt, von keiner noch so trendigen Konvention einschüchtern, sondern kämpfte wie ein altes Schlachtschiff für die eigenen Werte: Demokratie, Meinungsfreiheit und das Existenzrecht Israels.
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Der Grund für meine Kündigung ist am Ende der Umgang von Axel Springer, also auch Ihr Umgang, mit der woken Bewegung. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr über die Gefahren berichten kann, die von dieser gesellschaftlichen Bewegung ausgehen. Und ich habe das Gefühl, das der gesamte Verlag in dieser Sache nicht mehr hinter mir steht.
Keine Thematik hat mich als Journalistin so sehr um den Verstand gebracht, wie der Aktivismus einer kleinen Minderheit, die offiziell behauptet, für Diversität zu stehen, aber eine im Kern radikale Ideologie verfolgt. Über Jahre hinweg habe ich beobachtet, wie selbst riesige Konzerne vor den totalitären Forderungen der woken Aktivisten eingeknickt sind. Ich habe verfolgt, wie die einzige Frau im Vorstand von Adidas gefeuert wurde, weil sie sagte, dass Rassismus in ihrem Konzern kein großes Problem ist. Ich habe beobachtet, wie Dozenten an einer Medizin-Uni in den USA nicht mehr von „Vater“ und „Mutter“ und „männlich“ und „weiblich“ reden, weil sie sonst von radikalen Aktivisten als „transphob“ beschimpft werden. Und ich habe darüber berichtet, wie Antirassismus-Aktivisten an deutschen Schulen weiße Kinder demütigen, um ihnen ihre „weißen Privilegien“ auszutreiben.
Diese Themen sind ein heißes Eisen. Wer über sie schreibt, muss mit harten Anfeindungen rechnen, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen: Äußerungen werden absichtlich aus dem Zusammenhang gerissen und falsch dargestellt, um kritische Stimmen als „rechts“ zu diffamieren und sie somit aus dem Diskurs zu werfen.
Besonders aggressiv gehen dabei Trans-Aktivisten vor, die eine der krudesten Behauptung vertreten, die das 21. Jahrhundert hervorgebracht hat: Dass das biologische Geschlecht nicht existiert.
J.K. Rowling, der Erfinderin von Harry Potter, wird bis heute von Aktivisten der Tod gewünscht – im Netz kursieren Videos, in denen Harry-Potter-Bücher verbannt werden. Die Professorin Kathleen Stock kündigte neulich ihre Professur an der Uni Sussex auf, weil sie die permanenten Attacken der Aktivisten nicht mehr aushielt und sich um das Wohl ihrer Familie sorgte. Beide Frauen haben lediglich den Fakt verteidigt, dass biologische Frauen keine biologischen Männer sein können und umgekehrt. Nicht mehr, nicht weniger.
Genau diesen Aktivismus stellten 120 deutsche Wissenschaftler in einem 50-seitigen Dossier an den Pranger. In einem Welt-Artikel erklärten fünf dieser Wissenschaftler, wie die kruden Thesen eines fragwürdigen Aktivismus auch in Deutschland Einzug in junge Formate des ÖRR erhalten. Es wird kritisiert, dass schon Kindern vermittelt wird, dass eine Transition die beste Option für sie sei – ohne auf die Nebenwirkungen von lebenslangen Hormontherapien, Pubertätsblockern und irreversiblen Operationen einzugehen.
Genau darüber wollte ich bei BILD in einem Artikel berichten, kurz nachdem der Welt-Kommentar veröffentlicht wurde. In dem Artikel äußerte sich der Kinderpsychiater Prof. Dr. med. Alexander Korte, einer der 5 Autoren des Welt-Kommentars, mit folgenden Worten:
„Der Aufruf ist nicht dafür gedacht, transsexuelle Menschen – deren Existenz wir akzeptieren und vor deren Leidensdruck wir den allergrößten Respekt haben – zu diskreditieren. Es geht auch nicht darum, dass Kinder nicht frühzeitig über ihre Sexualität aufgeklärt werden sollen. In dem Aufruf geht es darum, vor gefährlichen Falschinformationen – wie Leugnung biologischer Tatsachen und die Mär der Vielgeschlechtlichkeit, kurz: der Verbreitung unwissenschaftlichen Tatsachen – zu warnen“.
Der Artikel wurde verhindert. Mir wurde gesagt, dass ich den Wissenschaftler-Aufruf kritisieren sollte, ansonsten würde der Artikel nicht erscheinen. De facto wurde von mir verlangt, dass ich genau das negativ darstelle, für was ich seit Jahren mit vollem Idealismus kämpfe: vor den Gefahren des woken Aktivismus zu warnen.
