Kurz gesagt: Nach der Bibel ja: Jesus ist der einzige Weg zu Gott. Er sagt nicht „Ich zeige euch den Weg“, sondern „Ich bin der Weg“ (Johannes 14,6). Die Religionen widersprechen sich in ihren Kernaussagen und können darum nicht alle zum selben Ziel führen. Der entscheidende Unterschied: In den Religionen versucht der Mensch, zu Gott zu kommen – im Evangelium kommt Gott in Jesus zum Menschen und schenkt Rettung.
Was sagt Jesus selbst?
Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Und Petrus bezeugt: „Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12; „Jesus Christus – der einzige Weg zu Gott?“).
Jesus beansprucht also nicht, den Weg zu kennen oder zu zeigen, wie es andere Religionsstifter tun. Er sagt, dass er selbst der Weg ist („Sind alle Religionen verschiedene Wege zum gleichen Ziel?“).
Lehren nicht alle Religionen im Grunde dasselbe?
Nein. Schon ein kurzer Blick zeigt, dass sie sich in zentralen Fragen widersprechen (Quelle; „Es kann doch nicht nur eine wahre Religion geben!“):
- Wer ist Gott? Viele östliche Religionen sind pantheistisch: Gott und das Universum sind eins. Die Bibel spricht von einem persönlichen Schöpfer, der von seiner Schöpfung unterschieden ist (Quelle).
- Wer ist Jesus? Christen bekennen ihn als Gott, das Judentum sieht in ihm keinen Messias, der Islam einen Propheten. Das sind grundlegende Unterschiede.
- Ist Jesus auferstanden? Christen sagen ja, der Islam bestreitet es. Beides kann nicht zugleich wahr sein.
Wenn 2 + 2 = 4 ist, kann das Ergebnis nicht zugleich 8 sein. Es ist nicht intolerant zu sagen, dass nur eine Antwort stimmt. Aufrichtigkeit ist wichtig, aber sie garantiert nicht die Wahrheit (Quelle).
Das bekannte Gleichnis von den Blinden, die einen Elefanten betasten und ihn jeweils anders beschreiben, soll zeigen, dass alle nur einen Teil der Wahrheit sehen. Aber es hinkt an der entscheidenden Stelle: „Niemand hat Gott je gesehen“ – außer einem. Jesus, der selbst Gott ist, hat ihn bekannt gemacht (Johannes 1,18; „Wer weiss, wie Gott ist? Nicht jede Religion ist gleich.“).
Was unterscheidet Jesus von den Religionen?
- Gott sucht den Menschen. Religion ist der Versuch des Menschen, zu Gott zu gelangen. In Jesus baut Gott selbst die Brücke zum Menschen (Quelle; „Was unterscheidet Jesus von den Religionen?“).
- Gott wurde Mensch. „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“ (Johannes 1,14; „Wodurch unterscheidet sich der christliche Glaube von den anderen Religionen?“).
- Jesus beanspruchte, Gott zu sein, und lebte ein Leben ohne Sünde (Quelle).
- Rettung ist ein Geschenk. Statt sich selbst zu erlösen, empfängt der Mensch Vergebung, weil Jesus für unsere Sünden bezahlt hat: „Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren“ (Römer 5,8; Quelle).
- Jesus ist auferstanden. Er hat sein Grab lebend verlassen, um nie wieder zu sterben (Lukas 24,5–6; Quelle).
Ist dieser Anspruch nicht arrogant?
Gerade wer sagt, alle Religionen seien gleich oder jede sehe nur einen Teil der Wahrheit, beansprucht für sich, als Einziger den Überblick zu haben (Quelle). Und die Bibel ruft Christen zu Respekt vor Andersgläubigen und zu einem Leben in Liebe, wie Jesus es führte (Matthäus 5,16; 1. Petrus 2,12). Die ersten Christen pflegten Kranke, auch andersgläubige, und nahmen Menschen aller Kulturen an (Quelle).
Im Alltag erwarten wir eindeutige Antworten: vom Arzt eine klare Diagnose, vom Piloten einen klaren Kurs. Warum sollte es bei der wichtigsten Frage, unserer Ewigkeit, beliebig sein („Es gibt tausende von Religionen in der Welt. Warum ist unsere richtig?“)?
Häufige Anschlussfragen
Wie bekomme ich Anteil an diesem Weg?
Nicht durch Leistung, sondern durch Vertrauen. „Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16; Quelle). Wer Jesus im Glauben vertraut und eine persönliche Beziehung mit ihm eingeht, ist gerettet (Quelle).
Reicht es nicht, ein guter Mensch zu sein?
Alle Menschen, gleich welcher Religion, haben Gottes vollkommenen Maßstab verfehlt, oft schon ihre eigenen Ideale. Darum bietet Jesus nicht nur gute Ideale, sondern Vergebung und neues Leben durch den Heiligen Geist (Quelle).
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