Allein das hat mich psychisch zermürbt. Die Situation spitzte sich zu, als Sie, Herr Döpfner, einen Tag später einen offenen Brief an alle Mitarbeiter von Axel Springer schickten.
Denn mit diesem Brief ist der Konzern vor der unerträglichen Tyrannei der woken Aktivisten eingeknickt. Der Verlag, der mir eine journalistische Heimat gegeben hat und von dem ich immer dachte, dass er sich mit einer klaren Haltung gegen Ideologien wehrt – ausgerechnet dieser Verlag übernahm mit diesem Brief genau die inhaltslose Rhetorik, mit der nicht nur ich, sondern jeder Mensch, der eine differenzierte Kritik der woken Bewegung betreibt, immer wieder als Menschenfeind diffamiert wird.
Das fängt damit an, dass Sie in dem Brief Dinge behaupten, die nicht wahr sind: Weder in dem Welt-Kommentar noch in dem 50-seitigen Dossier wird Hetze gegen Homosexuelle oder Transsexuelle betrieben, wie man es dort liest. Auch geht es den Wissenschaftlern nicht darum, Menschen daran zu hindern, ihre „fluide Geschlechtsidentität“ frei auszuwählen, also etwa einer Frau zu verbieten als Mann zu leben (und umgekehrt) oder sich als „nicht-binäre“ Person zu identifizieren.
Nochmal: Die gesamte Kritik des Dossiers und des Welt-Kommentars bezieht sich auf eine unwissenschaftliche Ideologie, die zunehmend den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beeinflusst: Der Behauptung, dass man das biologische Geschlecht durch einen einfachen Sprechakt wechseln kann.
Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen, dass Sie damit tatsächlich leugnen, dass es zwei biologische Geschlechter gibt (im selben Atemzug aber den Autoren „Pseudowissenschaft“ vorwerfen) –, dass Sie die Autoren des Gastkommentars und deren gesamte Kritik als Hetze gegen Minderheiten, ja sogar als homophob diffamieren, und deren kritische Stimme in bester Manier der Cancel Culture mundtot machen – das hat mich zutiefst erschüttert und erschüttert mich noch jetzt.
Es hat mich schockiert, dass der Koloss Axel Springer, der regelmäßig gegen die übelsten Diktatoren der Welt schießt, sich plötzlich von der inhaltslosen Propaganda einer woken Minderheit in die Knie zwingen lässt und dabei auch noch die eigenen Journalisten als Menschenfeinde verhöhnt, die bei diesem bizarren Schauspiel nicht mitmachen wollen.
“In einem Vortrag mit dem Titel „Klimaretter – Menschenretter“ sagte Jaeger, Aktivisten und Politiker bezeichneten oft den menschengemachten Klimawandel als die größte Herausforderung der Gegenwart. Dabei blendeten sie aus, dass es schon in den Jahrhunderten vor der Industrialisierung extreme Wetterphänomene gegeben habe.
Als Beispiel nannte Jaeger eine Unwetterkatastrophe, bei der 1613 in Thüringen 2.000 Menschen ums Leben kamen. Im Jahr 1540 habe es in Mitteleuropa eine extreme Hitzewelle gegeben, durch die sogar schätzungsweise eine halbe Million Menschen starben.
In den Annalen des Dorfes Schuld an der Ahr, das bei der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr verwüstet wurde, sei eine ähnliche schwere Überschwemmung im Jahr 1709 verzeichnet. „Statt Klimaschutz wäre hier Katastrophenschutz das Gebot der Stunde gewesen“, erklärte Jaeger und rief zu einem „ideologiefreien Umgang mit den Problemen unserer Zeit“ auf.
Christen seien von Gott aufgerufen, die Schöpfung zu bewahren (1. Mose 2,15). Deshalb sollten sie verantwortungsbewusst mit der Umwelt umgehen und sie schützen. Dabei dürften sie sich aber auf Gottes Zusage nach der Sintflut verlassen, „nicht noch einmal den Erdboden zu verfluchen um des Menschen willen“ (1. Mose 8,21). Damit habe Gott versprochen, das Ökosystem grundsätzlich zu erhalten.
Weiter sagte Jaeger, für alle Herausforderungen der Menschheitsgeschichte gelte, dass ihnen nur mit Gottesfurcht begegnet werden könne. Das sei auch der Grund dafür, dass bei der Gründung der Bundesrepublik die „Ehrfurcht vor Gott“ als Erziehungsziel in mehrere Landesverfassungen aufgenommen worden sei. „Gottesfurcht ist der Schlüssel zum richtigen Umgang miteinander und zur Bewahrung der Schöpfung“, so Jaeger.” Idea.de